5 Besonderheiten, die beim Strandkorb-Kauf zu beachten sind

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Was beim Strandkorbkauf wichtig ist – eine Checkliste in fünf Schritten

Ein Strandkorb steht heute nicht mehr nur an der Nord- oder Ostsee. Die hübschen Körbe erobern zunehmend die Terrasse oder den heimischen Garten. Auch auf Balkonen und sogar in einigen deutschen Wohnzimmern haben die gemütlichen Nordlichter einen festen Platz. Ein Strandkorb ist der perfekte Rückzugsort vom stressigen Alltag. Hier lässt sich herrlich entspannen und abschalten. Ein Strandkorb versprüht viele Monate im Jahr Urlaubsfeeling.

Die kleinen Wohlfühloasen bieten Schutz vor Wind, vor Sonne, Regen und Kälte. Aufgrund seiner Bauart eignet sich ein Strandkorb nahezu ganzjährig – vom Frühjahr bis zum Spätherbst – für ausgedehnte Wellness-Momente.

Viele Hobbygärtner und Eigenheimbesitzer mit Gartengrundstück träumen von einem Strandkorb im Garten. Wer sich für den Erwerb eines Strandkorbes entscheidet, sollte beim Kauf nichts dem Zufall überlassen. Die gemütlichen Außenmöbel werden in vielen verschiedenen Ausführungen im Fachhandel angeboten. Das Sortiment an Strandkörben umfasst kleine und große Modelle. Die Designpalette reicht von ursprünglich rustikal bis elegant modern. Der zukünftige Strandkorbbesitzer sollte sich vorab genau überlegen, welches Modell für ihn infrage kommt. So lassen sich Fehlkäufe vermeiden, und der Strandkorb wird seinem Besitzer sehr lange Freude bereiten.

1. Welche Form soll der Strandkorb haben?

Das Sortiment an Strandkörben ist enorm groß. Viele überzeugen mit ihrem Aussehen. In einigen Fällen locken extrem preiswerte Angebote. Den Strandkorb gibt es in zwei Ausführungen – das Nordseemodell und die Ostseevariante. Das erste Unterscheidungskriterium ist die Formgebung. Der Ostseestrandkorb hat abgerundete Seitenteile. Die Überdachung ist leicht gewölbt. Der Nordseestrandkorb hingegen ist von rechtwinkliger Struktur mit einer Überdachung in Haubenform. Darüber hinaus gibt es Körbe, deren Rückenlehne in eine bequeme Liegeposition gebracht werden kann. In eine komplett waagerechte Stellung lassen sich diese Halblieger allerdings nicht bringen. Das verhält sich bei den sogenannten Ganzliegern anders: Diese lassen sich problemlos in eine bequeme Liege verwandeln. Beide Strandkorbvarianten sollten mit einer speziellen Rückholfeder ausgestattet sein. Sie erleichtert das Wiederaufrichten der Rückenlehne. Fehlt diese Vorrichtung am Strandkorb, ist bei jedem Verstellen der Lehne ein enormer Kraftaufwand vonnöten. Mittlerweile erobern immer mehr Strandkörbe mit einer Gasdruckfederung den Markt. Damit kann der Besitzer sein nordisches Gartendomizil mühelos in jede Position bringen.

Ein Strandkorb kann Platz für eine Person oder zwei bieten. Ein sogenannter Einsitzer ist schmaler als ein Mehrsitzer. Die klassische Variante ist der Zweisitzer. Inzwischen werden sogar Strandkorbmodelle für die gesamte Familie angeboten.

Die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Strandkorbvarianten schwanken extrem. Wer die Anschaffung eines Strandkorbes plant, sollte sich deshalb umfassend informieren.

2. Auf das richtige Material kommt es an

Die größten Qualitätsschwankungen zwischen den Strandkorbvarianten finden sich beim Material. Wer mit dem Kauf einer Ostsee-Oase liebäugelt, sollte darauf achten, dass der Strandkorb aus qualitativ hochwertigen Naturmaterialien oder Kunststoff besteht.

Strandkörbe aus Kunststoff

Ein Strandkorb aus natürlichen Materialien ist wunderschön anzusehen. Allerdings sind diese Modelle auch sehr anfällig für Regen und andere Niederschläge. Ein Kunststoff-Korb hingegen überzeugt mit seiner robusten Bauweise und seiner Langlebigkeit. Darüber hinaus sind diese Strandkörbe äußerst pflegeleicht. Ein Strandkorb aus Kunststofffasern sieht den Modellen aus Naturmaterialien verblüffend ähnlich. Wegen seiner optimalen Materialeigenschaften wird er von vielen Gartenbesitzern bevorzugt gekauft.

Strandkörbe aus Holz

Wer sich für einen Strandkorb aus Holz entscheidet, der muss sehr auf Qualität achten. Das Gestell des Korbes sollte aus hochwertigem und wetterfestem Holz gebaut sein. Es ist wichtig, dass das Material vor seiner Weiterverarbeitung fachmännisch gelagert wurde. Es sollte vor der Verarbeitung komplett durchgetrocknet sein. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Holz sich verformt. Zudem ist eine spezielle Behandlung der Holzoberfläche angeraten, da sonst die Feuchtigkeit ins Material eindringen kann, die bis zum Fäulnisbefall des Strandkorbs führen könnte. Bei Teakholz besteht diese Gefahr allerdings nicht. Es handelt sich hierbei um ein von Natur aus abweisendes Material. Zudem behält es auch bei extrem hochsommerlichen Temperaturen seine Form.

Beschläge und Bespannung

Die Beschläge eines Strandkorbes sind idealerweise aus Edelstahl gefertigt. Auch verzinkter Stahl eignet sich. Beide Varianten haben den Vorteil, dass sie keinen Rost ansetzen – egal, bei welchen Wetterbedingungen. Die äußere Bespannung eines modernen Strandkorbes besteht heutzutage aus Polyrattan. Dabei handelt es sich um ein spezielles Kunststoffgeflecht. Für dieses Material spricht, dass auch moderne Modelle in der originalen Strandkorb-Optik angeboten werden können. Gleichzeitig ist Polyrattan leicht zu pflegen, UV-beständig und extrem langlebig. Beim Kauf sollte der Strandkorbbesitzer zudem darauf achten, dass der Korb über zwei Tragevorrichtungen an den Seiten verfügt. So lässt sich ein möglicher Standortwechsel des Strandkorbs später mühelos realisieren.

Welche Farbe und Größe bevorzugen Sie?

Die Farbe eines Strandkorbes orientiert sich an den Materialien, die beim Bau verwendet wurden. Auch die Stoffe und Polster haben darauf maßgeblichen Einfluss. In der Regel sind die Stoffelemente und gepolsterten Flächen gestreift oder kariert. Wer es klassisch mag, der entscheidet sich für ein Modell in den Farbkombinationen grün-weiß, blau-weiß oder gelb-weiß. Wer es moderner mag, der kann sich viele Anregungen im Fachhandel holen. Bei der farblichen Gestaltung eines Strandkorbes sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die Anlieferung der neuen Wohlfühl-Oase in der typischen Originalgröße erfolgt in einem Stück. Es gibt jedoch auch Modelle für die Eigenmontage. Sie sind kleiner als ein üblicher Strandkorb. Sie stehen ihren großen Geschwistern in puncto Witterungsbeständigkeit in nichts nach. Allerdings verfügen sie über weniger zusätzliche Funktionen. Die Mini-Strandkörbe eignen sich besonders gut kleinere Gärten oder den heimischen Balkon.

3. Was ein funktionaler Strandkorb bietet

Ein guter Strandkorb hat eine stufenverstellbare Rückenlehne. Sie ermöglicht bequemes Sitzen und optimalen Liegekomfort. Die meisten Rückenlehen bieten vier bis fünf verschiedene Liegevarianten. Bei einem Strandkorb für zwei und mehr Personen sollte jede Lehne individuell verstellbar sein. Somit bietet ein Strandkorb sogar den Komfort einer kompletten, bequemen Liegefläche.

Nicht nur an den Rücken, bei einem Strandkorb wird auch an die Füße gedacht. Zwei leichtläufige Fußstützen mit entsprechender Polsterung sollten an jedem hochwertigen Strandkorb befestigt sein.

Auch die restlichen Sitz- beziehungsweise Liegeflächen müssen gut gepolstert sein. Eine starke Polsterung von mindestens sechs Zentimetern und mehr ist ratsam. Der Auflagenüberzug besteht aus einem robusten, UV-beständigen Material. Auf Wunsch kann ein Strandkorb der bereits vorhandenen Sitzgruppe aus der Terrasse oder im Garten angepasst werden.

Schlussendlich ist auf das Vorhandensein einer schwenkbaren Markise zu achten. Sie sollte leicht zu handhaben sein. Üblicherweise lässt sich der Sonnenschutz vielseitig verstellen. So ist der Nutzer des Korbes jederzeit vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt.

4. Das perfekte Zubehör

Kissen

Je nach individuellen Vorlieben und Wünschen können Strandkörbe mit einigen zusätzlichen Extras ausgestattet werden. Dazu zählen beispielsweise spezielle Kissen für den Nacken. Das steigert den Sitz- und Liegekomfort enorm. Sind die Kissen zudem verstellbar, ist ein Strandkorb besonders bequem und gemütlich. Auch kuschelige Kissen dürfen in der Oase nicht fehlen. Sie können den Kniekehlen bei Bedarf mehr Halt geben. Sowohl Nackenkissen als auch die Kuschelvarianten verfügen im besten Fall über abziehbare Hüllen. So lassen sie sich problemlos reinigen.

Taschen und Fächer

An vielen Strandkörben sind seitliche Taschen angebracht. Sie dienen dem Nutzer als Aufbewahrungsplätze für Zeitschriften oder ein Buch. Im Inneren des Korbes bieten weitere Fächer viel Platz für das Mobilfunktelefon oder Sonnenschutzprodukte. Die Strandkörbe verfügen zudem über spezielle Tischvorrichtungen zum Einklappen. Sie dienen bei Bedarf als Abstellmöglichkeit für Getränke oder Snacks. Diese praktischen Merkmale machen den Aufenthalt in einem Strandkorb zu einem echten Kurzurlaub.

Rollen und Gleiter

Bei der Anlieferung kann der Strandkorb generell sofort im Garten platziert werden. Von daher sollte der Käufer darauf achten, dass das ausgesuchte Modell über Rollen oder sogenannte Gleiter verfügt, mithilfe derer er leichter zu einem anderen Standort bewegt werden kann. Ein weiterer Vorteil: Aufgrund dieser Zubehörteile hat der Korb keinen direkten Kontakt mit dem Boden. Somit ist die Unterseite optimal vor Feuchtigkeit und Verunreinigungen geschützt.

5. Gute Pflege zahlt sich aus

Generell kann ein Strandkorb von guter Qualität bei regelmäßiger Pflege seinem Besitzer viele Jahre erfreuen. So bietet eine Hülle – beispielsweise aus Material für Bootsplanen – den optimalen Schutz vor Niederschlägen. Diese Plane ist hundertprozentig wasserundurchlässig und schützt den Strandkorb auch in den Wintermonaten. Wenn der Korb für eine längere Zeit nicht genutzt wird, kann der Unterboden fleckig werden. Um das zu vermeiden, sollte der Besitzer den Strandkorb auf Ziegelsteine stellen. Dadurch kann der Strandkorb ohne Probleme bei Wind und Wetter im Freien stehen.

Die richtige Pflege eines Strandkorbes ist vom Material abhängig. Bei den Holzmodellen wird zwischen Teak und sonstigen Hölzern unterschieden. Die Teakholz-Variante muss generell nicht behandelt werden. Allerdings bildet sich auf dem Material nach einiger Zeit eine silbergraue Patina. Wer das verhindern möchte, sollte einmal im Jahr das Teakholz mit Öl behandeln. Bei allen anderen Holzsorten empfiehlt sich die bedarfsgerechte Imprägnierung mit einer speziellen Lasur. Wer sich hingegen für das Kunststoffmodell entscheidet, hat wenig zu beachten. Das Material ist sehr witterungsbeständig. Hier reichen etwas Wasser und Seife sowie Schwamm oder eine Bürste zur Pflege aus.

Die zusätzlichen Kosten für Pflege und Instandhaltung eines Strandkorbes sind relativ gering. Somit ist der Unterhalt eines Strandkorbs nicht besonders teuer.

Fazit

Ein Strandkorb gibt dem heimischen Garten oder einer Terrasse eine ganz besondere Note. Das idyllische Plätzchen, umgeben von viel Grün, bietet ausreichend Privatsphäre und ist darüber hinaus der perfekte Ort, um schöne Frühlings- und Sommertage zu genießen. Wer beim Kauf bewusst auf einige Dinge achtet, dem sind viele tolle Stunden in seinem Strandkorb sicher.

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