Ackerwinden

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Ackerwinden gehören leider zu den hartnäckigsten "Kräutern", die es im Garten gibt. Man könnte die hübschen Blüten ja bewundern, wenn sie nicht in kurzer Zeit alles überwachsen würden. Sie sind besonders problematisch wegen ihrer tief reichenden, fleischigen Wurzeln, die, wenn sie zerhackt werden, zu vielen neuen Pflänzchen werden. In einem eingewachsenen Garten ist eine Bekämpfung natürlich schwieriger als auf einer freien Beetfläche. Wenn Sie sehr konsequent alle 1-2 Wochen vom Beginn der Vegetationsperiode an die oberirdischen Windentriebe abknipsen, werden die Pflanzen nachhaltig geschwächt, weil sie nicht in der Lage sind Reservestoffe in die fleischigen Wurzeln einzulagern. Diese Arbeit muss aber sehr konsequent betrieben werden.

Eine andere Möglichkeit wäre das Auslegen von Mulchfolie um die Sträucher herum. Diese Folie ist wasserdurchlässig, unterdrückt aber Unkrautwuchs. Dies geht natürlich nur, wenn sonst keine Stauden in dem Gartenbereich stehen. Solch eine Folie kann man für die Optik ganz gut mit Rindenhumus abdecken und nach spätesten 2 Jahren sollten die Winden verschwunden sein.

Als letzte Möglichkeit gibt es noch chemische Mittel, mit denen Sie die Winden bekämpfen können. Dazu müssen Sie die Pflanzen bis kurz vor die Blüte wachsen lassen und pinseln dann unverdünnte Lösung auf die Blätter. Über den Saftstrom gelangen die Wirkstoffe auch bis in die Wurzeln und nach einiger Zeit stirbt die ganze Pflanze ab. Achtung, bei der Verwendung Handschuhe tragen und das Mittel darf auf keinen Fall auf andere Pflanzen kommen, daher raten wir vom Einsprühen ab. Alle Unkrautvernichter mit dem Wirkstoff Glyphosat sind hier geeignet.
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