Angler-Einmaleins: Die verschiedenen Jig-Arten und -Formen

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Angler-Einmaleins: Die verschiedenen Jig-Arten und -Formen

In der aktiven Sportfischerei ist das Jiggen am bekanntesten und auch am weitesten verbreitet. Hierbei hängen Sie einen Gummiköder an einen Jig-Haken. Jiggen bezieht sich hier auf die Köderführung, dann Sie lassen den Köder sozusagen über den Grund hüpfen beziehungsweise "jiggen". Bei dieser Methode ist es besonders wichtig, dass Sie den passenden Jig-Haken verwenden. Es gibt diese Angelhaken in vielen Formen und Arten. Welche wo, wann und wie eingesetzt werden, lesen Sie hier nach. Sollten Sie in diesem Ratgeber einen geeigneten Haken gefunden haben, so können Sie sich auf eBay einen solchen sowie auch eine dazu passende Fischangel kaufen.

 

Was ist bei der Auswahl der Angelköpfe zu beachten?

Bei der Auswahl des richtige Jigkopfes gilt es, Folgendes zu beachten: Welche Form hat der Kopf? Dies ist wichtig, um zu bestimmen, wie sich der Köder im Wasser verhält und wo sich der Haken befindet, wenn der Fisch anbeißt. Wo wird die Kopföse befestigt? Dies bestimmt über das Köderverhalten im Anzug. Es gibt hierbei drei verschiedene Befestigungsarten: Bleiköpfe mit Frontbefestigung (front- oder forward-balanced jig), Twisterköpfe mit Zentrumsbefestigung (center-balanced jig) und Jigköpfe mit Standardbefestigung (standard-balanced jig).

 

Was ist bei der Befestigung der Ösen zu beachten?

Die Jigköpfe sind für eine waagerechte, senkrechte und schräge Befestigung erhältlich. Je nachdem wie diese ausfällt, ändert sich die Köderposition im Wasser. Wie man es hier schon ahnen kann: Die angehängten Jigköpfe lassen die Köder entweder 90° von der Angelrute wegstehen, sie stehen grade im Wasser oder sie sind im 75° Winkel zur Rute. Welchen Haken Sie hier bevorzugen, hängt ganz von den Fischen und den Einsatzgebieten ab. Sie können die Haken in einer Art Trockenübung an einen Karabiner hängen. So sehen Sie, welche Position der Köder einnehmen wird.

 

Welche Jig-Formen gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Die meisten Jigköpfe-Sets haben nur eine Kopfform, aber unterschiedlich schwere Gewichte. Da es eine große Anzahl unterschiedlicher Formen gibt, hier eine kleine Übersicht über die drei bekanntesten und beliebtesten.

  • Bananenköpfe haben eine Frontbefestigung und die Köder liegen recht hoch im Wasser. Dies ist besonders gut für den Einsatz im flachen Wasser, auch wenn hier viele Steine zu finden sind.
  • Der Fischkopf ist am besten geeignet, um in Gewässern mit etwas stärkerer Strömung zu fischen. Die Kopfspitze lässt den Köder ruhig im Wasser liegen, ohne ihn nach unten zu ziehen.
  • Die Erieköpfe finden am häufigsten ihren Einsatz in der Vertikalangelei. Aufgrund der waagerechten Köderlage haben Sie hier einen guten Grundkontakt und können auch in tieferen Gewässern angeln.
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