24-Zoll-Monitor: TFT, LCD oder LED

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24-Zoll-Monitor: TFT, LCD oder LED

PC-Monitore gibt es nicht nur in verschiedenen Größen, sondern auch in verschiedenen Ausführungen – als TFT, LCD und LED. Hinzu kommen Bezeichnungen wie Full-HD oder 4K, die die Auswahl des passenden Modells erschweren. Die wichtigste Frage: Was ist der Unterschied zwischen TFT, LCD und LED und wo liegen die Vor- und Nachteile? Dies erfahren Sie in diesem Ratgeber.

  

TFT, LCD und LED: Wofür stehen diese Begriffe und was sind die Unterschiede?

Die Begriffe TFT, LCD und LED sind eng miteinander verbunden. Dies liegt daran, dass es sich jeweils annähernd um die gleiche Technologie handelt. Den Anfang machten vor einigen Jahren sogenannte TFT-Monitore. Dabei sind TFT- und LCD-Monitore eigentlich dasselbe: TFT steht für Thin Film Transistor und bezeichnet lediglich eine bestimmte LCD-Technologie; hinter LCD verbirgt sich das Flüssigkristallbild. So steht LCD für Liquid Crystal Display, was die Produktion von flachen Monitoren überhaupt erst möglich machte. Dabei entsteht das Bild in einem Flachbildmonitor durch Flüssigkristalle, die von hinten mit Licht bestrahlt werden. Je nach Ausrichtung der Kristalle filtern sie das Licht und stellen somit eine andere Farbe dar. Im Zusammenspiel tausender dieser Flüssigkristalle setzen die Monitore somit ein farbiges Bild zusammen, das Sie als bewegtes Bild auf dem Monitor wahrnehmen. Dasselbe Prinzip steckt auch hinter LED, mit dem Unterschied, dass hierbei LED-Leuchten für die Beleuchtung eingesetzt werden. Dem Grunde nach ist also jeder LED-Monitor auch ein LCD-Monitor, der wiederum ebenfalls ein TFT-Bildschirm ist. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen LCD- und LED-Monitoren.

  

In welchen Aspekten sich LCD- und LED-Monitore unterscheiden

Die Tatsache, dass bei LCD-Monitoren Leuchtstoffröhren und bei LED-Displays LED-Leuchten zur Erzeugung des Lichts genutzt werden, bringt einige Vor- und Nachteile mit sich. Generell schneiden LED-Monitore hierbei besser ab. So sind LEDs besonders klein, was schlankere Bauformen der Monitore ermöglicht. Deshalb sind alle wirklich schlanken Monitore LED-Displays. Gleichzeitig erlauben die kleinen LEDs eine besonders flächendeckende Beleuchtung. Im Gegensatz zu Leuchtstoffröhren können sie einzeln zugeschaltet werden. Das Display wird also immer nur dort beleuchtet, wo eine Farbe dargestellt wird. Die anderen LEDs bleiben dunkel. Das Ergebnis: Im Vergleich zu LCD-Displays haben LED-Monitore einen höheren Kontrast und deutlich bessere Schwarzwerte. Die Qualität der Farben ist schlicht höher. Der einzige Nachteil von LED gegenüber LCD ist der höhere Preis. Der Trend zeigt allerdings, dass LCD-Monitore langsam von LED-Bildschirmen abgelöst werden. Beim Kauf sollten Sie deshalb möglichst zu einem LED-Monitor greifen, der von allen bekannten Marken wie Samsung, Sony und Philips angeboten wird.

  

Noch mehr Unterschiede bei PC-Monitoren: Full-HD vs. 4K

Im Handel haben Sie außerdem die Wahl zwischen Monitoren mit normaler Auflösung, Displays mit Full-HD und Monitoren mit der neuen 4K-Technologie. Alle Technologien beschreiben lediglich die Auflösung, also die Anzahl an Pixeln, mit der das Bild dargestellt wird. Theoretisch können sowohl LCD- als auch LED-Monitore Full-HD und 4K darstellen. In der Praxis gibt es sie heute fast nur noch als LED-Monitor. 4K ist dabei eine Steigerung zu Full-HD, die derzeit allerdings noch wenig Nutzen hat. Dies liegt daran, dass es kaum Material gibt, das mit einer solch hohen Auflösung aufgenommen wurde.

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