AIDA ein Bericht einer Reise nach ASIEN

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Mit Aida nach ASIEN - ein Bericht
Reise vom 21.12.2014 bis 6.1.2015
Die Reiseroute
Wenn man eine Reise macht, kann man was erleben! Wir hatten uns kurzfristig entschlossen eine  Kreuzfahrt der Aida - Sol mit dem Zielgebiet "Asien" zu buchen. Berichtet werden soll hier über die Buchung und deren Besonderheiten, die Reise selbst und eine Reihe von Maßnahmen die man als Erfahrungspotenzial dem Neuling mit auf den Weg geben sollte.
1.-Die Buchung:
Die Buchung bei Aida setzt zunächst einen Kontakt zu dem Anbieter, in unserem Fall also Buchungsabteilung bei Aida voraus. Dieses erfolgt über die zentrale Stelle in Rostock, Sitz der deutschen  Sektion, aber gut zu wissen: AIDA ist eine Flagge unter italienischen Recht. Der Erstkontakt per Telefon ist verbunden mit einer Warteschleife, die auch mal bis zu 20 Minuten dauern kann. Ist man in dem Ablauf dann weiter fortgeschritten, besteht die Möglichkeit, dass ein konkreter Ansprechpartner mit einer Telefonnummer benannt wird, wo die Warteschleifen sich auf wenige Minuten reduzieren. In unserem Fall eine sehr freundliche, kenntnisreiche Dame. Über eine solche Kontaktperson dringt man dann tiefer in die Details der Reise ein. Gewählt wurde eine Außenkabine mit Balkon. Denn, bei den innen liegenden Kabinen sieht man hauptsächlich die Wände. Bereits hier tritt die erste Besonderheit der Buchung auf: Bei einer kombinierten und Schiffsreise bestehen zwei verschiedene Wege der Buchung. Einmal ist es das Komplettangebot d.h. der Flug und der damit verbundenen Transfer sind eine Einheit. Die weitere Möglichkeit besteht in eigener Buchung der Flugverbindung die aber ein Transfer vom Flughafen zum Schiff nicht enthält. Da in unserem Fall die Entscheidung für diese Reise relativ spät erfolgte, bot sich die zweite Möglichkeit wegen der Auslastung über die Weihnachtszeit hinaus nicht an. Festzuhalten ist jedoch: Die eigene Buchung mit einem dann notwendigen Hotelaufenthalts am Zielort und der dann mit Taxi erforderlichen Weg zu dem Schiff ist erheblich billiger, aber auch mit einigen Risiken behaftet. Zum Vergleich: Flüge von Düsseldorf nach Bangkok, Kuala Lumpur oder Singapur werden für die Holzbrettklasse bereits zwischen 500 € und 600 €, für die Business Class um 1600 € angeboten. Durch die relativ große Zahl von Reisenden eines Ziels sind im Regelfall die Zielflüge ausgebucht und werden dann von AIDA bei der Komplettbuchung auf viele verschiedene Fluggesellschaften verteilt. Dieses beinhaltet auch unterschiedliche Konditionen hinsichtlich der Freimengen von Gepäck und Handgepäck. So beträgt die Gewichtsgrenze bei der Emirates großzügig 30 Kilo in der Holzbrettklasse. Hingegen, die verwöhnte Lufthansa gestattet ihren Gästen lediglich 23 Kilo mit der großzügigen Ankündigung, dass bei Übergepäck pro Kilo bis zu 50 € zu entrichten ist. Zu beanstanden ist hier: Der Reisende hat auf die Wahl der Fluglinie keinen Einfluss.
2.-Die Bezahlung:
Hat man die Modalitäten der Buchung erledigt, tritt die Frage nach der Bezahlung der Reise auf. Da neben dem Grundpreis der Reise eine Vielzahl separater Kosten, zum Beispiel für Ausflüge oder andere Sonderereignisse zu bezahlen sind, führt das zu der Frage auf welchem Wege die Bezahlung zu erfolgen hat. Hier bieten sich EC Karten oder auch Kreditkarten an. Zahlt man mit Kreditkarten, so wird hier eine so genannte Transaktionsgebühr von einem Prozent des Reisepreises eingefordert. Dieses Verfahren ist von billigen Airlines wie Ryanair  u.a. bekannt und dient der Verbesserung der Rendite - setzt aber bei der Verwendung einer Kreditkarte einen unterschiedlichen Mechanismus in Gang. Denn bei einigen Organisationen, die Kreditkarten ausgeben, werden die Nebenleistungen, wie Versicherungen nur dann gewährt, wenn der Reisepreis mit der Kreditkarte auch bezahlt wird. Andere Organisationen gehen anders vor, wobei der Besitz der Karte zählt, aber die Buchung noch nicht vollzogen sein darf. Man hat hier nur die Wahl zwischen Feuer und Wasser!! Derartige Spitzfindigkeiten findet man dann in den AGB,s was man als Reiseneuling gefälligst zu erlernen hat. Einige der mit den Kartenorganisationen verbundenen Banken erstatten im Kulanzfall die eingeforderte Transaktionsgebühr, weil diese Methode den Grundgedanken der Kreditkartennutzung beschädigt.    Deutlich wird hier:“ Rendite ist alles“
3.Die Reiseunterlagen
Bei Langstreckenflügen kann es sehr hilfreich sein vor dem Einchecken eine Sitzplatzwahl zu organisieren. Da nach dem Verfahren welches bei der Aida wohl der Regelfall ist, keine Buchungsnummer genannt wird, hat man keine Möglichkeit eine Sitzplatzwahl selbst durchzuführen. Will man hier die Hilfe von Aida in Anspruch nehmen, so gilt hier wieder der Leitsatz: Für 30 € / Person machen wir das für Sie! :“ Rendite ist alles“
4.-Langsam geht es los !
Im Vorfeld der Reise sind eine Reihe von Festlegungen zu treffen deren inhaltliche Bedeutung trotz der umfangreichen schriftlichen Unterlagen zu diesem Zeitpunkt nicht völlig klar ist. Es handelt sich hierbei um die Buchung von Ausflügen, Reservierungen in Restaurants, Schiffsbesichtigungen und ähnlichen Positionen. Bei den Landausflügen sind in der Regel die Entfernungen vom Liegeplatz des Schiffes bis zu der jeweiligen Stadt nur angedeutet, was aber erst bei detaillierter Betrachtung Inhalt gewinnt. Bei einer separaten Buchung oder einer selbstorganisierten Fahrt mit einer Gruppe oder Taxi ist dieses eine der Möglichkeiten. Gut zu wissen, bei einigen Städten, darunter Bangkok, Kuala Lumpur oder Ho-Chi-Minh Stadt sind für die Busreisen oder Taxifahrten bis zu 2 Stunden einzuplanen. Auffällig ist, dass die organisierten Landausflüge recht teuer sind! Hier gilt der Grundsatz :“ Rendite ist alles“ es ist Geschmackssache, ob man sich die eigene Organisation des Landausflugs zutraut oder das Angebot von Aida wählt. Wir haben lediglich einen Landausflug nach Bangkok vorab ausgewählt.
5.- Die Reise beginnt!
Unsere Reise beginnt in Düsseldorf. Unsere Fluggesellschaft Emirates, uns von anderen Reisen bestens bekannt ist eine gute Wahl. (Glück) es geht zunächst nach Dubai mit einem kurzen Aufenthalt und dann weiter mit der 380 nach Bangkok. Hier ist das Gepäck vom Laufband zu nehmen und an den Transferbus zu bringen. (Ob ältere Menschen diese Anstrengung in der unbekannten klimatischen Situation leisten können, sei an dieser Stelle nicht diskutiert)
Mit dem Bus geht es sodann in Richtung Schiff. Nach Ankunft im Hafen findet hier die Registrierung bzw. die Ausgabe der Bordkarte und die allgemeine Informationen statt. Trotz der langen Menschenschlange ist dieser Vorgang sehr gut organisiert. Es sind ja 2400 Menschen in das Schiff einzuweisen. Mit den vorhandenen Unterlagen findet man die eigene Kabine ohne großen Aufwand. Ein erster positiver Eindruck der Kabine. Ein Koffer stand bereits vor der Kabinentür, der zweite Koffer fehlte zunächst. Offensichtlich ist an dieser Stelle die Organisation der Zustellung des Gepäcks verbesserungsbedürftig. Erst nach mehreren Anrufen kam  der zweite Koffer dann um 2:30 Uhr. Da wir bereits den Ausflug nach Bangkok gebucht hatten, der um 6:00 Uhr startete war an Schlaf kaum zu denken. Die dauerhafte Aussage, dass die Anlieferung des zweiten Koffers so schnell wie möglich erfolgt, war da wenig hilfreich.
6.- Der erste Ausflug nach Bangkok
Bekanntlich pendeln in Asien die Temperaturen um 30° bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 85 %. Die klimatisierten Busse sind für derartige Ausflüge eine gute Wahl. Wir hatten einen sehr gut Deutsch sprechenden Reiseleiter, der uns neben den Sehenswürdigkeiten auch etwas von dem sozialen Umfeld mitteilte. In diesem Punkt eine sehr positive Feststellung. Bei solchen Ausflügen tritt selbstredend das Problem der zeitlichen Abfolge der zu besuchenden Objekte auf. Wenn zu dem gleichen Ausflugsziel gleich mehrere Busse anreisen, dann ist für eine ruhige Betrachtung kaum Zeit. Es wird fotografiert und sofort geht es zur nächsten Sehenswürdigkeit. Ob hier eine andere Regelung mit versetzten Zeiten eine Verbesserung bringt, müsste man gesondert untersuchen. Für eine gezielte Betrachtung der vielen Sehenswürdigkeiten war die Zeit zu kurz. Das Mittagessen auf diesem Ausflug erinnerte stark an die Werkskantine. Dabei ist in Asien durchaus eine sehr hohe Kultur in Restaurants aber auch auf einfachen Märkten zu finden. Getränke waren zu bezahlen. Mit der Rückkehr zum Schiff begann dann das Leben an Bord.
7.- Das Schiff setzt sich in Bewegung
Vor dem Auslaufen eines jeden Schiffes gilt es den Gebrauch von Rettungswesten zu trainieren. Die bekannten Unglücke in diesem Bereich sprechen eine eigene Sprache. Ob anlässlich der die Enge am Einweisungsplatz oder die schlechte Akustik alle Passagiere die Details verstanden haben, mag zu bezweifeln sein. Der Vorschrift wurde auf jeden Fall genüge getan!
Das Erkunden des Schiffs, seiner Futterstätten, der Ruhezonen und des Unterhaltungsbereichs ist die erste und oberste Aufgabe des Neulings (Passagier). Die verschiedenen Restaurants haben eine unterschiedliche Ausprägung, sind aber für den Bereich der Selbstbedienung gleich konzipiert. Das vielseitige Angebot an Speisen und sonstigen Zutaten Inklusiv der Getränke, sofern man nach Vorgabe Bier, Wasser und Tischwein wählt, ist ein positives Entree in die Schiffswelt. Man sucht sich einen Platz und schon ist man in Kontakt mit den Mitreisenden. Da es unsere erste Fahrt mit einem Schiff der Aida Gruppe war, lernten wir massenhaft Menschen kennen die bereits sich als Mehrfachtäter outen  d.h. sich als erfahrene Aida Anhänger bezeichneten. Das war für uns zunächst eine Überraschung. Naturgemäß wurde auch hier an der Auflistung der Mängel nicht gespart. Bereits in dieser ersten Phase kommt man mit dem Personal im Restaurantbereich in Kontakt. Hier sind vorwiegend Mitarbeiter aus den asiatischen Ländern die Philippinen, Indien oder Indonesien beschäftigt. Wenn man diese Mitarbeiter despektierlich als "Abräumer"  von gebrauchten Geschirr bezeichnet mag das unangemessen sein, trifft aber die Wirklichkeit. Diese Menschen müssen mit ihrer Freundlichkeit die leeren Teller und Tassen der mehr oder weniger betuchten Schiffsreisenden abräumen und dieses in einem 12 Stundentag und bei bekannter geringer Bezahlung. Dringt man etwas tiefer in die Struktur der Mitarbeiter eines solchen Mammutprojektes, wie das eines Kreuzfahrtschiffes ein, so kommt man nicht umhin auch die vielen helfenden Geister zu erwähnen, angefangen von dem Kabinenpersonal bis hin zur Küche und den technischen Diensten. Sichtbar für die Reisenden sind vorab die Menschen mit Offizierseigenschaften und gebügelter weißer Hose. Zu diesen zumeist deutschen Mitarbeiter hat der Reisende so gut wie keinen Kontakt. Zu nennen bleibt noch der Bereich der Unterhaltung mit internationalen Künstlern - einfach super! Perfekt organisiert ist die Eigenwerbung für Drinks, Wellness und sonstige kostenpflichtige Aktivitäten.
Ein Wunsch an dieser Stelle sei hier angefügt. Technisch interessierte Menschen möchten natürlich mehr von der großen Fabrik, genannt Schiff, wissen. Hier war kein Angebot vorhanden. Ob der Verzicht auf diese Information bzw. ein Besuch der technischen Räume der Sorge oder Angst von terroristischen Angriffen geschuldet ist, muss naturgemäß offen bleiben. Für meinen Teil hätte ich mich über einen solchen Informationsbesuch sehr gefreut.
Was ist wo ?

8. Auflistung der Aktivitäten
1.    Sauna und Fitnessbereich
2.    Touren durch das Schiff
3.    Landausflüge Sporttouren
4.    Weinverkostung
5.    Bierseminar
6.    Bilder und Auktionen
7.    Postkartenservice
8.    Telefon und Internet
9.    Workshops m. diverse Aktionen
10.    Ballspiele Volleyball
11.    4D Kino
12.    Spielcasino + Bingo, Poker
13.    Kinderbetreuung
14.    Kochschule und Küche
15.    Tanzkurse
16.    Yoga
17.    Vorträge ü. Länder
18.    Buchlesungen
19.    Seenotrettungsübung
20.    Foto Service
21.    Karaoke und Gesang JEKAMI
22.    Theater Gesang Artistik
23.    à la carte Restaurants
24.    Gourmet Restaurant Rossini
25.    Blumenservice
26.    Geschäfte Arkaden
Es wäre vermessen, zu den aufgelisteten Aktivitäten jeweils einen Kommentar abzugeben, da wir nicht alle der angebotenen Möglichkeiten genutzt haben. Ganz allgemein kann zu Restaurants à la carte und für den Bereich der Selbstbedienung eine positive Aussage gemacht werden. Die im Bereich der Selbstbedienung vortrefflich frisch zubereiteten Speisen werden sehr gut präsentiert. Für den Bereich des Gourmet Tempel (24)  “ Rossini“ mag die Bewertung unterschiedlich ausfallen. Die Tellergröße in Zentimetern und das was nun letztlich auf den Teller gebracht wird mag den höchsten Ansprüchen genügen, erfordert jedoch von der Menge gesehen starke "Vergrößerungsgläser". Soweit mir er innerlich, habe ich noch niemals in einem Spitzenrestaurant für eine Flasche Sprudelwasser mit dem Inhalt 0,75l  6,90 € bezahlt, was eine reife Meisterleistung darstellt. Auch hier gilt:"Rendite ist alles“
Zu den aufgelisteten Aktivitäten ist zu bemerken, dass diese teils kostenfrei aber in der Mehrzahl kostenpflichtig sind. Besonders positiv wurde über die Betreuung von Kindern und Jugendlichen berichtet. Auf dieser Kreuzfahrt waren unter anderem 324 Jugendliche an Bord, so dass dieser Bereich als vorbildlich zu bezeichnen ist.
Dass Theatrium ist der zentrale Platz für alle künstlerischen Darbietungen und sonstigen Aktionen. Besonders erwähnenswert sind die Künstler aus dem Bereich Theater, Akrobatik und Musik. Hier wird etwas geboten was sonst nur auf großen Bühnen möglich ist. Eine ausgereifte Bühnentechnik stellt den notwendigen Rahmen. Für die Zuschauer besteht durch die Aufteilung in drei Ebenen stets eine gute Sicht zur Bühne.
9.-Transfer und Ausflüge
Die unterschiedlichen Dienste für Transfer und die riesige Liste für den Bereich Landausflüge sind für eine kurze Beschreibung ungeeignet. Festzuhalten bleibt, dass durch die Ausflüge auch ein wesentlicher Eindruck der besuchten Länder vermittelt wird. Es hängt somit außerordentlich von der Qualität, der Qualifikation und der sprachlichen Vermittlung des Reiseführers ab ob hier ein tieferer Einblick in das Leben der Länder erfolgen kann. Mitunter entwickelt sich wegen der großen Zahl der Besucher an den Zielen ein starker Andrang, was der möglichen ruhigen Betrachtung entgegensteht. Hier wäre eine zeitversetzte Aufteilung auf verschiedene Busse zweckdienlich. Am Beispiel des Ausflugs in Bangkok sei der Reiseführer besonders lobend erwähnt, da er viele Daten des Landes vermitteln konnte. Ein starker Gegensatz hierzu waren die Ausflüge in Vietnam, Ho-Chi-Minh Stadt. Hier war eine Reiseführerin eingesetzt worden die weder minimale Kenntnisse der deutschen noch englischen Sprache hatte. (Reklamation wurde vorgetragen) Bei den hohen Preisen für Ausflüge generell sollte es möglich sein die Qualität der örtlichen Reiseführer zu prüfen und den Ausflug nicht zum Albtraum werden lassen.
10.-Vorbereitung der Abreise
Unaufhaltsam kommt der letzte Tag der Reise näher. Man zieht Bilanz. Zu nennen bleibt die große Show zu Silvester, die Vorstellung der gesamten Mannschaft und der Chor der Bediensteten. Die Ansprache des Kapitäns verband hier den Jahresausklang und die Gemeinschaft der Mitarbeiter und eingeschlossen wurden auch die Kreuzfahrer! In diesen Momenten merkt man auch die Gemeinschaft der Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern die dann eine Gemeinschaft bilden. Viele Mitarbeiter der Aida sind über längere Zeit von ihren Familien und ihrer Heimat getrennt. Deshalb ist es besonders lobenswert, dass trotz dieser Belastung stets die Freude und auch ein Lächeln Pate stand, was ja auch das Motto der Aida Sol ist oder war.
11.-Die Abreise
Am vorletzten Tag an Bord wurden wir über die Modalitäten der Abreise, des Transfers zu den jeweiligen Flughäfen informiert. Eingedenk der Tatsache, dass eine so große Zahl von Passagieren von dem letzten Landungsort, Bangkok gleichzeitig an verschiedene Ziele gebucht sind sollte hier eine Verbesserung im Sinne der Passagiere erfolgen. In unserem Fall mussten wir die Kabine um 9:00 Uhr morgens verlassen und hatten einen Transfer zum Flughafen um 20:00 Uhr. D.h. wir mussten 11 Stunden am Pool das Hämmern der Beat Musik ertragen. Hier wäre eine Änderung angezeigt. Im Vorfeld des Ablaufs zum letzten Tag war zuvor von der Rezeption eine Falschinformation erfolgt, die einen schlechten Beigeschmack hinterließ. Auf mehrfache Frage ob bei einem komplett gebuchten Transfer der letzte Tag an Bord erfolgen kann, wurden zunächst 23 € pro Person für das Verweilen an Bord berechnet. Eine Tageskabine war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu buchen. Da diese Aussage mit aller Bestimmtheit vorgetragen wurde, haben wir nach dem Vorgesetzten der Rezeption gefragt und dann plötzlich die Aussage erhalten, dass hier ein Irrtum vorliegt und der Betrag zurückgebucht wird. Nun wäre die Frage zu stellen, wie viel Menschen diese falsche Information bekommen und hingenommen haben und wie und ob diese Reisenden den eingeforderten Betrag bezahlt haben?
12.-Fazit Eine schöne Reise in interessante Länder die einen Appetit auf mehr Meer hinterlassen hat und ein großes Dankeschön an die Mannschaft, die hinter der Idee Aida steht.
Wenn man etwas ändern will dann muss man wohl zuerst den Controller fragen, denn :"Rendite ist alles“ Es braucht einige Zeit an Bord um das komplexe Rechenwerk von Zuzahlung, bei Getränken, Landausflügen und bei Waschpulver in der Bordwäscherei zu verstehen. Jeder Drink, jede Serviceleistung die mit den kleinen Sternen versehen ist, lässt die Kasse klingeln. Die Öffnungszeiten der Futterstätten sind präzise auf die Ereignisse danach abgestimmt. Ein längeres Verweilen in diesen Bereichen stört den Ablauf. Da hat sich ein kluges Kerlchen dahin gesetzt und berechnet, das wenn man die Futterstätten früher schließt, dann trinkt der Gast mehr Getränke an der Bar ?? Noch ein Wort zu den Landausflügen! Diese sind m.E. überteuert. Wenn dann ein Mittagessen eingeschlossen ist, bedeutet das Mensa oder Werkskantine, mit Kultur hat das rein gar nichts zu tun. Dabei gibt es für ein ganz wenig mehr an Aufwand in Asien gute landestypische Küche. Das sage ich als jemand der diese Gegend über viele Jahrzehnte kennt. Auch unter das Diktat der Ökonomie fallen die Aktivitäten bei denen man als Gast jemand über die Schulter schauen darf. ( Sternchen * )  Ob es sich z. B. um eine Küchenführung, das Blumenbinden oder Einführung in die Braukunst handelt - es ist kein Mehraufwand - da die Mitarbeiter ohnehin an Bord sind. Ein ganz besonderes Konfekt für den Abreisetag sei noch exemplarisch benannt, wo der Gast morgens um 9°° Uhr die Kabine gefälligst zu verlassen hat. Hier konnte man dann für schlappe 90,00€ für die Zeit bis 16°° Uhr eine Tageskabine buchen. Und nun - man halte sich fest - es gab als Zugabe "feine Pralinen" ???  Das erfreut den Controller oder ?
 Einen wichtigen Punkt den man gerne übersieht versteckt sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. (AGB´s) Es sind die vielen Haftungsausschlüsse für Leistungen die u.a. von Agenturen erbracht werden. So wird zum Beispiel für den Transport von Gepäck innerhalb des Schiffs keine Haftung für die Unversehrtheit übernommen. Dieses erfolgt zumeist durch eine einfache gedruckte Erklärung als Hinweis auf einen Informationsblatt. Solange kein Schaden auftritt mag diese Freizeichnung in Ordnung gehen, anders sieht es aus wenn etwas passiert! Dann, plötzlich verstecken sich ganze Horden von Juristen hinter der Akzeptanz von ein bisschen Druckerschwärze. x


Schlagwörter:

Schiffsreisen

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