3 Tipps, wie Sie Lampen-Fassungen fachgerecht anschließen

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3 Tipps, wie Sie Lampen-Fassungen fachgerecht anschließen

Im Handel finden Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Lampen, Leuchtmittel und ebenso Fassungen für diese. Dies eröffnet Ihnen zwar viele Gestaltungsmöglichkeiten, erschwert gleichzeitig aber die Auswahl und Montage. Insbesondere das Anschließen von Lampen-Fassungen gestaltet sich für viele Laien als schwierig. Hier erfahren Sie daher drei Tipps, wie Sie Fassungen fachgerecht und vor allem sicher anbringen. 

 

Führen Sie Arbeiten an der Elektrik nur durch, wenn sie einfach und sicher ist

Beim Montieren von Lampen-Fassungen haben Sie Kontakt mit 230 V Spannung. Dies ist der übliche Haushaltsstrom, der bei Kontakt bereits tödlich sein kann. Daher sollten Sie größere oder knifflige Arbeiten an der Elektrik nur von Fachpersonal durchführen lassen. Das Anbringen einer einfachen Lampen-Fassung ist dabei noch der unbedenklichste Arbeitsschritt und wird deshalb von vielen Mietern selbst durchgeführt. Um Ihre Sicherheit bei dieser Arbeit zu gewährleisten, müssen Sie zunächst den Strom von der Leitung nehmen. Hierfür legen Sie den Sicherungsschalter für den betreffenden Raum um. Seien Sie sich bei jedem Arbeitsschritt darüber bewusst, dass auch die Elektriker beim Verlegen der Leitungen Fehler machen. Aus diesem Grund sollten Sie den Anschluss mit einem Phasenprüfer überprüfen. Hiermit können Sie sicher sein, dass auch wirklich keine Spannung mehr an der Leitung anliegt. Wichtig: Ein günstiger Phasenprüfer in Form eines Schraubendrehers reicht hierfür nicht aus. Für wirkliche Sicherheit benötigen Sie einen professionellen Phasenprüfer aus dem Fachhandel.

  

Prüfen Sie, ob Sie einen Schutzleiter anschließen müssen

Bei manchen Lampen reichen zwei Adern zum Anschluss nicht aus. Fassungen aus leitenden Materialien wie Edelstahl haben daher einen dritten Anschluss für den Schutzleiter. Er verhindert, dass das Gehäuse der Lampe unter Strom gesetzt wird. Ob Sie den Schutzleiter anschließen müssen, erkennen Sie schlicht daran, dass es drei statt zwei Phasen gibt. Angeklemmt werden alle über eine Lüsterklemme mithilfe eines kleinen Schraubendrehers. Wichtig ist, dass die Phasen wirklich fest sitzen. Dies prüfen Sie durch leichtes Ziehen am Kabel.

  

Bei Niedrigvolt-Lampen benötigen Sie einen passenden Trafo

Wie bereits erwähnt, beträgt die Spannung beim normalen Haushaltsstrom 230 V. Einige Lampen arbeiten jedoch mit deutlich weniger Spannung. Dies ist insbesondere bei Einbaustrahlern der Fall. Aus diesem Grund benötigen Sie einen Trafo, der die 230 V in 12 V umwandelt. Das Problem: Er muss in der Leitung vor der Lampe montiert werden. Hierfür müssen Sie die Stromleitung freilegen, die Kabel abisolieren und richtig anschließen. Da der Trafo meist in der Zwischendecke platziert wird, ergibt sich aus einer falschen Montage eine hohe Brandgefahr. Daher sollten Sie in jedem Fall Fachpersonal mit der Montage beauftragen und Lampenfassungen für Niedrigvolt-Lampen nicht selbst anschließen.

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