Alte Versandkostenregeln

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Ich war schon seit 2001 hier dabei und kenne alle drei Stufen, wie Ebay eingegriffen hat bei den Versandkostenregelungen.

Anfangs konnte jeder eingeben und verlangen, was er wollte.

Dann wurden je nach angegebener Versandart Höchstgrenzen eingereicht.

Dann nun der Zwang zum kostenlosen Versand in den meisten Kathegorien, die am stärksten besucht werden.

Stufe 1 ) Als jeder verlangen konnte, was er wollte gab es zwar auch immer schon Portoabzocker, aber weniger als heute- das ist tatsächlich wahr. Für jeden denkenden Menschen der überhaupt geschäftsfähig hier handeln darf, war eigentlich klar ersichtlich, was verlangt wird und Beschwerden sollte es eigentlich nur dann gegeben haben. wenn abweichend geliefert wurde. Z. B. ein Paket abgerechnet und eine unversicherte Warensendung angekommen ist im schlimmsten Fall.

Leider aber liess Ebay zu, dass unspezifizierte Versandarten angegben werden konnten . Also nicht konkret da stand, als was versendet wird und über welches Unternehmen und das war der Fehler. Hätte man leicht beheben können, indem man das als Option streicht.

Stünde da nun Päckchen, und es kommt eine Warensendung wäre das ein abweichen vom Kaufvertrag. Dagegen gab es oft eine simple Angabe " Unversicherter Versand" und es wurden 4 Eu verlangt und es kam im Briefumschlag. Das meine ich. Da wurde dann in Erwartung eines Päckchens oft doch geboten und man war zu recht sauer. Stünde da " Brief " und es würden 4 Euro verlangt werden, hätte dagegen kaum einer eh geboten wohl und somit hätte sich ein solcher Versuch abzuzocken eh erledigt dann.

Stufe 2 :

Anstatt also schlicht diese schammigen Eingabeoptionen zu streichen, setzt Ebay bei den häufigsten Versandarten Höchstgrenzen.

Da viele nicht in der Lage sind zu 4,50 zu versenden als Päckchen, da auch eine Verpackung mehr kostet schon alleine als 0,60 Cent ( Karton und Polstermaterial) und zusätzliche Kosten - gerade bei den Gewerblichen dazu kommen, behalfen sich also notgedrungen immer mehr damit einfach den " Paketversand" anzubieten und z. B. 5 Euro zu verlangen, was regelmässig Unmut bei den Käufern aufkommen liess verständlicherweise,zumal dies eine unversichtere Sendung ist. Ebay hat also genau das erreicht, was sie angeblich verhindern und unterbinden wollten und viele VK regelrecht zu Falschangaben gezwungen. ( Sogar ich als Gelegenheitsverkäuferin hatte nicht eben mal immer einen Karton da und musste mir die passende Verpackung erst besorgen, sorry)

Und deshalb gab es auch mehr Beschwerden wegen Abzocke hier . Die Probleme sind von Ebay selbst hausgemacht.

Auch ich habe mich darüber geärgert, aber eigentlich sollte einem doch klar sein, dass man nirgends in D ein Paket zu 5 Euro versenden kann??

Mal ein Beispiel :

Wenn ich hier einen Kleinartikel wie einen Aufkleber z. B. kaufen will und da steht 4 Euro Versand ,- ob nur " unversichert" oder direkt " Päckchen", interessiert es mich eh schon nicht mehr, ob ich da ein Päckchen wirklich bekomme, da ich da gar nicht biete oder kaufe .

PUNKT!! Ehrlich, kann ich Leute auch nicht verstehen, die das machen und dann sich dumm stellen hinterher und Zeter und Mordio schreien. Sorry!

Aber es gibt hier leider viele, die wirklich nicht nachdenken leider , bieten und sich dann erst beschweren. Sonst würde es das gar nicht geben mehr, weil Portoabzocker weniger verdienen würden, da weniger geboten würde und auch weniger gute Bewertungen erhielten.

Nun Stufe drei:

Angeblich wegen der vielen Versandkostenbeschwerden : Der Zwang zum kostenlosen Versand.

Die, die Portoabzocken - das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, werden das auf anderen Wegen reinholen und die Verkaufspreise - äh- anders optimieren. Im Schnitt bezahlt man mehr und der Versender wird für lau auch nicht gerade super verpacken und sicher versenden.

Ich sehe dass gerade bei sehr vielen - vor allem den Privaten hier- sehr viele Sachen, die unversichert laufen dann schlicht verschwinden. Private haften für POSTVERLUSTE JA NICHT.

Ebay interessiert das freilich gar nicht, da das Unternehmen bereits mehr oder weniger zugegeben hat, die klassische Auktion und die Privaten eh los werden zu wollen.

Was sie mit den horrenden Gebühren ja auch ereeichen werden, die ein Privatmann sich nicht leisten kann und ganz sicher nicht dauernd Risiko laufen kann auf den Portokosten sitzen zu bleiben. Von etwaigen vorübergehenden Sonderkonditionen und Rabatten auf Verkaufsprovisionen, die es für Gewerbliche gibt derzeit, profitieren sie jetzt schon NICHT und über den sog. " Kundenservice" muss ich hier vermutlich auch keinem etwas mehr erzählen, den man erlebt als kleiner Privatmann/ Privatfrau.

Ein Einstellen zumindest ohne Verlustrisiko ist in jedem Falle nicht mehr gegeben- Es fallen entweder Gebühren an oder man muss das Porto selbst bezahlen ggf. Es wird ja keiner mehr so dumm sein ein Buch z. B. ab einem Euro einzusetzten und dann kauft das einer für einen Euro und ich muss schon den einen Euro Versand bezahlen ( mindestens, es gibt auch Bücher über 500 gramm Gewicht!!)UND noch Gebühren.

Ebay erzählt uns auch, man müsse mit anderen Häusern konkurrieren wie Amazon, die schon lange kostenlos versenden.

Nur Amazon selbst , die ausschliesslich Neuware und Festpresie anbieten, versenden kostenlos und da ist der Versand mit im KAUFPREIS NATÜRLICH. Die Händler und Privaten, die dort verkaufen müssen pro Sendung 3 Euro verlangen und oft gibt es nicht mal Sammelversand und es fällt pro Buch, CD ect. mindestens  3 Euro an - Hab ich alles erlebt. Ich denke, würde ein VK hier für ein Buch 3 Euro Versand verlangen, würden alle mal wieder " Abzocke" schreien.

Jetzt kommen wir dazu, wie sich Ebay in Zukunft sehen will und was hier stattfinden  wird :

Schon jetzt wird man bei Suchen zuerst seitenweise mit Seiten von Gewerblichen überschwemmt. Diese alleine werden nämich bevorzugt als " Top- Verkäufer" gelistet, Private nicht, egal, wie gut deren detailierte BW sind.

Ebay möchte hier mehr Festpreise und ausschliesslich Gewerbliche haben.

Dazu kann ich nur sagen, kaufe ich lieber bei Otto oder anderen Häusern, wo die Reklamation und Rückgabe auch  funktioniert. Ich habe hier fast immer dabei Probleme gehabt, weil die halbproffessionellen " Top- Verkäufer" den Widerruf ignorieren oder blockieren, das Geld nicht kommt oder anderweitig sich sperren. Die sog. Neuware, oder " Vorführware" oder Rückläuferware, falls die nicht soagr vielerorts als neu beschrieben wird ( " Restposten") bestehen oft aus billig im Großhandel aufgekaufter Rückläuferware aus Geschäften. Dass heisst, sie ist bereits zurückgegeben worden von Kunden und nicht selten dann doch fehlerhaft. Besondern techn. Geräte, DVD, Video, Haushaltsgeräte , TV und ähnlcihes. Es ist ja klar, dass diese VK nicht sämliche Ware , die sie palettenweise aufkaufen einzeln prüfen. Es ist also ein Glücksspiel undich kann nur jedem davon abraten - egal wieviel unter Marktpreis angeboten wird und lieber davon Abstand zu nehmen.

Auch sind hier sehr viele Betrüger schon unterwegs immer wieder, die unter Scheinadressen Accounts aufmachen aus dem Ausland und gar keine Ware haben. Oder man kauft Billigimitate und Plagiate. Der Markt wimmelt vor Verkäufern, die angeblich echte Designerware anbieten. Schon unwissentlich sowas gekauft macht man sich in D strafbar auch als Käufer übrigends..

Im Prinzip ist bei der geschmacklosen Gängelei Ebays in Bezug auf die Einflussnahme der Angebote nur zu erwarten, dass die Zufreidenheit und damit auch sowohl VK, als  auch K immer skrupelloser werden hier. Jeder Eingriff in die freie Marktwirtschaft hat Folgen und mit den Folgen muss Ebay rechnen.  Nur eine Frage dr Zeit, wann auch das kostenpflichtoge Paypal hier Pflicht wird anzubieten, da Paypal Ebay gehört seit 2002.

Man möchte zur Steigerung des Umsatzes für Ebay schon sarkastisch vorschlagen, sie mögen den Verkäfern noch vorschreiben, sie sollten freiwillig in jeden Falle erstatten - auch dei Privaten- und am besten noch für Zollgebühren und ähnliches aufkommen.

Utopisch? Mitnichten. Schon jetzt verlangt Ebay ja, dass die VK die Ebageühren übernehmen und die Kosten für die Paypalbuchungen ( ja, liebe Käufer, dass kostet ebenfalls  Gebühren - und nicht zu knapp!!)

Es gibt keinen Grund mehr hier zu handeln eigentlich, da es andere Portale gibt, die kostenlos und unkomplizeirter sind. Nicht nur Auktionsplattformen. Dauert evtl. länger bis etwas gekauft wird, aber da muss man nichts bezahlen und kann kein Minus machen.

 

 

 

 

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