10 Tipps für den Kauf von DVD Brennern

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10 Tipps für den Kauf von DVD Brennern

Heutzutage sammeln sich immer mehr Daten an. Noch vor etwa 15 Jahren passte der Inhalt einer Festplatte auf eine einzige CD. Die CD war damals das optische Speichermedium Nummer 1.
Mit immer größeren Speicherkapazitäten und Übertragungsgeschwindigkeiten stiegen auch gleichzeitig die Ansprüche der Verbraucher. Die Industrie reagierte entsprechend. Die DVD wurde zum Nachfolger der CD gekürt und übertraf ihre Speicherkapazität um ein Vielfaches.
Auch die DVD hat mittlerweile mit der Blu-Ray-Disc Ihren eigenen Nachfolger bekommen.
Die Zweifel am Kauf eines DVD-Brenners sind berechtigt. Warum sollte man sich in Zeiten noch höherer Speicherkapazität per Blu-Ray-Disc oder sogar per externen Server einen DVD-Brenner zulegen? Etwa, um dort die eigenen Daten zu sichern?
Genau deswegen! Ein  DVD-Brenner bietet gegenüber anderen optischen Speicherlaufwerken einige Vorteile. Im Vergleich zur CD  besitzt die DVD eine viel höhere Speicherkapazität.
Dieser Ratgeber möchte Ihnen 10 Tipps mit auf den Weg geben, die Sie beim Kauf eines neuen DVD-Brenners beachten können.

Tipp 1: Mit einem DVD-Brenner flexibel und günstig Daten speichern

Heute gehört der DVD-Brenner zur Standard-Ausstattung eines jeden PC. Und das ist der Fall, obwohl sein Nachfolger, die Blu-ray-Disc mittlerweile schon einige Jahre auf dem Markt ist. Im Vergleich zur Blu-Ray-Disc ist die DVD speichertechnisch zwar unterlegen, sie ist aber die weitaus ausgereiftere Technologie. Außerdem sind die DVD-Rohlinge und die Brenner selbst günstig im Anschaffungspreis.
Sollten Sie darüber hinaus einmal Daten weitergeben wollen, können Sie sich nicht bei jedem sicher sein, ob auch ein entsprechendes Blu-Ray-Laufwerk vorhanden ist. Einen DVD-Brenner besitzt fast jeder, der einen modernen Computer besitzt.

Tipp 2: Legen Sie vor dem Kauf fest, wofür Sie den DVD-Brenner benötigen

Vor dem Kauf neuer Hardware ist es immer sinnvoll, sich über das angestrebte Anwendungsgebiet Gedanken zu machen. Dabei stellen sich bei der DVD verschiedene Alternativen.
Zum einen können Sie die DVD als Speichermedium für Videodaten nutzen. Das würde ihrem ursprünglichen Sinn als „Digital Video Disc“ am nächsten kommen. Denken Sie herbei beispielsweise an Ihre Urlaubs- und Familienfilme oder auch an Fernsehaufzeichnungen.
Darüber hinaus bietet sich die DVD natürlich als Speichermedium für allgemeine Computerdaten an. Ob Sie eine Sammlung von Fotos speichern wollen, ein Kompendium an Musik-Alben oder eine Sicherungskopie anfertigen wollen – hierfür sind Sie mit einer DVD gut beraten.
Sollten Sie allerdings ein Gesamt-Backup Ihrer Festplattendaten anstreben, ist die DVD nur eingeschränkt zu empfehlen. Das ist natürlich abhängig davon, wie groß ihre Festplatte ist. Bei vielen hundert Gigabyte ist die Speicherung auf DVD natürlich Unsinn. Sie bietet sich eher für kleine Datenhappen an.

Tipp 3: Überprüfen Sie vor dem Kauf, welche Formate der DVD-Brenner unterstützt

Was die Frage unterstützter DVD- und CD-Formate angeht, müssen Sie sich nicht unbedingt Sorgen machen. Die meisten „modernen“ DVD-Brenner unterstützen heutzutage alle gängigen Formate.
Sollten Sie sich allerdings für den Kauf eines älteren Modells entscheiden wollen, dann kann eine genauere Überprüfung der unterstützen Formate hilfreich sein. Dabei haben sich insgesamt betrachtet, zwei Kategorien von DVD-Rohlingen entwickelt.
Dies sind auf der einen Seite die Minus-DVDs, auf der anderen Seite die Plus-DVDs. Die Industrie konnte sich lange Zeit nicht auf einen gemeinsamen Standard einigen. Daher hatten sich zwei Lager gebildet, die jeweils ein eigenes Format standardisierten.

Tipp 4: Beschreibbare DVDs sind mit einem „R“ versehen

Alle modernen und auch älteren Geräte erkennen DVD-Rohlinge des Typs DVD-R und DVD+R. Der Buchstabe R steht hierbei für das englische „recordable“. Es bedeutet, dass diese DVD ein einziges Mal beschreibbar sind. Die meisten Rohlinge diesen Typs besitzen eine Speicherkapazität von 4,7 Gigabyte.

Tipp 5: Wiederbeschreibbare DVDs erkennt man an der Bezeichnung „RW“

Neben den einmal beschreibbaren DVDs existieren weiterhin wiederbeschreibbare Medien. Das „RW“ bedeutet in diesem Zusammenhang „rewritable“, also „wiederbeschreibbar“. DVD-RW und DVD+RW-Medien kann man – laut einiger Herstellerangaben – bis zum 1000-mal löschen und wiederbeschreiben.
Die handelsüblichen Varianten unterstützen eine Speicherkapazität von 4,7 Gigabyte. Damit ist eine Speicherung von bis zu 6 Stunden PAL-Videomaterial möglich. Bei modernen HD-Filmen verändert sich die Spieldauer abhängig von der Kompressionsrate.

Tipp 6: Die DVD-RAM führt zu Unrecht ein Schattendasein

Die DVD-RAM (RAM für „Random Access Memory“) ist bis zu 100.000-mal wiederbeschreibbar. Von ihr existieren insgesamt ältere und neuere Typen. Dabei gibt es Modelle, die auch von beiden Seiten beschreibbar sind. Die Speicherkapazitäten variieren je nach Typ zwischen 2,6 und 9,4 Gigabyte. Als Backupmedium bietet sie sich hervorragend an.

Tipp 7: Beidseitig beschreibbare DVDs bieten mehr Speicher

An der Bezeichnung „ DL“ erkennt man DVD-Rohlinge, die über zwei Speicherschichten verfügen. „DL“ steht hierbei für „Dual Layer“ oder „Double Layer“. Dabei wird das Speichervolumen einer handelsüblichen DVD auf ca. 8,5 Gigabyte verdoppelt.
Daneben gibt es spezielle DL-Rohlinge, die von beiden Seiten her beschreibbar sind. Diese Varianten existieren mit Speicherkapazitäten bis zu 17 Gigabyte. Diese Rohlinge sind allerdings etwas teurer.

Tipp 8: Achten Sie auf die Schreibgeschwindigkeit

Ein weiteres Kriterium für den Erwerb eines DVD-Brenners ist die Schreibgeschwindigkeit. Zu Beginn der DVD-Ära war das Brennen ein langwieriger Prozess.  Das hat sich mittlerweile geändert.
Moderne DVD-Brenner beschreiben eine DVD mit einer Speicherkapazität von 4,7 Gigabyte innerhalb von ein paar Minuten. Diese Leistungen können sie aufgrund ihrer 20- bis 24-fachen Schreibgeschwindigkeit erreichen.
Diese halten sie allerdings nur bei einmal beschreibbaren Medien durch. Wiederbeschreibbare DVDs werden in der Regel in einer langsameren Geschwindigkeit gebrannt.

Tipp 9: Je nach Hardware lohnt sich eher der Kauf eines externen oder internen DVD-Brenners

Die Frage „intern oder extern“ ist nicht unerheblich. Interne Laufwerke für Desktop und Laptop sind natürlich sehr platzsparend. Wenn man ein bisschen Hardware-erfahren ist, lassen sich die internen Geräte leicht anschließen. Im Vergleich zu ihren externen Verwandten sind interne Laufwerke preisgünstiger in der Anschaffung.
Für externe Laufwerke würden auch einige Dinge sprechen. So bieten sie sich besonders für Computer ohne optische Laufwerke an. Denken Sie hier beispielsweise an Netbooks oder Subnotebooks. Allerdings sind die Anschlussmöglichkeiten für interne DVD-Brenner begrenzt. Hier stehen eigentlich nur die Schnittstellen DIE (bei älteren Modellen), SATA und S-SATA  zur Verfügung.
Bei externen Geräten ist die Vielfalt an Schnittstellen schon etwas größer. Hier haben Sie unter anderen die Auswahl zwischen USB, Firewire oder eSATA. Darüber hinaus finden sich auch (selten) Laufwerke mit Netzwerk- bzw. Ethernet-Anschluss.
Wenn Sie sich fragen, ob Ihr Computer überhaupt schnell genug für einen DVD-Brenner ist, dann können Sie beruhigt sein. Wenn Sie einen einigermaßen modernen PC verfügen, dann haben Sie keine Probleme. Ein Pentium III Prozessor mit 128 Megabyte Arbeitsspeicher sollte ausreichen. Ähnlich niedrige Voraussetzungen benötigen Sie für Ihren Mac oder ihr Linux-System.

Tipp 10: Mit einem DVD-Brenner mit Druckfunktion erzielen Sie ein besonders professionelles Ergebnis

Wenn Sie auf eine korrekte Beschriftung Ihrer DVD-Medien Wert legen, dann macht es unter Umständen Sinn, einen DVD-Brenner mit „Druck“-Funktion zu erwerben. Die Stichworte hierzu lauten „Lightscribe“, „Labelflash“ und „Labeltag“.
Mithilfe dieser Verfahren lassen sich innerhalb des DVD-Laufwerkes Rohlinge bedrucken bzw. brennen. Beim den Verfahren Lightscribe und Labelflash sind besondere Rohlinge notwendig. In Geräten, die das Labeltag-Verfahren beherrschen sind normal DVD-Rohlinge bedruckbar.
 

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