Empfehlenswert
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Erstellt: 30.08.11
Bei Ankündigung sogenannter "Buchereignisse des Jahres" ist Skepsis immer angebracht.
Trotzdem war ich neugierig auf den Erstling des Schweden Stieg Larsson, der posthum erscheint, da der Autor bereits 2004 verstarb.
Und tatsächlich handelt es sich bei "Verblendung" um einen hochspannenden, perfekt aufgebauten Thriller der Extraklasse.
Dieser Kriminalroman ist eine unwiderstehliche Mischung aus "Cupido" von Jilliane Hoffman und den besseren Wallander-Romanen von Henning Mankell.
Im Mittelpunkt steht der Journalist Mikael Blomqvist, dessen ansonsten tadelloser Ruf nach Enthüllungen über die Geschäftspraktiken eines Großindustriellen angeschlagen ist. Da kommt ihm das Angebot eines alten Patriarchen, der mit Mühe die Reste seines Konzerns zusammenhält, gerade recht. Für den alten Mann soll Blomqvist ein Rätsel der Familiengeschichte der Vangers lösen.
Mehr als dreißig Jahre zuvor verschwand bei einem Familienfest die damals dreizehnjährige Nichte. Noch immer erhält Hendrik Vanger zu seinem Geburtstag von ihr ein Geschenk, dabei sprechen alle Indizien dafür, dass sie an jenem Tag einem Verbrechen zum Opfer fiel. Mikael Blomqvists Ermittlungen bekommen eine ganz neue Richtung, als er die Hilfe einer jungen Privatdetektivin annimmt und mit ihr in einer Familiengeschichte herumwühlt, die mehr als nur die eine sprichwörtliche Leiche im Keller zu bieten hat...
Über 750 Seiten führt einen der Autor immer wieder auf falsche Fährten, in Untiefen und Abgründe.
Dieses Buch ist zugleich ein psychologisches Meisterstückchen als auch ein sorgfältig recherchierter Wirtschaftskrimi.
Sehr lange hat mich kein Kriminalroman mehr so begeistert, gleichzeitig so in Atem gehalten wie eben dieses Buch von Stieg Larsson, in dessen Nachlass noch zwei weitere Kriminalromane auf die Veröffentlichung warten.
Unverbraucht frisch, ungeheuer spannend und doch mit allen klassischen Attributen eines guten Kriminalromans versehen ist "Verblendung" absolut empfehlenswert.
1 von 3 Lesern fand/en diesen Testbericht hilfreich.

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unwiederstehlich
Erstellt: 10.07.09
Bei Ankündigung sogenannter "Buchereignisse des Jahres" ist Skepsis immer angebracht.
Trotzdem war ich neugierig auf den Erstling des Schweden Stieg Larsson, der posthum erscheint, da der Autor bereits 2004 verstarb.
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Dieser Kriminalroman ist eine unwiderstehliche Mischung aus "Cupido" von Jilliane Hoffman und den besseren Wallander-Romanen von Henning Mankell.
Im Mittelpunkt steht der Journalist Mikael Blomqvist, dessen ansonsten tadelloser Ruf nach Enthüllungen über die Geschäftspraktiken eines Großindustriellen angeschlagen ist. Da kommt ihm das Angebot eines alten Patriarchen, der mit Mühe die Reste seines Konzerns zusammenhält, gerade recht. Für den alten Mann soll Blomqvist ein Rätsel der Familiengeschichte der Vangers lösen.
Mehr als dreißig Jahre zuvor verschwand bei einem Familienfest die damals dreizehnjährige Nichte. Noch immer erhält Hendrik Vanger zu seinem Geburtstag von ihr ein Geschenk, dabei sprechen alle Indizien dafür, dass sie an jenem Tag einem Verbrechen zum Opfer fiel. Mikael Blomqvists Ermittlungen bekommen eine ganz neue Richtung, als er die Hilfe einer jungen Privatdetektivin annimmt und mit ihr in einer Familiengeschichte herumwühlt, die mehr als nur die eine sprichwörtliche Leiche im Keller zu bieten hat...
Über 750 Seiten führt einen der Autor immer wieder auf falsche Fährten, in Untiefen und Abgründe.
Dieses Buch ist zugleich ein psychologisches Meisterstückchen als auch ein sorgfältig recherchierter Wirtschaftskrimi.
Sehr lange hat mich kein Kriminalroman mehr so begeistert, gleichzeitig so in Atem gehalten wie eben dieses Buch von Stieg Larsson, in dessen Nachlass noch zwei weitere Kriminalromane auf die Veröffentlichung warten.
Unverbraucht frisch, ungeheuer spannend und doch mit allen klassischen Attributen eines guten Kriminalromans versehen ist "Verblendung" absolut empfehlenswert.
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Fazinierend, einfach großartig!
Erstellt: 28.11.07
Nach einer Verurteilung wegen Verleumdung von Finanzmogul Kai-Erik Wennerström will sich der Journalist Mikael Blomkvist eine Weile aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Da kommt ihm das Angebot des Industriellen Henrik Vanger gerade sehr gelegen. Vanger beauftragt Mikael herauszufinden, was vor über vierzig Jahren mit seiner Lieblingsnichte Harriet Vanger geschehen ist, die seit dem spurlos verschwunden ist. Als Biograf getarnt, beginnt Mikael Blomkvist zusammen mit der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem jungen Computergenie, in der Vangerschen Familiengeschichte zu graben. Je tiefer die beiden in die Geschichte eintauchen, desto erschreckender werden die Ergebnisse, die sie zu Tage fördern und die sie wünschen lassen, nie mit den Ermittlungen begonnen zu haben.
Klappentexte versprechen einen oft mehr, als der Roman dann halten kann. Im Fall von VERBLENDUNG untertreiben sie höchstens, denn der Roman bietet nicht nur einen hohen Suchtfaktor, sondern die höchste Stufe.
Der mit dem Skandinavischen Krimi-Preis ausgezeichnete Roman ist der grandiose Auftakt der Millenium-Trillogie, die der Schwede Stieg Larsson noch vor seinem plötzlichen Tod im Jahr 2004 vollenden konnte. Im Mittelpunkt der Romane stehen der Journalist Mikael Blomkvist, Herausgeber und Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins Millenium, und die jungen Hackerin Lisbeth Salander. Zwei der interessantesten Krimifiguren der letzten Jahre, die ohne Übertreibung das Zeug haben, sich einen Platz in der Geschichte der Kriminalliteratur zu sichern. Besonders die Figur Lisbeth fand ich schlichtweg unvergleichbar mit allen die mir bisland unterkamen.
Stieg Larsson ist mit VERBLENDUNG einer der spannendsten und komplexesten Thriller der letzten Jahre gelungen. Wenn man bedenkt, dass er nur drei Romane vor seinem plötzlichen Tod fertig stellen konnte, kann man ahnen, was sein Verlust für die Kriminalliteratur bedeuten kann. Mit VERBLENDUNG hat er aber ein absolutes Meisterwerk geschrieben, von dem man auch noch in vielen Jahren schwärmen wird. Das dritte Buch der Triologie erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2008.
Unbedingt lesen!
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Ich bin ge(ver)blendet
Erstellt: 28.04.08
Ich weiß gar nicht, wo ich vor lauter Begeisterung anfangen soll. Einmal in dieses Buch abgetaucht, hat es mich nicht mehr losgelassen. Wir lernen Mikael (Kalle) Blomkvist als vertrauenswürdigen Journalisten kennen, der unter einem Vorwand in die Familiengeheimnisse der Familie Vanger eingeweiht wird. Er soll eine Biografie über die Familie schreiben, aber der eigentliche Grund soll sein, dass er das Verschwinden der damals 16jährigen Harriet aufklären soll. Bereits vor mehr als 40 Jahren war sie von einem auf den anderen Tag fort und ihr Großonkel Henrik Vanger kam nie über diesen Verlust hinweg, wurde jedes Jahr zu seinem Geburtstag durch eine Blume, die man ihm schickte daran erinnert und die Aufdeckung von Harriets Verschwinden hat ihn seitdem verfolgt.
So tauchen wir immer wieder zurück zu dem Tag, an dem sie spurlos verschwand. Die Mischung aus der Jetzt-Zeit und der Vergangenheit, zwischen vergilbten Fotos, früher jungen und heute alten Menschen, wurde von Larrson sehr plastisch geschildert. Wenn ich zwischendurch, bedingt durch ganz irdische Verpflichtungen, nicht immer mit dem Lesen hätte aufhören müssen, hätte ich das Buch wohl in einem Rutsch verschlungen. Jedesmal wenn ich eine Pause einlegen mußte, konnte ich es kaum erwarten, weiterzulesen. Blomkvist und auch seine spätere Kollegin Salander werden beim Lesen automatisch zu Freunden des Lesers, bei denen man dachte, man würde sie im Stich lassen, wenn man nicht schnell weiterliest.
Ich bin froh, dass ich "Vergebung" erst jetzt gelesen habe, wo es bereits alle 3 Bücher der Trilogie gibt, denn der zweite Teil liegt bereits hier neben mir und schreit förmlich danach, gelesen zu werden. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Erlebnisse von Mikael Blomkvist, der hohes Potential hat, eine Lieblingsfigur in meinem literarischen Leben zu werden.
Ganz nebenbei möchte ich auch einmal erwähnen, dass der Textaufbau des Buches sehr augenfreundlich ist. Manchmal ist es bei "dicken" Büchern so, dass die Schrift sehr klein gehalten ist, aber hier stimmt einfach alles. Für mich die perfekte Schriftgröße und auch der perfekte Zeilenabstand. Ein Buch, welches nicht eine Sekunde lang den Gedanken aufkommen läßt "Boah, sooooviel muss ich noch lesen?". Im Gegenteil: Je dünner das Buch am Ende wird, desto trauriger hat es mich gestimmt, dass das Ende bald erreicht ist.
Was mich zudem sehr traurig werden läßt, ist die Tatsache, dass Stieg Larsson bereits verstorben ist. Seine Bücher erleben einen solchen Ruhm, den er nun gar nicht mehr mitbekommt. Mit diesen Augen gelesen, bekommt das Buch einen weiteren melancholischen Touch, der den Zauber und die Faszination des Ganzen ausmacht.
Für mich bereits jetzt schon das Buch des Monats April 2008. Wenn die anderen beiden Teile genauso fesselnd sind (wovon ich stark ausgehe), so wird diese Trilogie einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal bekommen.
11 von 11 Lesern fand/en diesen Testbericht hilfreich.

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Band 1 einer spannenden Trilogie! Schwedischer Thriller vom Feinsten!
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Erstellt: 06.06.11
Der 1. Band der Trilogie habe ich in einem Rutsch verschlungen. Obwohl die ersten 100 Seiten etwas mühsam waren, baut sich danach eine Spannung auf, die mich das Buch kaum weglegen ließen.
Einer der besten schwedischen Krimis, die ich je gelesen habe.
Großartige 687 Seiten (- 100 Seiten) fesselnde Unterhaltung machen süchtig nach Teil 2 und 3.
Schade, dass dieser Autor nicht mehr lebt, er hätte uns noch viel mehr gute Thriller hinterlassen können.
Inhalt:
Der Journalist Mikael Blomkvist zieht sich nach einer Prozess - Verurteilung, eines von ihm geschriebenen Artikels, ein Zeitlang aus seiner Redaktion zurück. In dieser Phase engagiert ihn Henrik Vanger. Der 82 -jährige Großunternehmer ist seit über 30 Jahren auf der Suche nach seiner verschwundenen Nichte Harriet Vanger. Während Mikael alle alten Akten durchstöbert, findet er tatsächlich neue brauchbare Spuren. Für seine aufwendigen Ermittlungen stellt er Lisbeth Salander für die Recherchen an. Beide sind so erfolgreich, dass sie bald einem Serienkiller auf der Spur sind, der Mikaels Leben bedroht.
Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander sind ein interessantes Ermittlerpaar in diesem Roman. Die Vergangenheit von Lisbeth und die Geschehnisse in dieser Geschichte sind wirklich Hardcore.
Empfehlenswerter Thriller, der begeistert. Der Schreibstil liest sich flüssig und schnell. Die schwierige Anfangsphase ist wegen zu vieler Romanfiguren und Geschehnisse, so wie der ungewohnten schwedischen Namen. Wer am Ball bleibt, ist bald in die Geschichte mit eingewoben.
Ich freue mich auf die nächsten Bände:
- "Verdammnis"
- "Vergebung"
Danke für Euer Ja!
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