Ansichtskarten: Verpackung und Versand

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Allein bei Ebay Deutschland finden täglich wohl einige Tausend Auktionen
statt, bei denen Ansichtskarten einen neuen Besitzer finden.

An einigen davon war ich auch beteiligt - sowohl als Käufer, als auch als Verkäufer.

Mit der Zeit nimmt sich immer mal der eine oder andere Ebayer die Zeit,
einem mitzuteilen, daß ihm irgendwas nicht gefällt oder daß er bestimmte
Wünsche für den Versand hat.

Man erfährt, daß es Postzusteller gibt, die mit dem Brief die Klappe des
Postkastens öffnen. Kräftig zugefasst dabei - und die Ansichtskarte ist
"im Eimer". Diesen Gewalttätern nimmt man die Power, indem man keine
Din-lang Umschläge benutzt, sondern nur "C6", also die alten, kurzen,
in der auch die Briefe von Oma kommen.

Wenn dann neben der Ansichtskarte noch ein Stück Karton, oder etwas
anderes zu Verstärkung ist, dann ist die Karte schon fast gut angekommen.

Wer schon mal 100 Jahre alte Karten gesehen hat, bei denen der Stempel
die Karte annähernd gelocht hat, der legt diese Verstärkung   v  o r  die
Karte, so daß der Postler vor Ort keine Chance hat, die schöne Ebay-
Karte mit einer modernen Deutsche-Post-AG-Lochung bzw. einem kräftigen
Stempel-Abdruck zu versehen.

Wahrer Luxus ist, noch in eine Kunststoffhülle zu investieren. Muß nicht
sein, ist aber ein toller Service. Die Hüllen kosten ca. 10 Cent...

 Im Grund genommen sind diese Hinweise auch für den Versand von
Briefmarken geeignet.

Wer schon mal ein Päckchen von 2 kg in einen Briefkasten geworfen hat, oder eine schwere Büchersendung, der weiß, daß das, was oben hineingeworfen wird, unten irgendwo aufschlägt. Das kann dann auch hochkant auf einem Brief sein. Gegen solche Schäden kann man nichts machen - oder man meidet diese Briefkästen. Und geht direkt ins Postamt. Leider schafft man das nicht immer. Aber besser wäre es....

Manche Versender haben wohl einen Überschuß an Tesafilm
zu Hause - jedenfalls wird der Briefumschlag rundherum so zu-
geklebt, daß man mit dem Brieföffner die Umschläge nicht mehr
so einfach öffnen kann. Also "aufpulen" oder aufschneiden - sicherlich sehen Sie hier die Gefahr: Irgendwas könnte dabei
dem Inhalt passieren. Lassen Sie Ihre Phantasie spielen....

Zum Schluß noch etwas zur Versendungsform: Ich empfehle ein Einschreiben, welches ohnehin nur mit zur Zeit 25,00 € versichert ist, grundsätzlich nicht.
Bei einer Ausfallquote von ca. 1: 1000 hat man 2050 € Einschreib-Gebühren gespart, und beißt dann ab und zu mal in den sauren Apfel. Und bewertet den Versender nicht negativ, wenn mal was nicht ankommt. Daß man auf die Briefe nicht "wertvolle alte Ansichtskarten" oder ähnliches schreibt, versteht sich
von selbst.

 

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