3 Tipps zum Kauf von USB-Akkupacks

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3 Tipps zum Kauf von USB-Akkupacks

Smartphones und Tablet-PCs bieten viele praktische Funktionen, ein strahlendes und großes Display sowie ausreichend Leistung. Dementsprechend hoch ist der Stromverbrauch. Bei intensiver Nutzung geht der Akku eines Smartphones daher oft schon nach einem halben Tag zur Neige. Problematisch ist dies, wenn es unterwegs passiert und keine Steckdose in der Nähe ist. Eine praktische Lösung hierfür sind USB-Akkupacks: Diese können Sie als externen Akku an Ihr Smartphone anschließen und es so unterwegs aufladen. Worauf Sie beim Kauf der Ersatzakkus achten sollten, erfahren Sie hier.

 

Wie Sie USB-Akkupacks zum Laden Ihres Smartphones oder Tablets nutzen können

Ein USB-Akkupack ist ein in einer robusten Hülle verpackter Akku. Er verfügt üblicherweise über mindestens einen USB-Anschluss. Über diesen wird der Akku geladen und entladen. Da die meisten Smartphones USB-Ladekabel besitzen, können Sie das Akkupack einfach an Ihr Smartphone anschließen und es so innerhalb weniger Stunden aufladen. Manche Ausführungen verfügen zusätzlich über eine Reihe unterschiedlicher Adapter, mit denen Sie verschiedene Geräte wie Smartphones und Tablets anschließen können. Notwendig ist dies, da manche Smartphone- und Tablet-Hersteller eigene Anschlüsse entwickelt haben. Diese Geräte können Sie also nicht über ein herkömmliches USB-Kabel laden. Folgend drei Angaben, die Sie beim Kauf eines Akkupacks beachten sollten.

 

Wie viel Strom passt in ein Akkupack? Die Kapazität des Akkus

Die einzige Angabe, die jeder Hersteller von Akkupacks prominent auf die Verpackung druckt, ist die Kapazität des Akkus. Sie wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben und sagt aus, wie viel Energie maximal im Akkupack gespeichert werden kann. Hierbei zeigen sich große Unterschiede. So gibt es Modelle, die lediglich 2.000 mAh speichern, während andere Akkupacks bis zu 10.000 mAh speichern. Anhand der Angabe auf dem Akku Ihres Smartphones oder Tablets können Sie ermitteln, wie viel Energie Sie für eine volle Ladung benötigen. Denn: Je geringer die Kapazität des Akkupacks, desto niedriger ist der Preis.

 

Woran Sie die Ladegeschwindigkeit eines Akkupacks erkennen

Neben der Kapazität ist die Ladegeschwindigkeit wichtig. Sie wird mit dem Ladestrom angegeben. Je höher der Wert in Ampere (A), desto höher ist die Ladegeschwindigkeit. Wenn Sie ein Akkupack mit hoher Kapazität kaufen möchten, dann sollten Sie auch auf einen möglichst hohen Ladestrom achten. Ebenfalls wichtig ist die Ladespannung, die in Volt (V) angegeben ist. Sie sollte mit der des zu ladenden Smartphones oder Tablets übereinstimmen. In der Regel beträgt die Ladespannung 5 V.

 

NiMh- oder Li-Ion-Akkus: Welche bieten Ihnen eine höhere Leistung?

Es gibt zwei wesentliche Akkuarten: NiMh-Akkus und Li-Ion-Akkus. Auch USB-Akkupacks sind in beiden Ausführungen erhältlich. Wenn möglich, dann sollten Sie zu einem Li-Ion-Akku greifen. Er kann bei geringerer Größe mehr Energie speichern und ist dadurch kompakter und leichter. Zudem ist er unempfindlich gegenüber dem Memory-Effekt. Sie müssen ihn vor dem erneuten Aufladen also nicht zunächst ganz entladen. Der Nachteil: Li-Ion-Akkus sind ein wenig teurer als NiMh-Zellen. Die Investition lohnt sich aber. Angeboten werden USB-Akkupacks von vielen verschiedenen Anbietern, auch prominenten Anbietern wie Energizer und Sony. Vom Namen sollten Sie sich allerdings nicht beeinflussen lassen. Letztlich zählen die drei Angaben der Kapazität, des Ladestroms und der Ladespannung.

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