10 Tipps rund um Babykleidung und -accessoires

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10 Tipps zum Kauf von Babykleidung und -accessoires

Die Geburt eines Kindes ist ein aufregendes Ereignis. Und so gibt es für junge Eltern und Großeltern kaum etwas Schöneres, als den neuen Erdenbürger so richtig zu verwöhnen. Besonders der Kauf von Babysachen macht allen Beteiligten Freude, da ein riesiges Sortiment niedlicher Sachen zur Verfügung steht.

Wie Sie die richtige Größe ermitteln

Der Kauf von Babykleidung ist absolut problemlos, da die richtige Größe leicht zu ermitteln ist: sie entspricht der Körperlänge in Zentimetern. Babysachen sind, passend zu den Wachstumsschritten des ersten Lebensjahres, ab Größe 50 bis Größe 80 verfügbar, die Unterteilung erfolgt in Sechserschritten. Zur Auswahl der richtigen Größe messen Sie einfach die aktuelle Körperlänge Ihres Kindes und wählen die nächste darüberliegende Nummer. Das bedeutet: Ist Ihr Baby 64 cm groß, sollten Sie die Kleidung in Größe 68 bestellen.

Worauf Sie beim Kauf von Babysachen achten sollten

Funktionalität steht im Vordergrund

Auch wenn Tüllkleidchen oder glitzernde Details einfach zauberhaft aussehen: Bedenken Sie bitte, dass für Babys die Mode noch nicht im Vordergrund steht. Abgesehen von besonderen Stücken wie Taufkleidung sollten Babysachen unbedingt funktional und bequem sein sowie genügend Beinfreiheit zum Strampeln bieten. Zum Glück müssen Sie sich nicht für das eine oder das andere entscheiden: Sehr viele Babysachen erfüllen diese Anforderungen und sehen noch dazu reizend aus.

Sicherheit geht vor

Zur Sicherheit sollten Sie wegen der latenten Strangulierungsgefahr immer darauf achten, dass die Babykleidung keine herunterhängenden Kordeln oder Schnüre aufweist. Auch unzureichend befestigte Kleinteile sind gefährlich, da sie leicht vom Baby verschluckt werden könnten. Babysachen sollten idealerweise aus unbedenklichen, möglichst natürlichen Materialien bestehen. Besonders für Wäsche mit direktem Hautkontakt gilt: Setzen Sie am besten auf Baumwolle in Bio-Qualität. Farbige Babykleidung sollten Sie vorsichtshalber vor dem Tragen mindestens zweimal in der Maschine waschen.

Besser zu groß als zu klein

Kaufen Sie Babysachen im Zweifelsfall lieber zu groß als zu klein. Sollte tatsächlich mal ein Strampler noch spürbar zu lang sein, können Sie ein paar gut sitzende Babysocken über die Füßchen ziehen, die für zusätzlichen Halt sorgen. Sie werden sehen, dass es nur wenige Wochen dauert, bis das Kleidungsstück perfekt sitzt. Babywäsche sollten Sie immer reichlich kaufen, da auch mit den besten Windeln hin und wieder etwas danebengeht. Sorgen Sie deshalb für einen ausreichenden Vorrat an Bodys, Windelhöschen und Unterhemden. Wäsche für Babys ist in neutralem Weiß oder in verschiedenen Farben und Designs für Mädchen oder Jungen erhältlich. Bestellen Sie Babykleidung am besten nicht in größeren Mengen auf Vorrat, sondern kaufen Sie lieber öfter ein und wählen Sie gezielt Teile aus, die zum aktuellen Entwicklungsstand Ihres Kindes und zur Jahreszeit passen. Denken Sie daran, dass im ersten Lebensjahr kaum ein Teil länger als zwei Monate getragen werden kann, ehe es durch ein größeres Kleidungsstück ersetzt werden muss.

Strampelanzüge, Mützen und Co

In jedem Fall unverzichtbar sind zwei oder drei gemütliche Strampelhosen oder Strampelanzüge. Achten Sie darauf, dass die gewählten Modelle über eine zusätzliche Druckknopfleiste in Gesäßhöhe verfügen, die das schnelle Wechseln der Windeln ermöglicht. Bei eBay finden Sie ein großes Sortiment schöner Modelle für Jungen und Mädchen.
Auch eine warme Mütze (Winter) und ein Sonnenhut (Sommer) sollten in keiner Babyausstattung fehlen. Je kleiner das Baby noch ist, desto wichtiger ist es, seinen Kopf besonders im Freien nie ungeschützt zu lassen. Ohne passende Kopfbedeckung können schmerzhafte Mittelohrentzündungen oder gefährliche Sonnenbrände die Folgen sein.

Ein wichtiges Accessoire für Babys erste Autofahrten ist der Fußsack, ein flauschiger Strampelsack mit Öffnung zum Durchschieben des Sicherheitsgurts. Wählen Sie am besten kein zu üppiges Modell, ansonsten könnte Ihr Baby auf längeren Fahrten ins Schwitzen geraten. Kontrollieren Sie die eventuelle Schweißbildung regelmäßig während der Fahrt. Die Anschaffung von Schuhen ist im ersten Lebensjahr noch nicht unbedingt nötig. Setzen Sie stattdessen an kalten Tagen auf warme Füßlinge aus Wolle. Wenn das Kind zu krabbeln beginnt, empfiehlt sich der Kauf von Krabbelpuschen mit elastischer Sohle, damit die Zehen kleiner Entdecker sicher vor Stoßverletzungen geschützt sind.

Welche Grundausstattung ist unbedingt nötig?

Wer sich auf die Geburt des ersten Kindes vorbereitet, steht vor der Frage, welche Kleidungsstücke in der Anfangszeit keinesfalls fehlen sollten. Ersparen Sie sich überflüssige Ausgaben, indem Sie sich an der folgenden Tabelle orientieren.

Tabelle: Babykleidung Grundausstattung

Kleidungsstück

Stückzahl (mindestens)

Anmerkungen

Babybodys, Höschen, Unterhemden

10 Babybodys oder je 10 Höschen und Hemden,

eventuell 1 wasserdichtes Windelhöschen

anfangs unbedingt auf kochfeste Baumwollqualität setzen

Strampelhosen, Strampelanzüge

3 Strampelhosen

2 flauschige Strampelanzüge für die Nacht

auf rückwärtige Druckknopfleiste für den schnellen Windelwechsel achten; Transport in der Bauchtrage: 1 wattierter Strampelanzug oder Teddyanzug schützt vor dem Auskühlen

Oberteile

3 langärmlige Oberteile, am besten aus Baumwolle

im Sommer eventuell kurze Ärmel

Babyjäckchen

1 leichte Strickjacke aus Baumwolle

1 wärmere Jacke mit Wollanteil

Wolle sollte nicht direkt auf der Haut getragen werden

Söckchen

5 Paar, je nach Jahreszeit aus Baumwolle oder Wolle

Bündchen sollten nicht einengen, jedoch fest genug sitzen, um der Strampelhose bei Bedarf zusätzlichen Halt zu geben

Mützen

2 Mützen, je nach Jahreszeit aus reiner Baumwolle oder mit Wollanteil

2 Sonnenhüte

je 1 Stück ausreichend, erhöht jedoch erfahrungsgemäß die tägliche Suchzeit

Fäustlinge

1 Paar, besonders im Winter unverzichtbar

für unruhige Kinder oder Babys mit Neurodermitis: 1 Paar Fäustlinge aus leichter Baumwolle schützt vor dem Zerkratzen der Haut

Füßlinge

Krabbelschuhe

2 Paar Füßlinge

1 Paar Krabbelschuhe

Füßlinge nicht unbedingt nötig, wenn das Baby zugedeckt ist; Wärmebildung von Zeit zu Zeit überprüfen

Zu warm oder zu kalt?

In der Regel ziehen fürsorgliche Eltern ihr Kind eher zu warm an als zu kalt. Der Grund ist nicht selten in den vielen Ratschlägen erfahrener Großmütter zu suchen, die ihre Babys teilweise noch in zugigen, schlecht beheizten Wohnungen großziehen mussten. In gut isolierten Gebäuden mit Zentralheizung benötigt ein Baby, das zugedeckt in seinem Bettchen liegt, mit Sicherheit keine zusätzliche Wolljacke. Eine dauerhafte Überwärmung hindert das Kind daran, sein Immunsystem zu trainieren und führt langfristig zu erhöhter Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten.
Erwachsene sollten dennoch nicht vergessen, dass der Wärmehaushalt von Neugeborenen noch unzureichend ausgeprägt ist. Folglich können sie keine Gänsehaut ausbilden, die den Eltern anzeigen würde, dass ihrem Baby kalt ist. Erst wenn die Unterkühlung bereits fortgeschritten ist, wird dies durch eine bläuliche Färbung der Haut sichtbar. Es bedarf deshalb eines ausgeprägten Einfühlungsvermögens, um die entsprechenden Bedürfnisse eines Babys zu erkennen. Am besten ist es, hin und wieder Händchen und Füßchen zu kontrollieren: Sind diese kalt, ist das ein Hinweis darauf, dass das Baby zu dünn angezogen ist.

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