5 Gründe die für einen Rasenmäher sprechen

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5 Gründe für einen Rasenmäher

 Warum Hobbygärtner und Gartenprofis über einen Rasenmäher verfügen sollten

Der perfekte Rasen ist das Aushängeschild eines jeden Gartens – doch er benötigt auch viel Pflege. Nur dann ist der Rasen gesund und saftig dunkelgrün. Wenn die Größe der Rasenfläche eine bestimmte Dimension übersteigt, ist ein Rasenmäher unbedingt erforderlich. Ohne den technischen Gartenhelfer gestaltet sich die regelmäßige Pflege der grünen Fläche schwierig.

Ein Rasenmäher ist ein praktisches Gartengerät. Mithilfe seines Schneidewerkzeugs – einem rotierenden Messer – stutzt das Mähgerät den Rasen auf die gewünschte Graslänge. Ein Rasenmäher kann allein durch Muskelkraft betrieben werden. In der Regel nutzen die meisten Gartenbesitzer jedoch ein Modell mit Elektroantrieb oder Benzinmotor.

Die Investition in einen Rasenmäher ist für Hobbygärtner und Gartenprofis gleichermaßen sinnvoll. Immerhin stellt das Rasenmähen die effektivste Pflegemaßnahme für die Gartenwiese dar. Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Modellen, lässt sich für jede Grünfläche und jeden Bedarf der richtige Rasenmäher finden. In der Regel ist die Anschaffung eines Rasenmähers mit Handführung sinnvoller als ein Gartentraktor. Ein herkömmlicher Mäher für den Rasen lässt sich aufgrund seines Gewichtes unkompliziert transportieren und passt problemlos in den Geräteschuppen. Ein Rasenmäher leistet seinem Besitzer zwölf Monate im Jahr treue Dienste. Im Verbund mit einem Vertikutierer ermöglicht der praktische Gartenhelfer eine ganzheitliche Pflege der Wiesenfläche.

Die richtige Rasenpflege mit Rasenmäher spart wertvolle Arbeitszeit

Das Rasenmähen ist von großer Bedeutung für den grünen Gartenteppich. Das regelmäßige Schneiden stärkt die Grasstruktur. Die einzelnen Grashalme wachsen nach einem Schnitt robuster nach und sind deutlich widerstandsfähiger. Mit jedem Mähvorgang wächst der Rasen dichter und vor allem gesünder nach. Die nachwachsenden Grashalme sind derart stark, dass die das Wachstum von Unkraut vermindern. Eine schöne Rasenfläche ist aber sehr arbeitsintensiv. Der Rasenmäher kann dem Hobbygärtner einiges an wertvoller Zeit ersparen. Der regelmäßige Schnitt der Grünfläche ist die effektivste Variante, damit der Garten über eine schöne Rasenfläche verfügt.

Elektro- oder Benzinmotor, was ist besser?

Die besten Ergebnisse erzielen Hobbygärtner mit einem motorbetriebenen Rasenmäher. Leichtgängige Räder sorgen für eine einfache Manövrierfähigkeit. Im Vergleich zum elektrobetriebenen Modell ist für den Umgang mit dem Motorrasenmäher ein geringerer Kraftaufwand erforderlich, wodurch sich die zu bearbeitende Gartenfläche in kürzerer Zeit bearbeiten lässt. Ein Rasenmäher mit Benzinmotor benötigt keine Kabel, um die notwendige Energie zuzuführen. Damit entfällt der Anschluss ans Stromnetz, wodurch sich diese Gartenhelfer besonders für großflächige Rasenflächen eignen. Darüber hinaus kann es nicht passieren, dass der Gärtner beim Rasenmähen über das Gerätekabel stolpert oder das Kabel schlimmstenfalls in das Schneidewerkzeug gerät. Der überwiegende Teil der motorisierten Modelle verfügt zudem über einen sogenannten Einsatz für Mulch.

Die Messer eines Rasenmähers sollten unter keinen Umständen direkt mit dem Boden in Kontakt kommen. Berührt die Schneidevorrichtung den Rasenboden, kann dieser gravierend beschädigt werden. Auf der anderen Seite kann es auch zur Schädigung des Rasenmähers selbst kommen. Stumpfen die Schneidewerkzeuge ab, ist ein sauberer Schnitt nicht mehr möglich. Die Gräser werden aus dem Erdreich herausgerissen. Ein gesundes Wachstum ist dadurch nicht mehr gewährleistet.

Ein Rasenmäher mit Mulchfunktion ist eine Wohltat für den Rasen

Ein Mulch-Rasenmäher spart Zeit und Geld. Wer seinen Rasen regelmäßig mulcht, tut seiner Grünfläche dauerhaft etwas Gutes. Der Fachhandel bietet viele Modelle mit integrierter Mulchfunktion an. Diese Geräte mähen die Gräser besonders klein ab. Die Messer sind gekröpft. Durch sie entsteht beim Mähvorgang ein Luftstrom, in dem sich die Grashalme aufrichten. Das ermöglicht das mehrfache Zerkleinern der Grashalmspitzen. Die abgeschnittenen Spitzen werden in einem gesonderten Auffangkorb gesammelt. Sie dienen dem Gärtner später als wichtiger Dünger für den Rasen, indem der Grasschnitt anschließend wieder auf der Grasnabe verteilt wird.

Warum regelmäßiges Mulchen wichtig ist

Das Mulchen ist aus ökologischer Sicht mehr als sinnvoll und für die Grünfläche eine echte Wohltat. Der gewonnene Mulch besteht zu neunzig Prozent aus Wasser. Bei den verbleibenden zehn Prozent handelt es sich um organische Bestandteile. Der Mulch wird auf der Rasenfläche verteilt. Bodenlebewesen helfen bei der Zersetzung des Abschnittes. Damit stellt der gewonnene Mulch ein wertvolles Düngemittel dar. Darüber hinaus hilft die flächendeckende Schicht aus Grashalmspitzen, das Erdreich dauerhaft vor dem Austrocknen zu schützen. Ein gemulchter Boden bietet zudem hervorragende Lebensbedingungen für kleine Lebewesen aller Art, die dem Gärtner wiederum treue Dienste leisten. Durch sie verbessert sich kontinuierlich die Struktur des Bodens.

Besitzer eines Rasenmähers mit Mulchfunktion sollten ihre Grünfläche regelmäßig und in sehr kurzen Abständen mähen. Wenn sich der Rasen in seiner jährlichen Wachstumsphase befindet, ist es ratsam, die Grünfläche alle drei Tage zu mähen. Mehr als fünf Tage sollten nicht zwischen den einzelnen Schnitten liegen, sonst werden die Gräser zu lang. Auch die Dichte an robusten Grashalmen ist für Regenwürmer und andere Bodenbewohner nur schwer zu verdauen. Die Folge: Die Grünfläche droht sprichwörtlich zu verfilzen.

Am besten eignen sich für Hobbygärtner Kombi-Rasenmäher, bei denen sich Mähvorgang und Mulchen getrennt voneinander einstellen lassen. Die Rasenmäher der neuen Generation verfügen zusätzlich über eine seitliche Auswerffunktion. Diese Modelle können auch Laub aufnehmen. Das wird dann ebenso, ähnlich wie ein Grashalm, zerkleinert. Dadurch tut der Hobbygärtner nicht nur seinem Rasen, sondern auch den Bäumen und Sträuchern in seiner grünen Oase etwas Gutes. Der Mulch dient diesen ebenso als wichtige Nährstoffquelle.

Der Abschnitt, der als Rest übrig bleibt, kann problemlos kompostiert werden und dient dem Gartenbesitzer bei Bedarf als wertvoller, natürlicher Pflanzendünger. Früher musste der überflüssige Grasabschnitt zu einer Sammelstelle gebracht werden, wo für dessen Entsorgung meistens noch zusätzliche Kosten entstanden.

Mit einem Rasenmäher lässt sich ein Grashalm auf die exakt richtige Höhe stutzen

Wie dicht die Grashalme eines Rasens stehen, hängt mit den Bodenverhältnissen zusammen. Auch die spezifischen Witterungsverhältnisse haben einen entscheidenden Einfluss auf das Pflanzenwachstum. Der dritte entscheidende Aspekt ist die optimale Pflege der Grünfläche. Dazu gehört das richtige und regelmäßige Mähen des Rasens. Dank des ständigen Rasenstutzens wachsen die Gräser direkt am Boden besonders dicht und kräftig nach. Am Rasenmäher lässt sich die optimale Abschnitthöhe der Grashalme genau einstellen. In der Regel beträgt die Mähhöhe eines Rasens vier Zentimeter. Wer möchte, kann diesen Richtwert problemlos um fünf Millimeter unter- beziehungsweise überschreiten. Es gibt Mäher-Modelle, bei denen sich die Schnitthöhe in Stufen von Eins bis Fünf einstellen lässt. Welche Einstellung welcher Höhe entspricht, steht in der Bedienungsanleitung. Wer trotzdem nicht ganz sicher ist, der sollte ein kleines Stückchen des Rasens stutzen und anschließend einfach nachmessen.

Wie oft der Hobbygärtner seine Grünfläche stutzen muss, hängt von der Qualität des Saatgutes ab. Ein hochwertiger Grassamen wächst bei optimaler Düngung in der Woche zweieinhalb Zentimeter. Wer sich für eine günstige Rasenmischung entscheidet, muss häufiger seinen Rasenmäher aus dem Geräteschuppen holen. Diese Grünflächen wachsen in der Regel dreieinhalb Zentimeter pro Woche.

Das regelmäßiges Rasenmähen hilft gegen Unkraut und störende Kräuter

Das regelmäßige Vertikutieren, Bewässern und Schneiden einer Rasenfläche ist die wichtigste Waffe des Hobbygärtners im Kampf gegen unliebsames Unkraut und störendes Kräuterwachstum. Das Rasenmähen sorgt dafür, dass der Rasen kräftig und gesund bleibt. Eine ausgewogene Pflege des Rasens ist dafür unabdingbar.

Es ist sehr zu empfehlen, die Rasenfläche des Gartens mindestens ein Mal, eher zwei Mal in der Woche zu stutzen. Insbesondere vom Frühjahr bis Herbst muss der Gartenliebhaber darauf achten, dass er seinen Rasen nicht zu tief abschneidet. Wird der Vegetationspunkt der Grünfläche beim Rasenmähen unterschritten, nimmt es sehr viel Zeit in Anspruch, bis sich der Rasen von diesem Schnitt erholt. Zu kurz gemähter Rasen nimmt strukturellen Schaden – und im Sommer verbrennt er unter der Sonne. Wer die sogenannte „Eindrittelregel“ beherzigt, ist auf der sicheren Seite: Schneiden Sie nie mehr als ein Drittel des Grashalms ab. Am Rasenmäher lässt sich die optimale Schnitthöhe exakt einstellen. Der Zeitaufwand für einen gepflegten Rasen lässt sich grob berechnen: Mit einem Elektrorasenmäher schafft der Hobbygärtner einhundert Quadratmeter Rasenfläche in weniger als fünfzehn Minuten.

Der Roboter-Rasenmäher erledigt das Mähen selbstständig

Gartenbesitzer, für die das Mähen des Rasens ein lästiges Übel darstellt oder die keine Zeit für regelmäßige Gartenarbeiten haben, sollten über die Anschaffung eines Roboter-Rasenmähers nachdenken. Diese werden mittlerweile in vielen unterschiedlichen Ausführungen im Handel angeboten. Die flachen und eher unauffälligen Gartenhelfer ziehen im Garten selbstständig ihre Kreise. Die Rasen-Roboter eignen sich für unterschiedlich große Grünflächen und sorgen für eine besonders exakt geschnittene Fläche. Beim Mähvorgang zerhäckselt der Roboter den Abschnitt der Grashalme und verteilt diesen unmittelbar gleichmäßig auf dem Rasen, wo er liegen bleibt. Ein Auffangkorb ist somit nicht notwendig.

Die ferngesteuerten Rasenmäher verfügen über einen Akkuantrieb. Das Gerät ist über Funk mit seiner Basisstation verbunden. Geht die Akkuleistung unter ein bestimmtes Level, fährt der Roboter-Rasenmäher automatisch und ohne Eingreifen durch den Gartenbesitzer zur Ladestation. Ist der Akku aufgeladen, nimmt der Roboter seine Arbeit selbstständig wieder auf.

Der Großteil der angebotenen funkgesteuerten Rasenmäher bewegt sich auf einer durch einen speziellen Draht begrenzten Rasenfläche. Diese Begrenzung muss der Gartenbesitzer vor der Inbetriebnahme des Roboters verlegen. Anschließend entscheidet sich der Gärtner für ein spezielles Schnittmuster, das er direkt am Roboter-Rasenmäher einstellt. Das Gerät kann sich vor- und rückwärts oder wahllos kreuz und quer über die grüne Fläche bewegen. Bei einigen Modellen ist das Installieren einer Drahtbegrenzung nicht erforderlich. Ihre Sensoren erkennen die Rasenkanten eigenständig. Auch um Blumen- oder Gemüsebeete muss der Gartenbesitzer sich keine Sorgen machen.

Ein Rasenroboter ist eine Wohltat für die grüne Fläche des Gartens. Allerdings sollte die Leistungsfähigkeit des Geräts der Größe der zu bearbeitenden Rasenfläche entsprechen. Wer seinen Rasen mit einem Roboter pflegt, der kann sich über einen gesunden, kräftigen und saftig grünen Rasen freuen.

Fazit

Es gibt viele gute Gründe für die Anschaffung eines Rasenmähers. Diese praktischen Gartenhelfer begünstigen das Wachstum kräftiger Gräser und sorgen für einen gesunden Rasen.

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