10 Tipps für den Kauf einer Mini-Klimaanlage

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10 Tipps für den Kauf einer Mini-Klimaanlage auf eBay

Gerade in den heißen Sommermonaten versuchen viele Menschen, sich auf allerlei Arten Kühlung zu verschaffen. Die Methoden reichen von einem erfrischenden Bad im See über kühle Getränke und Eis bis zu luftig-lockerer Kleidung. Im Arbeitsalltag sind diese Methoden allerdings kaum praktikabel – häufig im Büro verwendete Klimageräte wie Luftbefeuchter oder Raumklimaverbesserer bringen aber meist nicht die erhoffte Abkühlung. Ventilatoren sind da schon effektiver, erzeugen aber bei sehr hohen Temperaturen nur noch einen heißen Luftstrom, der alles andere als erfrischend wirkt. Letztlich kann nur eine Klimaanlage wirklich effektiv für Abkühlung sorgen – in diesem Ratgeber geben wir Tipps, die bei der Auswahl einer passenden Mini-Klimaanlage helfen sollen. Bevor wir aber auf die Tipps eingehen, wollen wir kurz die Unterschiede zwischen normalen und Mini-Klimaanlagen aufzeigen.

Wo liegen die Unterschiede zwischen normalen und Mini-Klimaanlagen?

Normale Klimaanlagen arbeiten ähnlich wie ein Kühlschrank: Die warme Raumluft wird an mit einem Kühlmittel gefüllten Kühlrippen vorbeigeleitet. Dabei entzieht das Kühlmittel der Luft Wärme, danach wird es in einen Kühlkreislauf geleitet, wo es die Wärme an von außen angesaugte Luft abgibt. Die erwärmte Außenluft wird danach aus dem Raum geleitet. Man unterscheidet bei klassischen Klimaanlagen zwischen Monoblockgeräten, bei denen sich der gesamte Kühlkreislauf in einem Gerät befindet, und Splitgeräten, bei denen sich nur die Kühlrippen zur Kühlung der Raumluft auch tatsächlich im Raum befinden – der Rest des Kühlkreislaufs wird ausgelagert, was die Effizienz der Anlage erhöht.

Bei beiden Varianten ist allerdings eine bauliche Veränderung des Raums nötig, da die der Luft entzogene Wärme nach draußen abgeleitet werden muss. Da eine solche Veränderungen meist aufwändig und auch nicht immer wünschenswert ist, eignen sich klassische Klimageräte kaum, für einen begrenzten Zeitraum von ein paar Monaten in einem Raum für Abkühlung zu sorgen. Sinnvoller sind hier Mini-Klimaanlagen, die die Luft durch Wasserverdunstung kühlen und daher keine Abluft produzieren. Darüber hinaus sind diese Geräte meist recht klein und lassen sich, wenn sie nicht mehr benötigt werden, problemlos verstauen.
Hier sind die zehn wichtigsten Punkte für die Auswahl einer Mini-Klimaanlage:

Tipp 1: Auf ausreichende Leistung achten

Bei der Auswahl der Klimaanlage sollte man unbedingt darauf achten, dass sie genug Leistung hat, um den Raum auch kühlen zu können, für den sie vorgesehen ist. Die meisten Hersteller geben eine maximale Raumgröße an, für die das Gerät noch geeignet ist. Man sollte aber nicht versuchen, die Geräte bis zur maximalen Leistungsgrenze auszureizen, da sich so die Kühlleistung verringert. Besser ist es, hier etwas großzügiger zu planen, denn so lässt sich auch bei sehr hohen Außentemperaturen noch eine optimale Kühlung erreichen.

Tipp 2: Es sollte ein Kombigerät sein

Viele der modernen Geräte können nicht nur die Luft abkühlen, sie reinigen und befeuchten sie auch. So entsteht ein perfektes Raumklima, das die Atemwege schont und maximale Leistungsfähigkeit bei der Arbeit ermöglicht. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, nicht nur ein reines Klimagerät zu kaufen, denn gerade bei großer Hitze sinkt die Leistungsfähigkeit rapide. Mit einem guten Raumklima kann dem entgegengewirkt werden.

Tipp 3: Auf Qualität achten

Beim Kauf einer Mini-Klimaanlage sollte man unbedingt auf Qualität achten, da minderwertige Produkte meist nicht annähernd die Kühlleistung erreichen, die auf der Packung versprochen wird. Mit Produkten großer Markenhersteller wie DeLonghi oder Klarstein ist man hier auf der sicheren Seite, denn diese Firmen haben einen Ruf, dem sie mit der Qualität ihrer Fabrikate gerecht werden wollen und müssen.

Tipp 4: Das Design der Klimaanlage muss zum Raum passen

Da die Klimaanlage meist zentral im Raum stehen muss, um eine gute Wirkung zu erzielen, sollte sie sich möglichst nahtlos ins Design des Raums einfügen – oder zumindest nicht als störender Blickfang dienen. Gerade in repräsentativen Räumen sollte die Einrichtung wie aus einem Guss wirken, daher sollte man versuchen, eine Klimaanlage zu wählen, die zur Gestaltung des Raums passt. Ist das nicht möglich, kann man als Behelfslösung die Klimaanlage unter einem Tisch verschwinden lassen. Das mindert allerdings ihre Effizienz.

Tipp 5: Der Wassertank sollte ausreichend groß sein

Bei größeren Räumen wird sehr viel Wasser benötigt, um eine entsprechende Kühlleistung zu erzielen. Dementsprechend groß muss der Wassertank der Klimaanlage sein – eine Betriebszeit von vier Stunden ist das absolute Minimum, denn ansonsten muss das Gerät zu häufig neu befüllt werden, als dass ein wirklich nennenswerter Effekt eintreten könnte. Optimal ist eine Betriebszeit von sieben bis acht Stunden – so kann beispielsweise ein Büro über einen typischen Arbeitstag hinweg gekühlt werden, ohne dass ein Nachfüllen des Geräts nötig ist.

Tipp 6: Die Bedienung muss komfortabel sein

Eine gute Kühlleistung allein macht noch kein gutes Gerät. Es muss sich zudem gut bedienen lassen und über einige wichtige Funktionen verfügen. Die Kühlleistung muss sich – im Idealfall stufenlos – regulieren lassen. Eine Timer- beziehungsweise Intervallfunktion, bei der das Gerät zu bestimmten Zeiten ein- oder ausgeschaltet wird, ist ebenfalls sehr nützlich. Zudem sollte das Gerät über eine Wasserstandsanzeige verfügen. Eine Klimaautomatik, bei der die Klimaanlage die Raumtemperatur überwacht und bei Bedarf abkühlt, gibt es zwar nur bei den wenigsten Geräten, sie ist aber ausgesprochen praktisch und ein großer Pluspunkt bei jeder Klimaanlage.

Tipp 7: Die Klimaanlage muss sich leicht bewegen lassen

Es mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, aber es ist wichtig, dass die Mini-Klimaanlage über Rollen verfügt. Da das Gerät in der Regel nur zweitweise zum Einsatz kommen soll, muss es sich leicht beiseiteschaffen lassen – ohne die Rollen müsste man es tragen, was, unter anderem aufgrund des Wassertanks, wenig praktikabel wäre und häufig in einer kleinen bis mittleren Überschwemmung enden würde.

Tipp 8: Die Klimaanlage sollte niedrige Verbrauchswerte haben

Ähnlich wie normale Klimaanlagen benötigen auch Mini-Klimaanlagen recht viel Energie, daher ist es sehr wichtig, auf eine gute Energieeffizienzklasse zu achten. Wenig effiziente Geräte können im Dauerbetrieb schnell beachtliche Kosten verursachen, sodass die sommerliche Abkühlung im wahrsten Sinne des Worts teuer erkauft wird. Auch auf den Wasserverbrauch der Klimaanlage sollte man achten, auch wenn dieser aufgrund des generell relativ geringen Verbrauchs bei allen Geräten nicht ganz so stark ins Gewicht fällt.

Tipp 9: Die Klimaanlage sollte über eine Heizfunktion verfügen

Manche Geräte können Luft nicht nur kühlen, sondern diese auch erwärmen. So kann die Klimaanlage im Winter als Heizung genutzt werden, die durch Reinigung und Befeuchtung der Luft weiterhin für ein angenehmes Raumklima sorgt. Gerade die Befeuchtung der Luft ist im Winter besonders wichtig, da sie durch das Heizen sehr trocken werden kann, was die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit schwächt und zudem die Schleimhäute austrocknet.

Tipp 10: Die Klimaanlage sollte möglichst kompakt sein

Da Mini-Klimaanlagen normalerweise nicht das ganze Jahr über verwendet werden, sollten sie möglichst kompakt und leicht sein, damit sie sich problemlos verstauen lassen. Darüber hinaus sollten sie sich einfach reinigen lassen, denn wird das Gerät eine längere Zeit nicht benutzt, verdunstet das restliche, noch enthaltene Wasser und hinterlässt dabei Kalkrückstände, die die Klimaanlage angreifen oder sogar beschädigen können.

Fazit

Mini-Klimaanlagen sind eine sinnvolle Alternative zu normalen Klimaanlagen. Mit ihnen können auch größere Räume effektiv gekühlt werden, ohne dass dabei bauliche Veränderungen am Raum vorgenommen werden müssen, so wie das bei großen Klimaanlagen der Fall wäre. Zudem können Mini-Klimaanlagen das Raumklima regulieren und so für mehr Leistungsfähigkeit bei der Arbeit sorgen. Werden die Geräte nicht benötigt, können sie schnell und platzsparend verstaut werden.

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