Algen im Pool – unerwünscht, aber einfach zu bekämpfen

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Wer kennt das nicht, glitschige, grüne Schichten am Boden und an den Wänden – Algen. Gerade Besitzer von Quick-Up Pools haben damit besonders zu kämpfen, weil die mitgelieferten Kartuschenfilter dagegen weitgehend nutzlos sind.

Es dauert ein paar Stunden, und die Filterkartuschen sind verstopft. Sandfilter können grundsätzlich Algen herausfiltern, das setzt aber voraus, dass sie den Kessel tatsächlich erreichen (was bei den Schichten auf dem Beckenboden aber schwerlich der Fall sein kann).

Also kann man entweder die chemische Keule schwingen, oder den Algenbewuchs gleich verhindern. Das geht am besten, wenn man sich ein wenig mit den Grundlagen befasst:

Was mögen Algen besonders gerne?

Algen mögen drei Dinge: Wärme, Licht und Phosphate.

Dass sie bei Temperaturen oberhalb von 27 – 28°C besonders gut gedeihen, liegt in ihrer Natur. Licht brauchen Sie, um Photosynthese zu betreiben und von Phosphaten ernähren sie sich.

Phosphate brauchen wir Poolbesitzer nicht, aber Licht und Wärme mögen wir schon. Leider liegt es somit nicht in unserem Interesse, alle Faktoren, die Algen verhindern, umzusetzen.

Wie ist man „früher“ gegen Algen vorgegangen?

Die bekannteste Vorgehensweise ist es, Kupfersulfat oder Ammoniumsulfat in das Becken zu geben. Beides führt zu einer leichten Verfärbung des Wassers, wirkt korrosiv und kann auch die Schwimmtextilien angreifen.

Durch Stoßchloren kann man Algen auch schon mal Herr werden. Mit der Zeit werden sie allerdings resistent gegen Chlor.

Insgesamt ist beides nicht mehr zu empfehlen.

Welche Chemie setzt man heute ein?

Algizide auf Basis von Benzalkoniumchlorid oder N-Methylananamin sind heute üblich. Sie haben keinen Einfluss auf den pH Wert des Beckens. Als Dosierung empfehlen wir 8 - 10 ml pro m³ Beckeninhalt wöchentlich.

Die nötige Menge richtet sich nach der Temperatur im Becken. Je höher die Temperatur, desto mehr Algizid braucht man. Ab 27 - 28 °C sollte man die Dosierung um 50% erhöhen.

Wir empfehlen Quick & Easy zur Vorbeugung. Das Mittel ist geruchlos, chlorfrei, bildet keinen Schaum und ist vor allem umweltneutral und biologisch abbaubar. Die Kosten sind nicht höher als bei herkömmlichen Mitteln.

Wie kann man Vorbeugen, ohne auf Chemie zu setzen?

Als erstes entzieht man den Algen die Nahrung. Der pH-Wert darf nicht zu hoch gehen, denn das erhöht den Phosphat Pegel.

Als nächstes mit Teststreifen den Phosphat-Wert messen. Er sollte nicht über 20 μg Gesamtphosphor/Liter liegen. Ist er höher, muss er runter – das geht am besten mit Flockungsmitteln, die Phosphat binden. So lässt es sich dann einfacher filtern.

Wenn man den Pool nicht nutzt, sollte man ihn mit einer lichtundurchlässichen Plane Abdecken. Ohne Licht können Algen nicht existieren.

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am Telefon: 0241-5591154

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