3 Tipps zur Auswahl und Montage von Tür-Dichtungen

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3 Tipps zur Auswahl und Montage von Tür-Dichtungen

Die Aufgaben von Türen sind sehr vielfältig, lassen sich aber auf einen Nenner bringen: Türen sollen abgrenzen, abschotten, abdichten. Das hört sich einfach an. Doch dahinter können sich komplexe Vorgänge verbergen. Türen sollen sich öffnen, aber wenn sie geschlossen sind, dann sollen oder müssen sie dicht sein. Die entscheidende Komponente ist dabei die Dichtung. Ob Sie einen Zugluftstopper oder eine exakt sitzende Dichtung gegen Staub oder Feuchtigkeit suchen - das Angebot ist groß. Deshalb sind gute Tipps die richtige Grundlage für einen zufriedenstellenden Kauf.

 

Tipp 1: Verschaffen Sie sich Klarheit darüber, was die Dichtung leisten soll

Wie eine Türdichtung beschaffen sein soll, hängt ganz wesentlich davon ab, was Sie draußen oder drinnen halten wollen. Geht es Ihnen darum, Zugluft zu unterbinden, dann kann schon eine einfache Gummidichtung für Wand und Boden die richtige Wahl sein. Die gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, vom Moosgummi-Streifen mit Kleberücken bis hin zur Bürstendichtung. Selbst Automatik-Dichtungen, die zwischen Tür und Boden oder Wand nur einen kleinen Dichtungsspalt garantieren, sind im Wohnbereich im Einsatz. Profildichtungen sind besonders haltbare und zuverlässige Dichtungen, verlangen aber Profilfalze in der Tür und in der Zarge, damit sie ihre Aufgabe gut erfüllen können. Schwieriger wird es, wenn Sie einen Raum gegen eindringende oder auslaufende Feuchtigkeit abdichten wollen. Solche Dichtungen werden für Bad und Küche benötigt, erfordern aber einen größeren Aufwand, zum Beispiel Türschwellen.

 

Tipp 2: Nicht alle Materialien passen zusammen

Ziemlich entscheidend ist, welche technischen und baulichen Voraussetzungen in Ihrem Dichtungsfall zusammentreffen. Eine Alu-Tür-Bodendichtung eignet sich weniger, wenn Sie überall Teppichböden oder Teppiche verlegt haben. Eine Bürstendichtung könnte da vielleicht helfen, wenn Sie Zugluft und Staubbelastung fernhalten wollen. Dagegen kann eine Automatik-Türdichtung die richtige, wenn auch teurere Lösung sein, wenn Sie empfindliche Textilware auf dem Boden verlegt haben. Und denken Sie daran: Eine Holztür verhält sich anders als eine Stahltür, Leichtbautüren lassen sich nur schwer mit gewichtigen Dichtungsversionen ausstatten und Aufnahmeprofile für Gummi-Dichtungen haben da auch keinen Platz.

 

Tipp 3: Einfache Abdichtungen können Sie selbst anbringen

Selbermachen ist ein beliebtes Hobby geworden. Es macht Freude, eine komplexe Aufgabe mit einfachen Mitteln zu lösen. Dagegen kann es die Freude beträchtlich trüben, wenn eine scheinbar einfache Abdichtung sich auch mit komplexen Lösungsmitteln nicht lösen lässt. Eine Türdichtung lässt sich mit einfachen Mitteln anbringen, doch wenn Wasser ins Spiel kommt, ist Fachwissen gefragt. Behalten Sie die Ruhe, informieren Sie sich und überdenken Sie Ihren Einsatz. Vermeiden Sie den Ärger eines missglückten Engagements. Denn das kann teurer werden, als gleich einen Fachmann mit der Aufgabe zu betrauen.

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