10 Tipps für die tägliche Gesichtspflege

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10 Tipps für die tägliche Gesichtspflege

Nicht umsonst nennt man unsere Haut den „Spiegel unserer Seele“, denn sie zeigt deutlich, wie wir uns fühlen. Unsere Haut reagiert nicht nur auf Umwelteinflüsse, sie trägt auch die Spuren von Schlafmangel, übermäßigem Alkoholgenuss oder Stress. Diese Tipps sollen Ihnen dabei helfen, Ihre Haut mit der optimalen Gesichtspflege zu unterstützen, damit sie als „Blickfang“ Ihrer Persönlichkeit lange schön bleibt.

So bestimmen Sie Ihren Hauttyp

Für die richtige Hautpflege ist die Verwendung geeigneter Produkte unentbehrlich, denn eine falsche Creme kann sich unangenehm auswirken. Daher sollten Sie unbedingt Ihren Hauttyp kennen, den Sie mit einem dünnen Blatt Seidenpapier leicht selbst bestimmen können. Am besten führen Sie den Test morgens durch. Reinigen Sie Ihr Gesicht am Vorabend wie gewohnt, aber verzichten Sie auf eine Nachtpflege. So sondert die Oberhaut über Nacht an den für sie typischen Stellen genügend Fett ab, um Ihren Hauttyp zu bestimmen. Dazu nehmen Sie ein dünnes Seidenpapier und drücken es auf Ihr Gesicht. Bleiben keine Spuren zurück, haben Sie trockene Haut; bei fettiger Haut entsteht ein vollständiger, glänzender Abdruck; Mischhaut hingegen hinterlässt nur im Stirn-Nase-Kinn-Bereich Fettspuren. Die Mischhaut mit der fettigeren T-Zone und der trockeneren Wangenpartie ist der häufigste Hauttyp und daher eigentlich die „normale“ Haut. Mit „Problemhaut“ bezeichnet man nicht nur unreine Haut, sondern die Tendenz zu Überreaktionen oder deutlichen Äderchen.

Die optimale Pflege für Ihren Hauttyp

Trockene Haut neigt zu Spannungsgefühl, weil ihr der schützende Fettfilm fehlt, der die Hautfeuchtigkeit am übermäßigen Verdunsten hindert. Daher ist bei trockener Haut alles tabu, was Feuchtigkeit entzieht, beispielsweise Seifen oder stark alkoholhaltige Gesichtswässer. Eine milde Reinigungsmilch sowie feuchtigkeits- bzw. fetthaltige Tages- und Nachtpflege sind hingegen unverzichtbar. Die tägliche Pflege sollten Sie wöchentlich mit einer Creme-Maske ergänzen.

Fettige Haut zeigt einen unschönen Glanz, der durch erhöhte Fettproduktion entsteht. Fettige Haut braucht Reinigungsprodukte, die diesen Glanz schonend entfernen, ohne dem Säureschutzmantel zu schaden. Regelmäßige Peelings und Reinigungsmasken sind empfehlenswert. Die Tagespflege sollte in einer wenig fetthaltigen Feuchtigkeitscreme oder einem feuchtigkeitsspendenden Gel bestehen; Nachtpflege brauchen Sie keine.

Mischhaut hat unregelmäßig im Gesicht verteilte Talgdrüsen. Meistens ist nur die T-Zone fett, also der Stirn-Nase-Kinn-Bereich, die übrigen Partien zeigen trockene Symptome. Bei der Pflege orientieren Sie sich an Ihrem dominierenden Hauttyp und behandeln die Restbereiche entsprechend.

Sensible Haut bezeichnet keinen speziellen Hauttyp, sondern eine Haut, die auf falsche oder mangelnde Pflege extrem empfindlich reagiert. Oft neigt sie zu Brennen und Jucken, starkem Hitzegefühl und Ekzemen. Meist ist unsachgemäße Reinigung der Grund für sensible Haut, also die Verwendung von zu aggressiven Produkten, die der Haut wichtige Lipide entziehen. Allerdings kann sich auf diesen Hauttyp auch schon Wasser, falsche Wassertemperatur oder zu häufiges/zu langes Waschen negativ auswirken. Beispielhaft sind Austrocknungsekzeme bei trockener Haut, aber auch fettige Haut kann auf zu fetthaltige/zu stark entfettende Produkte überreagieren. Daher sollte Ihre Tages- und Nachtpflege in einer feuchtigkeitsspendenden Emulsion und einer Wasser-in-Öl-Creme gegen Austrocknung bestehen. Prinzipiell verwenden „Sensibelchen“ bevorzugt milde, antiallergene Kosmetikprodukte, beispielsweise spezielle Komplettserien.

Gesichtsreinigung – mit oder ohne Wasser?

Obwohl reines Wasser angenehm erfrischt und die Durchblutung anregt, entfernt es nur wasserlösliche Rückstände von der Haut. Kosmetikreste, Talg und fettigen Staub lösen Sie damit nicht - aber gerade das verursacht verstopfte Poren, Entzündungen und Ekzeme. Für die „porentiefe“ Reinigung gibt es bei eBay Schaum, Öl, Gel, Milch, Creme oder Seife, je nach Hauttyp und Ihren persönlichen Vorlieben. Für Mischhaut oder fettige Haut sind Gel- oder Schaumprodukte ideal, weil sie milde waschaktive Stoffe und hautfreundliche, pflegende Substanzen enthalten. Man massiert sie morgens und abends in die feuchte Haut ein und spült mit reichlich Wasser nach. Für trockene Haut ist eine mildere Reinigungscreme oder Emulsion, die mit Watte oder Papiertüchern abgewischt wird, ebenso geeignet wie Reinigungsöle. Verwenden Sie keine klassischen Seifen, diese zersetzen mit ihrem pH-Wert von 10 den natürlichen Lipidfilm. Spezielle Gesichtspflege-Seifen dagegen enthalten keine Farb-/Duftstoffe oder desodorierenden Zusätze, sondern beruhigende Extrakte und rückfettende Stoffe.

Müssen Sie ein Gesichtswasser verwenden?

Eine Nachreinigung mit Gesichtswasser empfiehlt sich nach der Reinigung mit einem fetthaltigen Produkt, das Fettspuren hinterlässt. Zur Wiederherstellung des natürlichen Haut-Säurewertes nach Seifenanwendung ist klärendes Tonic ebenfalls geeignet. Sie können auch nur mit einem Gesichtswasser reinigen, wenn der Anteil an Alkohol bzw. waschaktiven Substanzen hoch genug ist; für fettig-unreine Haut ist dieses Verfahren wegen der gleichzeitigen Desinfektionswirkung ideal, während Sie bei trockener Haut mit milderen Reinigungsmethoden arbeiten sollten. Ob Gesichtswasser als Reinigungsprodukt ausreicht, hat auch damit zu tun, welche Substanzen von der Haut entfernt werden sollen. Sie können Ihre Haut mit einem Gesichtswasser problemlos von Cremeresten befreien, Make-up und Rouge aber hinterlassen Rückstände, weil Farbpigmente eher fett- als wasserlöslich sind. Achten Sie auch auf die Unterschiede bei Gesichtswässern: Manche bestehen überwiegend aus destilliertem Wasser mit Pflanzenextrakten, Feuchthaltern, Parfüm und wenig oder keinem Alkohol - sie dienen der Erfrischung. Je höher der Anteil von Alkohol oder waschaktiven Substanzen ist, desto intensiver ist auch die Reinigungskraft.

Müssen Sie Ihre Augen extra abschminken?

Seifen, Waschcremes oder Waschlotionen entfernen weder Wimperntusche noch Lidschatten restlos. Reinigungsmilch oder Reinigungscremes dagegen lösen fast jede normale Wimperntusche und jeden Lidschatten, ebenso eine gute Allzweckcreme. Einen speziellen Eye-Make-up-Remover, beispielsweise ein fettfreies Entferner-Gel, sollten Sie benutzen, wenn Ihre Augen empfindlich auf Fett reagieren. Auch sogenannte wässrige Lotionen reinigen schonend, sind wegen ihrer milden waschaktiven Substanzen allerdings nur für leichtes, nicht wasserfestes Make-up geeignet. Wasserfestes Mascara oder wasserfeste Augenschminke lässt sich nur mit Öl rückstandslos entfernen. Zum Abschminken von starkem oder wasserfestem Augen-Make-up dienen Spezial-Öle und ölige Lösungen, wobei auch Babyöl wasserfeste Wimperntusche löst. Flüssige Make-up-Remover träufeln Sie auf fusselfreie Zellstoff- oder Baumwollpads und streichen damit bei geschlossenem Auge vom inneren Augenwinkel nach außen. Anschließend wiederholen Sie das Ganze bei geöffnetem Auge am Unterlid in Gegenrichtung. Reste von Wimperntusche entfernen Sie mit einem in Öl getauchten Wattestäbchen.

Akne betrifft nicht nur junge Menschen

Während der Pubertät führen Veränderungen im Hormonhaushalt zum Auftreten von Akne, doch auch Erwachsene können auf bestimmte Hormone überempfindlich reagieren. Die Talgdrüsen produzieren dann übermäßig Talg, der die Poren verstopft. Sowohl die sichtbaren Mitesser an der Hautoberfläche als auch die sogenannten Papeln unter der Haut, die dabei entstehen, können sich entzünden. Seelische Belastung und Stress können Akne-Schübe fördern: Je näher ein wichtiger Termin rückt, desto mehr blühen die Pickel. Bitte drücken Sie an entzündeten Mitessern nicht herum, sondern betupfen diese gezielt mit einer Pickellotion und reinigen die Haut mit antibakteriellen Spezialprodukten, die bei eBay erhältlich sind. Von Peelings ist abzuraten, denn auch wenn Pickelchen damit verschwinden, kann sich bei entzündlichen Pusteln die Infektion ausbreiten. Verzichten sollten Sie möglichst auch auf fetthaltige Pflege- und Make-up-Produkte; zum Abdecken empfiehlt sich eine fett- und öl-freie Grundierung oder ein desinfizierender Abdeckstift.

Masken haben immer Saison

Masken gibt es bei eBay für jeden Zweck und Hauttyp. Meist verbleiben sie zehn bis fünfzehn Minuten auf dem gereinigten Gesicht und werden dann lauwarm abgewaschen, andere werden wie eine Folie abgezogen. Schaummasken, die vollständig von der Haut aufgenommen werden, sind bei Zeitmangel optimal.

Feuchtigkeitsmasken gleichen Feuchtigkeitsdefizite aus, sind angenehm erfrischend und verfeinern das Hautbild.

Crememasken wirken durchblutungsfördernd; sie unterbrechen kurzzeitig den Austausch zwischen Haut und Luft, wodurch der Gewebedruck ansteigt. Mit Sauerstoff angereicherte Produkte erzeugen einen starken Aufpolsterungseffekt.

Klärende Masken wirken porenverfeinernd und antibakteriell, entfernen überschüssigen Talg und sind ideal für fettige Haut. Manche Wirkstoffe sollen die Fettproduktion der Haut auf Dauer reduzieren. Bei Mischhaut sollten Sie klärende Masken nur auf fettigen Hautpartien auftragen.

Effektmasken wirken sofort hautstraffend und porenverfeinernd. Manche enthalten Wirkstoffe, die die Mikrozirkulation anregen und kühlen, während beim Peeling-Effekt abgestorbene Hautschuppen abgetragen werden.

Vliesmasken bestehen aus mit einem Wirkstoff wie etwa Kollagen getränkter Gaze, die auf das Gesicht oder einzelne Hautpartien aufgelegt wird. Knitterfältchen werden aufgefüllt und die Haut, oft tagelang, optimal mit Feuchtigkeit versorgt.

Augenpflege ist keine Frage des Alters

Die Haut um die Augen ist dreimal dünner als die übrige Gesichtshaut und extrem beansprucht. Sie verfügt nur über wenige Talgdrüsen und kein Unterhautfettgewebe, sodass häufig Rötungen und Überreaktionen auftreten und kleine Fältchen sich schon früh bemerkbar machen. Da sich eine mangelnde Fett- und Feuchtigkeitsversorgung hier am schnellsten zeigt und mit der Zeit auch der Elastizitätsverlust hinzukommt, spielt die Augenpflege eine wichtige Rolle. Kühlende, erfrischende fettfreie Gels, meist mit feuchtigkeitsbindender Hyaluronsäure und beruhigenden Pflanzenextrakten, bieten optimale Tagespflege. Spannt die Haut um die Augen, verhindert ein Pflegestift mit feinen Ölen, dass zu viel Feuchtigkeit verdunstet, während bei vielen Augencremes der Glättungseffekt von den körpereigenen Wirkstoffen Kollagen und Elastin herrührt, die das Bindegewebe elastisch halten. Besonders für die Nachtpflege trockener, gespannter Haut sind Creme-Produkte mit einem höheren Anteil an pflanzlichen Ölen ratsam. Augenpflege-Produkte klopft man für gewöhnlich sanft in die Augenumgebung ein. Um Rötungen zu vermeiden, dürfen sie nicht zu nah an die Bindehaut gelangen.

Machen Sie Ihre Haut sommerfrisch

In der Sommerhitze kann der normale Feuchtigkeitsanteil von etwa 20 Prozent um die Hälfte abnehmen. Deshalb ist eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung der Haut während der Sommermonate besonders wichtig. Ihre Pflege sollte keine sehr fetthaltigen Cremes beinhalten, weil diese die Haut zu stark abdecken. Das kann einen regelrechten Hitzestau auslösen und die Schweißproduktion erhöhen. Kühlung verschaffen Ihnen Produkte, die wasserbindende Substanzen wie Hyaluronsäure enthalten. Ihre Tagespflege sollte einen Sonnenschutzfilter haben; nachts sind Repair-Komplexe ideal. Zur Reinigung verzichten Sie besser auf aggressive Mittel, welche die natürlichen Feuchtigkeitsspender aus der Haut spülen, und verwenden ein mildes „wässriges“ Reinigungsgel.

Machen Sie Ihre Haut winterfest

Trotz nasser Kälte ist die Luft im Winter trockener als im Sommer, was zu einem zusätzlichen Feuchtigkeitsverlust der Haut führt, der durch überheizte Räume noch verstärkt wird. Die Haut stellt sich auf „Winterschlaf“ ein, der Stoffwechsel arbeitet auf Sparflamme. Die Talgdrüsen produzieren weniger Fett, obwohl die Haut diesen Schutzmantel jetzt am dringendsten braucht. Das oberste Pflegegebot im Winter lautet deshalb: im Freien Schutz durch viel Fett, von innen Feuchtigkeit zuführen. In extremen Kältezonen oder wenn Ihre Haut zu roten Äderchen neigt, ist eine wasserfreie Kälteschutzcreme ratsam. In Innenräumen muss sie wieder abgewischt werden, weil es unter dieser „Isolierschicht“ sonst zu einem Hitzestau kommt. Die Tages- und Nachtpflege sollte im Winter gehaltvoller sein, wobei sich der Fettanteil am Hauttyp orientiert; je trockener, desto mehr Fett. Ergänzend wirken Feuchtigkeitskonzentrate als Gel oder Creme. Verwenden Sie milde Reinigungsprodukte und verzichten Sie möglichst auf waschaktive Substanzen - darauf reagiert die Haut jetzt besonders sensibel. Ein Peeling nimmt den müden Grauschleier und eine regenerierende Maske zweimal wöchentlich tut jetzt besonders gut.

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