Alles rund um das Thema Drachen, Einleiner, Zweileiner

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Sport- u. Lenkdrachen

Skepsis bei einem großen Lenkdrachen zu einem kleinen Preis ist angesagt. Man unterscheidet gerade bei den Lenkdrachen die verarbeiteten Stoffe. Hier ist besonders auf das Grammgewicht zu achten. Es gibt Stoffe mit 32 gr auf den qm und es gibt Stoff mit bis zu 85 gr auf den qm. Je weniger um so besser und auch hochwertiger ist der Stoff. Besonders wichtig sind auch die Merkmale zu den verarbeiteten Rohren. Von Glasfiber ( Vollgestänge ) sollte man bei Lenkdrachen die Finger lassen. Die Eigenschaften sieht man zwar nicht auf dem ersten Blick ersichtlich, aber die Wahrheit kommt beim ersten Flugmanöver heraus. Dieses Gestänge ist einfach zu instabil um gute Flugeigenschaften des Drachens aufkommen zu lassen. Ein guter Lenkdrachen fängt ab ca € 50,- an

Kurze Grundsätze : bis 4/5mm Gestänge - Drachen ist anzusiedeln ab 1 bis 4 Bft,    6 mm - Drachen ist anzusiedeln von 2 bis 6 Bft,    8mm Gestänge - Drachen ist anzusiedeln 3 bis 6 Bft,    10mm ebenfalls

Achtet auf Carbongestänge ( obwohl es auch hier Qualitätsunterschiede gibt )

Jeder gute Shop antwortet auf Fragen rund um das Thema Drachen, da der in Augenschein genommene Drahen ja auch zur Person passen muß. Ein Kind von 14 Jahren kann noch keinen Lenkdrachen mit 450 cm Spannweite halten. Beratung wird bei guten Shops GROß geschrieben. Auch sollte man darauf achten, ob der Shop Betreiber selber ein Drachenflieger ist. Hier ist dann von einer Leidenschaft zu sprechen, welches sich dann in der Beratung wiederspiegelt.

Einleiner

Wie bei den Lenkdrachen ist auch hier der Stoffbereich und das Gestänge ausschlaggebend. Auch das Design spielt eine sehr wichtige Rolle, Ausgefallen sollte der Drachen sein. Nicht das herkömmliche Klischee. Einen Eddy kann jeder selber bauen. Ganz wichtig ist immer die Beschreibung, wieviel Gewicht, welches Gestänge, welcher Windbereich, mit Schnur oder ohne Schnur, denn auch gute Schnüre kosten Geld.

Große Einleiner erfordern auch schon etwas Wissen um Windgeschwindigkeiten, Druckbelastungen der Schnüre und eine gewisse Persketive für die Höhe. Nicht das man sonst einen Rettungshubschrauber statt seines Drachens an der Leine hat.

Schnurbelastungen immer nach den Windgeschwindigkeiten einsetzen, Schnur sollte nicht durchhängen aber auch nicht singen. Es wäre schade, wenn ein schöner Drachen auf Nimmerwiedersehen am Himmel verschwindet. Passionierte Drachenflieger haben immer verscheidene Schnüre für verscheidene Windgeschwindigkeiten in Ihrer Drachentasche. Schaut mal auf einem Treffen dort rein, man kann sich erschrecken, wieviel verschiedene Schnüre vorhanden sind.

Schnüre sind genaus so kritisch zu betrachten. Grundsatz : bei Einleiner Dacron, bei Lenkdrachen und Lenkmatten Dyneema. aufpassen wenn man oft am Wasser ist, es gibt auch Salzwasserresidente Schnüre.

Lenkmatten

Wie bei Lenkdrachen ist manchmal weniger mehr. Man muß sich an die Kräfte des Windes gewöhnen, man muß ihn spüren. Die Lenkmatte muß man beherschen und nicht das die Matte einen selber beherscht.

Auch im Mattenbereich sind unheimliche Unterschiede in der Qualität z.Zt. im Angebot. Hier sollte man sich einmal an einen Drachenverein oder Drachenclub in seiner Nähe wenden. Drachenflieger sind immer gerne bereit, Erfahrungen weiterzugeben. Ebenfalls ist es ratsam in Foren nach den verschiedenen Qualitäten zu fragen. Hier bekommt man immer die richtigen Antworten und jene sind neutral. Achten Sie besonders auf Regenbogenfarbige Matten, hier bitte die Finger weg. Werden in Massen produziert. Zu schwer, Waageschnüre nicht besonders gut, und die Lenksets dazu aus preiswertem Dacron hergestellt. Hier kann man sich nur ärgern, wenn man das erste mal damit auf die Wiese tritt.

Besonders gut ist es immer, bei irgendwelchen Events in der Drachenszene sich entsprechend Rat von den verschiedenen teilnehmer geben lässt. Gute Events - Familiendrachenfeste - haben immer einen Store dabei, hier kann man davon ausgehen, dass man erst einmal einen Lenkdrachen oder Lenkmatte Probefliegen lassen kann, damit man selbst erlebt, was es bedeutet, einen Drachen im Windbereich zu fliegen.

Viele Ratgeber sind auch direkt unter Google zu finden. Geht hier mal rein und erkundigt Euich über die vershiedenen Drachenformen, Größen, Schnüre, Belastungen und Windgeschwindigkeiten.

    Hier findet man schnell hilfreiche Ratgeber, welche auch gerne bereit sind, ihre Erfahrungen unkompliziert weiterzugeben. Termine findet man auch unter Google

Tips kosten nichts. Nichts ist schlimmer, als ein Drachen der nicht FLIEGT.

Mit windigen Grüßen kitingpirates

 

 

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