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Amateurfunk-Sendeempfänger von Alinco, Icom und Yaesu: Anzeigen, Funktionen und Frequenzbereich

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Alinco, Icom und Yaesu Amateurfunk-Sendeempfänger im Vergleich: Anzeigen, Funktionen und Frequenzbereich

Kombinierte Sendeempfänger oder auch Transceiver bieten eine gute Möglichkeit für den Einstieg in den Amateurfunk. Für dieses Hobby müssen Sie einige Voraussetzungen mitbringen und Anforderungen erfüllen. Das Amateurfunkgesetz regelt, welche Bedingungen für den jeweiligen Bereich gelten. In einigen Fällen müssen Sie spezielle Prüfungen ablegen, damit Sie ein eigens zugewiesenes Rufzeichen erhalten, mit dem Sie sich im jeweiligen Frequenzbereich identifizieren können.
Der Amateurfunk ist zweifellos eine sehr interessante Beschäftigung. Zudem kann sich der regelmäßige Umgang mit Funkgeräten als praktisch bis hilfreich erweisen. In Notlagen oder Katastrophenfällen dient der Amateurfunk nämlich auch der Weitergabe wichtiger Informationen. Neben Grundkenntnissen und vertieftem Wissen im Bereich der Funktechnik ist ein gutes allgemeines technisches Verständnis hilfreich. Andernfalls tun Sie sich vermutlich schwer in der Konfiguration und Bedienung Ihrer Funkanlage, dem sogenannten Rig.
Für Einsteiger ist der Kauf eines Transceivers empfehlenswert. Sie erhalten eine kompakte und zum Teil mobile Funkstation mit einem Funkgerät. Einige Anbieter liefern auch gleich eine passende Antenne sowie möglicherweise sinnvolle Filter dazu. Würden Sie Ihr Rig eigenständig aufbauen, müssten Sie einen Empfänger, einen Sender, eine Antenne sowie etwaige Verstärker besorgen. Diese müssen nicht nur hinsichtlich der reinen Leistungsdaten miteinander kompatibel sein, vor allem der Frequenzbereich spielt eine große Rolle. Der Amateurfunk umfasst in aller Regel verschiedene gängige Bänder in Lang-, Mittel- oder Kurzwellen. Auch Ultrakurzwellen sind für viele Funkamateure keine Seltenheit. Jedes Amateurfunkband weist spezifische Frequenzbereiche in Hertz auf. Innerhalb dieser Frequenzen können Sie mit Ihrer Anlage Signale empfangen und senden. Dadurch können Sie nicht nur weltweit mit anderen Funkern kommunizieren, sondern die Ergebnisse und Messwerte auswerten. Ob Kommunikationsfreund oder neugieriger Wissenschaftler: Ein Sendeempfänger von Alinco, Icom oder Yaesu öffnet Ihnen die Tür zu einer interessanten und anspruchsvollen Beschäftigung.

Am Anfang des Amateurfunks steht die Zulassung

Möchten Sie mit dem Amateurfunk beginnen, müssen Sie sich zunächst um die erforderliche Zulassung kümmern. Diese kann verschiedene Frequenzbereiche abdecken. Je nach Art der Qualifikation sind hierfür verschiedene Prüfungen obligatorisch. Haben Sie die erforderlichen Prüfungen erfolgreich abgelegt, erfolgt Ihre Zulassung. Umfasst diese mehrere Frequenzbereiche und Funkbänder, sollten Sie eine Amateurfunk-Anlage kaufen, die Ihnen einen einfachen Wechsel zwischen verschiedenen Funktypen erlaubt. Außerdem sparen Sie zu Beginn Zeit und Nerven, wenn Sie sich für einen Sendeempfänger entscheiden, der alles beinhaltet, was Sie benötigen. Später können Sie Ihre Funkanlage durch den Kauf von speziellen Bausätzen unterschiedlicher Hersteller optimieren und individuell an Ihre Bedürfnisse und Fertigkeiten anpassen. Beim Funken verhält es sich nicht anders als bei anderen fordernden Hobbys: Übung macht den Meister. Je länger Sie sich mit der Welt der Funksignale befassen, umso umfangreicher wird Ihr Wissen. Auf dem Weg dahin können Ihnen Funkgeräte zum Senden und Empfangen den Umgang mit der Technik erleichtern.

Unterschiede zwischen Sendern, Empfängern und Sendeempfängern

Damit der Amateurfunk nicht zu einem einseitigen Vergnügen wird, sollten Sie Funksignale sowohl empfangen als auch senden können. Profis im Bereich des Amateurfunks setzen auf die individuelle Konfiguration ihrer Funkstelle. Dies bedeutet, dass Sie Sender, Empfänger, etwaige Verstärker sowie sämtliches erforderliches Zubehör separat anschaffen und miteinander verbinden können. Alternativ dazu stehen Ihnen Sendeempfänger zur Verfügung, die auf verschiedenen Frequenzen in beide Richtungen ihren Dienst verrichten. Sie erhalten ein kompaktes Gerät, das mit einem Handmikrofon sowie einem Bedienfeld an der Front ausgestattet ist. Sie können sämtliche Einstellungen per Knopfdruck vornehmen und müssen nicht erst die Kompatibilität zwischen Sender, Empfänger und weiteren Komponenten herstellen. Auch preislich lassen sich Unterschiede feststellen. Mit einem gebrauchten Amateurfunk-Sendeempfänger können Sie mehrere Hundert Euro sparen. Sie können die eingesparte Summe später in den Ausbau oder die allgemeine Modifikation Ihrer Funkstelle investieren. Auch beim Neukauf eines kombinierten Sendeempfängers können Sie auf interessante Angebote setzen. So können Sie die Einrichtung Ihrer Funkstelle für rund 600 bis 800 Euro realisieren. Bevor Sie sich für ein spezifisches Modell entscheiden, sollten Sie sich jedoch Gedanken darüber machen, was das Gerät können muss und wie sie es bevorzugt nutzen werden.

Die Ausstattung eines Transceivers für Funkamateure

Die Auswahl günstiger Amateurfunk-Transceiver ist groß. Allerdings ist nicht jedes Angebot gleichermaßen geeignet und deshalb nicht zwangsläufig attraktiv. Abhängig von Ihrer Zulassung sollten Sie vor dem Kauf zunächst einen Blick auf die unterstützten Funkbänder und Frequenzbereiche werfen.
Neben Morsecode – oft CW genannt – stehen Ihnen je nach Modell verschiedene Funkarten im Bereich der Lang- oder Kurzwellen zur Verfügung. Bedenken Sie, dass Sie nur diejenigen Frequenzbereiche verwenden dürfen, für die Ihre Zulassung auch gültig ist. Das Umschalten zwischen den einzelnen Bändern sollte möglichst einfach vonstattengehen. Vor allem für Einsteiger ist nichts ärgerlicher als das umständliche Navigieren durch unübersichtliche Menüs, bis die richtige Frequenz eingestellt ist. Ein gut ablesbares Display sowie Regler für die Sendeleistung und Empfangsqualität sollten ebenfalls vorhanden sein. Ein detailliertes Handbuch unterstützt Sie bei der ersten Einrichtung, bis Sie Ihren Transceiver sicher beherrschen. Zu Beginn sollte der Bedienkomfort gegenüber dem Leistungsvermögen eine stärkere Gewichtung erfahren. Sofern Sie Routine im Morsen und Funken haben, können Sie selbstverständlich den technischen Spezifikationen mehr Beachtung schenken und diese vordergründig betrachten. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über empfehlenswerte Sendeempfänger für Funkamateure.

Yaesu FT: Diese Sendeempfänger bieten den größten Funktionsumfang

Der Hersteller Yaesu ist im Bereich Amateurfunk sehr bekannt und erfreut sich einer großen Anhängerschaft. Entscheiden Sie sich für einen Transceiver aus dem FT-Programm, erhalten Sie ein umfangreiches Gerät, mit dem Sie auf verschiedenen Frequenzen Funksignale senden sowie empfangen können.
Das Unternehmen setzt bei der Fertigung seiner Sendeempfänger auf ein hohes Maß an Professionalität. Demnach sind die einzelnen Modelle längst nicht nur für Einsteiger empfehlenswert. Für den Anfang können Sie sich an einem Yaesu FT-450 beziehungsweise 450AT (mit eingebautem Antennentuner) orientieren. Hierbei handelt es sich um einen Kurzwellen-Transceiver, dessen Empfangsbereich zwischen 30 Kilohertz und 56 Megahertz liegt. Der Sendeempfänger besteht aus einem rund 3 Kilogramm schweren Gehäuse aus Aluminium mit integriertem Lüfter und einer MOSFET-Endstufe, die eine Ausgangsleistung von maximal 100 Watt erzielt – abhängig vom gewählten Frequenzbereich. Der Transceiver unterstützt Amateurfunkbänder zwischen 160 und 6 Metern. Sämtliche Frequenzen lassen sich einfach auf bis zu 500 Speicherplätzen ablegen und in 12 Gruppen einteilen. Das Gerät verzichtet ähnlich wie der FT-897 auf zu viele Tasten und Regler. Stattdessen wartet der FT-450 mit einem großen und übersichtlichen Display auf, das Ihnen die genaue Frequenz, das Funkband und gewählte Einstellungen beispielsweise für die Mikrofonverstärkung oder für aktive Filter anzeigt. Sie können mit diesen Modellen die Modulationsarten CW, AM, FM und SSB nutzen.
Yaesu-Transceiver dieser Klasse für KW-Funk sind für rund 500 Euro erhältlich. Gebrauchte Geräte sind entsprechend günstiger. Möchten Sie einen größeren Frequenzbereich abdecken und zahlreiche Zusatzfunktionen sowie eine noch bessere Empfangsqualität genießen, sollten Sie einen Blick auf die Sendeempfänger mit vierstelliger Modellnummer werfen. Vom Yaesu FT-1200 bis zum großen FT-5000 erwarten Sie hochprofessionelle Geräte, die den Amateurfunk auf eine neue Ebene bringen. Allerdings müssen Sie für diese Varianten deutlich mehr ausgeben, denn die Transceiver schlagen mit rund 1.500 Euro zu Buche.

Amateurfunk-Transceiver von Icom: für Einsteiger und Profis

Amateurfunk-Geräte von Icom sind sowohl für Einsteiger als auch für ambitionierte Interessenten geeignet. Das japanische Unternehmen setzt mit seiner IC-Reihe auf hochwertige Transceiver, die verschiedene Amateurfunkbänder abdecken. Die Geräte eignen sich je nach Modell sowohl für den mobilen Einsatz in Fahrzeugen als auch für den Betrieb in einem Rig. Insbesondere die hochkarätige Funkstation Icom IC-7600 macht durch ihren großen Funktionsumfang und die professionelle Ausstattung auf sich aufmerksam. Für Einsteiger dürfte das Spitzenmodell vielleicht noch etwas unübersichtlich wirken. Haben Sie jedoch bereits Erfahrungen im Amateurfunk gesammelt, ist der moderne Kurzwellen-Transceiver trotz seines höheren Preises von rund 2.000 Euro mehr als empfehlenswert. Das Gerät besitzt ein großes beleuchtetes Farbdisplay, dessen präzise Anzeigen von Bändern und Frequenzen die Weichen für einen erfüllenden Tag oder Abend im eigenen Rig stellen. Der IC-7600 besitzt einen eingebauten Antennentuner und sendet auf Frequenzen zwischen 1,8 und 54 Megahertz. Der Empfangsbereich fällt mit bis zu 60 Megahertz noch etwas größer aus. Mit dem Sendeempfänger können Sie via SSB, CW, RTTY, FM und AM funken. Entstörung und Dämpfung verstehen sich von selbst, ebenso das zugehörige Handmikrofon, mit dem Sie mit Funkamateuren auf der ganzen Welt kommunizieren können.

Günstiger Einstieg in den Amateurfunk mit Transceivern von Alinco

Das amerikanische Unternehmen Alinco versorgt seine Kunden weltweit mit hochwertiger Funktechnik. Vor allem im Amateurfunk präsentieren sich die Geräte von Alinco als kostengünstiger Einstieg in die Welt der drahtlosen Kommunikation. An dieser Stelle soll Ihnen eine mobile Variante der großen Alinco-DX-Transceiver vorgestellt werden. Hierbei handelt es sich um den Alinco DR-135 DX, einen mobilen Sendeempfänger für den SSB-Funk. Das Gerät unterstützt neben SSB noch CW, über eine separate Taste AM und FM. Die unterstützten Frequenzen liegen zwischen 28 und 29,7 Megahertz, die Sendeleistung beträgt maximal 25 Watt für SSB. Der kompakte Transceiver besitzt ein großes beleuchtetes Display und weist eine sehr übersichtliche Bedieneinheit auf. Integrierte Filter zur Entstörung sowie Messfunktionen sind ebenso selbstverständlich für den kleinen Allrounder. Zudem können Sie den DR-135 DX über USB mit einem Computer verbinden und mittels separat erhältlicher Software programmieren. Zwar ist der Frequenzbereich eher klein gehalten und auch die Sendeleistung ist nicht so stark wie bei größeren Transceivern, doch die übersichtliche Bedienung sowie der günstige Preis von rund 250 Euro sprechen klar für die Beliebtheit dieses Modells.

 
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