Antihaftbeschichtete Bratpfannen: Wofür sie gut sind und wo sie ihre Schwachstellen haben

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Antihaftbeschichtete Bratpfannen: Wofür sie gut sind und wo sie ihre Schwachstellen haben

In den meisten Haushalten gehören heute antihaftbeschichtete Bratpfannen zur Küchenausstattung. Wir verraten Ihnen mehr über die Vor- und Nachteile antihaftbeschichteter Pfannen und geben Ihnen Tipps für die Auswahl neuen Kochgeschirrs.

 

Kochen mit antihaftbeschichteten Pfannen: Das sollten Sie beachten

Bratpfannen mit Antihaftbeschichtung werden überwiegend aus Aluminium hergestellt. Diese Beschichtungen enthalten das Polymer Polytetrafluorethylen (PTFE) und sind auch unter Herstellerbezeichnungen wie Teflon bekannt. Ein wesentlicher Vorteil der antihaftbeschichteten Pfanne ist ihre einfache Handhabung: Das Bratgut kann an der speziellen Beschichtung nicht anbrennen. Mit antihaftbeschichteten Pfannen gelingen alle Speisen wie Fisch, Fleisch oder Kartoffeln problemlos.

 

Richtig braten mit antihaftbeschichteten Pfannen: So wird’s gemacht

Hochwertige antihaftbeschichtete Bratpfannen sind in allen Größen von 18 bis 28 Zentimetern erhältlich. Dabei ist die Oberflächenbeschichtung aus PTFE unempfindlich gegenüber Chemikalien, Kälte sowie Wärme und gilt als gesundheitlich unbedenklich. Nur eines mögen antihaftbeschichtete Pfannen gar nicht: Bestecke und Pfannenwender aus Metall. Diese hinterlassen Kratzer auf der Oberflächenbeschichtung. Verwenden Sie daher zum Braten in einer antihaftbeschichteten Pfanne ausschließlich Kochutensilien aus Holz oder Kunststoff. Beachten Sie auch, dass man antihaftbeschichtete Pfannen nicht zu stark erhitzen darf: Ab 230 bis 260 Grad leidet die Oberflächenbeschichtung. Sie dürfen die Pfanne zudem nur für etwa zwei Minuten ohne Inhalt erhitzen. Bei hohen Temperaturen von über 360 Grad setzen Antihaftbeschichtungen schädliche Dämpfe frei. Wenn sich das Bratgut in der Pfanne befindet, kann es jedoch nicht zu einer Überhitzung kommen, da hier nur Temperaturbereiche von maximal 200 Grad erreicht werden.

 

Alternativen zur antihaftbeschichteten Bratpfanne

Wenn Sie nach einer Pfanne für hohe Temperaturen suchen, ist ein antihaftbeschichtetes Modell nicht die beste Wahl. Verwenden Sie stattdessen eine Bratpfanne mit Keramikbeschichtung, die bis zu 400 Grad erhitzt werden kann. Diese modernen Keramikpfannen enthalten kein PTFE und haben eine insgesamt robustere Beschichtung. Verzichten Sie aber auch bei Keramikpfannen auf Kochutensilien aus Metall. Die Keramikpfannen haben gute Antihafteigenschaften und eignen sich insbesondere zum scharfen Anbraten, zum Beispiel in Form einer Wok-Pfanne. Für Fleisch haben sich Pfannen aus Edelstahl, Eisen oder Gusseisen bewährt.

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