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10 Tipps für den Kauf einer Spülmaschine

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10 Tipps für den Kauf einer Spülmaschine

Eine Spülmaschine gehört inzwischen schon fast zum Standard bei der Einrichtung einer Küche. Diese Geräte gibt es in vielen Ausführungen, die sich in ihrer Ausstattung, der Anzahl der Programme und vieler weiterer Details unterscheiden. Nicht zuletzt spielt aber auch der Verbrauch eine wichtige Rolle, denn in großen Haushalten laufen die Geschirrspüler oft mehrmals täglich und sollten daher möglichst sparsam sein. Ein Vergleich der vielen Modelle, die angeboten werden, lohnt sich daher auf jeden Fall.

Die Größe der Spülmaschine

Die meisten Geschirrspüler haben eine Breite von 60 Zentimetern. Falls Ihre Küche jedoch sehr klein ist oder Sie nur selten kochen und damit wenig Geschirr haben, können Sie auch eines der Modelle mit einer Breite von nur 45 Zentimetern verwenden. Abgesehen von den Maßen unterscheiden sich die kleineren Spülmaschinen nicht von den größeren und sind mit den gleichen Funktionen ausgestattet. Ebenso können beide Varianten in ihrer Höhe verstellt werden und lassen sich dadurch an die Höhe der Küchenschränke und der Arbeitsplatte anpassen.

Noch kleiner sind die sogenannten Tisch- oder Singlegeschirrspüler, die in ihren Abmessungen kleinen Backöfen oder Mikrowellenherden ähneln und meist auf einer Arbeitsfläche aufgestellt werden. Sie besitzen im Unterschied zu den großen Geschirrspülern nur einen Korb, in den das Geschirr gestellt wird. Tischgeschirrspüler finden sich häufig in den Küchen von Büros oder kleinen Unternehmen, wo in der Regel nur einige Kaffeetassen zu reinigen sind. Sie eignen sich aber auch für einen privaten Haushalt, in dem nur sehr wenig Geschirr anfällt.

Die Optik des Geschirrspülers

Spülmaschinen werden häufig als Unterbaugeräte angeboten. Diese werden zwischen zwei Unterschränke gestellt und mit der Küchenarbeitsplatte abgedeckt. Bei den Unterbaugeräten haben Sie die Wahl zwischen Spülmaschinen mit einer Front aus Edelstahl oder Aluminium und Geräten mit einer weißen, schwarzen oder braunen Front. Außerdem bieten viele Hersteller ihre Modelle in mehreren Farben, wie Rot, Gelb oder Grün und Geräte mit einem nostalgischen Aussehen, an.

Integrierbare Spülmaschinen können Sie mit einer Front aus dem Programm Ihres Küchenherstellers verkleiden. Hierbei unterscheidet man zwischen den teilintegrierbaren und den vollintegrierbaren Geräten. Bei den teilintegrierbaren Geschirrspülern beginnt die Platte unterhalb der Blende des Geschirrspülers, die aus Edelstahl oder Aluminium bestehen oder eine weiße, schwarze oder braune Farbe haben kann. Bei den vollintegrierbaren Spülmaschinen lässt sich dagegen die gesamte Front abdecken. Bei ihnen befinden sich die Bedienelemente an der oberen Kante der Tür und sind dadurch nur sichtbar, wenn die Tür geöffnet ist. Vollintegrierbare Spülmaschinen wirken bei geschlossener Tür dadurch wie ein gewöhnlicher Küchenschrank. Ein kleiner Nachteil dieser Geräte liegt darin, dass sich die Restlaufzeit während des Programmablaufs nicht ablesen lässt. Dies ist jedoch nur von Belang, wenn das Geschirr, das sich in der Maschine befindet, dringend benötigt wird. Nach Beendigung des Programms geben diese Geräte jedoch meist ein akustisches Signal ab. Spülmaschinen mit einer Bedienblende zeigen dagegen häufig die Restlaufzeit an, sodass Sie wissen, wann das Programm beendet sein wird.

Eine weitere Variante sind die dekorfähigen Geschirrspüler. Sie besitzen an ihrer Front einen Rahmen, in den eine Platte eingesetzt wird. Im Unterschied zu den integrierbaren Spülmaschinen, die mit einer Front in einer Dicke von 16 bis 19 Millimetern verkleidet wird, ist diese Platte nur wenige Millimeter dick.

Geschirrspüler werden meist in eine Küche eingebaut. Dennoch gibt es auch Modelle, die von vorn und an den Seiten verkleidet sind und dadurch frei stehend aufgestellt werden können.

Die Innenausstattung der Spülmaschine

In Bezug auf die Innenausstattung sind sich die Modelle der verschiedenen Hersteller recht ähnlich. In jeder Spülmaschine gibt es zwei Körbe mit Aufnahmen für Tassen und Teller. Damit auch Pfannen und Töpfe genügend Platz finden, lassen sich die Tellerhalter im unteren Korb oder auch die Tassenhalter im oberen Korb umklappen. Außerdem kann der obere Korb bei vielen Modellen niedriger gesetzt werden. Dies ist vor allem dann praktisch, wenn Sie häufig viele hohe Gefäße oder Gläser zu waschen haben. Zur Reinigung des Bestecks sind die Spülmaschinen meist mit einem Besteckkorb ausgestattet. Als Alternative hierzu gibt es die Besteckschubladen, in die Sie das Besteck einzeln einlegen. Dies ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, sorgt aber dafür, dass das Besteck nicht aneinander reibt und verkratzt. Geschirrspüler mit Besteckschubladen werden daher vor allem beim Gebrauch von sehr hochwertigem Besteck genutzt. Die Wände und der Boden im Innenraum des Geschirrspülers sind meist mit Edelstahl verkleidet, denn dieses Material ist besonders haltbar und nimmt keine Gerüche auf. Trotz gleicher Außenmaße gibt es bei den Spülmaschinen Unterschiede in der Größe des Innenraums und damit in der Menge des Geschirrs, das in einem Spülprogramm gereinigt werden kann. Beim Vergleich der Geräte hilft Ihnen das Energieeffizienzlabel, auf dem unter anderem die Anzahl der Maßgedecke angegeben ist. Besonders geräumige Maschinen bieten Platz für bis zu 14 oder 15 Maßgedecke.

Die Programme von Spülmaschinen

Geschirrspüler besitzen immer mehrere Spülprogramme. Das Normalprogramm eignet sich zum Spülen von Geschirr mit unterschiedlichem Verschmutzungsgrad wie Tellern, Tassen und Töpfen. Wenn Sie dagegen viele Töpfe und Pfannen mit angebackenen Speiseresten zu waschen haben, gibt es hierfür das Intensivprogramm, bei dem die Temperatur höher als beim Normalprogramm ist. Bisweilen sind das Geschirr und die Tassen aber kaum verschmutzt und müssen nur kurz gesäubert und durchgespült werden. Hierfür gibt es die sparsamen Eco-Programme und die Schnellprogramme. Außerdem besitzen einige Geschirrspüler auch ein Programm, bei dem das Geschirr nur mit Wasser gespült und getrocknet wird, oder ein Vorspülprogramm, das beim Spülen von stark verschmutztem Geschirr zugeschaltet werden kann. Durch eine Startzeitvorwahl lässt sich der Zeitpunkt, an dem das Programm beginnt, programmieren.

Die Bedienung des Geschirrspülers

Bei den Spülmaschinen erfolgt die Bedienung des Geräts über Tasten oder Bedienknöpfe. Diese stehen meist kaum aus der Front heraus und sind auf diese Weise vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt. In der Regel müssen Sie nur die Maschine einschalten, das gewünschte Programm wählen und den Startknopf drücken, um die Spülmaschine zu starten. Hierbei wird oftmals automatisch das zuletzt genutzte Programm wieder angezeigt, sodass Sie einen Schritt überspringen können, wenn Sie laufend das gleiche Programm verwenden. In Bezug auf die Bedienung unterscheiden sich die Geräte der verschiedenen Hersteller nur wenig, denn sie sind alle sehr benutzerfreundlich.

Die Anzeige im Display der Spülmaschine

Viele Geschirrspüler besitzen inzwischen eine digitale Anzeige oder zeigen das gewählte Programm durch das Aufleuchten kleiner Kontrolllampen an. Auch die Restlaufzeit des Reinigungsprogramms lässt sich im Display meist ablesen. Wichtig für die Reinigung des Geschirrs und die ordnungsgemäße Funktion des Geräts ist aber auch eine ausreichende Menge Salz und Klarspüler. Damit es in diesen Bereichen zu keinen Engpässen kommt, sind die meisten Spülmaschinen mit einer Funktion ausgestattet, die anzeigt, wenn wieder Salz oder Klarspüler nachgefüllt werden muss. Wenn Sie lieber Tabs verwenden, in denen Salz und Klarspüler bereits enthalten sind, können Sie diese Anzeige bei den meisten Geräten ausschalten.

Der Verbrauch von Spülmaschinen

Neben den Anschaffungskosten entstehen bei der Nutzung der Spülmaschine weitere Kosten für Strom und Wasser. Damit diese nicht zu hoch ausfallen, entscheiden Sie sich am besten für ein besonders sparsames Gerät. Angaben zum Verbrauch finden Sie in der Artikelbeschreibung und auf dem Energieeffizienzlabel, das für alle Hersteller von Geschirrspülern in der Europäischen Union Pflicht ist. Sehr sparsame Geräte sind der Energieeffizienzklasse A zugeordnet. Hierbei gibt es jedoch Unterschiede zwischen den Klassen A, A+, A++ und A+++. Je mehr Pluszeichen dem Buchstaben A folgen, desto niedriger ist der Verbrauch des Geräts. Die sparsamsten Geräte sind daher mit der Energieeffizienzklasse A+++ gekennzeichnet. Sie besitzen meist eine Technik, bei der durch Sensoren festgestellt wird, wie viel Geschirr sich in der Maschine befindet und wie stark verschmutzt dieses ist. Anhand dieser Messungen werden die Zufuhr des Wassers und die Dauer des Spülprogramms automatisch gesteuert. Für einen niedrigen Stromverbrauch sorgt außerdem ein Wärmetauscher, der die Wärme des Abwassers nutzt, um das frische Wasser aufzuheizen.

Die Sauberkeit des Geschirrs und die Sicherheit bei Spülmaschinen

Neben den Angaben zum Verbrauch finden Sie auf dem Energieeffizienzlabel eine Angabe zur Trocknungswirkung der Spülmaschine. Sie wird mit einem Buchstaben von A bis G bewertet. Auch hier steht der Buchstabe A für eine Maschine, die besonders gut trocknet. Weiterhin finden Sie auf vielen Labels die Bewertung der Reinigungswirkung, die ebenfalls mit dem Buchstaben A bewertet sein sollte. Das neue Energieeffizienzlabel, das Ende 2011 eingeführt wurde, enthält die Bewertung der Reinigungswirkung jedoch nicht mehr, daher werden Sie diese Angabe nicht bei allen Geräten finden. Damit bei einem Defekt der Maschine kein Wasser in die Küche läuft, sind moderne Spülmaschinen mit einem Wasser-Stop ausgestattet, der die Wasserzufuhr in diesem Fall automatisch stoppt.

Die Geräuschentwicklung bei Geschirrspülern

Vor allem wenn Ihr Geschirrspüler in einer offenen Küche stehen soll, ist das Geräusch, das er beim Betrieb macht, von großer Bedeutung. Die Geräuschentwicklung wird von den Herstellern in Dezibel angegeben und lässt sich daher leicht vergleichen. Moderne Spülmaschinen sind inzwischen so geräuscharm, dass sie kaum noch zu hören sind.

Ersatzteile, Service und Zubehör bei Geschirrspülern

Eventuell benötigen Sie für Ihre Spülmaschine später einmal ein Ersatzteil. Bei einem Gerät einer bekannten Marke ist dies meist kein Problem und auch die Reparatur kann durch einen Techniker des Herstellers erfolgen. Wenn Sie sich entschieden haben, welche Ausstattung und Optik Ihr neuer Geschirrspüler besitzen soll, lassen sich die Angebote leicht miteinander vergleichen.

 
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