10 Museen in Deutschland, die Sie gesehen haben müssen

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10 Museen in Deutschland, die Sie gesehen haben müssen

Deutschland bietet eine große Vielfalt an Museen, von denen viele sehr sehenswert sind. Neben Tickets für viele Veranstaltungen in ganz Deutschland gibt es bei eBay auch ein großes Angebot an Eintrittskarten oder Informationsmaterial für Museen. Auch können Eintrittsgutscheine für Museen erworben werden. Im Folgenden werden zehn der beliebtesten Museen in Deutschland vorgestellt.

Das Pergamonmuseum in Berlin

Das Pergamonmuseum in Berlin ist ein Teil des sogenannten Museumsensembles. Es befindet sich neben anderen Museen auf der Berliner Museumsinsel. Geplant wurde es ab 1907 von Alfred Messel und erbaut zwischen 1910 und 1930. Das Museum wurde ursprünglich unter anderem errichtet für den von Carl Humann entdeckten Pergamonaltar, der unter König Eumenes II. in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts vor Christus bei der Stadt Pergamon erbaut wurde.
2007 zählte das Pergamonmuseum mit ca. 1.135.000 Besuchern als das meistbesuchte Museum Berlins. Im Pergamonmuseum können die Sammlungen dreier Museen besichtigt werden. Die Antikensammlung, Sammlungen des Museums für Islamische Kunst und Stücke des Vorderasiatischen Museums sind ausgestellt. Zu den wichtigsten Stücken zählen der Pergamonaltar, das Markttor von Milet, das Ischtar-Tor mit der Prozessionsstraße von Babylon und die Mschatta-Fassade.

Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn

Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ist ein Museum, das die deutsche Geschichte seit 1945 präsentiert. Es wurde 1994 gegründet und durch die rund 850.000 Besucher jährlich zählt es zu den meistbesuchten Museen Deutschlands. Es gehört neben dem zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, dem Tränenpalast in Berlin und der Kulturbrauerei in Berlin zur „Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“. Der Eintritt zum Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist frei.
Gezeigt wird hier in einer Dauerausstellung die Geschichte der Deutschen von 1945 bis in die Gegenwart. Auf rund 4.000 Quadratmetern wird durch mehr als 7.000 Ausstellungsstücken und 150 Medienstationen die Geschichte im internationalen Kontext lebendig dargestellt und genauer beleuchtet. Ergänzt wird das Angebot durch viele wechselnde Ausstellungen. Für Interessierte an der Geschichte Deutschlands lohnt sich der Besuch dieses Museums auf jeden Fall.

Das Neue Museum in Berlin

Tickets für das Neue Museum in Berlin erhalten sie bei eBay. Dieses Museum ist genau wie das Pergamonmuseum Teil der Berliner Museumsinsel. Es wurde zwischen 1843 und 1855 errichtet und gilt als bedeutendste Schöpfung des Berliner Architekten Friedrich August Stüler.
70 Jahre nach seiner Schließung kam es am 16. Oktober 2009 zu einer Wiedereröffnung. Seitdem finden Sie im Neuen Museum unter anderem das Ägyptische Museum mit Papyrussammlung und der berühmten Büste der Nofretete. Außerdem werden vom Museum für Vor- und Frühgeschichte Gegenstände des Schatzes des Priamos und Teile der Antikensammlung ausgestellt. Allein wegen der faszinierenden Innenarchitektur, aber auch wegen der umfangreichen Sammlungen lohnt es sich, dieses Museum zu besuchen.

Die Alte Pinakothek in München

Die Alte Pinakothek ist ein Kunstmuseum in München-Maxvorstadt. Es eröffnete 1836 und stellt Gemälde von Malern des Mittelalters bis hin zur Mitte des 18. Jahrhunderts aus. Die Alte Pinakothek ist eine der bedeutendsten Gemäldegalerien weltweit. Die Neue Pinakothek liegt direkt gegenüber. Hier werden Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert ausgestellt. Die beiden Museen zusammen mit dem Museum Brandhorst, das Werke des 20. und 21. Jahrhunderts beherbergt, und weiteren Einrichtungen bilden das sogenannte Kunstareal München. Die Bestände des Museums sind Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
In der Sammlung befinden sich mehrere tausend Bilder. Von ihnen sind über 700 Gemälde in einer Dauerausstellung in 19 Sälen und 47 Kabinetten ständig ausgestellt. Neben altdeutscher Malerei mit Gemälden von unter anderem Albrecht Dürer und Michael Pacher kann man viele andere Gemälde sehen, z. B. auch altniederländische, holländische, italienische und spanische Malerei. Das Angebot wird durch zahlreiche Wechselausstellungen ergänzt. Liebhaber der Malerei aus früheren Jahren sind in diesem Museum richtig.

Das Deutsche Historische Museum in Berlin

Das Deutsche Historische Museum in Berlin, kurz mit DHM bezeichnet, befindet sich im Zeughaus Unter den Linden in Berlin, sowie einem angrenzenden Ausstellungsbau von Ieoh Ming Pei. Suchen Sie Tickets für dieses Museum, dann werden Sie bei eBay fündig. Dieses Museum stellt die deutsche Geschichte dar. Es sieht sich als „Ort der Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern“. Die Rechtsform des DHM ist die einer der BRD getragenen Stiftung und das oberste Gremium, das Kuratorium, ist besetzt mit Vertretern von Bundesregierung, Bundestag und Landesregierungen.
Auf 8.000 Quadratmetern ist die Dauerausstellung „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“ ausgestellt. Mehr als 8.000 historische Ausstellungsstücke zeigen den Besuchern die 2.000-jährige deutsche Geschichte. Im Ausstellungsbau hingegen werden meist Wechselausstellungen präsentiert.

Das Grüne Gewölbe in Dresden

Das Grüne Gewölbe -Museum, welches zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehört, stellt seine Sammlungen im Historischen Grünen Gewölbe und im Neuen Grünen Gewölbe aus. Beide befinden sich im Westteil des Dresdner Residenzschlosses. Gezeigt werden historische Artefakte der Schatzkammer der Wettiner Fürsten von der Renaissance bis hin zum Klassizismus. Der Name des Museums leitet sich von den einst malachitgrün gestrichenen Säulen der Gewölberäume ab. Seit 1724 können die Räume des Grünen Gewölbes von der Öffentlichkeit besucht werden.
Die Sammlung der Kurfürsten und Könige umfasst über 4.000 Kunstwerke, von denen allerdings aufgrund von Platzmangel nur die Berühmtesten gezeigt werden. Das Neue Grüne Gewölbe im ersten Obergeschoss zeigt auf seinen 2.000 Quadratmetern fast 1.100 Stücke zur Juwelier- und Goldschmiedekunst, das Historische Grüne Gewölbe im Erdgeschoss beherbergt um die 3.000 Ausstellungsstücke auf 2.000 Quadratmetern. Der Besuch des Neuen Grünen Gewölbes ist jederzeit möglich, beim Historischen Gewölbe benötigen Sie ein im Vorverkauf erworbenes Zeitticket, das Sie beispielsweise bei eBay finden können. Das Museum bietet Ihnen eine umfangreiche Sammlung und auch der Besuch des historischen Gewölbes ist durchaus empfehlenswert.

Das Deutsche Museum in München

Der offizielle Name des Deutschen Museums lautet „Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik“. Es befindet sich in München und ist das größte naturwissenschaftlich-technische Museum weltweit. Rund 1,5 Millionen Menschen besuchen jährlich das Museum. Es werden etwa 28.000 Objekte aus rund 50 Bereichen der Naturwissenschaft und Technik gezeigt. Die Ersteröffnung fand im Jahr 1925 statt und die Wiedereröffnung nach dem Krieg im Jahr 1948. Ziel des Deutschen Museums ist es, interessierten Laien die Naturwissenschaft und Technik näher zu bringen und das auf möglichst verständliche und interaktive Weise. Es wird zusätzlich die geschichtliche Entwicklung der Naturwissenschaft und Technik dargestellt und an ausgewählten Beispielen die Bedeutung für die gesellschaftliche Entwicklung gezeigt. Sollten auch Sie sich für Naturwissenschaft und Technik interessieren, werden Sie am Deutschen Museum Freude haben. Die Ausstellung ist für jeden geeignet.

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg gehört zum Verbund der Museen der Stadt Nürnberg. Es befindet sich im Nordflügel der von Nationalsozialisten konzipierten, aber unvollendet gebliebenen Kongresshalle des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes. In dem Museum kann man die Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ besichtigen. Hier beschäftigt man sich mit Ursachen und Folgen der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten mit besonderem Blick auf Themen mit direktem Bezug zu Nürnberg.
Nürnberg galt im sogenannten Dritten Reich als Stadt der Reichsparteitage und wurde oftmals auch zu Propagandazwecken genutzt. Zu den lokalen Themen zählen unter anderem die Geschichte der Reichsparteitage, Gebäude auf dem Reichsparteitagsgelände, die Nürnberger Gesetze sowie der Nürnberger Prozess gegen die Hauptverantwortlichen der NS-Verbrechen mitsamt der zwölf Nachfolgeprozesse. Auch der Umgang mit dem nationalsozialistischen Architekturerbe nach 1945 wird thematisiert.

Das Vitra Design Museum in Weil am Rhein

Das Vitra Design Museum in Weil am Rhein wurde am 3. November 1989 fertiggestellt. Ursprünglich plante Rolf Fehlbaum, der Inhaber des Möbelproduzenten Vitra, ein Gebäude, um seine Stuhl- und Möbelsammlung dauerhaft ausstellen zu können. Schließlich wurde das Museum in Zusammenarbeit mit Alexander von Vegesack erbaut, allerdings letztendlich doch für wechselnde Ausstellungen und auch Veranstaltungen genutzt. Alexander von Vegesack war von 1989 bis 2010 Direktor des Museums.
Zum Angebot des Museums zählen unter anderem thematisch wechselnde Ausstellungen und Workshops aus den Bereichen Architektur und Design. Frühere Zielsetzung des Museums war, die „Popularisierung von Design“ zu fördern, heute wird auch Wert auf Erforschung und Vermittlung von Design gelegt. Der Schwerpunkt der Sammlung des Vitra Design Museums ist die Möbel- und Innenraumgestaltung. Wenn Sie ausgefallene Möbel und andere Einrichtungsgegenstände mögen, sollten Sie sich einen Besuch des Museums überlegen.

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn ist das größte Computermuseum weltweit und erreicht eine jährliche Zahl von rund 118.000 Besuchern. Benannt wurde es nach dem Paderborner Wirtschaftsunternehmer und Computerpionier Heinz Nixdorf. Es wurde in den Jahren 1992 bis 1996 in den Räumlichkeiten der Nixdorf Computer AG errichtet.
Die Berliner Architekten Ludwig Thürmer und Gerhard Diel konzipierten das Museum mit Hilfe des Wissenschaftsteams um den Mathematiker Norbert Ryska. Am 24. Oktober 1996 wurde es eröffnet. Im Rahmen der Dauerausstellung werden 5.000 Jahre Informations- und Kommunikationstechnik vorgestellt. Begonnen bei der Entstehung der Schrift etwa 3.000 vor Christus geht die Zeitreise weiter über alte Computer bis hin zu aktuellen Themen wie Internet und Robotik. Die über 2.000 Ausstellungsstücke können auf 6.000 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, angesehen werden. Insgesamt beherbergt das Museum etwa 10.000 Objekte.
Im ersten Obergeschoss werden die Besucher näher an die historischen Themen herangeführt, von der Lehre der automatischen Verarbeitung bis hin zur Erfindung der Computer. Auf der zweiten Ebene findet man moderne Ausprägungen von Computern, angefangen bei Heimcomputern über Videospiele bis hin zu Supercomputern. Das dritte Obergeschoss bietet weitere zeitlich begrenzte Ausstellungen, beispielsweise zum Thema Zahlen oder Computer im Sport.
Außerdem werden hier Seminare und Weiterbildungen abgehalten, wie ein Computerkurs für Senioren. Wenn Sie Computer-Fan sind, müssen Sie die Ausstellungen hier unbedingt gesehen haben. Jeder kann etwas Neues lernen und entdecken.

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