Androhung zur Löschung des Accounts

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Sollte ein Käufer einen gekauften Artikel nicht bezahlt haben, hat der Verkäufer die Möglichkeit über die ebay Plattform den Käufer an zumahnen, mit dem Verweis auf eine mögliche Löschung des Accounts.Ist es nötig derart mit der Brechstange an diese Problematik heranzugehen?
Ich wurde von ebay angemahnt innerhalb von 7 Tagen mit dem Verkäufer Kontakt aufzunehmen, andernfalls so die Androhung, könnte mein Account gelöscht werden. Es handelte sich hier um ein Missverständnis seitens des Verkäufers, kann alles vorkommen, hat sicher auch jeder Verständnis für, aber was ist mit denjenigen, die bezahlt haben? Diese Jenigen haben 7 Tage Zeit ihre Unschuld zu beweisen? Ebay verschickt diese Androhungen ohne eine weitere Prüfung des Sachverhaltes und vertraut darauf, das der Verkäufer eine mögliche Kontaktaufnahme mit dem Käufer bereits aufgenommen habe.
Ich habe dieses natürlich nicht auf mir sitzen lassen und habe nach Klärung des Sachverhaltes ebay telefonisch kontaktiert. Dort rennt man gegen die wortwörtliche Wand, da aus ebay Sicht diese Vorgehensweise absolut korrekt ist. Eine Zahlungserinnerung würde aus meiner Sicht erstmal vollkommen ausreichend sein. Doch ebay versendet direkt eine oben genannte Möglichkeit der Konsequenz.Der Verkäufer stehe in der Pflicht der Kontaktaufnahme mit dem Käufer um diese Differenz zu lösen, erst dann würde die Plattform tätig. Doch eine Überprüfung der Pflichten des Verkäufers tätigt ebay nicht. Liegt es evtl. daran, das ebay an einen Verkäufer mehr verdient als an einen Käufer? Sollte es so sein, kann ich nur eine sehr beschränkte Denkweise feststellen, denn ohne Käufer auch keine für ebay Geld bringenden Verkäufe.
Bevor eine Androhung gesendet wird, sollte die Plattform doch Bitte sicherstellen, das eine Kommunikation zwischen beiden Handelspartner stattgefunden hat, welche nicht zum Ziel geführt hat. Sollte dies aus technischer Sicht nicht möglich sein, so darf eine derartige Unverschämtheit in Form einer Androhung nicht versendet werden. Laut ebay ist es eben nicht nachvollziehbar in welcher Art und Weise ein evtl. Kontakt bereits stattgefunden hat, wie einfach, einfach lächerlich. Auch auf meine Anregung hin, jeglichen Kontakt, vor allem der im Vorfeld nur ausschließlich über die Plattform stieß nur auf Unverständnis, außerdem sei die Plattform nicht in der Lage jeglichen Kommunikationsverkehr zu überwachen. Wieso nicht, bei elektronischer Datenverarbeitung? Bei der Zahlungserinnerung mit Androhung handelt es sich um eine vom Verkäufer, über ebay gestartete elektronische Mail. Da frage ich mich doch, wieso es nicht möglich ist, das über die Plattform erst ein Kontakt der beiden Handelspartner stattgefunden haben muss, bevor eine Erinnerung mit Androhung rausgeht? Wahrscheinlich geht es hier um ein nicht Verstehen können und wollen, oder warum sollte man ein Mitglied auch als ein solches behandeln, Servicewüste Deutschland?
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