10 Tipps für Tomaten aus eigenem Anbau

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Geschrieben von empressofdirt
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Tomaten aus eigenem Anbau schmecken einfach am besten. Hast Du Dir bisher nicht zugetraut, das aromatische Gemüse anzupflanzen, bekommst Du mit diesen zehn Tipps ein gutes Basiswissen. Damit ist Dir eine reiche Tomatenernte so gut wie sicher!
Achte auf die Gesundheit der Pflanzen!
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Achte auf die Gesundheit der Pflanzen!

1. Alles im Blick? Achte auf die Gesundheit der Pflanzen!

Hast Du bisher noch wenig Erfahrung im Garten gesammelt, kann es eine Weile dauern, bis Du ein Auge für gesunde Pflanzen bekommst. Daher kann es am Anfang hilfreich sein, sich von erfahrenen Gärtnern Rat zu holen. Manchmal ist die Krankheit einer Pflanze offensichtlich und an welken Blättern oder einem insgesamt desolaten Zustand zu erkennen. Aber auch nicht ersichtliche Krankheiten können vorhanden sein, wie ein Insektenbefall unter den Blättern oder im Boden.

Daher gilt: Schaue Dir die Pflanze vor dem Kauf immer gründlich an und wirf vor allem einen Blick auf die nicht offensichtlichen Stellen.
Auf die Sorte kommt's an!
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Auf die Sorte kommt's an!

2. Entscheide bewusst, was Du kaufst: Auf die Sorte kommt's an!

Es gibt sehr viele verschiedene Tomatensorten. Idealerweise kennst Du Deine Lieblingssorte und hast bereits verschiedene Arten probiert. Für die richtige Kaufentscheidung solltest Du die folgenden Aspekte berücksichtigen.

Soll es eine historische oder hybride Tomatensorte sein?

Beide Sorten haben ihre Vorzüge: Alte Tomatensorten haben den Vorteil, dass Du die Samen im folgenden Jahr wieder zur Bepflanzung nutzen kannst. Hybride Tomatenarten sind in der Regel sehr zuverlässig in ihrer Ernte und gelten als krankheitsresistenter als ihre Verwandtschaft. Bei diesen Sorten sind allerdings jedes Jahr neue Samen oder eine Starter-Pflanze zu kaufen.

Für den Fall, dass Du Dich nicht entscheiden kannst: Pflanze doch beide Sorten! Dann kannst Du bei einer gelungenen Ernte die Vielfalt der Tomatenfrüchte genießen.

Kleines Tomatenpflanzen-FAQ

Wie groß werden die Tomatensträucher?
  • Buschtomaten sind in der Regel etwa drei Meter hoch und breit. Diese Tomaten reifen einmal am Ende der Vegetationsperiode.
  • Strauchtomaten wachsen in den kalten Monaten auch in Gewächshäusern weiter. Die Tomatenreben übersteigen eine Höhe von zwei Metern und brauchen eine Stütze. Geerntet werden Strauchtomaten über mehrere Wochen hinweg.
  • Es gibt einige Tomatensorten, die als Semi-Determinanten klassifiziert sind. Sie zählen zu den Buschtomaten und produzieren zwei Ernten, ehe die Pflanze stirbt.
  • Bio-Tomaten-Samen sind eine weitere Alternative.

Wie lange dauert der Reifeprozess bis zur Ernte?

Die Zeit bis zur Ernte ist meistens in Tagen auf der Verpackung angegeben. Damit kannst Du den voraussichtlichen Zeitpunkt selbst ausrechnen.

3. Wärme zum Gedeihen: Warte auf den geeigneten Zeitpunkt zum Pflanzen!

Tomaten sind wärmeliebende Pflanzen. Hast Du die Pflanzen vor dem letzten Frost der Saison erworben, bewahre die Tomaten an einem sonnigen und warmen Ort auf und bewässere sie ausreichend. Der Boden im Außenbereich ist grundsätzlich zwei Wochen nach dem letzten Frost warm genug, um die Tomaten einzupflanzen.

4. Die Basis muss stimmen: Schaffe die Grundvoraussetzungen!

Tomaten fühlen sich im Pflanzgefäß oder im Boden wohl. Dabei gilt:
  • Pflanzt Du die Tomaten in einem Gefäß, sollte dieses für gemischte Gemüsesorten geeignet sein.
  • Möchtest Du Deine Tomaten im Boden anbauen, sollte dieser reich an Nährstoffen sein und ausreichend Platz für die Wurzeln zum Wachsen bieten.

Pflanzdistanz: Für ein leichtes Ernten der Früchte und eine gute Luftzirkulation gilt ein Meter zwischen den Pflanzen als ausreichender Freiraum.
Wähle einen sonnigen Ort!
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Wähle einen sonnigen Ort!

5. Lass die Sonne rein: Wähle einen sonnigen Ort!

  • Im Idealfall sollten Tomaten acht Sonnenstunden am Tag erhalten.
  • Die Tomatenpflanzen wachsen zwar auch bei weniger Sonnenlicht, dann dauert es aber länger, bis die Früchte reifen.

6. Hilfe beim Ranken: Sorge für die nötige Unterstützung!

Damit die Tomatenpflanzen mühelos in die Höhe wachsen können, sind Rankhilfen eine wichtige Stütze. Damit Du mit dem Wachstum der Pflanze das Hochbinden üben kannst, solltest Du damit frühstmöglich starten. Mit Pflanzenclips lassen sich die einzelnen Reben an der Rankhilfe befestigen.

7. Stutze die Tomatenpflanzen strategisch - wenn Du weißt, was Du tust!

Die kleinen gelben Blüten der Tomatenpflanzen werden später zu den schmackhaften Früchten. Für eine reiche Ernte ist daher eine besondere Vorsicht im Umgang mit den empfindlichen Blüten geboten. Mit dem Zurechtstutzen kannst Du das Wachstum fördern:
  • Stiele, die keine Blüten tragen, sind mit einer Gartenschere weitestgehend zu entfernen. Dann kann die Pflanze ihre Energie auf die Gemüseproduktion konzentrieren.
  • Erscheint Dir die Pflanze zu überwachsen, kannst Du einen sauberen Rebschnitt machen und jeden Nichtblütenstiel stutzen. Diesen solltest Du aber nur anwenden, wenn Du sicher im Rebschnitt bist.

8. Die Quelle des Wachstums: Denke an das regelmäßige Bewässern!

Tomaten mögen ein kontinuierliches Feuchtigkeits-Level.
  • Stehen die Pflanzen an einem sehr sonnigen Platz, kann Rindenmulch vor Austrocknung schützen.
  • Wenn Du die Pflanzen gießt, nutze warmes Wasser. Kälte kann die Pflanzen schocken. Tipp: Fülle das nächste Wasser direkt nach dem Gießen in die Gießkanne. So hat es Zeit, sich zu erwärmen.

Was passiert bei einer unregelmäßigen Bewässerung?
  • Die Blüten können abfallen oder absterben.
  • Übermäßiger Regen führt manchmal dazu, dass die Frucht geknackt wird.
Erkenne Kraut- und Braunfäule!
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Erkenne Kraut- und Braunfäule!

9. Der geschulte Blick: Erkenne Kraut- und Braunfäule!

Ja, Kraut- und Braunfäule kann leider auftreten. Dabei wird die Pflanze von einem Pilz befallen, der sie tötet. Es ist für jeden Tomatengärtner wichtig, die weitverbreitete Tomatenkrankheit zu erkennen. Online findest Du eine Vielzahl an Bildern, die das Krankheitsbild veranschaulichen.

Ganz wichtig: Ist Deine Pflanze infiziert, solltest Du sie richtig entsorgen - am besten sogar verbrennen. Keinesfalls solltest Du die geschädigten Pflanzen in den Gartenabfall werfen. Das klingt zwar drastisch, ist als Vorsichtsmaßnahme aber anzuraten.

10. Plane voraus: Bewahre die besten Samen auf!

Hast Du Dich für alte Tomatensorten entschieden, vergiss nicht, einige der Tomaten für die erneute Bepflanzung aufzubewahren. Markiere Dir in Deinem Kalender das Einpflanzdatum. Für eine Aufzucht im Inneren sollte das Datum einige Monate vor dem letzten Frost liegen.

Du wirst es schmecken: So aromatisch haben Tomaten sicher noch nie gemundet. Bleibt zu wünschen: Viel Erfolg und eine reichliche Ernte bei Deiner Tomatenzucht!

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