10 Anzeichen dafür, dass Du ein Workaholic bist

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Dein Job bestimmt dein Leben, und deine Familie und Freunde finden, Du hast zu wenig Zeit für sie? Mit dem Begriff "Freizeit" kannst Du nicht viel anfangen, doch auf die Bezeichnung "Workaholic" reagierst Du allergisch? Finde heraus, wie nah Du dran bist, einer zu sein. Und wie es um Deine Work-Life-Balance bestellt ist.


Time is Money?

Dein Terminkalender ist randvoll, aber Du nimmst ständig noch weitere Verpflichtungen an. Money makes the work go round? Geld allein kann es nicht sein, denn zum Geldausgeben hast Du doch sowieso keine Zeit. Was also treibt dich an? Studien zufolge wollen die "Immer-und-überall-Arbeitenden" perfekt sein. Die Karriere hilft dabei.
Tipp: Reduziere Dein Arbeitsvolumen ein wenig und engagiere Dich in der freigewordenen Zeit sozial. Das ist mindestens genauso gut fürs Ego.
 


Ohne mich läuft gar nichts?

Du bist unentbehrlich? Angeblich typisch für Workaholics: Sie stehen gern im Mittelpunkt. Mal ehrlich: Wann hast du das letzte Mal anderen länger zugehört, ohne sie zu unterbrechen? Fällt es Dir schwer, Arbeit abzugeben oder andere um Hilfe zu bitten, weil Du glaubst, Du könntest den Job eh besser erledigen?
Tipp: Arbeit delegieren, auch wenn's schwer fällt. Teamarbeit funktioniert oft nicht nur besser, sondern macht auch mehr Spaß. Damit erzielst Du Erfolge für Dich selbst und für das Unternehmen gleich mit.
 


Kaffee zum Fast food?

Isst Du eher unregelmäßig und wenn, dann meist schnell zwischendurch? Pizza, Sandwich, Burger? Bist Du auch beim Lunch mit einer Hand am Handy? Dann wird auch die Mittagspause zum Stress. Nicht selten helfen Workaholics nach, um das Arbeitspensum zu stemmen: Müdigkeit am Schreibtisch wird mit Kaffee und Energydrinks vertrieben.
Tipp: Mal selber kochen. Rezepte gibt’s im Internet. Kochen erdet und bringt auf andere Gedanken. Kaffee lässt übrigens prima ersetzen. Durch frischen Ingwertee zum Beispiel.
 


Entspannung ist ein Fremdwort?

Du gibst ständig Vollgas, frei nach dem Fassbinder-Motto: „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“? Dann kommst du wahrscheinlich nach einem 14-Stunden-Tag nicht friedlich zur Ruhe. Stattdessen fällst Du in einen komatösen Zustand. Oder wälzt Dich im Bett und denkst über Excel-Tabellen nach.
Tipp: Es gibt viele Entspannungstechniken, die dabei helfen, einen Gang herunterschalten: Schon beim Hören einer Meditations-CD werden Körper und Geist ruhiger.
 


Nur der Cursor bewegt sich noch?

Du sitzt rund um die Uhr vor dem PC oder in Konferenzräumen? Du stehst ständig unter Strom, bist hypernervös und fühlst Dich doch zerschlagen? Dann hast du eindeutig zu wenig Bewegung. Du musst ja nicht gleich jeden Morgen joggen gehen (dafür hast du sicher auch keine Zeit). Es geht auch einfacher: Ein guter Ausgleich zur Arbeit am Laptop sind Yogaübungen.
Tipp: Deponiere eine Yogamatte für ein 10-Minuten-Programm zwischendurch im Büro.
 


Urlaub? Was ist das?

Du hattest schon seit mindestens einem halben Jahr nicht mehr richtig frei? Ferien machen immer nur die anderen? Kurzurlaube lassen sich mit einem vollen Terminkalender besser verbinden als ein zweiwöchiger Strandurlaub. Aber dann schalte auch mal das Handy aus. Das werden übers verlängerte Wochenende alle verstehen.
Tipp: Kurzentschlossene einen Städtetrip buchen, in ein SPA gehen oder mit der Familie in der Umgebung zelten. Nach der Devise: wenig Aufwand, viel Freizeit.
 


Auch im Urlaub immer online?

Der Trip ist gebucht – stellt sich Dir überhaupt die Frage, ob du neben Sonnencreme und Flip-Flops Dein Laptop, Smartphone und iPad zuhause lässt? Schaffst Du es, ein paar Tage hintereinander keine E-Mails zu checken? Oder wirst Du nervös, wenn Du nicht erreichbar bist?
Tipp: Wenn Du schon nicht darauf verzichten kannst, immer am Draht zu sein, vergeude keine Urlaubszeitzeit mit der Suche nach dem Netz. Lieber schon vor der Reise checken, wo Du wie andocken kannst. Clever ist ein WLAN-Finder in der Tasche.
 


Der ganze Stress macht Dich krank?

Entspannen geht gar nicht mehr, Du fühlst dich auch nach dem Ausruhen nicht erholt? Deinem kreativen Kopf gehen die Ideen aus? Höchste Zeit, die Bremse zu ziehen, denn jetzt geht es an die Gesundheit. Schon die alten Griechen wussten: Wer über das Denken den Körper vergisst, wird krank.
Tipp: Mit einem ärztlich attestierten Burnout-Syndrom kannst du eine Kur beantragen. Mitunter gilt das auch für Freiberufler und Selbständige. Wenn das nicht klappt: Bio-Hotels bieten einwöchige Rundumpakete zum Seele baumeln lassen an. Mit und ohne medizinische Begleitung.
 


Echte Freundschaften oder soziale Kontakte?

Auf Deiner Mailbox überwiegen die Nachrichten von Arbeitskollegen? Wann hast Du zuletzt einen Kumpel oder Deine beste Freundin einfach so zum Quatschen getroffen? Schon lange her? Am Wochenende verabredest Du Dich nicht zum Spazierengehen, sondern arbeitest Liegengebliebenes ab? Klarer Fall: Dein Privatleben kommt zu kurz, Du bist mit dem Job verheiratet.
Tipp: Vereinbare mit den Menschen, die Dir wichtig sind, einen Jour Fix und blocke ihn im Kalender. Montagabends schwimmen gehen oder freitagsabends zusammen kochen. Am besten bei Dir zuhause. Dann kannst Du nicht absagen.
 


Du hast mehr als die Hälfte der Fragen mit Ja beantwortet?

Face it: Du gehörst wohl zur Gruppe der Workaholics.Die Arbeit ist nicht Teil deines Lebens, sie ist Dein Leben. Du willst daran etwas ändern? Super, dann fange am besten gleich damit an. Probier den einen oder anderen Tipp in deinem Alltag aus. Privatleben hoch, Jobkontakte runter. Alles, was mit Geld verdienen nicht unmittelbar etwas zu tun hat: mehr davon. Wie du das eine vom anderen unterscheidest? Ganz einfach: Slow Down statt High Speed – denn alles, was langsam geht, ist in der Regel weit weg von Arbeit.
Du bist rundum mit Deinem Leben als Workaholic zufrieden? Auch gut. Dann empfehlen wir Dir zum Abschalten: Modern Times von und mit Charlie Chaplin.

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