10 Tipps für das Baby Schatzkästchen: So sammeln Sie die schönsten Erinnerungen

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10 Tipps für das Baby Schatzkästchen: So sammeln Sie die schönsten Erinnerungen

Alle Eltern kennen die vielen schönen Erinnerungsstücke, die sich im Laufe der Zeit mit Kindern ansammeln. Direkt nach der Geburt besitzen frischgebackene Eltern schon die ersten Dinge, die sie häufig nicht so einfach wegwerfen können. Zu diesen ersten Stücken gehören beispielsweise die Namensbänder, die Säuglinge direkt nach der Geburt an den Arm gebunden bekommen, oder die Babykleidung, die das kleine Baby beim Tag der Entlassung aus dem Krankenhaus getragen hat. Im Laufe der Jahre sammeln sich einige Sachen an, die zu schade zum Wegwerfen sind oder an denen so viele Erinnerungen haften, sodass Eltern sie gern aufheben möchten. Für diese vielen Kleinigkeiten bieten sich Schachteln oder Kisten an, in denen die Erinnerungsstücke Platz haben, um viele Jahre aufgehoben zu werden.

Schatzkästchen sind wichtig für Eltern und eine große Freude für die Kinder

Die Veränderungen, die ein Baby mit sich bringt, sind enorm. Das Leben, das Eltern bisher kannten, ist vorbei. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und stellt zunächst den Alltag auf den Kopf. Alles dreht sich um das Neugeborene. Diese Veränderungen sind so stark, dass Eltern gern aus dieser vergänglichen Zeit etwas aufbewahren möchten. Außerdem empfinden viele Eltern es als Sünde, Erinnerungsstücke einfach in den Müll zu werfen. Zu viele Emotionen hängen an einzelnen Dingen. Daher sind Aufbewahrungsschachteln eine tolle und wichtige Sache.

Der Vorteil eines Schatzkästchens für die Eltern

Der Alltag mit Kindern ist turbulent, Kinder entwickeln sich rasant. Zu Beginn ihres Lebens können sie schreien, trinken und schlafen. Sie müssen erst einmal lernen, mit sich und ihrer Umwelt klarzukommen. Erst nach und nach lernen Babys, die vielen Eindrücke zu ordnen. Dann lernen sie das Sitzen, das Stehen und das Laufen. Plötzlich sprechen sie und dann besuchen viele Kinder auch schon den Kindergarten. Die Einschulung bringt dann nochmals große Veränderungen mit sich.

Eltern können sich zwischendurch einfach mal vom hektischen Alltag abwenden. Sie gönnen sich ein wenig Ruhe, setzen sich entspannt hin und stöbern in dem Schatzkästchen, in dem sich im Laufe der Jahre schon so viel angesammelt hat. Es tut vielen Eltern gut, die Erinnerungen und Gefühle mithilfe der Dinge in dem Kästchen wieder aufleben zu lassen. Das gibt Kraft für den Alltag, der alles andere als ruhig und entspannt ist.

Der Vorteil eines Schatzkästchens für die Kinder

Auch das mit Kindern gemeinsame Ansehen der Erinnerungsstücke macht großen Spaß. Eltern können mit den Kindern zusammen in der Erinnerungskiste wühlen und staunen. Kinder lieben die Geschichten, die es zu den einzelnen Dingen zu erzählen gibt. So können die vielen gesammelten Sachen zu schönen und lustigen Familiennachmittagen im Wohnzimmer beitragen.

Viele Eltern schenken die Erinnerungskästchen ihren Kindern zu besonderen Anlässen. Häufig ist das der 18. Geburtstag. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit freuen sich viele junge Männer und Frauen über die Dinge, die mit ihrem eigenen Leben und der eigenen Kindheit zu tun haben. Auch ein schöner Anlass zum Überreichen dieses ganz besonderen Geschenkes ist die Geburt des ersten eigenen Kindes. Sie gründen gerade eine eigene Familie und erleben dieselben Dinge, wie ihre Eltern sie schon erlebt haben. Zu diesem besonderen Ereignis ist das Verschenken eines Schatzkästchens eine tolle Sache. So haben die darin enthaltenen Dinge eine ganz besondere Bedeutung für alle Familienmitglieder.

10 Tipps zum Basteln und Befüllen des Schatzkästchens

Lassen Sie sich durch die Tipps inspirieren und suchen Sie sich die richtige Kiste aus. Oder basteln Sie mit Kreativität selbst ein tolles Kästchen. Überlegen Sie sich, was Sie in Ihre persönliche Erinnerungsbox hineinlegen möchten, und planen Sie rechtzeitig.

1. Selber basteln oder kaufen?

Möchten Sie ein hübsches Kästchen kaufen? Dann sollten Sie sich bei der großen Vielfalt in Ruhe ansehen, welches Produkt für Sie infrage kommt. Hier gibt es eine Vielzahl an tollen fertigen Schachteln, die Sie noch mit einer individuellen Note versehen können. Sehen Sie sich auf eBay um und suchen Sie sich aus den vielen niedlichen Boxen die richtige aus.

Sie können natürlich auch selber kreativ werden. Basteln Sie sich ihr eigenes Baby Schatzkästchen. Hierfür finden Sie ebenfalls viele tolle Ideen und Produkte bei eBay. Unterschiedliche Materialien bieten für jeden Geschmack das Richtige.

2. Kisten aus unterschiedlichen Materialien

Sie können für Ihre Babybox verschiedene Materialien nutzen. Pappkartons sind eine Variante, Holzkisten oder Holztruhen eine andere. Auch Stoffkisten oder Ordner mit vielen Bildern und Klarsichtfolien sind eine schöne Alternative. Entscheiden Sie sich ganz nach Ihrem Geschmack.

Sie können geeignete Pappschachteln kaufen oder eine stabilere Ausführung aus Holz oder Metall wählen. Viele verschiedene Größen, Formen und Farben sind erhältlich. Suchen Sie sich eine Kiste nach Ihrem Geschmack aus.

Sollten Sie nur flache Dinge aufheben wollen, sollten Sie sich für ein Buch oder einen Ordner entscheiden. Mit vielen Bildern, Fotos und flachen Teilen können Sie eine ganz besondere Art von Erinnerungsbuch zaubern.

3. Berücksichtigen Sie die Größe

Bedenken Sie bei der Anschaffung der Kiste, welchen Inhalt Sie planen. Es wäre sehr ärgerlich, wenn Sie sich viel Mühe mit der Gestaltung einer Box geben und dann im Laufe der Zeit feststellen, dass der Platz nicht ausreicht. Überlegen Sie schon zu Beginn, was Sie aufzubewahren beabsichtigen. Machen Sie sich am besten eine Liste, auf der Sie alle gewünschten Dinge notieren, die Sie im Laufe der Jahre in die Schatzkiste packen möchten.

4. Die Form der Kiste

Eine normale Variante an Aufbewahrungskiste ist die bewährte rechteckige Form. Hier können viele Dinge ihren Platz finden. Etwas außergewöhnlicher sind Kisten in der Form einer Blume oder eines Herzens. Es gibt sehr viele unterschiedliche Formen. Auch die typische Schatzkistenform ist sehr beliebt. Diese wirkt rustikal und hat einen gewölbten Deckel - so wie man es beispielsweise aus Piratenfilmen kennt.

Bei der Wahl der Form sollten Sie wie auch bei der Kistengröße berücksichtigen, was später in der Kiste Platz haben soll. Spezielle Formen können dazu führen, dass der Inhalt geringer wird.

5. Welche Farbe kommt infrage?

Viele Eltern wünschen sich die typischen Farben für die Aufbewahrungskästchen. Die wertvollen Erinnerungen von Jungs sollen in blauen und die Stücke von Mädchen in rosafarbenen Kisten aufgehoben werden. Aber natürlich sind Ihnen bei der Farbwahl wie auch bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Wählen Sie eine Farbe, die sie leiden mögen. Auch bunte Kisten können toll aussehen. Verlassen Sie sich einfach auf Ihren Geschmack.

6. Womit können Sie die Kiste verschönern?

Nicht nur der Inhalt der Schatzkiste ist wichtig. Auch auf das Aussehen sollten Sie großen Wert legen. So wird natürlich auch der Inhalt aufgewertet. Spielen Sie mit Verzierungen, Schleifchen und Fotos. Mit ein wenig Mut und Kreativität können Sie etwas ganz Individuelles erschaffen. Beachten Sie dabei, dass dieses persönliche Erinnerungsstück hauptsächlich Ihnen gefallen und keine Preise gewinnen soll. Das nimmt den Erwartungsdruck.

7. Was gehört in eine Baby-Schatzkiste?

Natürlich können Sie den Inhalt der Erinnerungsbox frei gestalten. Die hier erwähnten Dinge sollen nur eine Inspiration für Sie sein. Überlegen Sie sich einfach, welche Dinge Sie persönlich als wichtigen Inhalt sehen. Stellen Sie sich die Frage, ob die Babykiste nur Dinge aus dem ersten Lebensjahr oder aus der Kindheit und Jugendzeit beinhalten soll. Danach gestalten Sie Ihre eigene, ganz individuelle Liste.

  • Positiver Schwangerschaftstest
  • Ultraschallbilder von der Schwangerschaft
  • CD mit Liedern aus der Schwangerschaft
  • Mutterpass
  • Tageszeitung des Geburtstages
  • Glückwunschkarten zur Geburt
  • Krankenhausarmband
  • Kleidung vom Entlassungstag aus dem Krankenhaus
  • Haare des ersten Haarschnittes
  • Fotos
  • Schnuller
  • Schnullerkette
  • Strampler
  • Eine Windel der kleinsten Größe
  • Nabelschnurklammer
  • Söckchen
  • Die ersten Schuhe
  • Milchzähne
  • Lätzchen
  • Tuch mit aufgedrucktem oder besticktem Namen
  • Badethermometer
  • Babytagebuch
  • Spieluhr
  • Erstes Lieblingsspielzeug
  • Dinge von der Taufe
  • Fußabdruck auf Papier oder aus Gips
  • Stück der ersten Babytapete
  • Untersuchungsheft
  • Lieblingskuscheltier
  • Erstes gemaltes Bild
  • Geburtstagsglückwünsche

8. Optimaler Aufbewahrungsort für das Kästchen

Sollte die Schatzkiste eine Überraschung werden, sollten Sie diese gut verstecken, damit Ihr Kind sie nicht zu früh findet. Möchten Sie vielleicht sogar mit Ihrem Kind gemeinsam schöne Dinge sammeln wollen, sollten Sie für das Kästchen einen ganz besonderen gut zugänglichen Ort wählen, wo auch Ihr Kind gut ankommt.

9. Wann geben Sie die Kiste Ihrem Nachwuchs?

Überlegen Sie sich einen Zeitpunkt, an dem Sie Ihr Kind mit der tollen Kiste überraschen wollen. Viele Eltern entscheiden sich für ganz besondere Momente, wie es der 18. Geburtstag, die Hochzeit oder die Geburt des ersten eigenen Kindes sind. Ein anderer Zeitpunkt ist natürlich genauso erlaubt.

10. Was gefällt Ihrem Kind?

Natürlich wissen Sie das nicht von Geburt an. Die Vorlieben und der Charakter eines Menschen formen sich erst langsam. Wenn Sie abschätzen können, ob Ihr Kind eine Vorliebe für Erinnerungstücke hat und was Ihr Kind besonders gern mag, sollten Sie sich überlegen, was in Ihr persönliches Schatzkästchen hinein gehört. Auch sollten Sie nachdenken, welcher Zeitpunkt der richtige ist, um Ihrem Kind dieses tolle Geschenk zu überreichen. Für manche Menschen ist es früher interessant, andere Menschen können in jungem Erwachsenenalter noch nichts damit anfangen. Daher sollten Sie alles, was Sie rund um Ihr Erinnerungskästchen planen, abhängig von Ihrem Kind machen. Sollte Ihr Kind später keine Freude an den Erinnerungsstücken haben, ist es auch nicht schlimm. Die viele Freude am Sammeln und wieder Ansehen, die Sie im Laufe der Jahre selber erlebt haben, ist schon Ziel genug, liebevoll eine Kiste zusammenzustellen.

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