Action- und Thriller-Filmprogramme

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Filmprogramme zu Actionfilmen und Thrillern

Thriller sind so alt wie das Kino selbst und sind ein steter Teil der Filmgeschichte geblieben. Im modernen Film sind Elemente des Actionfilms aktuell wohl stärker vertreten, da den Filmstudios dank der Computerisierung mehr Optionen zur Ausgestaltung ihrer Ideen zur Verfügung stehen. Thriller des frühen Kinos leben vor allem von ihrer bedrückenden Stimmung oder ihren genialen Regisseuren. Schwarz-Weiß-Produktionen mögen in der heutigen Zeit altmodisch erscheinen und bei Actionfilmen fehl am Platze wirken, sie verleihen den Thrillern aber einen ganz eigenen Reiz. Für Sammler und Freunde des Thriller-Filmgenres sind mit Sicherheit die originalen Ausgaben der Filmprogramm-Hefte aus den 30er bis 50er Jahren des 20. Jahrhunderts interessant, als viele der spannenden Thriller entstanden, die bis heute als Meilensteine der Filmgeschichte gelten. Auch wenn der Actionfilm zu dieser Zeit noch nicht so verbreitet war, hat er seine Wurzeln in den Thrillern. Und nicht nur das Genre der Actionfilme ist eng verknüpft mit den Thrillern, auch einer der ersten Regisseure, der sich dem Actionfilm widmete, ist einer der bekanntesten Erschaffer von Thrillern – Alfred Hitchcock. Ob Sie nun Fan der Hitchcock-Klassiker sind oder eher die Actionfilme der letzten Jahrzehnte bevorzugen, schauen Sie doch mal bei eBay nach dem Programmheft zu Ihrem Lieblingsstreifen, vielleicht finden Sie ihn ja in der Kategorie der Action & Thriller Programmhefte.

Filmprogramm-Hefte als Sammlerobjekte

Der Reiz der Filmprogramme geht sicherlich davon aus, dass diese in gewisser Art Zeitzeugen der Filmgeschichte sind und einen Blick auf einen Kinofilm aus der Sicht der Zeit gewähren, in welcher dieser gedreht wurde. Blicken Sie heute auf die frühen Klassiker eines Alfred Hitchcock zurück, wissen Sie ganz genau, welch große Bekanntheit dieser Regisseur eines Tages mit seinen Thrillern erreicht hat. Als die ersten Filme von Alfred Hitchcock in die Kinos kamen und er nach und nach das Thriller-Genre erschuf, war er noch weit entfernt von seinen größten Erfolgen. Dementsprechend sind auch die Filmprogramm-Hefte zu diesen frühen Hitchcockwerken beliebte Sammlerobjekte sowohl für Anhänger des Thriller-Genres als auch für Hitchcockfans.

Wonach sich Programmhefte unterscheiden lassen

Filmprogramm-Hefte unterteilt man in zwei Gruppen. Da sind zunächst die Arten von Heften, die von den Filmemachern und Kinofirmen verlegt und herausgegeben wurden. Diese beschränken sich auf eine reine Vorstellung des Filmes, nutzen vermehrt Bilder und sollen potenzielle Zuschauer in die Kinos locken. Die Grenzen zwischen Werbung und Information sind hier nicht klar sichtbar, da diese Programm-Hefte mit dem Zweck erschaffen wurden, beide Aufgaben zu erfüllen.
Die zweite Gruppe der Programmhefte sind die, die von unabhängigen Verlagen erstellt und gedruckt wurden. Sie gehen meist über eine subjektive Betrachtung des Filmes hinaus und schlagen oftmals auch kritische Töne an, wenn es um die Bewertung eines neuen Kinostreifens geht. Während die Kinofreunde diese Art der Information zusehends als verlässliche Informationsquelle entdeckten, sahen die Kinobetreiber und Filmproduzenten diese als Konkurrenz, die ihnen sogar Einnahmen und Zuschauer stahlen. Für Sammler sind Hefte dieser Art vor allem deswegen begehrte Objekte, weil sie über Jahrzehnte hinweg die Geschichte des Kinos in konstanter Form begleitet haben und teilweise noch bis heute begleiten. Sollten Sie auf der Suche nach Programmheften zu Filmen der Genres Action und Thriller sein, wird es sicherlich interessant sein, wie unterschiedlich Ihre Lieblingsfilme in den verschiedenen Heften bewertet wurden.

Filmprogrammhefte zu den ersten Actionfilmen

Der Actionfilm entstand Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Abgrenzung zu anderen Filmgenres entsteht durch die Handlung, die einzig von physischen Herausforderungen der Hauptfigur geprägt ist. Zu dieser Zeit waren die Filmprogramm-Hefte das wohl am weitesten verbreitete Medium zur Werbung und zur Information über neue Kinofilme. Zwei Regisseure gelten heute als die Erfinder des Actionfilms, da wäre zum einen der bereits erwähnte Alfred Hitchcock und zum anderen Stanley Kubrick.

Stanley Kubrick

Der 1928 in New York geborene Kubrick widmete sich bereits zu Beginn seines Schaffens den Kriminalfilmen, welche allesamt von den klassischen und eher langatmigen Kriminalfilmen abwichen, da sie die Aktion des Verbrechens und deren unmittelbaren Auswirkungen porträtierten. Der klassische Kriminalfilm konzentrierte sich so zum Beispiel auf die Polizeiarbeit, Recherche oder die Gerichtsverhandlung - Kubricks Filme hingegen zeigten den Bankraub, deren Planung oder die Flucht. 1956 produzierte er mit „Die Rechnung ging nicht auf“ den ersten Film, den man dem Actiongenre zurechnet. Für Sammler von Kubrick-Werken oder Actionfilm-Freunden sind die Programmhefte um diesen Film, der faktisch den Grundstein für ein ganzes Filmgenre legte, wichtige Stücke in der Sammlung.

„Meine Name ist Bond. James Bond“

Eine Kinoklassikerserie des Actionfilms, welche bis heute fortgesetzt wird, sind die James-Bond-Filme. Gleich mehrere Schauspieler spielten über die Jahrzehnte hinweg die Hauptrolle des Geheimagenten 007 und für viele von ihnen wurde die Rolle des James Bond zum Sprungbrett einer glanzvollen Karriere. Den Anfang machte 1962 Sean Connery in „James Bond jagt Dr.No“. Unter Sammlern sind die Filmprogramm-Hefte zu den James-Bond-Filmen sicherlich beliebt, da sie die Geschichte und die Entwicklung rund um den Geheimagenten über viele Jahrzehnte begleiten. Fehlt Ihnen noch das ein oder andere Filmprogramm zu einer der Bond-Klassiker, dann schauen Sie doch mal bei eBay, ob Sie nicht hier das Passende finden, um ihre Sammlung zu vervollständigen.

Programmhefte zu Actionfilmen der 70er und 80er Jahre

Zwischen 1970 und 1990 erreichten die Actionfilme ihren ersten Höhepunkt. In diese Zeit fallen unter anderem Klassiker des Actionkinos wie die Abenteuer des Vietnamveteranen John J. Rambo, gespielt von Sylvester Stallone. 1982 kam mit „Rambo: First Blood“ der erste Teil in die Kinos, dem 1985 und 1988 noch zwei weitere Teile folgen sollten. Der vierte Teil, „John Rambo“, wurde 2008 veröffentlicht und greift die gleiche Thematik auf. Mit dem australischen Film „Mad Max“ wird die Handlung in die Zukunft verlegt. 1979 kam der Actionstreifen in die Kinos und zeichnet ein apokalyptisches Bild einer anarchistischen und rücksichtslosen Gesellschaft. Die Hauptrolle in diesem und den zwei weiteren Filmen der „Mad-Max“-Reihe übernahm Mel Gibson und machte die Endzeit-Actionfilme zu Kassenschlagern. Die Actionfilme dieser Zeit handeln oft von realen Kriegen oder fiktiven Konflikten, die so oder ähnlich hätten stattfinden können.

Moderne Actionfilme und deren Programmhefte

Mit der Zeit wurden die Spezialeffekte in den Filmstudios immer besser und es floss mehr Geld in die Produktionen. Wie kaum ein anderes Filmgenre profitierte der Actionfilm davon. Durch immer spektakulärere Explosionen, Verfolgungsjagden oder am Computer erzeugte Spezialeffekte boten sich nun Möglichkeiten, die den Filmemachern bis dahin verwehrt geblieben waren. Einige Actionfilme sind so erfolgreich, dass die Regisseure ihre Helden durch immer weitere Fortsetzungen sprengen, schießen und mit Bösewichten kämpfen lassen. Filmprogramme der jüngeren Vergangenheit spiegeln diesen Fokus auf Personen und Spezialeffekte wider und beeindrucken zumeist durch ihre Bilder.
Ein sehr bekannter Vertreter dieser Klasse ist die Figur des Polizisten John McClane, der ständig zwischen Suspendierung und Dienst pendelt und in der „Stirb langsam“-Reihe immer wiederkehrt, um die Welt zu retten. Verknüpft ist die Figur McClane mit seinem Hauptdarsteller Bruce Willis, der den Polizisten seit über 20 Jahren spielt und mit dem ersten Kinofilm der Serie, „Stirb langsam“, aus dem Jahre 1988 zum Superstar wurde. Zwei Hollywoodgrößen aus verschiedenen Generationen sieht man in „The Rock“ auf der Leinwand vereint. Sean Connery in der Rolle des gealterten Captain John Patrick Mason versucht hier an der Seite von Dr. Stanley Goodspeed, gespielt von Nicolas Cage, eine Gruppe von Terroristen daran zu hindern, San Francisco mit chemischen Waffen zu beschießen.

Thriller und ihre Programminformationen zwischen 1930 bis 1950

Zwischen 1930 und 1950 erlebten die Kinos eine wahre Flut der Thriller und einige der besten und bekanntesten Filme dieses Genres stammen aus dieser Zeit. Wie kein anderer prägte der britische Regisseur Alfred Hitchcock die Filmlandschaft. Seine Filme klassifiziert man heutzutage als Hitchcockthriller, um deren Einzigartigkeit und Qualität hervorzuheben. Zu dieser Zeit hatten die Filmprogramme ebenfalls Hochkonjunktur, sodass glücklicherweise noch viele originale Programmhefte zu Hitchcockfilmen erhältlich sind.
Seinen ersten großen Thriller-Erfolg landete Hitchcock im Jahre 1934, als „Der Mann, der zu viel wusste“ in die amerikanischen Kinos kam. Bis 1944 waren die Hauptfiguren in den Thrillern fast ausnahmslos Männer, egal ob als selbstgerechter Polizist oder verruchter Detektiv, Frauen wurde eher selten die Hauptrolle zuteil. Mit „Frau ohne Gewissen“ sollte sich dies ändern und gleichzeitig legte dieser Film die Grundlagen für viele weitere Filmhandlungen mit verführerischen aber kalt berechnenden Frauen in der Hauptrolle, der sogenannten „femme fatale“. Barbara Stanwyck spielt die Rolle der Phyllis Dietrichson, die eine Affäre mit einem Versicherungsvertreter eingeht, heimlich eine Unfallversicherung auf ihren Ehemann abschließt und ihren Liebhaber dann auch noch zum Mord anstiftet.

Von Schwarz-Weiß zum Farbfilm – Thriller-Programmhefte ab 1960

Viele Regisseure setzten den Schwarz-Weiß-Film als Stilmittel ein, um eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die vielen Thrillern sehr zugutekam. So verwundert es auch nicht, dass zu einer Zeit, wo bereits der Farbfilm in die Kinos Einzug gehalten hatte, viele Thriller weiterhin in Schwarz-Weiß gedreht wurden. Zu dieser Zeit erlebte die Film- und Kinoindustrie in Deutschland einen ihrer Höhepunkte und zahlreiche unabhängige Filmprogramm-Hefte begleiteten diese Zeit. Eine der größeren Zeitschriften der 1960er Jahre war die „Illustrierte Film-Bühne“, welche auch über die Thriller-Klassiker berichtete. Ein Beispiel dafür ist „Botschafter der Angst“ aus dem Jahre 1962, in dem Frank Sinatra die Hauptrolle spielt. Der Politthriller behandelt die Rückkehr des amerikanischen Seargents Raymond Shaw aus koreanischer Kriegsgefangenschaft. Er wurde mit seiner Einheit während des Koreakrieges gefangen genommen und einer Gehirnwäsche unterzogen. Nach seiner Heimkehr wird er als Kriegsheld gefeiert, es stellt sich jedoch heraus, dass er unter Hypnose steht und einen Mordauftrag verfolgt.

Von „Psycho“ bis „Hannibal Rising – Wie alles begann“

1960 war es wieder einmal Alfred Hitchcock, der mit „Psycho“ einen der Klassiker des Thriller-Genres schuf. Dieser ebenfalls in Schwarz-Weiß gedrehte Film spielt in einem abgelegenen Motel, das von Norman Bates und seiner Mutter betrieben wird. Lila Crane, eine Sekretärin, die Geld unterschlagen hat, erreicht dieses Motel eines Nachts. Die Szene, in der Lila in der Dusche ermordet wird, wurde zur Legende und begründete den Erfolg von „Psycho“. In den 90er Jahren betrat Anthony Hopkins in der Rolle des psychopathischen Mörders Dr. Hannibal Lecter die Kinoleinwände. Vom American Film Institute wurde „Das Schweigen der Lämmer“ unter die besten fünf Thriller der amerikanischen Filmgeschichte gewählt. „Das Schweigen der Lämmer“ kam 1991 in die Kinos und war der erste von vier Teilen der Hannibal-Lecter-Serie, die 2007 mit „Hannibal Rising – Wie alles begann“ vervollständigt wurde.

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