3 Tipps zur Auswahl externer Akkupacks für Handys

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3 Tipps zur Auswahl externer Akkupacks für Handys

Immer größere Displays und eine steigende Rechenleistung machen Smartphones und Tablets zu echten Stromfressern. Mit herkömmlichen NiMh-Akkus kommen die Geräte schon lange nicht mehr aus. Doch auch moderne Lithium-Ionen-Akkus halten bei intensiver Nutzung des Smartphones nicht einmal einen Tag durch. Wenn Sie viel unterwegs sind und nicht immer eine Steckdose in Reichweite ist, dann bieten sich externe Akkupacks an. Diese können Sie zu Hause an der Steckdose vorladen und unterwegs zum Aufladen des Smartphones nutzen. Hier finden Sie drei Tipps, die Sie beim Kauf eines USB-Akkupacks beachten sollten.

 

1) Achten Sie auf die Kapazität des Akkupacks

Entscheidend für die Menge an Energie, die ein Akkupack speichern kann, ist die Angabe in Milliamperestunden (mAh). Je höher die Zahl ist, desto mehr Energie kann ein Akkupack speichern. Da ein größerer Speicher mit einer größeren Bauform einhergeht, müssen Sie Kompromisse machen: Entweder Sie verzichten auf einen Teil der Energie und greifen zu einem besonders kleinen und leichten Akkupack oder Sie nehmen das zusätzliche Gewicht in Kauf und können Ihr Smartphone mehrmals hintereinander laden. Die Bandbreite an verfügbaren Kapazitäten reicht von 1.000 mAh bis zu 10.000 mAh. Es empfiehlt sich, die Kapazität des eingebauten Akkus Ihres Smartphones zu beachten. Das externe Akkupack sollte diesen Wert in jedem Fall übersteigen.

 

2) Wichtig: Passt die Ausgangsspannung zum Smartphone oder Tablet?

Ein unterschätzter Wert beim Kauf eines USB-Akkupacks ist die Ladespannung. Sie wird in Volt (V) angegeben und muss mit der Spannung des Smartphones oder Tablets übereinstimmen. So verfügen akkubetriebene Geräte über eine Elektronik, die den Ladevorgang startet, wenn eine ausreichend hohe Spannung angesetzt wird. Das heißt, dass die Ausgangsspannung des externen Akkus die Mindestspannung des Smartphones erreichen muss. Allerdings darf sie auch nicht zu weit darüber liegen. Andernfalls kann das USB-Akkupack den Smartphone-Akku nicht laden. Die meisten Smartphones verlangen eine Ladespannung von rund 5 V. Doch auch Werte darunter sind bei einigen Tablets und Smartphones ausreichend.

 

3) Achten Sie auf die richtigen Anschlüsse zum Laden

Ebenfalls wichtig ist, dass das Akkupack den Ladeanschluss Ihres Smartphones unterstützt. So sind Marken wie Apple und Samsung dafür bekannt, keine normalen Mini-USB-Anschlüsse zum Laden zu nutzen. Stattdessen verwenden sie eigene Formate, um den Kauf der entsprechenden Ladegeräte anzutreiben. Ein Akkupack sollte daher mit einer Reihe unterschiedlicher Adapter ausgeliefert werden. Dann können Sie auch unterschiedliche Geräte mit dem Akkupack laden. Ein weiterer Tipp: Achten Sie darauf, dass es sich um einen Lithium-Ionen-Akku handelt. Sie haben eine höhere Kapazität, sind pflegeleichter und halten länger.

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