5.000 Meter voraus! Laufausrüstung für Anfänger

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Autor: Kieran Alger
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Zwischen Deinem alten Ich als Couchkartoffel und Deinem neuen Ich als Marathonmann stehen eigentlich nur Dein Wille und eine gute Ausrüstung. Ein echter Laufprofi hat uns die vier wichtigsten Stufen zum Erfolg erklärt.

Dein 4-Stufen-Plan zum Läufer

Das Tolle am Laufen ist, dass Du wirklich nicht viel dafür brauchst. Bewaffnet mit einem Paar Laufschuhe, etwas, das Dich vorm Nacktsein bewahrt und ein bisschen Willenskraft kannst Du schon in kurzer Zeit über die Gehwege rennen.
Technisch gesehen stimmt das, und wir verneigen uns vor jedem, der einfach aufsteht und losrennt. Allerdings gibt es einiges darüber zu sagen, wie Du die ganze Sache noch ein bisschen bequemer gestalten kannst.
Vom inspirierenden Lesestoff für den Anfang, bis zu motivierender Technik - Kieran Alger, 15-facher Marathon- und sechsfacher Ultramarathon-Läufer, hat für uns einen Sack voller Laufausrüstung zusammengestellt, die Dir dabei hilft, Dich vom blutigen Anfänger in einen Leichtathletikprofi in Ausbildung zu verwandeln.

1. Die richtige Ausrüstung



Auch die Socken sind entscheidend.
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Auch die Socken sind entscheidend.

Spar Dir Baumwollshirts und -socken

Du bist dabei, ein Läufer zu werden. Während die alten Baumwollsportsocken und das ausgeleierte T-Shirt momentan vielleicht noch bequem sind, werden sie es spätestens dann nicht mehr sein, wenn die Strecken länger werden und Du mehr Zeit auf den Beinen verbringst. Warum? Aus Gründen, die ein Wissenschaftler vermutlich super erklären könnte, ist Baumwolle perfekt im Scheuern. Das gilt besonders für die Brustwarzen und die Füße. Such Dir stattdessen lieber Socken und Shirts aus, die extra fürs Joggen gemacht sind. Die meisten sind gar nicht so teuer, aber wenn es Dich überkommt, investiere in eine Paar X-Bionix Speed Metal Socken oder Blasen-verhindernde Injinji Zehensocken. Deine Füße werden es Dir danken.
Der richtige Schuh macht's! Foto: [Ivanko_Brnjakovic][iStock]Thinkstock
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Kauf Dir angemessene Laufschuhe

Du hast die Wahl zwischen hunderten verschiedenen Laufschuhen: Wettkampfschuhe, Straßenschuhe, Trailschuhe, Barfußschuhe und zu viele Marken, um sie alle aufzuzählen - Nike, Adidas, Asics, Inov-8, North Face, Salomon, Brooks, Saucony usw.
Viele davon haben einen ziemlich heftigen Preis, aber lass Dich von den Zahlen nicht beeinflussen. Teuer heißt nicht unbedingt besser. Du musst den Schuh finden, der perfekt zu Dir passt. Der Preis und die angepriesenen Funktionen spielen eine untergeordnete Rolle.
Wenn Du Zweifel hast, mach Dich in ein Fachgeschäft auf, das Lauftests anbietet. Damit findest Du heraus, welche Art von Schuhen am besten zu Dir passt, abhängig von Deinem Stand und Deinem Laufstil. Mit dieser Info solltest Du so viele Schuhe anprobieren, wie es nur geht. Und am Ende den einzig Wahren finden.
Woran merkst Du, ob es der Wahre ist? Idealerweise würdest Du gar nicht bemerken, dass Du ihn trägst. Sorge aber dafür, dass Du ihn auf Herz und Nieren ausprobierst. Ein guter Laden wird nichts dagegen haben, wenn Du in den Schuhen auf und ab läufst. Schließlich ist das die einzige Möglichkeit, ein Gefühl für den Schuh zu bekommen. Also, sei nicht schüchtern! Vergiss nicht, die Schuhe werden Dich den ganzen Weg zu den 5.000 Metern begleiten, also ist es wichtig, die richtige Entscheidung zu treffen. Glückliche Füße = glücklicher Läufer!
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Basis-Arbeit

Bequemlichkeit beim Laufen ist wichtig. Während es egal ist, wie Du beim Laufen aussiehst (alle Läufer sehen besser aus als die Typen auf der Couch!), musst Du Dich dennoch gut fühlen. Wenn das bedeutet, gut auszusehen, dann super.
Dir muss warm aber nicht heiß sein. Und Scheuern sollte auch nichts. Hier kommen Base-Layers ins Spiel. Es gibt auch hier eine breite Auswahl. Einige sind super, um warm-, andere um cool zu bleiben. Einige besitzen Kompressionseinlagen, um Deinen Muskeln beim Laufen zu helfen.
Wie bei allen Sachen auf der Liste solltest Du den Preis ignorieren und etwas finden, das sich für Dich richtig anfühlt. Komfort ist König!
Die Base-Layers von Under Armour sind ideal für den Winter, während viele Sachen von X-Bionic für Abkühlung sorgen.

2. Hol Dir Inspiration



Jogging-Fachliteratur.
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Jogging-Fachliteratur.

Motivierender Lesestoff

Aller Anfang ist schwer. Selbst die krassesten Läufer brauchten zunächst ein bisschen Inspiration. Glücklicherweise gibt es ziemlich tolle Bücher über das Laufen, die Dir den wichtigen Tritt in den Hintern verpassen. Jedes Buch hat dabei einen anderen Ansatz dazu, wie Du einen Fuß vor den anderen kriegst.

3. Mit Technik vorankommen: Gadgets für die Kontrolle und Motivation

Technik ist zwar nicht essentiell, kann aber für einen Motivationsschub beim Laufen sorgen. Damit kontrollierst Du Deine Geschwindigkeit sowie die Strecke und verpasst Deinem Lauf den passenden Soundtrack . Es gibt einige großartige Gadgets, die Dir beim Überprüfen Deiner Fortschritte und der Motivation helfen.
Technik hilft dir, voranzukommen. Foto: [Jacob Ammentorp Lund][iStock]Thinkstock
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Kauf Dir eine günstige Laufuhr

Wie bei den Laufschuhen auch kannst Du für eine Profi-Uhr mit GPS und allem Drum und Dran eine ganze Stange Geld ausgeben. Falls Du nicht gerade vorhast, einen Marathon zu laufen, reichen eine günstige Variante, wie die Runtastic Orbit, oder eine Sportuhr aus der Mittelklasse - etwa die Polar M400 - vollkommen aus.
Beide Modelle kommen mit vielen Optionen und Funktionen zum Messen Deiner Laufaktivitäten, die Polar 400 misst sogar Deine Herzfrequenz. Damit hast Du Deine Fortschritte perfekt im Blick.

Lade Dir eine Lauf-App runter

Wenn Du Dir keine Uhr kaufen willst, dann hast Du die Auswahl zwischen vielen kostenlosen Tracking-Apps für Läufer. Strava, Endomondo oder Nike+ Running sind besonders beliebt und bringen auch noch Social Media-Möglichkeiten für den Community-Support mit. Es gibt auch eine Menge Apps, die Dir ein Trainingsprogramm zusammenstellen.
Mit Musik geht's leichter! Foto: [John Howard][DigitalVision]Thinkstock
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Mit Musik geht's leichter! Foto: [John Howard][DigitalVision]Thinkstock

Setz Dir Sportkopfhörer auf

Rocky Balboa wusste, wie man Musik zur Motivation einsetzt. Und die Wissenschaft gibt ihm recht. Um das Beste aus "Eye of the Tiger" rauszuholen, brauchst Du ein paar Sportkopfhörer, die bequem sitzen und auf den Ohren bleiben.
Suche nach In-Ears, die entweder Ohrbügel oder ein Kopfband haben. Die PMX 685i Sports von Sennheiser und die Monster iSport Strive sind beide eine gute Wahl. Wenn Du Lust auf mehr Hi-Tech hast, dann findest Du bei den Sport Pulse von Jabra gleich noch einen eingebauten Herzmonitor und eine passende App für Dein Smartphone.
Lauf einfach los! Foto: [lzf][iStock]Thinkstock
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4. Geh raus und lauf!

Für welche Ausrüstung Du Dich auch immer entscheidest, vergiss nicht: Es gibt keine magischen Klamotten oder Technik, die Dich in einen Läufer verwandelt. Das liegt ganz an Dir. Aber Du schaffst das. Glaube an Dich selbst und geh die Sache Schritt für Schritt an. Hab keine Angst vor Rückschlägen und mach einfach weiter. Wenn Du über die 5.000-Meter-Ziellinie trittst und in den Sonnenuntergang davon rennst, wirst Du froh sein, dass Du es getan hast.

Autor: Kieran Alger
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