Alles für Ihre Hausbar: formschönes Zubehör zum Mixen von Cocktails

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Alles für Ihre Hausbar: formschönes Zubehör zum Mixen von Cocktails

Einen Abend mit Freunden verbringt jeder gern. Es wird gelacht, gegessen und getrunken. Der Gastgeber bemüht sich darum, möglichst umfassend für das leibliche Wohl seiner Gäste zu sorgen. Wer eine kleine Hausbar Zuhause haben möchte, um seine Gäste ganz besonders zu verwöhnen, der wird auch Cocktails mixen wollen. Die bunten Mixgetränke verbreiten ein Gefühl von Sommer, Stil und guter Laune.

Was Sie alles an Cocktail-Zubehör benötigen, um selbst Cocktails zu mixen und was ein netter Zusatz ist, erklärt Ihnen dieser Ratgeber. Und schon können Sie mit Ihren Gästen anstoßen.

Der Cocktail-Shaker – unverzichtbare Grundausstattung

Das Kernstück jeder Cocktailbar ist und bleibt der Cocktailshaker. Nicht alle Cocktails werden geschüttelt, einige werden auch gerührt, in einem Elektromixer gemixt oder geschichtet. Die Methode hängt ganz davon ab, welche Zutaten sich in dem Cocktail befinden. Manche Zutaten sollen nicht zu stark vermischt werden, weil sie sich dann trüben oder überschäumen durch Schütteln. Andere Zutaten sind durch Schütteln noch nicht genügend vermischt, so z. B. der Fall bei einer Pina Colada und es wird ein Mixer nötig. Für die meisten Cocktails ist ein Cocktail-Shaker jedoch unerlässlich.

Der Shaker wird vor allem für Cocktails verwendet, in denen sich Säfte und/oder Sahne befinden und die Zutaten werden zusammen mit Eiswürfeln kurz geschüttelt – etwa 10 bis 20 Sekunden lang. Es haben sich mittlerweile verschiedene Methoden des Schüttelns entwickelt. So gibt es zusätzlich zum normalen Schütteln noch den „Hard Shake", den „Dry Shake" und den „Speed Shake". Beim Hard Shake wird besonders kräftig geschüttelt, eine Methode, die sich in Japan entwickelt hat. Dry Shake bedeutet ein Schütteln ohne Eis, um die Schaumbildung zu fördern. Und beim Speed Shake geht es, wie der Name schon andeutet, darum, möglichst schnell fertig zu werden. Diese Methode wird vor allem in Clubs und Diskotheken verwendet und mit einem speziellen Speed Shaker durchgeführt.

Speed Shaker bestehen aus einem einzelnen Becher, der über das Glas des Gastes gestülpt wird. Das Gästeglas wird zum Shaken mitverwendet und das Shake-Eis wird am Ende auch mitserviert – normalerweise wird dieses Eis weggeworfen und durch anderes ersetzt. Normale Shaker verfügen auch über ein eigenes Shaker-Glas bzw. einen Deckel. Es existieren vor allem zwei gebräuchliche Arten von Shakern: der Boston-Shaker und der Cobbler-Shaker. Boston-Shaker werden häufig von Profi-Bartendern verwendet, sind für Anfänger aber nicht so einfach zu handhaben. Sie bestehen aus einem Metallbecher und einem Glas, die ineinander gesteckt werden, um darin Cocktails zu mixen. Der Cobbler-Shaker dagegen besteht aus einem einzelnen Metallbecher mit einsetzbarem Sieb und einer Verschlusskappe. Dadurch kann sogar mit einer Hand geschüttelt werden und die Verwendung ist selbst für Anfänger problemlos möglich. Durch das integrierte Sieb muss der Cocktail auch nicht wie beim Boston-Shaker mit einem separaten Barsieb abgeseiht werden. Er wird direkt aus dem Shaker in das Glas des Gastes geschüttet. In Hausbars kommen deshalb meist Cobbler-Shaker zum Einsatz.

Das Cocktailmaß für den perfekten Cocktail

Auch Jigger oder Barmaß genannt, gehört dies neben dem Cocktail-Shaker zum wichtigsten Utensil beim Cocktailmixen. Die richtigen Mengenanteile der einzelnen Cocktailzutaten machen erst den Geschmack des Cocktails aus. Deshalb ist es unumgänglich genau abzumessen. Ein typisches Barmaß besteht aus einem Metallbecher, der an der Unterseite einen zweiten kleinen Becher aufweist. Der Name Jigger kommt von einem Maß namens Jigger, das in den USA im 19. Jahrhundert gebräuchlich war. Der große Becher konnte meist diese 44 ml abmessen, während der kleinere Becher ein „Pony" fasste – ungefähr 30 ml. Heute ist das die Menge, die sich in einem „shot" befindet. Moderne Barmaße fassen in Europa heute meist 4 cl und 2 cl (40 ml und 20 ml). Genauere Cocktailmaße verfügen aber auch über Skalierungen. Zu beachten ist, dass für Cocktails meist Zentiliter (cl) als Mengenangaben verwendet werden.

Das Cocktailsieb

Wer einen Boston-Shaker sein Eigen nennt, für den ist auch ein Cocktailsieb ein Muss. Da dieser Shaker kein integriertes Sieb hat, muss der Cocktail noch abgeseiht werden. Das Eis, mit dem geschüttelt wird, ist zum Beispiel nicht dazu gedacht, im fertigen Getränk verwendet zu werden. Es dient nur zur schnellen Kühlung der Flüssigkeit. Man füllt das Glas des Gastes mit frischen Eiswürfeln auf, legt über den Shaker ein Cocktailsieb und gießt erst dann den gemixten Cocktail aus dem Shaker in das Glas. Barsiebe gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Einmal als Hawthorne Strainer mit Drahtspirale am Rand und einmal als Julep Strainer – effektiv ein Sieblöffel. Beide besitzen einen Griff und Löcher. Welche Art Barsieb verwendet wird, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, beide sind gleich gut geeignet. Für das doppelte Abseihen, das bei manchen Cocktails nötig ist, wird zusätzlich zum Barsieb noch ein feineres Haushaltssieb verwendet.

Wer einen Cobbler-Shaker mit einsetzbarem Sieb besitzt, benötigt kein separates Cocktailsieb.

Der Barlöffel – nicht zu verwechseln mit dem Cocktaillöffel

Der Gast bekommt für seinen Cocktail manchmal einen eigenen Cocktaillöffel. Der Löffel, den der Bartender dagegen für die Zubereitung von Cocktails benötigt, wird Barlöffel genannt und hat damit nichts zu tun. Ein typischer Barlöffel ist zwischen 20 und 30 cm lang und hat meist einen spiralförmig gedrehten Stiel. Am Ende des Stiels ist er meist abgeflacht, damit er auch zum Zerstoßen von Eis oder zum Zerdrücken von Obst verwendet werden kann. Der spiralförmige Stiel dient dazu, die Eigenschaften beim Rühren und Verquirlen zu verbessern. Barlöffel werden auch zum Schichten verwendet. Bei dieser Zubereitungsart von Cocktails werden die einzelnen Flüssigkeiten vorsichtig übereinander geschichtet, sodass sie sich nicht vermischen und eine farblich erkennbare Schichtung entsteht. Die Flüssigkeiten werden dafür langsam über den Stil des Barlöffels laufen gelassen.

Eiszange, Eiseimer und Eisförmchen

Eis ist unverzichtbar für die Zubereitung von Cocktails. Erst die richtige Temperatur sorgt dafür, dass die Cocktails richtig gut schmecken. Cocktails werden eiskalt getrunken und das Schmelzwasser, das sich mit dem Alkohol vermischt, hat einen wichtigen Anteil am Geschmackserlebnis. Die meisten Cocktails sollen eine Temperatur von 2 bis 4 ° Celsius haben. In den Shaker kommt deshalb zuerst immer Eis in Form von Eiswürfeln, Crushed Eis, Cracked Ice oder Eiskugeln. Für den Hausgebrauch sind Eiswürfel die einfachste und zugänglichste Variante. Da für Cocktails zweimal Eis verwendet wird – einmal im Shaker und anschließend noch einmal im Glas des Gastes – benötigt man relativ viel Eis. Besonders stilvoll wirkt es, wenn man dafür einen Eiseimer hat, aus dem man mit einer Eisschaufel nach Bedarf mehr Eis entnehmen kann. Auch eine Eiszange kann dazu dienen. Am besten ist es, beides zu besitzen – die Schaufel für das Einfüllen von Eis in den Shaker und die Eiszange für das Einfüllen von Eiswürfeln in das Glas des Gastes. Um genügend Eiswürfel vorrätig zu haben, sind zudem viele Eiswürfelformen nötig. Dafür gibt es Sets von kompakten Eiswürfelformen, die hunderte von Eiswürfel gleichzeitig produzieren können.

Sonstige Barwerkzeuge für die Herstellung von Cocktails

Neben der Grundausstattung, die für die Herstellung von Cocktails unbedingt nötig ist, gibt es noch eine Reihe von anderen Barwerkzeugen, das zwar vor Gästen viel her macht, aber nicht unbedingt nötig ist. Wer seine Sammlung vervollständigen möchte, der wird diese Utensilien aber nützlich finden. Da in Cocktails häufig mit Zitrusfrüchten gearbeitet wird, ist eine Zitruspresse ein hilfreiches Utensil. Besonders für kleine Zitrusfrüchte wie Limetten gibt es hier Pressen, die mit nur einer Hand bedient werden können. Das macht jeden Barkeeper schneller. Für die beliebte Dekoration mit der Schale einer Zitrusfrucht gibt es Zestenreißer bzw. Juliennereißer, die es erlauben, einen feinen Streifen Zitrone abzuschälen. Seit den 90er Jahren sind auch immer mehr Cocktails beliebt geworden, die die Verwendung von frischen Zutaten erfordern, die dann noch zerstoßen oder zerdrückt werden müssen. Daher sind inzwischen auch spezielle Stößel als Barwerkzeug aufgekommen.

Bei alledem nicht zu vergessen sind allerdings noch ein paar Barwerkzeuge, die eigentlich jeder im Haus haben sollte. Dazu gehören vor allem Flaschenöffner, Korkenzieher, Teesiebe, Messer und eine Muskatreibe. Utensilien zum Öffnen von Flaschen wird sicher jeder Zuhause haben. Gerade für die Hausbar macht sich aber ein so genanntes Kellnermesser wesentlich stilvoller. Diese Art des Korkenziehers integriert ein kleines Messer und wird vor allem in der Gastronomie von Kellnern verwendet – daher der Name Kellnermesser.

Für das Kleinschneiden von Früchten in Cocktails wird ein geeignetes Küchenmesser benötigt. Auch das sollte wohl jeder im eigenen Haushalt haben. Teesiebe werden bei Cocktails nützlich, die besonders fein abgeseiht werden sollen.

Flair für den Gast: Cocktail-Rührer und Cocktail-Gläser

Wenn die Cocktails einmal gemixt sind, möchte der Gast auch optisch etwas davon haben. Nicht nur eine hübsche Dekoration ist wichtig, sondern auch die richtigen Gläser und Utensilien. Je nach Cocktail können das Dekorationen mit Zitrusscheiben sein, mit anderen Früchten oder bei der Bloody Mary auch eine Selleriestange. Je nach Cocktail kann es angemessen sein, diesen in ganz unterschiedlichen Gläsern zu servieren, Ein Cocktailglas passt allerdings zu den meisten Cocktails. Man nennt sie auch Cocktailschale, weil sie einen breiten Boden haben, aber dennoch einen langen Stiel besitzen. Eine Sonderform davon ist der Martinikelch, dessen Schale stattdessen trichterförmig ist. Dazu gehören schließlich noch Cocktailspieße, mit denen Früchte, eine Olive oder Ähnliches dekorativ aufgespießt werden können. Beliebt sind auch Rührstäbchen mit Motiven. Sie bestehen meistens aus Glas oder Kunststoff und haben häufig als Kopf bunte Motive – Tierfiguren, Blumen, Früchte usw. So verleihen Sie jedem Drink das gewissen Etwas beim Servieren.

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