10 Nagellack-Mythen, die Hokuspokus sind!

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Richtig oder falsch? Die meisten Mythen rund um Nagellack stimmen gar nicht!
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Richtig oder falsch? Die meisten Mythen rund um Nagellack stimmen gar nicht!

Einer der meistverbreiteten Beauty-Mythen ist der Irrglaube, dass die Aufbewahrung von Nagellacken im Kühlschrank zu einer längeren Haltbarkeit führt. Lass dich überraschen, warum das Gegenteil der Fall ist und welche Mythen sich noch um Nagellacke ranken.
In den Kühlschrank müssen weder Eier noch Nagellack.
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In den Kühlschrank müssen weder Eier noch Nagellack.

Mythos #1: Nagellack im Kühlschrank ist länger haltbar.


Wenn im Kühlschrank kein Platz mehr für Butter und Frühstücksmarmelade ist und sich stattdessen kunterbunte Nagellacke heimisch fühlen, ist das auf den  Kühlschrank-Mythos zurückzuführen. Dabei ist eine Aufbewahrung im Kühlschrank eher kontraproduktiv: Ein zu kalter  Nagellack ist beim Auftragen zähflüssig und blättert später schneller ab. Besser: Den Nagellack an einem dunklen und trockenen Ort aufbewahren – zum Beispiel im Karton oder im Schrank. Damit bleibst du bei deiner Maniküre cool!

Mehr Aufbewahrungstipps findest du in  diesem Ratgeber.
Pusten bewirkt genau das Gegenteil: Der Lack trocknet schlechter.
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Pusten bewirkt genau das Gegenteil: Der Lack trocknet schlechter.

Mythos #2: Mit Pusten trocknet der Nagellack besser.


Pusten? Bitte nicht! Viele Frauen machen bis heute den beliebten Fehler und wollen den Nagellack trockenhauchen. Der Atem sorgt durch die Feuchtigkeit aber für das Gegenteil und lässt den Lack noch schlechter trocknen. Schnelle Hilfe für die ganz Eiligen versprechen Trocknungssprays oder du verwendest gleich schnelltrocknenden Nagellack. Gewusst wie!
Lieber eine dünne, als eine dicke Schicht auftragen.
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Lieber eine dünne, als eine dicke Schicht auftragen.

Mythos #3: Nagellack ist schlecht für die Naturnägel.


Unter dem Nagellack kann der Nagel nicht atmen – so heißt es im Volksmund.

Fest steht aber: Im Gegensatz zur Haut braucht die aus Hornschichten bestehende Nagelplatte keine Sauerstoff-zufuhr. Heute sind qualitativ hochwertige Nagellacke außerdem mit Pflegestoffen angereichert, die den Naturnagel zusätzlich stabilisieren und nicht schädigen.
Selbst im Sand kann Nagellack einige Tage halten.
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Selbst im Sand kann Nagellack einige Tage halten.

Mythos #4: Länger als zwei Tage hält kein Nagellack.


Ein Nagellack kann durchaus länger halten. Voraussetzung dafür ist die richtige Vorbereitung. Der Nagel sollte frei von Fetten sein. Ein vorheriges Bad ist übrigens auch nicht zu empfehlen. Das heiße Wasser weicht den Nagel auf. Dieser zieht sich beim Trocknen wieder zusammen – und der Nagellack splittert.
Schön flüssig: Aber bitte gerührt, nicht geschüttelt!
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Schön flüssig: Aber bitte gerührt, nicht geschüttelt!

Mythos #5: Schütteln macht dickflüssigen Nagellack wieder flüssig.


Geschüttelt, nicht gerührt? Lieber nicht. Ist der Nagellack dickflüssig, schütteln manche Ladys das Fläschchen und erhoffen sich eine bessere Konsistenz. Falsche Hoffnung!

In der Regel setzt sich am Flaschenhals Luft ab, die sich beim Schütteln mit der Farbe vermischt und kleine Bläschen erzeugt. Der Nagellack ist dann noch dicker als vorher. Reibe die Flasche besser zwischen den Händen hin und her. Die Wärme und die Bewegung machen den Lack wieder flüssiger.
So sehen gesunde Nägel aus!
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So sehen gesunde Nägel aus!

Mythos #6: Nagellack schädigt die Nägel auf Dauer.


Richtig ist zwar, dass man dem Nagel zwischendurch eine lackfreie Zeit gönnen sollte. Das liegt aber nicht am Nagellack, sondern am Nagellackentferner. Dieser behindert die natürliche Fettbildung der Nägel. Nach dem Entfernen von Lack solltest du daher immer ein pflegendes Nagelöl auftragen. 
Es ist nicht überall Bio drin, wo Bio draufsteht.
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Es ist nicht überall Bio drin, wo Bio draufsteht.

Mythos #7: Eine dicke Schicht Nagellack hält länger.


Richtig ist: Je dicker der Nagellack aufgetragen ist, desto schneller kann er absplittern. Trage lieber nur zwei bis drei dünne Schichten auf – so viel, dass die Farbe gut deckt. Dann klappt’s auch mit der Haltbarkeit!


Mythos #8: Öko-Nagellacke sind ganz natürlich.


Öko und Bio in Verbindung mit Lacken kann einfach nicht natürlich sein, das sagt einem schon der logische Menschenverstand. Mittlerweile gibt es aber Öko-Nagellacke, die dem biologischen Aspekt zumindest näherkommen. Diese verzichten weitestgehend auf chemische Inhaltsstoffe und kommen sogar schon mit 85 Prozent natürlichen Zusätzen aus. Dazu zählen Zellstoff, Getreide, Baumwolle, Kartoffeln und Mais. Immerhin: Es geht in eine gute Richtung!
Föhnen solltest du nur deine Haare.
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Föhnen solltest du nur deine Haare.

Mythos #9: Föhnen lässt den Nagellack schneller trocknen.


Ebenso wie Pusten bewirkt auch Föhnen alles andere, aber sicher nicht, dass Nagellack schneller trocknet. Die warme Luft macht den Lack nur noch flüssiger und lässt ihn nach dem Trocknen schneller abblättern. Genauso wie Hauchen ist Föhnen also auch nur reiner Pustekuchen!

Mythos #10: Nagelhärter hilft bei weichen Nägeln.


Nagelhärter klingt nach starker Hilfe bei weichen Nägeln, ist aber leider nur ein Effekt von kurzer Dauer: Sehr trockene und brüchige Nägel können durch Nagelhärter noch spröder werden. Eine gute Alternative ist zu diesem Zweck pflegendes Nagelöl oder ein lauwarmes Bad in Olivenöl. Wer auf Nagelhärter dennoch nicht verzichten möchte, sollte den Lack immer nur ab der Hälfte des Nagels auftragen. Damit bleibt der restliche Nagel elastisch.

Welche Mythen kennst du? Wir sind gespannt auf dein Feedback!

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Headerbild: iStock
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