Achtung: Beim Kauf von Wanderstöcken

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Wenn Sie eine Reise in die Berge planen und wandern wollen oder gar Touren von mehreren Tagen unternehmen möchten, sollten Sie grundsätzlich überlegen, ob Wanderstöcke nicht angebracht sind. Sie sind in vielen Fällen nicht nur unterstützend bei längeren Touren für Wirbelsäule und die Muskulatur, sondern bieten auch eine Sicherheit beim Bewegen in unebenen und bergigen Gelände.
Ob Sie nun einen Wanderstock als einteilgen oder Mehrteiler bevorzugen, entscheidet sich nach Geldbeutel, Platzbedarf und Geldbeutel.
Wichtig hingegen sind Beschaffenheit von Stockanfang und -ende, also Griff und Teller/Spitze.
Bei der Spitze ist darauf zu achten, das diese möglichst aus Metall und auswechselbar ist. Der Teller sollte aus Kunststoff sein, der sich auch ein wenig dem Untergund anpasst, ohne sich gleich vollkommen zu verbiegen. Achten Sie auch auf Zubehör wie unterschiedlichen Tellerformen (für verschiedene Untergründe, wie Schnee, Sand oder Steine). Dadurch bleibt der Wanderstock lange erhalten und Abnutzungen oder gar Beschädigungen halten sich in Grenzen.
Bei den Griffen sollten sie unbediungt auf festsitzende Griff, ambesten Kunstoffgriff achten, die auf den Wanderstock gesteckt sind, achten. Verstellbare Handschlaufen sollten nicht fehlen.
Abraten möchte ich dringend von Wanderstöcken à la Versandhandel oder vom nächsten "Kaffee-Verkäufer". Wir haben uns dort mal probehalber mit zwei Paaren eingedeckt und diese ausprobiert. Die Griffe waren aus Schaumgummi und lediglich auf den Wanderstock aufgeschoben und verklebt. Nach einem Tag löste sich bereits bei einem Stock das Schaumgummi vom Stock, am Ende des Urlaubs verursachte ein weiterer, sich abrupt lösender Griff ein Sturz auf einem Gletscher, der nicht nur schmerzhaft, sondern auch gefährlich war, aus. Die Stöcker wurden danach umgehend reklamiert, eine Stellungnahme zu dem absolut mangelhaften Produkt steht bis heute aus.
Das Wanderstöcker sowohl im Gebirge als auch am Strand in vielfältiger Art und Weise eingesetzt werden, sollten sie auch dementsprechend ausgelegt seien:
Temperatur und Feuchtigkeitsschwankungen, Belastungen an Griff, Teller und Spitze, Verschmutzungen durch Sand oder Staub (besonders bei Teleskopstöcken) sollten berücksichtigt werden.

Wir haben seitdem wieder ausschließlich professionelles Wanderequipment gekauft und seit Jahren große Freude (und außerdem viel Geld gespart)!
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