10 Tipps, wie Sie beim Kauf neuer Akkugriffe vorgehen sollten

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10 Tipps, wie Sie beim Kauf neuer Akkugriffe vorgehen sollten

Akkugriffe sind ein beliebtes Kamerazubehör, das in vielen Situationen praktisch sein kann. Sie können in das Akkufach einer analogen oder digitalen Spiegelreflexkamera gesteckt werden und bieten so die Möglichkeit, mehrere Akkus zu verwenden und somit auch eine längere Akkulaufzeit zu haben. Darüber hinaus kann man mit einem Akkugriff bequem Aufnahmen im Hochformat machen und die Kamera, bedingt durch das höhere Gewicht, ruhiger in der Hand halten, sodass es weniger zu Verwackelungen kommt. Es gibt eine große Auswahl an Akkugriffen und wer sich dazu entschließt, sich nach einem Akkugriff umzusehen, sollte einige der unten aufgeführten Tipps berücksichtigen, die dabei helfen, schnell und einfach das passende Produkt zu finden.

Der passende Akkugriff für das eigene Kameramodell

Wer sich auf die Suche nach einem passenden Akkugriff begibt, muss vor allem das entsprechende Kameramodell beachten und sich nach einem für das Modell passenden Akkugriff umsehen, da nicht jeder Akkugriff mit jeder Kamera kompatibel ist. Grund hierfür sind vor allem die Größe und die Form des Akkufachs und der Kamera. Darüber hinaus muss man für manche Akkugriffe die Klappe des Akkufachs komplett entfernen, was nicht bei jedem Modell möglich ist. Generell gibt es von jedem Kamerahersteller für verschiedene Modelle die passenden Akkugriffe, die auch perfekt zur entsprechenden Kamera passen. Allerdings gibt es auch von Fremdherstellern passende Akkugriffe, die unter Umständen ebenfalls eine gute Alternative sein können.

Größe und Gewicht beachten

Die Größe und das Gewicht eines Akkugriffes sind essenziell für den Umgang mit der Kamera und dem Akkugriff an sich. Große Akkugriffe können große Vor- aber auch Nachteile haben. Menschen mit großen Händen sind beispielsweise meist gut mit einem relativ großen Akkugriff bedient, da dieser besser in der Hand liegt und sich beim Fotografieren angenehmer anfühlt. Gleichzeitig ist dies für kleinere Hände nachteilig, da die Kamera so nur schwer gehalten und nicht angenehm bedient werden kann. Mit der Größe des Akkugriffs nimmt in der Regel auch das Gewicht zu, was ebenfalls vor- aber auch nachteilig sein kann. Ein größeres Gewicht kann sich bei dem Transport der Kamera oder dem langen Halten in den Händen unangenehm auswirken, allerdings liegt eine schwere Kamera generell auch besser in der Hand. Ein hohes Gewicht führt dazu, dass beim Fotografieren weniger Verwackelungen entstehen und man so unter Umständen kein Stativ verwenden muss, solange die Belichtungszeit noch im entsprechenden Grenzbereich liegt. Größere Akkugriffe bieten in der Regel die Möglichkeit, mehrere Akkus gleichzeitig einzusetzen, was sich letztendlich auch positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt.

Zustand des angebotenen Akkugriffs

Es besteht eine große Auswahl an verschiedenen Akkugriffen, in vielfältigen Ausführungen und von unterschiedlichen Anbietern. Nicht selten werden neben neuen Produkten auch gebrauchte Produkte angeboten. Oftmals handelt es sich hierbei um Akkugriffe, die nicht mehr verwendet werden oder durch ein anderes Modell ersetzt wurden und noch in einem guten Zustand sind. Allerdings können entsprechende Akkugriffe deutlich sichtbare Gebrauchsspuren oder Funktionseinschränkungen haben. Man selbst muss sich darüber im Klaren werden, ob man Abstriche machen möchte oder ob man größeren Wert auf ein neues Produkt legt. Ein gebrauchtes Produkt kann allerdings ein toller Kompromiss für den Geldbeutel sein und ermöglicht einem darüber hinaus, Produkte zu erwerben, die nicht mehr produziert werden. Da ein Akkugriff ein Gebrauchsgegenstand ist, der in den meisten Fällen mit der Zeit einfach einige Gebrauchsspuren abbekommt, ist es in der Regel unproblematisch, einen solchen Griff gebraucht zu kaufen.

Flexibler Betrieb durch AA-Batterien

Manche Akkugriffe bieten nicht nur die Möglichkeit, mehrere Akkus gleichzeitig zu verwenden, sondern auch kostengünstige AA-Batterien zu verwenden. Dies macht bei der Nutzung des Akkugriffs flexibler, da man AA-Batterien bequem mit sich führen kann und bei Bedarf in vielen Geschäften auch nachkaufen kann. Wenn also unterwegs alle Akkus leer sind und man keine Möglichkeit hat, diese schnell zu laden, kann man in vielen Geschäften einfach neue, geladene AA-Batterien beziehen und schon kann das Fotografieren weitergehen. Diese Option ist insbesondere für Fotografen interessant, die viel und lang mit ihrer Kamera unterwegs sind oder mit ihrer Kamera viel auf Reisen gehen.

Mehrfache Leistung durch zusätzliche Akkus

Generell bieten einem die gängigen Akkugriffe die Möglichkeit einen zusätzlichen Akku zu verwenden, während man ohne Akkugriff nur einen Akku verwenden kann. Allerdings gibt es auch spezielle Akkugriffe, in denen mehr als nur zwei Akkus Platz finden. Dies ist besonders für alle Fotografen, die ihre Kamera lange im Einsatz haben, interessant. So ist auch eine lange Wanderung oder ein Trip fernab jeglicher Zivilisation mit einer Kamera kein Problem und es muss nicht dazu kommen, dass der Akku irgendwann versagt und man keine Fotos mehr schießen kann. So muss man nur noch darauf achten, dass man genügend Speicherkarten dabei hat, da die Akkus kaum an ihre Grenzen stoßen werden.

Vorteile von Originalzubehör

Akkugriffe und weiteres Kamera-Zubehör wie Gegenlichtblenden oder Objektive gibt es in der Regel von den Originalherstellern der Kamera, aber auch von Fremdherstellern. Wer auf der Suche nach einem Akkugriff ist, steht also in der Regel vor der Wahl, ob er zu dem Originalzubehör des entsprechenden Herstellers greift oder ob er andere Anbieter bevorzugt. In der Regel stehen sich viele der Produkte in nichts nach, allerdings ist Originalzubehör, das auf genau eine Kamera zugeschnitten wurde, passgenauer und qualitativ hochwertiger. Letztendlich kommt es also viel mehr auf die gewünschten Funktionen und Features an, die ein Akkugriff bietet und bei welchem Anbieter man diese findet.

Handschlaufe oder Tragegurt?

Ob man seine Kamera an einem Tragegurt oder einer Handschlaufe trägt, ist unter Fotografen mehr oder weniger eine Glaubensfrage. In der Regel wird eine Spiegelreflexkamera an einem Tragegurt getragen, der meist bereits im Lieferumfang enthalten ist. Eine Handschlaufe ist bei vielen Fotografen beliebt, ist aber zumeist nur bei Kompaktkameras zu finden. Viele Akkugriffe schaffen hier Abhilfe und ermöglichen es, eine Handschlaufe anzubringen und eine Kamera so sicher zu transportieren. Dies hat vor allem den Vorteil, dass man die Kamera spontan in die Hand nehmen kann, die Handschlaufe umlegt und die Kamera somit nicht mehr herunterfallen kann.

Bessere Handlichkeit durch Gummierungen

Altmodische Kameras verfügen über einen klassischen Lederbeschlag, der dafür sorgt, dass die Kamera gut in der Hand liegt und nicht wegrutscht. An modernen Spiegelreflexkameras wird dies simuliert, indem eine praktische Gummierung verwendet wird. Viele Akkugriffe verfügen ebenfalls über eine solche Gummierung, die sich nahtlos an die Gummierung der Kamera anschließt und so noch besser in der Hand liegt. Für alle, denen dies nicht zusagt oder die bereits eine Kamera ohne Gummierung ausgewählt haben, gibt es allerdings auch Akkugriffe ohne Gummierung. 

Befindet sich das Akkufach unten oder hinten?

Das Akkufach befindet sich an den Akkugriffen an verschiedenen Stellen, da dies je nach Modell variiert. Es ist insbesondere für Fotografen, die Langzeitbelichtungen machen und häufig mit einem Stativ arbeiten vorteilhaft, wenn sich das Akkufach an einem Akkugriff an der Hinterseite befindet. Dies hat den Vorteil, dass der Zugriff zum Akkufach nicht durch ein Stativ versperrt wird und auch während der Arbeit mit dem Stativ der Akku gewechselt werden kann. Andernfalls müsste die Kamera von dem Stativ gelöst werden, um den Akku zu wechseln. Auf der anderen Seite sind es viele von ihrer Kamera gewohnt, den Akku an der Unterseite zu wechseln, was also wiederum angenehm sein kann.

Plastik oder Metall?

Akkugriffe sind in verschiedenen Materialien erhältlich, die vielfältige Vor- und Nachteile mit sich bringen können. Akkugriffe aus Plastik sind meist weniger haltbar, was Stürze oder einen unsicheren Transport angeht, allerdings sind sie deutlich leichter. Genau das Gegenteil ist bei Akkugriffen aus Metall der Fall, die stabiler sind, aber ein deutlich höheres Gewicht auf die Waage bringen. Bei der Gewichtsfrage gilt das Gleiche wie bei der Größe des Akkugriffes und dem entsprechend höheren oder geringeren Gewicht: Ein Akkugriff mit einem höheren Gewicht liegt oft besser in der Hand, was schöne Fotos ermöglicht, allerdings kann das Gewicht auch unbequem sein und sich besonders beim Transport negativ bemerkbar machen.

Fazit

Akkugriffe gehören zu den Bereichen Foto & Camcorder und Kamera- & Fotozubehör. Es sollte vor allem sichergestellt werden, dass der Akkugriff auch zum Kameramodell passt, bei dem er angewendet werden soll, da die diversen Akkugriffe nicht mit jedem Modell kompatibel sind. Ein weiterer Aspekt sollte aber auch die Größe, das Gewicht oder der Zustand des jeweiligen Akkugriffs sein.

Je nach Umfang und Ziel des beabsichtigten Nutzens, den man sich von einem solchen Akkugriff erhofft, spielt auch die Möglichkeit, einen weiteren Akku einsetzen zu können oder auf AA-Batterien zurückzugreifen, eine große Rolle. Auch ob sich das Akkufach beim Akkugriff unten oder hinten befindet, sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden. Wenn beabsichtigt wird mit einem Stativ zu arbeiten, kann ein unten angebrachtes Akkufach von Nachteil sein. Darüber hinaus gilt es aber auch auf das Material zu achten, ob eine Gummierung eine bessere Handlichkeit ermöglicht und gegebenenfalls auch, ob der Akkugriff mithilfe eines Tragegurtes oder einer Handschlaufe transportiert werden kann.

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