Als der Beat die Welt eroberte: Das waren die Modetrends der 60er Jahre

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Als der Beat die Welt eroberte: Das waren die Modetrends der 60er Jahre

Die "Swinging Sixties" sind ein Jahrzehnt, das in vielerlei Hinsicht große Beachtung verdient. Die 60er gelten als Jahrzehnt des Aufbruchs. Kaum eine andere Dekade hat so viel Neuerungen, Lebensfreude und Experimentierlust bei den Menschen ausgelöst und so tiefen Eindruck hinterlassen. Auch modisch gab es in den sechziger Jahren unzählige neue Silhouetten und Designs, die sich bis heute gehalten haben. Kommen Sie mit uns auf modische Zeitreise.

 

Ein frischer Wind – das Leben in den 60ern

Die Aufbruchsstimmung war es, die die Sechziger zu einem so populären Jahrzehnt machte. Die sittsame, starre und spießige Zeit, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und in vielen anderen Ländern herrschte, schien zu einem Ende zu kommen. Die Sechziger mit ihren Studentenrevolten, Demonstrationen und Bürgerrechtsunruhen bewirkten ein generelles Umdenken. Normen wurden gesprengt, der Frieden als wichtiges Ziel betrachtet und die persönliche Freiheit zelebriert. Die Hippiebewegung fand in diesem Jahrzehnt ihren Ursprung. Die Botschaft von Liebe und freigeistigem Denken prägte ganze Generationen und trägt bis heute dazu bei, dass die 60er-Jahre zum Mythos wurden.

 

Zeig' mir, was du trägst – und ich sag dir, wer du bist

Nachdem der sittsame Lebensstil der 50er-Jahre nun passé war, unterzog sich auch die Mode in den 1960er-Jahren einem Wandel. Es kam nicht mehr so sehr darauf an, sich generellen Modediktaten anzupassen. Vielmehr wurde die Individualität, die mit Mode betont werden kann, erstmals in den Fokus gerückt. Mit der Kleidung ließ sich in den 60ern also erstmals auch eine politische Botschaft transportieren. Egal, ob Hippie oder Anhänger der Swing- und Jazzbewegung, ob Rocker oder Flower-Power-Girl: Die Modeindustrie übernahm den Zeitgeist der 60er rasch und brachte farbenfrohe Mode auf den Markt. Die Hose feierte endlich und endgültig ihren Einzug in die Schränke der Frauen, während die Männer sich die Haare wachsen ließen.

 

Die Mode der 60er – von Skandalen und Knallfarben

Der Designerin Mary Quant kreierte das Herzstück der Sixties-Mode und verursachte eine kleine modische Revolution: Sie erfand den Minirock. Was anfangs als "Sittenverfall" und "Skandal-Rock" Furore machte, etablierte sich rasch und wurde zum Ausdruck eines gesellschaftlichen Neubeginns. Der Wandel drückte sich in der Mode durch vielseitige Designs aus. Die A-Linie feierte ihr Comeback, Schlaghosen führten eine neue Silhouette ein. Pullover und Pullunder trug man jetzt über bunten Hemden oder Blusen, und breite, auffällige Gürtel schmückten Taillen und Hüften. Auch Modeschmuck erfreute sich großer Beliebtheit, wozu keine andere als Coco Chanel beitrug, die Schmuck aus Plastik in bunten Farben als salonfähig erklärte. Stiefel und Schuhe wurden mit Plateaus und breiten Absätzen ausgestattet.

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