Alte Kühlschränke sin reine Stromfresser! Neukauf lohnt

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Ich habe mir diese Woche ein neuer kühlschrank gekauft und dachte man sollte über dieses Thema mal ein paar Zeilen schreiben. Lebensmittel bleiben länger frisch und haltbar: Das wichtigste Merkmal von Kühl- und Gefriergeräten. Nicht zu unrecht zählen die Kühlmaschinen daher zu den unverzichtbaren Haushaltsgeräten. Doch die 24-stündige Dauerkühlung hat ihren Preis: Bis zu 20 Prozent Anteil an den Stromkosten verursachen Kühlgeräte in den Haushalten – wenn sie schon viele Jahre auf dem Buckel haben. In diesem Fall kann sich ein Neukauf durchaus lohnen. Kühl- und Gefriergeräte haben in den letzten Jahren eine enorme Effizienzsteigerung durchgemacht. So verursachte ein im Jahr 1993 gekaufter Kühlschrank im Schnitt Stromkosten von 57 Euro. 15 Jahre später sind es nur noch 29 Euro. Jährliche Einsparung: 28 Euro. Noch deutlicher ist der Spareffekt bei den Kühl-Gefrier-Kombinationen. 74 Euro weniger verbrauchen Neugeräte gegenüber Modellen von 1992. Noch vor 17 Jahren verbrauchten die Kombis im Schnitt Strom für 121 Euro. Aktuelle Geräte verursachen Stromkosten von etwa 47 Euro. Hilfe bei der Kaufentscheidung gibt das Energielabel, das wie bei anderen Haushaltsgroßgeräten auf jedem Kühlschrank kleben muss. Besonderheit hier: Die Klasse A ist bei weitem nicht die Beste! So benötigt die Energieeffizienz-Klasse A++ gegenüber Geräten der A-Klasse nur noch knapp die Hälfte an Energie. Beispiel: Die gefräßigste Kühl-Gefrier-Kombination im Test verursacht 1049 Euro an Stromkosten in 15 Jahren. Gehört aber immer noch in die Energieeffizienz-Klasse A+. 569 Euro und damit fast die Hälfte weniger verbraucht dagegen das sparsamste A++ – Modell. Das Problem ist bekannt. Deshalb soll bereits ab nächstes Jahr ein neues Energielabel gelten. Kühl- und Gefriergeräte folgen einer einfachen Logik: Je mehr Wärme im Inneren der Geräte, desto höher ist der Energieaufwand, diese wieder nach außen zu transportieren. Folgende Faktoren sind für den Energieverbrauch entscheidend: Je größer, desto höher der Verbrauch. Entscheidend für den Energieverbrauch ist der Unterschied zwischen Raumtemperatur und der Temperatur im Inneren der Geräte. Dämmung: Je besser, desto geringer ist der Energieverbrauch. Je seltener und kürzer die Tür geöffnet wird, desto besser. Die Stiftung Warentest hat die Stromverbrauchswerte aller getesteten Kühlgeräte der Testjahrgänge 2007, 2008 und 2009 zusammengestellt und den Stromverbrauch für ein Jahr ermittelt. Anschließend haben die Experten einen Strompreis von 20 Cent pro Kilowattstunde zugrunde gelegt und die Stromkosten des jeweiligen Gerätes über die durchschnittliche Nutzungszeit von 15 Jahren errechnet. Daher lohnt sich ein Vergleich auf jeden Fall.

 

 

fff

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