Ab ins Bett! Schlafmöbel zum entspannten Abliegen

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Schlafstätte und Rückzugsort, Privatgelände für gemeinsame Stunden und Traumrunden, manchmal auch Frühstücksplatz, Bibliothek oder Krankenlager: Der Mensch verbringt rund ein Drittel seiner Lebenszeit im Bett. Doch Bett ist nicht gleich Bett: Für Groß und Klein, Lang und Kurz, zu zweit, allein, fürs Kind oder Gäste gibt es eine große Auswahl an Schlafgelegenheiten.

 

 

Was Sie beim Kauf von Betten beachten sollten

 

Gestell Matratze Lattenrost = Bett. Klingt ganz einfach, oder? Wenn da nur nicht die zahlreichen Designs, Matratzen-Typen und Lattenrost-Arten wären. Das perfekte Bett ist immer ein Zusammenspiel aus individuellen Wünschen und ergonomischen Anforderungen - eine allgemeingültige Formel für den Bettenkauf gibt es nicht. Beim Gestell spielt die Optik natürlich eine Rolle, das Bett soll als Möbel zum persönlichen Stil passen. Der Rest dagegen sollte nach dem Wohlfühlfaktor ausgesucht werden: Welche Matratze ist Ihnen die bequemste und welcher Lattenrost passt dazu? Intensives Probeliegen über mehrere Nächte hinweg ist deshalb zu empfehlen. Erst dann können Sie sicher sein, dass Sie auf Dauer gut schlafen werden. Deshalb gewähren professionelle Anbieter beim Bettenkauf den Tausch von Matratze oder Lattenrost, wenn diese beim Probeschlafen nicht überzeugen konnten.


 Ein Himmelbett für Könige



Das Himmelbett  mit seinen vier Pfosten, einem Baldachin (der "Himmel") und Vorhängen, hat seinen Ursprung im Mittelalter und war in der Regel Kaisern und Königen als Schlafstätte vorbehalten.

Bis heute umweht diese geräumigen Schlafmöbel ein Hauch von Luxus, denn die Vorhänge und der Himmel sind oftmals aus feinen, hochwertigen Stoffen gefertigt.

Aber Himmelbetten haben auch eine praktische Seite: In den wärmeren Monaten kann ein Moskitonetz über das Bett gespannt werden und hält nachts Mücken davon ab, Sie im Schlaf zu drangsalieren. Einrichtungstipp: Die sich nach oben ausdehnende Schlafstatt wirkt massiver als andere Betten und kommt darum in großen Schlafzimmern mit hohen Decken gut zur Geltung.

 Zu Zweit bettet es sich doppelt gut


Heutzutage findet sich in den meisten Schlafzimmern ein Doppelbett . Das schmalste unter den Doppelbetten - das sogenannte "Queen Size" oder Königinnenbett - hat eine Breite von 1,40 m, gefolgt von dem beliebten französischen Bett mit 1,60 m Breite. Das King-Size-Bett kann bis zu 2 m breit sein.
Doppelbetten können entweder als Komplettsatz mit Gestell, integriertem 
Lattenrost  und Matratze erworben werden, oder aber in einzelnen Bestandteilen. 

Neben ergonomischen Überlegungen und Design-Vorlieben gibt es noch eine ganz praktische Seite zu bedenken: Betten, die mit Schubladen ausgestattet sind, bieten zusätzlichen Stauraum. Das ist gerade in kleineren Schlafzimmern von Vorteil.


Trendbarometer: Betten gehen mit der Zeit


Wie alle Möbel unterliegen auch Betten modischen Trends: Vor einigen Jahren noch waren die aus Japan stammenden Futon -Betten sehr beliebt. Das schlichte Design und die relativ harte Auflage finden heute eher bei Puristen Zuspruch, während seit einiger Zeit die Fangemeinde der ausladend-weichen Boxspringbett  größer wird. Die Besonderheit daran: Das amerikanische Bett kommt ohne Lattenrost aus. An  Wasserbetten  scheiden sich die Geister: Für die einen gelten sie als Geheimtipp für stressgeplagte Rücken. Auch Allergiker schwärmen davon, weil sie sich leicht reinigen lassen. Ökologisch und ökonomisch Engagierte schütteln dagegen den Kopf: Wasserbetten sind wegen des hohen Wasser- und Strombedarf keine besonders ressourcenschonende Alternative. Zudem sind sie in Anschaffung und Unterhalt deutlich teurer als andere Betten.

 Studententaugliche Schlafplätze


In Studentenbuden oder dem Zimmer in der Wohngemeinschaft muss der Raum oft gut eingeteilt werden: ein Bett, ein Schrank, ein Schreibtisch. Ein schmales Einzelbett  oder ein Stockbett - da hat der Besuch auch gleich ein Bett - ist platzsparend und lässt sich bei Umzügen bequem auseinanderbauen und verstauen.

Die smarte Lösung ist allerdings das 
Hochbett . Es nutzt den Raum in der Höhe aus, ist breit genug für zwei, und lässt am Boden Platz für andere Möbel. Tipp: Wer ein bisschen Farbe in die Bude bringen will, sucht sich ein Hochbett aus hellem Massivholz (z.B. Kiefer) aus und malt es selbst an.

Schlaf, Kindchen, schlaf: Hier träumen Babys und Kids gut



Für jedes Alter das passende Schlafmöbel: Bei Baby-Betten  steht vor allem die Funktionalität im Vordergrund. Ein höhenverstellbarer Lattenrost erleichtert das Herausheben des Säuglings, Gitterstäbe verhindern, dass das Baby während des Schlafs herausrollen kann.

Im Unterschied zur 
Wiege , die Eltern gerne am Anfang ins Schlafzimmer stellen, sind Baby-Betten oft so konstruiert, dass die Kleinen die ersten zwei bis drei Lebensjahre darin schlafen können. Meist lassen sich die Gitterstäbe entfernen, damit die Kinder später selbstständig aus dem Bettchen klettern können.
Für Kids ab etwa drei Jahren bekommt die Form Bedeutung: Das Kinderbett  ist gleichzeitig auch Spielplatz. Ob Doppelstockbett  mit Rutsche und Höhle, Feuerwehrauto oder Prinzessinnenkutsche - hier wird gespielt und geschlafen. Das Etagenbett hat übrigens noch einen anderen Pluspunkt: Auch Geschwister oder kleine Übernachtungsgäste finden darin Platz.

Betten für Übernachtungsgäste


Apropos Gäste - Sie möchten Freunde oder Verwandte beherbergen und haben keine Schlafcouch? Für Besuch, der über Nacht bleibt, gibt es eine ganze Reihe praktische und flexible Schlafmöglichkeiten: Gästebetten  lassen sich heutzutage klein verpacken und gut verstauen.

Die 
Klappmatratze  zum Beispiel wird einfach auf dem Boden ausgelegt und bietet für ein bis zwei Nächte eine bequeme Schlafmöglichkeit. 

Seit einiger Zeit haben aufblasbare Matratzen ihren Weg vom Zelt in improvisierte Gästezimmer gefunden. Die Luft wird mit einem per Strom betriebenen, integrierten Blasebalg in die Matratze gepumpt. Das schont die eigenen Kräfte, aber erschrecken Sie nicht - es ist sehr laut. Gut zu wissen: Auf den luftig-weichen Betten schläft es sich alleine deutlich besser, da die Matratze bei jeder Bewegung stark mitschwingt.


Einfach mal abhängen: In einer Hängematte ruht es sich überall aus


Hängematten  gibt es für drinnen und draußen, einfarbig oder bunt und von S bis XXL für eine oder mehrere Personen. Falls Sie weder Baum noch Balken haben oder die Seele mal hier, mal dort baumeln lassen wollen: Befestigen Sie die Matte an einem Hängestell, das Sie überall aufstellen können.
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