7 Dinge, die jeder Bräutigam VOR seiner Hochzeit wissen sollte

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Du hast die alles entscheidende Frage gestellt und ein „Ja“ erhalten. Dein wichtigster Plan ist damit aufgegangen und erledigt – doch das bedeutet nicht, dass Du Dich jetzt entspannt zurücklehnen kannst. Denn auch wenn Deine Verlobte sich voll in die Hochzeitsplanung stürzt, gibt es einige Jobs, die nur von Dir erledigt werden können. Und es gibt ein paar Situationen, auf die Du Dich besser gefasst machen solltest. Hier sind 7 Dinge, die jeder Bräutigam vor seiner Hochzeit wissen sollte.
Ob sie die Richtige ist, wissen wir nicht - wohl aber worauf Du Dich jetzt gefasst machen musst. (Thinkstock)
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Ob sie die Richtige ist, wissen wir nicht - wohl aber worauf Du Dich jetzt gefasst machen musst. (Thinkstock)
Gib Dich keinen Illusionen hin – Deine Schwiegereltern zahlen nicht alles. (© Thinkstock via The Digitale)
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Gib Dich keinen Illusionen hin – Deine Schwiegereltern zahlen nicht alles. (© Thinkstock via The Digitale)

1. Auch Du musst blechen

Traditionell bezahlen die Brauteltern einen Großteil der Hochzeit. Neben dem Brautkleid gehen auch ein großer Anteil der Kosten für die Feier, die Dekoration, die Hochzeitstorte und das Hochzeitsauto auf ihr Konto. Deine Eltern bezahlen klassischerweise Deinen Anzug, die Übernachtung der Helfer von außerhalb und einen Teil des Festessens. Diese Traditionen weichen allmählich auf, daher solltet Ihr im Vornherein klären, wer was bezahlt. Und Du solltest Dich auf eins gefasst machen: Je mehr Deine Schwiegereltern zahlen, desto mehr werden sie sich auch in die Organisation der Feier einmischen. Wer Taubenflüge und Hochzeitskutschen scheut, sollte rechtzeitig eingreifen – und gemeinsam mit der zukünftigen Braut selbst für die Finanzierung sorgen.
Übrigens: Auch auf Dich persönlich kommen nach dem Kauf des Verlobungsrings noch einige Kosten zu. Üblicherweise schenken Braut und Bräutigam sich ein Hochzeitsgeschenk. Hier ist es sinnvoll, im Vornhinein einen Budgetrahmen festzulegen, um nicht den ersten Ehekrach zu riskieren. Außerdem kauft der Bräutigam traditionell die Trauringe, den Brautstrauß, organisiert und bezahlt die Flitterwochen sowie ein Geschenk für seinen Trauzeugen. Da kommt einiges zusammen, mit dem Du zuvor nicht gerechnet hast, stimmt's?
Der kleine Ausraster zwischendurch wird kommen – sorg dafür, dass es nicht an der Hochzeit ist! (© Thinkstock)
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Der kleine Ausraster zwischendurch wird kommen – sorg dafür, dass es nicht an der Hochzeit ist! (© Thinkstock)

2. Sie wird ausflippen – garantiert!

Sie sitzt stundenlang am Computer, schreibt und bastelt Einladungskarten, blättert Kataloge, telefoniert mit diversen Dienstleistern und kümmert sich nebenbei noch um Job, Haushalt und ihren großen Auftritt in Weiß. Hochzeitsvorbereitungen bedeuten für jede Braut Stress. Kein Wunder also, wenn sie ab und zu gereizt ist. Dein Job an dieser Stelle: Verständnis zeigen und Unterstützung anbieten. Und nicht selbst in Panik geraten, wenn Du plötzlich glaubst, eine Furie zu heiraten. Sei versichert: Dass Frauen vor ihrer Hochzeit mal die Nerven verlieren, ist völlig normal. Vor allem dann, wenn auch noch die Familie dazwischenfunkt. Dein Job an dieser Stelle: als Schlichter auftreten. Mach’ der Familie klar, dass Ihr beide Euch zwar über ihren Einsatz freut, dass Ihr aber Raum für Eure eigenen Ideen braucht.
Tipp: Wenn die Nerven komplett blank liegen, ist Deine Braut für eine kleine Planungspause dankbar. Entführe sie zu einem gemeinsamen Restaurantbesuch, einer Bootsfahrt auf dem See oder einem Wochenende in einem Wellness-Hotel. Sobald sie sich etwas entspannt hat, wird sie sich daran erinnern, warum sich der ganze Hochzeitsstress lohnt – und Du der einzig Wahre bist.
Du willst in Deinem Traumauto zur Hochzeit fahren? Dann misch Dich ein! (© Thinkstock via The Digitale)
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Du willst in Deinem Traumauto zur Hochzeit fahren? Dann misch Dich ein! (© Thinkstock via The Digitale)

3. Kein Ausweg: Du musst bei der Planung helfen

Es ist wichtig, dass Du als Bräutigam Interesse zeigst und bei den Hochzeitsvorbereitungen auf dem Laufenden bist – auch in Deinem eigenen Interesse. Denn wenn Du insgeheim hoffst, mit einem Rolls Royce Silber Cloud an der Kirche vorzufahren und dann eine geblümte Hochzeitskutsche vor Dir steht, ist es definitiv zu spät für die eigenen Wünsche.
Die kleinen Details sind Dir womöglich nicht so wichtig, aber die große Linie solltest Du mitbestimmen. Triff den Caterer, sei bei der Auswahl der Locations dabei, lerne den Fotografen kennen und briefe den DJ. Und wenn es etwas gibt, das Du Dir wünschst, sprich es an. Positiver Nebeneffekt Deines Einsatzes: Du signalisierst Deiner Zukünftigen, dass die Hochzeit auch für Dich eine große Sache ist. Das wird sie sehr zu schätzen wissen, genauso wie klare Äußerungen und Standpunkte zu einzelnen Themen. „Das gefällt mir“ - „Das finde ich nicht so gut“ ist eine wichtige Entscheidungshilfe, die ihr einiges an Kopfzerbrechen abnehmen kann.
Tipp: Falls Dir das Ganze dann doch viel zu viel wird, solltest Du Deiner Braut auf charmante Weise klarmachen, dass Du ein guter Ehemann bist – nur eben kein guter Hochzeitsplaner.
Kalte Füße? Da gibt es einen Trick dagegen! (© Thinkstock via The Digitale)
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Kalte Füße? Da gibt es einen Trick dagegen! (© Thinkstock via The Digitale)

4. Du wirst ins Schwitzen kommen

Eine Hochzeit ist eine aufregende Angelegenheit und auch wenn Du vorher noch ganz cool warst, wirst Du spätestens am Tag der Hochzeit nervös werden. Das ist völlig normal, muss aber gar nicht sein. Damit Dir nicht die Knie schlackern und sich Schweißperlen auf Deiner Stirn bilden, heißte es tief durchatmen – und ein wenig schummeln. Denn die meisten Brautpaare sehen sich am Hochzeitstag zum ersten Mal in der Kirche vor dem Altar. Das ist zwar eine schöne Tradition, verhindert aber auch, dass Ihr Euch einander gegenseitig nochmal stärken und einander versichern könnt. Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Triff die Braut schon vor dem offiziellen Teil und gönnt Euch einige Minuten ganz alleine zu zweit. Das hilft enorm, Stress abzubauen. Einmal die Liebste kurz in den Arm nehmen und gemeinsam tief durchatmen – und Du wirst dem Tag freudig und gelassener entgegensehen.
Sich vor der Zeremonie kurz in den Arm zu nehmen senkt die Aufregung, aber nicht die Freude. (© Thinkstock)
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Sich vor der Zeremonie kurz in den Arm zu nehmen senkt die Aufregung, aber nicht die Freude. (© Thinkstock)
Den Friseurbesuch solltest Du ganz entspannt 2 Wochen vorher abhaken. (© Thinkstock via The Digitale)
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Den Friseurbesuch solltest Du ganz entspannt 2 Wochen vorher abhaken. (© Thinkstock via The Digitale)

5. Geh nicht vor der Hochzeit zum Friseur

Obwohl bei jeder Hochzeit die attraktive Braut im Mittelpunkt steht, sollte auch der Bräutigam mit seiner gepflegten Erscheinung glänzen. Einige Tipps zum Thema Styling: Wenn Du Dich für einen Hochzeitsanzug entschieden hast, füge ihm Deine persönliche Note hinzu. Manch ein Bräutigam trägt zum Anzug Sneaker oder besondere Socken, andere greifen zu außergewöhnlichen Manschettenknöpfen oder trendigen Hosenträgern.
Auch die Frisur muss sitzen. Geh allerdings nicht am Tag vor der Hochzeit zum Friseur. Lass Deine Haare ein bis zwei Wochen vor dem großen Tag schneiden und Dich auf keinen Fall zu einem neuen Trendschnitt überreden! Sollte etwas schiefgehen, gibt es kurzfristig kein Zurück mehr und die Hochzeitsfotos werden Dich immer daran erinnern. Notfallplan für den Fall der Fälle: Auf 20er-Jahre-Chic setzen und einen Hut aufziehen...
Verzichte am Tag vor der Hochzeit auf die Rasur, um die Haut zu schonen. Stattdessen lieber am Hochzeitstag gründlich rasieren. Wenn die Haut eher trocken ist, solltest Du ein feuchtigkeitsspendendes Aftershavebalsam verwenden. Auch hier gilt: keine kurzfristigen Experimente mit neuen Produkten, die womöglich unsäglichen Hautausschlag verursachen.
Wer sagt, dass es immer Walzer sein Muss? Etwas Freestyle ist erlaubt! (© Thinkstock via The Digitale)
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Wer sagt, dass es immer Walzer sein Muss? Etwas Freestyle ist erlaubt! (© Thinkstock via The Digitale)

6. Ein guter Tanz muss nicht schwer sein

Er gehört auf jeder Hochzeitsfeier zum Programm: der Hochzeitstanz. Völlig untalentierte Tänzer brechen bereist beim Gedanken daran in Schweiß aus, dabei ist alles mit ein bisschen Hilfe und ein paar Tricks nur halb so wild.
In Tanzkursen lernst Du die wesentlichen Grundzüge. Doch oft ist das Ganze eine recht steife Angelegenheit. Es ist daher sinnvoll, die Schritte auch in einem angenehmeren Ambiente zu üben: Das kann das eigene Wohnzimmer sein (Deine Verlobte wird entzückt sein, wenn Du sie nach dem Abendessen mit Ihrem Lieblingslied und einer Tanzaufforderung überraschst) oder eine Tanzbar, in die Ihr Euch gemeinsam wagt. Wichtig ist, dass Ihr Euch beide wohlfühlt und der Tanz nicht nur eine unangenehme Pflicht ist.
Tatsächlich können Dir drei bis vier Minuten wie eine Ewigkeit vorkommen, wenn Du mit Deiner Braut auf der Tanzfläche nur gemächlich hin und her wiegst. Daher solltest Du ein paar Extra-Moves einstudieren. Immer super: Die „Liegepose“ der Braut zwischendurch und am Ende. Ebenfalls hilfreich: Schummelt ein bisschen mit Hilfe des DJs. Beginnt mit einem klassischen Wiener Walzer, nach einigen Takten wird ein anderes, schnelleres Lied gespielt, das lockere Dance-Moves erlaubt. So könnt Ihr ganz elegant die Tanzfläche für alle Gäste eröffnen.
Du willst Deine Braut mit etwas Besonderem überraschen? Dann wie Brian im folgenden Video einen Solo-Auftritt an – mitsamt Backgroundtänzer. Das sorgt allseits für mächtig gute Stimmung.
Er macht den Bieber - damit hätte sie nie gerechnet! (© JasonAveryFilms / YouTube)
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Er macht den Bieber - damit hätte sie nie gerechnet! (© JasonAveryFilms / YouTube)
Für ein Dankeschön sind nicht viele Worte nötig. (© Thinkstock via The Digitale)
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Für ein Dankeschön sind nicht viele Worte nötig. (© Thinkstock via The Digitale)

7. Es geht auch ohne Hochzeitsrede

Die Trauzeugen und der Brautvater sind nicht die einzigen, die an der Hochzeit zu Wort kommen. Auch der Bräutigam ist gefragt. Für manchen ist die Aufgabe, eine Hochzeitsrede zu schwingen, eher unangenehm. Wer sie kurz und knapp halten will, findet hier die wichtigsten Punkte:
Danke den Gästen fürs Kommen und vergiss dabei nicht ein besonderes Dankeschön an Deine Eltern, die Trauzeugen und all die Freunde, die Euch bei der Organisation unterstützt haben. Vor allem aber dankst Du Deinen Schwiegereltern für alles, was sie getan haben, insbesondere dafür, dass sie so eine großartige Frau geschaffen haben. Mit ein paar romantischen Gesten und gefühlvollen Blicken ist Dir der Applaus damit schon garantiert.
Wem bei dem Gedanken an eine Rede jedoch völlig flau im Magen wird, der kann auch andere Möglichkeiten nutzen, um seine Liebe, Freude und seinen Dank auszudrücken. Erstelle beispielsweise eine Diashow mit Fotos Eurer gemeinsamen Zeit und allen Menschen, die Euch dabei begleitet haben. Oder Du drehst mit dem Handy ein Video wichtiger Orte und Begebenheiten Eures Zusammenlebens. Oder Du schreibst die Eckpunkte Eurer Liebe in einer Geschichte zusammen, die Du dann auf der Feier einfach vorliest. Da sind Freudestränen garantiert!
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