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Der richtige Schutz mit Antivirus-Software vor schadhaften Programmen

Die Nutzung eines PCs oder Notebooks gehört für viele Menschen zum Alltag. Die Geräte bieten zahlreiche Möglichkeiten wie das Surfen im Internet, das Arbeiten oder das Ansehen von Fotos und Videos. Doch in Zeiten, in denen fast jeder PC-Besitzer auch über einen Internetanschluss verfügt, spielt die Sicherheit des eigenen Systems eine große Rolle. Schnell hat man sich auf dem Rechner einen Virus oder Trojaner eingefangen, der für großen Schaden sorgen kann. Oftmals genügt es schon, den Anhang einer E-Mail zu öffnen, damit sich Schädlinge auf dem System breitmachen können. Auch, wenn Sie häufig selbst erstellte CDs oder DVDs erhalten, können diese mit einem schadhaften Programm infiziert sein. Öffnen Sie eine auf dem verseuchten Datenträger befindliche Datei, so installieren Sie, häufig unbemerkt, einen Virus oder Trojaner direkt auf Ihrem PC. Die Folge: Das Programm ermöglicht Fremden den Zugriff auf Ihr System. Unter Umständen liest die Software sogar sensible Daten wie die Kreditkartennummer oder Ihren Zugang zum Online-Banking aus und leitet diese Daten an den Urheber des Virus weiter. Spätestens dann, wenn Sie eine Rechnung über einen Kauf erhalten, den Sie niemals getätigt haben, sollten alle Alarmglocken läuten.

Damit schadhafte Software gar nicht erst auf Ihren PC oder Ihr Notebook gelangen kann, sind zahlreiche Schutzprogramme erhältlich. Diese Programme erkennen aktuelle Viren und Trojaner und sorgen dafür, dass diese keinen Schaden an Ihrem System anrichten können. Mit der passenden Schutzsoftware können Sie auch fremde Zugriffe auf Ihren Computer unterbinden.

Dieser Ratgeber vermittelt Ihnen, welche Programme auf Ihrem PC Schaden anrichten können. Zudem erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Software-Angebote, welche dafür sorgen, dass Ihr PC stets gut geschützt bleibt.

Welche Programme können auf dem PC Schaden anrichten?

Schadhafte Programme werden häufig auch als Virus, Wurm oder Trojaner bezeichnet. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesen Begriffen?

Der Virus

Der Virus ist eine Software, die sich wie ein aus der Medizin bekannter Virus verhält. Das oberste Ziel der Software ist es, sich zu replizieren, also zu vermehren. Dadurch erhöht sich die Chance, dass zumindest ein Ableger der Software unentdeckt bleibt und den gewünschten Schaden anrichten kann. Viren befallen auf dem Computer bereits installierte Programme und Dateien und machen diese unter Umständen unbrauchbar.

Der Wurm

Auch der Wurm verhält sich wie sein natürliches Vorbild. Die als Wurm bezeichnete Software nutzt kleine Löcher im Betriebssystem, um sich darin zu verstecken. Sind keine Löcher vorhanden, frisst sich der Wurm unter Umständen seinen Weg frei, indem er eventuell bestehende Softwarebarrieren einfach deaktiviert. Hat sich ein Wurm erst einmal auf dem PC eingenistet, versucht die Software, jeden Rechner, der mit dem infizierten PC verbunden ist, zu infiltrieren. So kann sich ein Wurm beispielsweise über eine eingebaute E-Mail-Funktion selbstständig verbreiten.

Der Trojaner

Den Abschluss der schadhaften Programme bilden die sogenannten Trojaner. Diese tarnen sich in einer eigentlich unauffälligen Hülle, beispielsweise als Bildschirmschoner oder Spiel, und verschaffen sich so Zugang zum PC. Während das Programm auf den ersten Blick ungefährlich wirkt, werden im Hintergrund Codes ausgeführt, die zu einem großen Schaden im System führen können.

So schützen Sie Ihren PC vor Viren und Trojanern

Damit Viren, Würmer und Trojaner gar nicht erst auf Ihren Computer gelangen können oder um das System, falls es bereits befallen ist, wieder zu reinigen, sind im Handel zahlreiche Virenschutzprogramme erhältlich. Die Programme, häufig auch als Virenscanner bezeichnet, sind mit den Programmcodes bekannter Schädlinge ausgestattet und können diese mit Hilfe eines Scanvorgangs automatisch erkennen.

Die wichtigsten Funktionen von Virenschannern

Virenscanner sollten zahlreiche nützliche Funktionen beinhalten, mit denen Sie Ihren Computer virenfrei halten können.

Die Suche nach bekannten schadhaften Programmen

Hierzu gehört zunächst die einfache Scan-Funktion. Per Mausklick starten Sie die Suche nach bekannten schadhaften Programmen. In der Regel müssen Sie hier zunächst eine Festplatte auswählen, die Sie überprüfen möchten. Im Anschluss wird der Suchvorgang automatisch ausgeführt. Nach dem Suchvorgang erhalten Sie einen Abschlussbericht, der Ihnen mitteilt, ob auf Ihrem System schadhafte Programme gefunden wurden und wenn ja, um welche Programme es sich dabei handelt.

Die Entfernung und Quarantäne von Schädlingen

Eine gute Virensoftware bietet Ihnen nun die Möglichkeit, die Schädlinge mit nur einem Mausklick vom Computer zu entfernen. Einige Virenprogramme verfügen auch über eine sogenannte Quarantäne-Funktion. Mit dieser Funktion werden die schadhaften Programme in einen speziellen Bereich der Festplatte verschoben, in welchem sie keinen Schaden anrichten können.

Der automatische Scanvorgang

Als besonders praktisch erweist sich der automatische Scanvorgang. Hierbei überprüft der Virenscanner aus dem Internet heruntergeladene Programme direkt nach dem Download automatisch auf schadhafte Codes und verhindert so, dass Sie das infizierte Programm überhaupt installieren. Die meisten Virenscanner richten eine kleine Schaltfläche im Kontextmenü Ihres Betriebssystems ein. Möchten Sie nun eine bestimmte Datei auf Viren überprüfen, klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf die Datei und starten anschließend mit einem Linksklick den Scanvorgang.

Die zeitgebundene Überprüfung

Bestimmte Virenprogramme bieten Ihnen auch die Möglichkeit, eine zeitgebundene Überprüfung zu aktivieren. So scannt das Virenprogramm die Festplatte Ihres PCs zu einem bestimmten Zeitpunkt. Damit können Sie sicher sein, dass Ihr PC frei von schadhaften Programmen ist.

Die Update-Funktion

Achten Sie beim Kauf eines Virenscanners darauf, dass dieser über eine Update-Funktion verfügt. Nur so ist sichergestellt, dass der Virenscanner die aktuellsten Schädlinge überhaupt erkennen kann.

So verhindern Sie einen Fremdzugriff auf Ihren Computer

In Zeiten, in denen fast jeder deutsche Haushalt über einen Internetanschluss verfügt, stellen nicht nur schadhafte Programme eine große Gefahr für den PC dar. Auch Fremdzugriffe sind möglich. Hierbei verschafft sich ein Hacker Zugang zu Ihrem Betriebssystem, kann Ihre Dateien ansehen oder im schlimmsten Fall sogar sensible Daten ausspionieren. Falls Sie also Ihre Kreditkarten-Daten oder Ihren Zugang zum Online-Banking auf dem PC gespeichert haben, sollten Sie Ihr System vor fremden Zugriffen schützen.

Schutz durch eine Firewall

Eine unkomplizierte Möglichkeit, anderen Nutzern den Zugang zu Ihrem PC zu verwehren, ist die Verwendung einer sogenannten Firewall. Bei einer Firewall handelt es sich um ein Sicherungssystem, das dazu dient, den Zugriff auf einen oder mehrere PCs zu beschränken. Dabei nutzt die Firewall Absender- und Zieladresse von bestimmten Anwendungen und überwacht zudem den durchlaufenden Datenverkehr. Anhand festgelegter Regeln entscheidet die Firewall, welche Netzwerkpakete durchgelassen werden und damit auf Ihren PC gelangen und welche Pakete aus Sicherheitsgründen geblockt werden.

Personal Firewall und externe Firewall

Bei Firewalls unterscheidet man zwischen einer Personal Firewall und einer externen Firewall. Während die Personal Firewall direkt auf dem Computer, den es zu schützen gilt, installiert wird, arbeitet die externe Firewall nicht auf dem zu schützenden System selbst, sondern auf einem externen Gerät, das das Netzwerk und den Computer miteinander verbindet. Installieren Sie eine externe Firewall beispielsweise auf einem Router, so sind alle dahinter geschalteten PCs oder Notebooks geschützt.

Beachten Sie bei der Verwendung einer Firewall, dass deren Benutzung unter Umständen zu Einschränkungen im Netzwerk führen kann. So werden teilweise auch Datenpakete geblockt, von denen Sie eigentlich möchten, dass diese auf Ihren Computer gelangen. Achten Sie beim Kauf einer Firewall also darauf, dass diese Ihnen die Möglichkeit bietet, einzelne Ports oder IP-Adressen freizuschalten, damit Sie die gewünschten Programme oder Anwendungen ohne Einschränkungen ausführen können.

Programme, die einen Datenverlust verhindern können

Viele schadhafte Programme verfolgen nur das heimtückische Ziel, einen möglichst großen Schaden auf Ihrem Computer anzurichten. Dazu gehört nicht nur das Infizieren einzelnen Dateien, sondern auch das Löschen bestimmter Programme, Funktionen oder sogar der gesamten Festplatte. Aus diesem Grunde ist es zu empfehlenswert, eine regelmäßige Datensicherung durchzuführen.

Sicherungskopien und Back-up-Programme

BackSogenannte Back-up-Programme von bestimmten Dateien oder Programmen eine Sicherungskopie an, auf die Sie im Falle eines Datenverlustes zurückgreifen können. Falls sich also ein Schädling auf Ihrem System eingenistet und Daten gelöscht hat, verwenden Sie einfach die gesicherten Dateien, um den Schaden zu reparieren. Einige Back-up-Programme bieten Ihnen sogar die Möglichkeit, den Inhalt einer gesamten Festplatte zu spiegeln. Dabei wird eine Sicherungskopie der Festplatte erstellt, die 1:1 der gesicherten Festplatte entspricht. Sollte nun ein schadhaftes Programm den Weg auf Ihren Computer gefunden haben, können Sie die Festplatte löschen, um den Schädling zu beseitigen, und anschließend das Back-up aufspielen. Der Vorteil: Treiber und Programme müssen nicht neu installiert werden, nach dem Transfer der Sicherungskopie funktioniert Ihr PC wie vor dem Schädlingsbefall.

Da viele Viren und Trojaner die gesamte Festplatte angreifen, ist es zu empfehlen, die Sicherungskopie auf einer separaten Festplatte zu speichern. Hierzu können Sie beispielsweise eine externe Festplatte verwenden, die Sie nur zum Zwecke der Datensicherung mit Ihrem PC verbinden. Nach dem Erstellen der Sicherungskopie ziehen Sie die Festplatte wieder ab und verhindern so, dass ein schadhaftes Programm sich auch auf der Festplatte einnistet, auf der sich die Kopie befindet. Natürlich können Sie zur Datensicherung auch kleine Speicherträger wie Speicherkarten oder USB-Sticks verwenden. Die Hauptsache ist, dass diese nur zum Zwecke der Sicherung mit Ihrem PC verbunden werden.

Fazit

Insgesamt gehören Virenscanner und Back-up-Programme zu einem echten Pflichtkauf für jeden PC-Besitzer. Vor allem dann, wenn Sie über einen Internetanschluss verfügen, sollten Sie die Bedrohung durch schadhafte Programme nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit einem Virenscanner und einem passenden Back-up-Programm schützen Sie Ihr System nicht nur vor schadhaften Programmen, Sie sorgen auch dafür, dass Sie im Falle eines Datenverlustes im Besitz einer Sicherungskopie sind, mit deren Hilfe Sie den Ursprungszustand Ihres PCs in wenigen Minuten wiederherstellen können.

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