Ansichtskarten aus Europa – den Kontinent anhand verschickter Grüße erkunden

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Ansichtskarten sind generell eine schöne Methode, um sich bei den Verwandten und Freuden zu Hause zu melden und zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Auch wird das möglicherweise vorhandene Interesse der Daheimgebliebenen bis zur Wiederankunft etwas gestillt: Land, Leute und die anderen Gepflogenheiten im Umgang mit Speis und Trank sorgen oft für eine Überraschung. Es muss dafür nicht immer nach Amerika oder Asien gehen, selbst in Europa gibt es innerhalb der Länder große Unterschiede, die man nicht miteinander vergleichen kann. Was Ansichtskarten dazu beitragen können, ein anderes europäisches Land besser kennenzulernen, und interessante Fakten rund um die Karte finden Sie im folgenden Ratgeber.

Eine Ansichtskarte- was ist das überhaupt?

Ansichtskarten sind in der Regel von Postkarten zu unterscheiden. Diese Abstufung ist in heutiger Zeit eigentlich nicht mehr nötig. Warum, das wird im Folgenden erklärt:

Eine Postkarte war früher das einzige Mittel, um mit weiter entfernten Personen zu kommunizieren. Hierbei ging es nicht um das Zeigen einer schönen Landschaft, sondern lediglich um das Vermitteln oder Überbringen einer Botschaft. Die Karte war deshalb auch schlicht in Weiß gehalten, auf der Vorderseite wie auch auf der Rückansicht. So war lediglich ein Platz für die Briefmarke, oben rechts wie auch noch heute, frei und einige Zeilen für die Adresse des Empfängers.

Warum versendet man Ansichtskarten?

Als Einstieg empfiehlt es sich, sich Gedanken zu machen, warum Postkarten eigentlich versendet werden. Denn, wie gesagt, in unserer hochtechnologisierten Welt ist das Schreiben einer Karte fast überflüssig. Selbst, wenn man viele tausende Kilometer voneinander entfernt lebt, ist es kein Problem, in Kontakt zu bleiben. Das Internet verschickt Nachrichten innerhalb von Millisekunden, während der klassisch-postalische Weg mindestens einen Tag dauert.

Eine Karte wirkt immer persönlich

Was man erlebt hat, möchte man auch teilen. Sei es, um andere vor Neid erblassen zu lassen oder tatsächlich deshalb, weil man nahezu übersprudelt vor faszinierenden Eindrücken und sie gesagt werden müssen. Zudem will man, die Menschen, die man mag, wissen lassen, wie es einem in der Ferne ergeht und ob man die erwarteten Erfahrungen und Erlebnisse bereits gemacht hat. Dadurch dass der Platz begrenzt ist, will man die wichtigsten Infos kurz zusammengefasst zu Papier bringen. So macht man sich, bewusst oder unbewusst, Gedanken, was für den jeweiligen Empfänger wirklich von Belang ist. Sind es die alten Gebäude oder doch eher das exotische Essen?
Allein schon die eigene Handschrift zu benutzen, ist möglicherweise für den Absender ein völliges neues Gefühl, denn Briefe im Alltag werden normalerweise am Computer geschrieben. Mehr als kleine Notizen braucht es in der Regel nicht. Andererseits weiß der Empfänger, dass sich der Abschickende Zeit genommen hat, in sich gegangen ist und über den bisherigen Reiseverlauf reflektiert hat. Er kann hierbei nicht einfach die Tastenkombination Kopieren und Einfügen benutzen, sondern muss für jede einzelne Karte selbst zum Stift greifen. So kommt es auch zwangsläufig dazu, dass nicht jede Ansichtskarte im Inhalt gleich ist.

Grüße aus Europa

Viele, die „nur“ in Europa Urlaub machen, halten es oft nicht für nötig, Ansichtskarten zu versenden. Warum sollte man auch? Mit dem Flugzeug ist man selten länger als zwei Stunden unterwegs. Telefonieren wird ins Ausland immer günstiger und auch ein Internetanschluss ist für kleines Geld buchbar oder wird auch kostenlos bereitgestellt. Die oben genannten Gründe, aber auch die folgenden Aspekte sind aber schlagende Gegenargumente.

Voyager au pays de l’amour

Frankreich ist geografisch so „gestaltet“ wie Deutschland: Im Norden ist es häufig kühler als im Süden, dort „oben“ wird nahezu akzentfrei gesprochen und die See ist nicht weit. Auch die jeweiligen Hauptstädte befinden sich im Nordosten.

Anhand einer Ansichtskarte aus Frankreich kann man noch einiges mehr über das Land erfahren:

Das am meisten verschickte Postkartenmotiv dieses Landes ist der Eiffelturm, der im Herzen von Paris steht. Häufig verkehrt vor ihm auf der Seine ein Ausflugsschiff oder das Marsfeld, Champs de Mars, vor der Sehenswürdigkeit ist ein beliebtes Motiv. Dadurch sehen die Freunde daheim nicht nur den Eiffelturm, der bekannt sein dürfte, sondern auch das Umfeld. Wer noch mehr urbanen Flair auf der Ansichtskarte verbreiten möchte, kann den Eiffelturm von einem anderen Gebäude aus einfangen. Der Tour Montparnasse ist hierfür prädestiniert. Wird die Postkarte von hier aus aufgenommen, sind die unterschiedlichen Häuser, als auch Sacré Coeur und die Champs Elysée eingefangen.

Kulinarische Spezialitäten sind ebenso eine gute Idee. Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. So darf selbstverständlich das obligatorische Baguette nicht fehlen nebst Rotwein und Croissants. Auch Käse und Schnecken sind in Frankreich als Delikatesse verbreitet. „Essen wie Gott in Frankreich“ unterscheidet sich eben grundlegend von deutscher Küche. Sie kommt zudem ohne Körnerbrot und deftigen Gerichten aus.
Ein flotter Spruch in französischer Sprache kann das eigene, möglicherweise leicht eingestaubte Gefühl für den Singsang wieder zum Leben erwecken. Durch die Anhaltspunkte auf der Karte hinterfragt man einige Gebäude und Sehenswürdigkeiten, ruft Informationen aus dem Internet ab und erweitert somit seinen Horizont.

Doch auch viele andere Gebiete sind in Frankreich mehr als empfehlenswert. So sind die Schlösser der Loire ein beliebtes Motiv. Diese imposanten Gebäude, die sich in einem Streifen von West nach Ost durch Frankreich ziehen, geben schöne Bilder ab. Ebenso ist das verträumte Straßburg nahe der deutschen Grenze eine Postkarte Wert. Der Süden ist mit Nizza und Saint-Tropez sehr verschieden zum übrigen Charme des Landes. Die Reichen und Schönen sitzen hier, kaum Einheimische wohnen in den eigentlich kleinen Fischerdörfern, die durch ihre eindrucksvolle und idyllische Architektur bestechen. Zeigen Sie Ihren Verwandten mit verschickten Postkarten auch diese Seite, die den Unterschied zu dem laut feiernden Partyvolk aus Boulevardblättern macht.

Vamos a la playa!

Spanien wird generell als rassig und lebensfroh beschrieben. Sind Ihre Bekannten auch der Meinung, außer dem Ballermann hat das Land nichts zu bieten? Beweisen Sie Ihnen durch eine Postkarte das Gegenteil!

Das Hinterland der Baleareninsel ist mit einer ausgedehnten Landschaft, exotischen Pflanzen und fantastischen Ausblicken eine Reise Wert. Wer das nicht kennt, sollte hiervon eine Postkarte an die Lieben zu Hause senden. Das Land selbst bietet viele Städte wie die Hauptstadt Madrid, Sevilla oder Granada, die mit dem bekannten Stierkampf aufwarten. Wenn sich Ihre Freunde nur auf dieses meinungsspaltende Hobby versteifen: Durch eine Postkarte können viele Sehenswürdigkeiten und Gaumenfreudenmotive die Einstellung schnell ändern.

Next stop: London, please!

Großbritannien hat einiges zu bieten: London als Mittelpunkt besticht durch seinen englischen Charme, den die Leute ausstrahlen. Teilen Sie diesen durch eine entsprechende Ansichtskarte. Die Royal Family ist omnipräsent. Diese Übermacht ist für Sie überraschend, aber mit Sicherheit noch mehr für Freunde, die noch nie dieses Land besucht haben.

Die grüne Insel Irland als auch Schottland ist mit seinen Weiten und der atemberaubenden Landschaft ein wunderbares Motiv für Postkarten.

Allen gemein ist die überall auftretende Union Jack. Wollen Sie das Allgemeinwissen Ihrer Familie auf Vordermann bringen? Erklären Sie die Geschichte der Flagge in kurzen Sätzen.

Mehr als ein Möbelhaus und Elche

Natürlich dürften Ihnen und auch den Freunden daheim diese Aspekte zuerst einfallen, wenn das Wort „Schweden“ fällt. Dann beweisen Sie, das Schweden mehr ausmacht und versenden Sie Postkarten mit der Schönheit des Landes.

Von unberührten Landschaften und frei lebenden Tierarten wie Braunbären und Luchsen als auch Robben finden sich in der Gegend viele Highlights, die „Neu-Schweden“ so nicht kennen dürften. Wussten Ihre Bekannten, dass Schweden das erfolgreichste Eishockeyteam der Welt hat? Und das der Kebnekaise der höchste Berg Schwedens ist? Schweden ist zudem der Weltranglistenführer im Kaffeetrinken. Diese und viele weitere Fakten und Infos können eine Postkarte nach Hause transportieren und für ein Schmunzeln sorgen.

Grüezi und Servus

Dass die Schweiz und Österreich sehr beliebte Ziele von Alpinfreunden sind, dürfte hinlänglich bekannt sein. Es gibt dafür genügend Berge und auch Schnee, um jedes Sportlerherz höher schlagen zu lassen. Doch sollten Sie Ihren Verwandten nicht mit einer Karte neidisch werden lassen, die noch mehr zeigt?

So ist Salzburg bei Tag und Nacht architektonisch anmutig schön, während die Wiener Sachertorte am besten im Prater schmeckt. Der Jet d’eau, der Springbrunnen im Herz Genfs, sollte unbedingt auf eine Postkarte an die Lieben gehen: Vor allem nachts ist die Beleuchtung der Anlage einzigartig. Schreiben Sie doch dazu, dass der Wasserstrahl früher lediglich als Überdruckventil diente – wohl eine Neuigkeit für die auf Informationen Wartenden.

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