Akkordeon-Marken – die beste Qualität für jeden Geldbeutel

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Modern wie selten zuvor – das Akkordeon (Foto: Thinkstock)
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Modern wie selten zuvor – das Akkordeon (Foto: Thinkstock)

Der Traum jeder Schwiegermutter – der Albtraum jedes Musikschülers: das Akkordeon. Lange her, dass solche Sprüche noch ernst genommen wurden. Mittlerweile ist die "Quetsche" zu einem echten Allrounder durch sämtliche Musikstile geworden. Es rockt, es jazzt, es groovt zwischen Pop und Irish Folk. Traditionelle Instrumente ermöglichen klassische Klänge; innovative Modelle wie Midi-Akkordeons sind mittlerweile mit internen Schnittstellen für Soundmodule und Expander ausgestattet. Und sogar Volksmusik kann man damit machen. Das Akkordeon ist vermutlich das Instrument, das aktuell die größte Renaissance erlebt. Der Trend zu Handmade-Music ist bei Musikern und Konsumenten deutlich erkennbar. Mit dem Akkordeon werden die Keyboarder wieder mobil und können sich auf der Bühne frei bewegen. Andere sammeln geradezu liebevoll die Klassiker oder spielen im familiären Rahmen. 
Klassische Modelle überzeugen nicht selten mit Retro-Charme. (Foto:Thinkstock)
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Klassische Modelle überzeugen nicht selten mit Retro-Charme. (Foto:Thinkstock)

Tradition versus Moderne – einige Klassiker

Akkordeons gehören zu den Begründern der Musik und sind angesagt wie nie zuvor. Wer sich ein Instrument gebraucht zulegen möchte, sollte einen Blick auf die folgenden Akkordeon-Marken werfen.

1. Hohner

Der absolute Marktführer der hiesigen Akkordeon-Szene ist das Unternehmen mit Sitz in Trossingen: Hohner. Hinter den Instrumenten steht weitaus mehr als eine Firmenphilosophie. Hohner lebt das Akkordeon. In der Stadt Trossingen befindet sich die Musikhochschule Trossingen, die schon zahlreiche Stars dieses Instrumentes hervorgebracht hat. Mittlerweile kann Hohner auf eine über 100-jährige Erfahrung zurückblicken. Leicht nachvollziehbar, dass das auch an der Qualität der Instrumente erkennbar ist. Hohner führt die komplette Range von diatonischen, chromatischen oder Anacleto-Akkordeons und mehr. Die verschiedenen Linien sind mehr als angesagt: die Hohner Concerto, Hohner Morino, die Hohner Verdi, die Hohner Student. Allesamt bieten sie den Musikern ganz eigene Vorzüge und sind – je nach Zustand – absolute Liebhaberteile, auch und gerade im gepflegten Gebrauchtzustand.

2. Weltmeister

Speziell beim Akkordeon ist die Vielfalt der Spielmöglichkeiten und Musikarten ein ganz besonderes Argument. Weltmeister-Akkordeons widmen sich seit vielen Jahren den regionalen Spielweisen. So hat die 2013 vorgestellte Harmonika Russische Art "Aleksandra" unbedingt beeindruckt und ist mittlerweile auch auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Bei der Marke Weltmeister finden sich diatonische und chromatische Instrumente, Akkordeons für Musette, Folklore, konzertante Klassik und vieles mehr. Ein Blick auf die Angebote lohnt sich allemal.

3. Paolo Soprani

Bestens geeignet für Tango und viele weitere musikalische Stilrichtungen sind die Akkordeons der italienischen Spezialisten von Paolo Soprani. Die Instrumente gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, besonders beliebt ist die Professionale I mit 96 Bass. Ein wahres Sammlerstück ist das Knopf-Akkordeon, das für Folklore die optimalen Voraussetzungen bietet. Top-Modelle wie die Borsini SL52 PNS haben ihren Preis – der ist aber aufgrund der hochwertigen Verarbeitung und des tollen Klangs auch absolut berechtigt.
Das Knopf-Akkordeon eignet sich besonders für Folklore. (Foto: Thinkstock)
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Das Knopf-Akkordeon eignet sich besonders für Folklore. (Foto: Thinkstock)

Moderne versus Tradition – Roland auf der innovativen Überholspur

Eigentlich ist Roland ein Hersteller, der im Akkordeon-Sektor –  gemessen an der Historie der Mitbewerber – noch relativ neu ist. Umso beeindruckender, mit welch faszinierender Entwicklung diese Marke den Markt erobert hat. Ganz neue Dimensionen eröffnet das V-Akkordeon von Roland. Vereint werden die Vorzüge von Akkordeon und der Technologie, die bislang von Roland Keyboards bekannt war. Das V-Akkordeon macht aus dem ohnehin schon vielfältigen Instrument einen absoluten Allround-Könner. Per digitaler Schnittstelle werden Expander und Soundmodule angesteuert, die ungekannte Möglichkeiten eröffnen. Das Akkordeon macht damit den Schritt in die Musikwelt 3.0 – mindestens. Die Bajan Knopfakkordeons der FR-Serie sind in den unterschiedlichsten Ausstattungen gegenwärtig die Renner schlechthin. Zahlreiche weitere Firmen haben sich ebenfalls auf die technologische Überholspur begeben, um den Trend nicht zu verpassen.
Tolles Design – entstanden im Lauf der Jahrzehnte. (Foto: Thinkstock)
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Tolles Design – entstanden im Lauf der Jahrzehnte. (Foto: Thinkstock)

Worauf achten beim Gebrauchtkauf von Akkordeons?

Vor dem Gebrauchtkauf eines Akkordeons ist es immer ratsam, sich zunächst einen Eindruck über den möglichen Wert zu verschaffen. Der setzt sich aus mindestens zwei Faktoren zusammen: auf der einen Seite aus der Frage, ob es sich bei dem angebotenen Instrument um eine Rarität handelt oder eher um eine Serienfertigung, die für die Masse konzipiert war. Das Eine ist so gut wie das Andere: Mit Raritäten lassen sich attraktive Schnäppchen machen, die bei vernünftiger Pflege permanent im Wert steigen können. Die Mainstream-Modelle eignen sich für den kleineren Geldbeutel und ermöglichen Musikschülern – egal, welcher Altersklasse – den Einstieg in ein tolles Hobby.
Ein gebrauchtes Akkordeon eignet sich perfekt zum Ausprobieren. (Foto: Thinkstock)
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Ein gebrauchtes Akkordeon eignet sich perfekt zum Ausprobieren. (Foto: Thinkstock)

Der weitere bedeutende Aspekt ist der Zustand: Dabei gibt es Komponenten, die sich mit überschaubarem Aufwand wieder reparieren – oder restaurieren – lassen, und solche, die eigentlich nicht beschädigt sein dürften, weil sie ansonsten der Quetsche den Garaus machen. Wie das Instrument vom Vorbesitzer behandelt wurde, lässt sich oftmals erst bei genauer Betrachtung beurteilen. Die Bilder und möglichst ausführliche Beschreibungen können Aufschluss geben. Wichtig: Der Korpus darf nicht verzogen sein, die internen Bauteile sollten frei von Flugrost sein – eine Reparatur würde den Wert des Instrumentes übersteigen. Der Balg sollte zwingend die Luft halten und keine Löcher aufweisen. Die Tastatur und die Knöpfe sollten nur in Maßen – oder besser gar nicht – heruntergespielt sein. Die Gaze – so denn überhaupt vorhanden – ist im Idealfall unbeschädigt. Der Tausch einzelner Knöpfe wie auch das Auswechseln der Gaze ist mit geringem Aufwand erledigt. Mit den unterschiedlichsten Ersatzteilen lässt sich das Schätzchen wieder aufpimpen.
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