5 Vorteile eines Holzkohlegrills

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5 Vorteile von einem Holzkohlegrill

Was für die Anschaffung eines Holzkohlegrills spricht

Grillen ist die klassische Art der Essenszubereitung. Besonders der Holzkohlegrill weckt Bilder vom freien, ungebundenen Leben. Beim Holzkohlegrill wird das Grillgut auf einen Rost gelegt. Darunter befinden sich glühende Kohlen, die das Grillgut erhitzen. Für eine gleichmäßige Bräune wendet man die Lebensmittel nach einiger Zeit. Die perfekte Zubereitung des Grillguts ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und so werden in den Sommermonaten sogar richtige Meisterschaften ausgetragen, bei denen Kreativität gefragt ist.  Auch wenn in privaten Haushalten die Nutzung zum Fleischgaren überwiegt, so ist diese ursprünglichste aller Zubereitungsarten sich für nahezu alle Lebensmittel geeignet.

Welche Arten von Holzkohlegrills gibt es?

Gartengrills werden im Handel in zwei Bauformen angeboten. Üblicherweise bestehen die Geräte aus einer Stahlschale, die aus Stahlblech gefertigt ist. Einen sicheren Stand gewährleisten drei bis vier Füße. An der Schale ist ein Blech angebracht, das vor Zugluft schützt. Wenn die Holzkohle in der Schale die richtige Temperatur erreicht hat, wird der Grillrost eingehängt. Eine Vorrichtung ermöglicht es, den Rost in verschiedenen Positionen einzuhängen.

Der Kugelgrill ist eine andere Variante des Holzkohlegrills. Namensgebend ist die Form, bei der zwei Halbkugeln aufeinander gesetzt werden. Dabei befinden sich im unteren Teil Kohle und Grillrost. Die obere Halbkugel wird nach dem Anbrennen der Holzkohle aufgesetzt.

Viele Gartenbesitzer bauen in Eigenarbeit einen fest installierten Holzkohlegrill. Im Gegensatz zu den im Handel verkauften Modellen aus Stahl oder Edelstahl werden hierbei Steine verwendet. Der gemauerte Kamin kann in jeder beliebigen Größe errichtet werden. Dadurch erspart man sich bei größeren Gesellschaften lange Wartezeiten auf das Grillgut. Folgende fünf Vorteile sprechen für die Anschaffung eines Holzkohlegrills:

1. Mobilität des Grills

Holzkohlegrills sind an Mobilität nicht zu übertreffen. Die einfachen Grillgeräte sind sehr praktisch und können an jedem Ort aufgestellt werden. Dazu sind sie unabhängig von der Stromversorgung. Reduzierte Ausführungen des Klassikers erweisen sich als praktische Begleiter in vielen Lebenslagen: Auch im Campingurlaub ist ein Holzkohlegrill schnell aufgebaut. Die schlichte Konstruktion und das einfache Handling haben für eine grenzenlose Verbreitung gesorgt. Beim sommerlichen Besuch des Baggersees ist mit einem Holzkohlegrill und etwas Grillgut in der Kühltasche die eigene Versorgung sichergestellt. Auch auf Urlaubsreisen macht der mobile Grill unabhängig von teuren Restaurants. Selbst auf kleinen Balkonen lässt sich ohne großen Aufwand ein Holzkohlegrill aufstellen. Einige Modelle bringt der Nutzer wie Blumenkästen am Geländer an. Diese Ausführung ist besonders platzsparend. Man kann sogar mehrere Grills nebeneinander anbringen. Da mit dem Grillen mit Holzkohle eine starke Rauchentwicklung einhergeht, sollte man die Nachbarn von seinem Vorhaben informieren. Die kleinste im Handel erhältliche Variante ist der Einweggrill. Er funktioniert ebenfalls auf Holzkohlebasis. Dabei wird eine Aluschale mit Holzkohle befüllt. Auf einem handlichen Rost haben zwei bis vier Teile Platz. Wer nur mal eben mit dem Fahrrade ins Freibad möchte, muss trotzdem nicht auf Grillgenuss verzichten.

2. Lagerfeuerromantik

Auch in puncto Romantik sind Holzkohlegrills nicht zu übertreffen. Es gibt nichts Schöneres und Gemütlicheres, als sich mit Freunden um einem wärmenden Grill zu versammeln und gemeinsam in Lagerfeuerromantik zu schwelgen. Nicht nur im Sommer, sondern auch in der Winterzeit sind Grillabende eine gemütliche Angelegenheit. Auch Männer, die sich nicht für Kochen interessieren, entdecken als Grillmeister ihre Leidenschaft für die Zubereitung von Grillgut. Wahrscheinlich geht das zurück auf den männlichen Urinstinkt des Feueranzündens.

Um den Grill anzuzünden, stehen verschiedene Methoden zur Auswahl:

  • Die in chemischen Anzündern enthaltenen Stoffe ziehen beim Erhitzen in das Grillgut ein und hinterlassen Schadstoffe, sie sind deswegen nicht zu empfehlen. Mit einem natürlichen Grillanzünder machen Sie leicht und sicher Feuer.
  • Ein elektrischer Grillanzünder ähnelt einem Tauchsieder, der auf Strombasis arbeitet. Die erhitzte Metallschleife wird auf die Kohlen gelegt und entfacht nach kurzer Zeit die Glut. Für diese Methode wird ein Stromanschluss benötigt.
  • Eine weitverbreitete Methode ist die Nutzung eines Heißluftföhns. Die Hitze erwärmt die Kohle langsam durch permanente Bestrahlung. Mittels des Föhns wird die Kohle langsam erhitzt. Diese Methode dauert relativ lang und verbraucht viel Strom.
  • Wer es ganz ökologisch angehen möchte, benutzt natürliche Materialien als Zunder. Trockenes Gras, Löwenzahn- oder Distelsamen, Birkenrinde von gefällten Bäumen, Baumwollfussel oder Watte. Sehr funktionell ist das Bauen eines Papier-Kamins. Sie benötigen eine Flasche, die fest mit Zeitungspapier umwickelt wird. Das Ganze stellen Sie in die Mitte des Holzkohleofens, wobei die Kohlen sich pyramidenförmig um die Flasche aufschichten müssen. Nun wird die Flasche herausgezogen und in das verbliebene Loch ein brennendes Stück Papier gelegt. Es entsteht ein Kamineffekt, der in sehr kurzer Zeit die Holzkohle erhitzt. Die gleiche Wirkung besitzen kleine Metallzylinder, die im Handel angeboten werden. Diese Zylinder verfügen über Schlitze im Metall, die Sauerstoff an die Glut abgeben.
  • Wer auf einen chemischen Grillanzünder nicht verzichten möchte, sollte darauf achten, dass der Anzünder die DIN-Norm DIN-EN 1860-3 erfüllt. Die in dem Grillanzünder enthaltenen chemischen Stoffe verbrennen schadstoffarm und langsam. Die Gefahr von Verbrennungen, wie sie bei aggressiven Anzündhelfern schnell vorkommen, hält sich hierbei in Grenzen. Die Verwendung von festen Grillanzündern ist in der Regel recht unkompliziert: Legen Sie diese zwischen die Kohlen und zünden Sie mit einem Streichholz an. Durch den integrierten Brennstoff brennen sie weiter und erhitzen die Kohle.

Verzichten sollte man auf flüssige Brennstoffe, wie Alkohol, Spiritus oder Benzin, denn sie verpuffen bei Temperaturen von mehr als 1.000 Grad Celsius explosionsartig. Das führt zu lebensbedrohlichen Verbrennungen.

3. Ein Holzkohlegrill ist günstig

Rund 80 Prozent der Bevölkerung bereiten gerne ihre Speisen auf einem Grill. Besonders in den Sommermonaten wird in Deutschlands Gärten, an Seen und in Parks gegrillt. Die Kosten für einen Holzkohle-Grill sind relativ gering. Günstige Modelle sind bereits ab ungefähr 40 Euro zu haben. Dabei erzielen sie richtig gute Grillergebnisse. Preisunterschiede lassen sich durch die verschiedenen Grillarten erklären:

  • Direktes Grillen

Direktes Grillen ist die am häufigsten angewandte Art und Weise, Grillgut zu erwärmen. Sie kann mit fettfreiem Braten in der Pfanne verglichen werden. Dabei werden die Lebensmittel auf dem Rost direkt über der heißen Holzkohle erhitzt. Der Grillmeister verteilt die Holzkohle gleichmäßig unter dem Rost, was zu einer gleichmäßigen Bräunung führt. Das rauchige Aroma der Kohle kann auf der gesamten Fleischoberfläche eindringen. Allerdings birgt das direkte Grillen auf dem Rost die Gefahr, Krebs zu erzeugen. Das Fett, das vor allem aus dem Fleisch in die Glut tropft, verbrennt dort und erzeugt giftige Gase, die wiederum in das Grillgut aufsteigen. Für ein gesundes Grillen legen Sie das Grillgut auf Aluschalen. Die praktischen Helfer besitzen vorgestanzte Löcher, durch die das Holzkohlenaroma eindringen kann. Das Fleisch bleibt saftig und schadstofffrei.

  • Indirektes Grillen

Indirekte Grills arbeiten mit einer anderen Methode, indem ein Deckel eingesetzt wird. Dabei wird das Grillgut gekocht, erhält aber den grilltypischen Geschmack. Wie das funktioniert? Um diese Methode anzuwenden, verteilen Sie die Kohle gleichmäßig hinter den Kohlehaltern. Durch den Hitzeanstieg reflektiert die Wärme im Deckel und grillt die Lebensmittel von allen Seiten. Ein Umdrehen ist nicht notwendig. Die im Deckel zirkulierende Wärme arbeitet wie die Umluft Ihres Herdes. Diese schonende Methode eignet sich für empfindliche Speisen oder Lebensmittel, deren Zubereitung mehr als 25 Minuten dauert. Dazu zählen unter anderem ganze Hähnchen oder Gänse.

Auch der regelmäßige Betrieb eines Holzkohlegrills ist kostengünstig. Zur Grundausstattung eines Grillmeisters gehören nur wenige Teile: Holzkohle und ein Anzünder gelten als Verbrauchsmaterialien, die für jede Session neu gekauft werden müssen. Wer sehr häufig grillt, sollte sich Großpackungen anschaffen. Das bringt Flexibilität für spontane Grillpartys und spart Kosten. Wenn die Reste der Holzkohle im Winter in einer geschlossenen Verpackung gelagert werden, ziehen sie kein Wasser und können im nächsten Jahr wieder genutzt werden. Anderenfalls muss man sich beim Anfeuern auf eine lange Wartezeit – und gesundheitsschädliche Qualmentwicklung – einrichten. Darüber hinaus lohnt sich die Anschaffung einer Grillzange.

4. Ein Holzkohlegrill ist unabhängig vom Stromnetz

Für viele ist die Unabhängigkeit vom Stromnetz einer der wichtigsten Vorteile eines Holzkohlegrills. Vor allem Campingurlauber wissen dieses Plus zu schätzen. Bei einem Urlaub befindet sich nicht immer eine Stromquelle in unmittelbarer Umgebung. Mit einem Holzkohlegrill nimmt man sich die Freiheit, an dem Ort zu grillen, der einem gefällt. Oft ist das mitten in der schönsten Natur. Durch den Verzicht auf alle elektrischen Anzünder und die Verwendung natürlicher Brandbeschleuniger lässt sich das gemütliche Essen überall zubereiten.

5. Ein Holzkohlegrill ist leicht zu reinigen

Die Reinigung ist der unangenehme Teil des Grillens. Damit das Grillen eine hygienisch einwandfreie Angelegenheit bleibt, sollte man den Grillrost nach jeder Benutzung reinigen. Wenn man dabei ein paar kleine Hinweise berücksichtigt, geht die Arbeit schneller von der Hand:

Grundsätzlich sollte man die Rückstände nicht antrocknen lassen. Ein Mix aus verkrustetem Fett und Gewürzen haftet recht hartnäckig an dem Rost. Durch die große Auswahl an Ersatzteilen für Grills bei eBay ist es jedoch auch kein Problem das Rost zu erneuern. 

Zuerst entfernen Sie die groben Verschmutzungen. Dafür eignet sich die übrig gebliebene Alufolie. Nach dieser Vorreinigung lässt sich die Oberfläche mit einem Stahlrohr-Schwämmchen bearbeiten. Einmal feucht nachwischen – schon ist die Reinigung erledigt. Die Grillschale bedarf keiner außergewöhnlichen Pflege. Es reicht, die Holzkohle auskühlen zu lassen und sie anschließend zu entsorgen.

Wer nach einer langen Partynacht keine Lust auf Säuberung des Grills hat, kann sich die Arbeit am nächsten Morgen durch einen Trick erleichtern. Selbst Profis legen den Rost über Nacht auf die Wiese. Der Morgentau löst Verschmutzungen und Verkrustungen. Wenn man ausgeschlafen hat, reicht in der Regel das Abwischen mit Spülmittel.

Ein Holzkohlegrill für einen netten Abend

Grillen ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Ob Würstchen, Steak, Fisch oder Gemüse – die Zubereitung von Grillgut im Freien ist etwas Besonderes. Als Klassiker hat sich der Holzkohlegrill bewährt. Er ist eine unkomplizierte, kostengünstige Lösung für Grillliebhaber. Anders als bei einem Gas- oder Elektrogrill erhalten die Lebensmittel einen typischen rauchigen Geschmack. Viele Feinschmecker nutzen besondere Aromahölzer, um ihrem Grillgut einen unverwechselbaren Geschmack zu geben. Die in den Hölzern enthaltenen ätherischen Öle setzen sich in den Lebensmitteln fest.

Ob Sie sich für die indirekte oder direkte Methode entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Bei aller Liebe zum Grillen sollten Sie an die Sicherheit denken. Flüssige Grillbeschleuniger haben bei gemütlichen Zusammenkünften nichts zu suchen. Natürliche Alternativen schonen die Umwelt und Ihre Gesundheit.

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