7 Tricks, die Einbrecher fernhalten UND absolut NICHTS kosten

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Zerbrochene Glasscheiben und aufgebrochene Schlösser; der Goldschmuck ist weg und das Geldversteck geplündert: Viele Menschen locken Einbrecher selbst ins Haus, indem sie entscheidende Fehler begehen. Dabei kann Sicherheit zuhause so einfach sein – und auch gar nicht teuer! Hier sind 7 clevere Tricks gegen Einbrecher, die absolut NICHTS kosten.
In vielen deutschen Wohnungen haben Einbrecher viel zu leichtes Spiel. (© Thinkstock / über The Digitale)
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In vielen deutschen Wohnungen haben Einbrecher viel zu leichtes Spiel. (© Thinkstock / über The Digitale)
Fehler #1: Dank Mülltonne vorm Haus ist der Einbrecher schneller über der Gartenhecke. (© Thinkstock/über The Digitale)
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Fehler #1: Dank Mülltonne vorm Haus ist der Einbrecher schneller über der Gartenhecke. (© Thinkstock/über The Digitale)

1. Erschweren Sie Einbrechern den Zutritt

Oft erleichtern wir Einbrechern den Einstieg ins Haus – ohne es zu merken. Vor vielen Häusern stehen Mülltonnen, Gartenmöbel oder sogar Leitern, die Dieben den Aufstieg zu Balkonen erleichtern, wo Türen meist leichter aufzubrechen sind. Beseitigen Sie deshalb alle Gegenstände, mit denen Einbrecher die oberen Stockwerke erreichen können. Verstauen Sie Mülltonnen in abschließbaren Mülltonnenboxen und packen Sie Gartenmöbel während Ihres Urlaubs in die Garage oder verketten Sie sie zumindest mit einem stabilen Fahrradschloss. Ein Einbrecher wird sich nicht lange damit aufhalten, eine geeignete Aufstiegshilfe zu bauen oder zu finden. Wenn der Zutritt zu schwer oder aufwendig erscheint, sieht er sich lieber beim Nachbarhaus um.
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Fehler #2: Ein überquellender Briefkasten erregt Aufmerksamkeit. (© Thinkstock / über The Digitale)
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Fehler #2: Ein überquellender Briefkasten erregt Aufmerksamkeit. (© Thinkstock / über The Digitale)

2. Täuschen Sie Ihre Anwesenheit vor

Einbrecher schlagen immer dann zu, wenn Häuser leer stehen. Das ist vor allem in der Ferienzeit der Fall. Und bereits kleine Anzeichen verraten Ihre Abwesenheit: überquellende Briefkästen, Zeitungen, die sich vor der Haustüre stapeln, unbewegte Rollläden ... Bitten Sie daher einen netten Nachbarn, den Briefkasten zu leeren und die Rollläden abends zu schließen – Ihre Blumen müssen ja ohnehin gegossen werden, oder? Die Tageszeitung bestellen Sie während des Urlaubs am besten ab – so sparen Sie sogar noch Geld.
Auch ganz wichtig: Fotos vom Strand auf Facebook und Co. erst dann posten, wenn Sie aus dem Urlaub zurück sind. Denn viele Einbrecher beobachten ihre Zielobjekte und durchforsten das Netz nach solchen Hinweisen.
Fehler #3: Gekippte Fenster sind offene Fenster. (© Thinkstock / über The Digitale)
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Fehler #3: Gekippte Fenster sind offene Fenster. (© Thinkstock / über The Digitale)

3. Verschließen Sie TAGSÜBER alle Fenster

Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster. Selbst wenn Sie nur kurz außer Haus sind, sollten Sie Fenster und Türen immer komplett schließen. Denn die meisten Einbrecher kommen nicht nachts, sondern tagsüber, wenn keiner zuhause ist. Für Türen gilt: Nie einfach zuziehen, sondern immer zusperren, am besten mit zwei Umdrehungen. Denn erst dann liegt der Riegel garantiert im Schließblech. Rollläden sollten Sie nachts schließen, aber niemals tagsüber – denn das erweckt den Eindruck, Sie seien verreist.
Fehler #4: Abgedroschene „Geheimverstecke“ sind nicht wirklich geheim. (© Thinkstock / über The Digitale)
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Fehler #4: Abgedroschene „Geheimverstecke“ sind nicht wirklich geheim. (© Thinkstock / über The Digitale)

4. Verstecken Sie Wertsachen am besten ÜBER dem Fenster*

Einbrecher sind geübte Spione, die wissen wollen, ob sich ihre Arbeit lohnt. Daher spionieren sie zunächst durchs Fenster. Schmuckschatullen, Schreibtischschubladen und Kommoden fallen da sofort ins Auge. Wertvolles also am besten außerhalb des Fenster-Sichtfeldes aufbewahren. Aber Vorsicht: Die üblichen Oma-Verstecke von der Matratze bis zum Wäscheschrank bringen gar nichts, denn genau dort suchen Ganoven zuerst. Wertvolles, das Sie nicht oft brauchen, ist im Banksafe am besten aufgehoben.
*Kein guter Tipp, wenn dieser Text in Einbrecher-Hände gelangt. Also Wertvolles besser in der Bank wegschließen.
Fehler #5: Hinweise sind oft leicht zu übersehen – achten Sie auf kleine Veränderungen. (© Thinkstock/über The Digitale)
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Fehler #5: Hinweise sind oft leicht zu übersehen – achten Sie auf kleine Veränderungen. (© Thinkstock/über The Digitale)

5. Achten Sie auf Gaunerzinken

In einem freundlichen Umfeld passt der Nachbar auch auf Ihre Wohnung auf – und warnt Sie vor verdächtigen Personen. Oft schicken Einbrecher eine Vorhut los, um die Umgebung auszuspionieren. Mit „Gaunerzinken“, kleinen Zeichen, die auf die Wand gemalt werden, informieren sie ihre Kollegen, wo sich ein Einbruch lohnt und wo kein Widerstand zu erwarten ist. Sogar schon ein kleiner Punkt oder Strich am Briefkasten kann solch eine Nachricht sein. Entdecken Sie so einen Zinken, heißt es Sicherheitsmaßnahmen verschärfen: Nachbarn alarmieren und ggf. eine Alarmanlage zulegen (hier geht's zum Alarmanlagen-Check).
Fehler #6: Rollläden runter und das Haus alleine zurücklassen? Quasi eine Einladung für Diebe. (© Thinkstock)
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Fehler #6: Rollläden runter und das Haus alleine zurücklassen? Quasi eine Einladung für Diebe. (© Thinkstock)

6. Engagieren Sie einen kostenlosen Haussitter

Gerade in Großstädten sind Einbrecher aktiv – und Unterkünfte in der Ferienzeit gefragt. Warum also nicht einen Haussitter engagieren? Der darf kostenfrei in Ihrer Wohnung hausen. Im Gegenzug passt er auf das Haus auf, gießt die Blumen und hält alleine durch seine Anwesenheit allzu neugierige Eindringlinge fern. Viele Vermittlerseiten wie housecarers.com, mindmyhouse.com oder trustedhousesitter.com (letzere versorgen insbesondere auch Haustiere) prüfen die Haussitter im Vorhinein und bringen Häuser und Sitter aus aller Welt zusammen. Tipp: Legen Sie vorher zudem eine Kaution fest, die der Sitter nach anständiger Arbeit wieder zurückbekommt.
Ein Haussitter versorgt auch Ihre Blumen. (© Thinkstock / über The Digitale)
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Ein Haussitter versorgt auch Ihre Blumen. (© Thinkstock / über The Digitale)
Fehler #7: DIY ist hier nicht gefragt. Lassen Sie Vermieter – und echte Profis – ran. (© Thinkstock / über The Digitale)
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Fehler #7: DIY ist hier nicht gefragt. Lassen Sie Vermieter – und echte Profis – ran. (© Thinkstock / über The Digitale)

7. Lassen Sie den Vermieter zahlen

Vermieter übernehmen manchmal die Kosten für Einbruchschutzmaßnahmen. Denn auch sie haben ein Interesse daran, dass ihre Immobilien gut geschützt sind. Fragen Sie also einfach nach. Top-Investitionen sind zum Beispiel eine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder oder eine Verriegelung an der Haustür, die es mit Einbau schon ab etwa 250 Euro gibt. Tipp: Klopfen Sie gegen Ihre Eingangstür – wenn sie hohl klingt, ist es mit der Sicherheit nicht weit her. Da ist Verstärkung gefragt. Auch wichtig: Abschaltbare Außensteckdosen, damit Einbrecher keine elektrischen Werkzeuge anschließen können.
Und noch ein guter Rat zum Schluss: Holen Sie die Polizei – und zwar schon vor dem Einbruch! Beratungsstellen helfen Ihnen dabei, Ihre vier Wände besser zu sichern. Wenn Sie wollen, kommen die Experten zu Ihnen nach Hause und liefern Tipps. Unter www.polizei-beratung.de und www.k-einbruch.de gibt’s alle Infos.
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