3 praktische Tipps zur fachgerechten Verarbeitung von Stahl-Platten

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3 praktische Tipps zur fachgerechten Verarbeitung von Stahl-Platten

Module aus Stahl, insbesondere Stahlplatten, sind integraler Werkstoff bei Arbeiten am Haus. Ihr Härtegrad und die flexible Integration in Bauprojekte sind dafür ausschlaggebend. Dennoch stellt sich häufig das Problem, mit welchen Hilfsmitteln und Methoden man Stahlplatten fachgerecht verarbeiten kann. Die Beauftragung eines Schlossers oder Metallbauers ist oft wegen der hohen Investitionen keine Option. In diesem Beitrag widmen wir uns der fachgerechten Verarbeitung von Stahlplatten. Drei praktische Tipps werden beschrieben.

 

Das mit Abstand wirksamste Fügeverfahren hoch belastbarer Werkstoffe: Das Kleben

Besonders Modellvarianten wie Profilstahl oder Vierkantrohre, die als Verbindungselemente nicht nur in der gewerblichen Fertigung genutzt werden, können mit Kleber gefügt werden. Verklebungen sind äußerst robust und langlebig, sie gewährleisten eine gleichmäßige Spannungsverteilung und sind mit nur geringer Wärmebelastung einzelner Fügeteile umsetzbar. Voraussetzung ist zugleich, dass die Oberflächen mehrfach gereinigt und vorbehandelt wurden. Ansonsten droht die Gefahr einer Spaltkorrosion.

Zum Kleben von Stahlplatten sollte man deshalb auf Mittel der Metallbearbeitung zurückreifen, also auf Polyadditionsklebstoffe. Dazu werden etwa Polyurethan- und Epoxidharzklebstoffe gezählt.

 

Benutzen Sie zur Verarbeitung von Stahlplatten eine elektrische Blechschere

Verzinkte Stahlrohre oder Stahlträger sind dem Grundsatz nach profilierte Stahlplatten, die flexibel mit einer elektrischen Blechschere verarbeitet werden können. Für den häuslichen Gebrauch eignen sich Modelle mit einer Maximalleistung von 500 Watt und einer Geschwindigkeit von mindestens 2.000 Umdrehungen pro Minute. Setzen Sie auf solche Systeme mit einstellbaren Aufsätzen und einem erweiterten Radius, um zugleich kurvige, kreisrunde oder wellenförmige Schnitte vornehmen zu können. Empfehlenswert sind deshalb Ausführungen mit einer Schneidspurbreite im Bereich von 2,5 Millimetern.

 

Achten Sie bei der Verwendung von U-Stahl auf die Profilstärke

U-Stahl eignet sich vornehmlich als Werkstoff für Erweiterungen in Garagen oder Anbauten, mitunter werden separate Stützen benötigt. Ausgestattet mit der richtigen Sicherheitskleidung, geht es an das Verschweißen mehrerer übereinander liegender Stahlplatten. Hinsichtlich der Schweißtechnik gilt, stets vertikal unterschiedlich große Stege zu setzen, um die Belastung gleichmäßig zu verteilen. Beachten Sie dabei, dass kleine Nähte zu setzen sind, da ansonsten die zu hohe Hitzeentwicklung einen Verzug der Profilplatten zur Folge haben könnte.

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