ANSMANN ACS 110 traveller - Ladegerät der Extraklasse !

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Für Blei- und Bleigelakkus von 2, 6, 12 Volt gibt es ein Laden mit Erhaltensladung schon lange in einem günstigen Preis-/ Leistungsverhältnis, ebenso für Einzelzellen gängiger Akkutypen. Microcontroller-Ladegeräte für Akkupacks, in Modellbaubereichen zu finden, erschienen mir für alltägliche Anwendungen jedoch finanziell zu aufwändig. Seien es der kleine Akkusauger, die Akkugrasschere, Akkubohrschrauber preiswerterer Ausführung...fast immer wird herstellerseitig am Ladegerät gespart und so überleben viele Akkus meist nur (wenn überhaupt) die Garantiezeit. Geladen wird nicht selten nur über eine einfache Diode, also mit pulsierendem Gleichstrom, über eine hochwertigere Brückengleichrichtung u.s.w., auf alle Fälle hat der Betreiber darauf zu achten, die Ladezeit nicht zu überschreiten. Diese geforderte "Ladedisziplin" ist aber in der Praxis kaum zu verwirklichen. Bessere Ladegeräte schalten nach Erreichen des vollen Ladezustandes ab, der Akku darf zwar unbeschadet im Ladeschacht verbleiben, wird er aber längere Zeit nicht gebraucht, ist die Selbstentladung so weit fortgeschritten, dass man an seiner Leistung keine rechte Freude hat. Etwas bösartig formuliert sei mir folgende Feststellung zusammenfassend gestattet: Billige, serienmäßige Ladegeräte bei Akkumaschinen der unteren Preisklassen schaffen eines bestimmt - sie verkürzen die potentielle Lebensdauer der Akkus entscheidend !
Deshalb möchte ich das ANSMANN ACS 110 (ohne Übertreibung!!!) als einen Stern am Ladegerätehimmel bezeichnen. Der Microcontroller erkennt, ob es sich um 1 - 10 Zellen (1,2 - 12 Volt) im Akkupack handelt, er unterscheidet zwischen NiCd- und NiMH- Typen, er bietet Akkudefekterkennung, weist auf falsche Polung hin, lädt mit maximal 800mA schnell genug und "bedient" Kapazitäten von 800 - 7200 (!)mAh. Nach dem Laden wird auf Erhaltensladung umgeschaltet, die Möglichkeit der kontrollierten Entladung zur Akkupflege ist ebenfalls gegeben. Primärseitig durch auswechselbare Kontakte weltweit einsetzbar, bietet das handliche, benutzerfreundliche Gerät viele Adapter im Sekundärbereich an. 3 Jahre Garantie und ein käuferfreundlicher Preis (beispielsweise bei eBay schon ab ca.34 Euro) runden diesen technischen Leckerbissen würdig ab.
Versuchskaninchen war eine Grasschere (eines renomierten Herstellers), welche immer dann nicht lief (oder nur sehr kurzzeitig), wenn sie benötigt wurde. Nachdem ihre eingebaute "aufwändige" Lade-Elektronik (LED und Diode) ausgebaut waren und der Akku dauernd am ACS 110 angeschlossen war, erkannte man die Schere nicht wieder.
Inzwischen versorgen über 10(!!)  ACS 110 drei Akkusauger (jetzt mit der nötigen Kraft) und Akkubohrschrauber verschiedener Hersteller mit 3,6 V über 7,2 Volt bis 12 Volt. Als ich einen Akku mit 14,4 Volt einschmuggeln wollte, reagierte der Microcontroller "empört" und lehnte den Ladevorgang ab.
Einziger Wermuthstropfen: Ein wenig basteln muss man meist schon, auf alle Fälle sind - wie oben bereits erwähnt - etwaige Dioden, Gleichrichter, die Lade-Kontroll-LED u.s.w. aus den entsprechenden Geräten auszubauen...das ACS 110 ist elektrisch nur mit dem entsprechenden Akkupack zu verbinden, es erledigt alles weitere selbstständig !
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