Achtung - Strafen für analoge Schnurlos-Telefone

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...bis zu 1000 EUR Strafe auch in Privathaushalten


Alte Funktelefone der Standards CT1+ und CT2 sind von Januar 2009 an verboten. Die Frequenzen werden neu vergeben – wer doch noch darüber telefoniert, verursacht Störungen und muss bis zu 1000 Euro zahlen!

Zum Jahreswechsel laufen die Lizenzen für die Frequenzbereiche analoger Telefone der ersten Generation ab. CT1+ soll dann europaweit für den Mobilfunk und CT2 für andere Funkanwendungen genutzt werden.

Die alten Schurlostelefon können dann Störungen verursachen. Rückt der Funkmessdienst der Bundesnetzagentur an und macht Ihr Telefon als Störquelle ausfindig, werden Ihnen die Kosten für die Messung in Rechnung gestellt.
Mehr Geld und Karriere

Renate Hichert, Pressesprecherin der Bundesnetzagentur: „Je nach Einzelfall können dabei Kosten von 1000 Euro oder mehr entstehen.“ Außerdem begehen Sie mit der weiteren Benutzung der alten Geräte eine Ordnungswidrigkeit. Hichert: „Dadurch kann sogar noch ein Bußgeld fällig werden.“

Das Verbot trifft erstaunlich viele Menschen! Einem Bericht des ARD-Magazins Plusminus zufolge stehen die jetzt betroffenen Schnurlostelefone aus den 90er-Jahren noch in Hunderttausenden Haushalten.

Aktuelle Schnurlos-Telefone, die nachdem DECT-Standard arbeiten, sind von dem Verbot nicht betroffen. Hier läuft die Lizenz noch bis mindestens 2013.

Woher weiß ich, ob mein Telefon noch den alten Standard hat?

Überprüfen Sie die Angaben zu den verwendeten Frequenzen. Die vom 1. Januar 2009 an verbotenen schnurlosen Telefone funken in den Bereichen 885 bis 887, 930 bis 932 sowie zwischen 864,1 und 868,1 Megahertz (MHz).

Leider stehen diese Angaben selten direkt auf dem Telefon. Renate Hichert von der Bundesnetzagentur in Bonn empfiehlt: „Am besten sieht man auf dem Karton oder in der Gebrauchsanweisung nach. Manchmal steht die Frequenz auch auf der Basisstation.“

Sie können auch im Internet nach der Bedienungsanleitung zu Ihrem Modell suchen oder beim Hersteller anrufen.

http://www.baubiologie.net/docs/elektrosmog_Noch_zu_haben.pdf

Wer selbst nicht fündig wird, kann beim Service-Telefon der Bundesnetzagentur nachfragen: 030 / 22 480 500
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