Tintenherz DVD
Erstellt: 19.03.10
Die Statements:
1) Ich kannte das Buch noch nicht.
2) Ich konnte der Handlung problemlos folgen.
3) Große Schauspielernamen halten was sie versprechen
4) Die geniale Grundidee der Geschichte vermochte mich durchweg zu fesseln.
Die Begründung:
1) Das Buch nicht zu kennen, erweist sich mal wieder als großer Vorteil für meinen Filmgenuss, denn wenn ich mich auf die anderen Rezensionen verlassen möchte, dann hätte ich wohl anders herum wenig Spaß an dem Film gehabt.
2) Die Handlung des Films, so wie ich sie, übrigens als durchaus zusammenhängend, wahrgenommen habe:
Mo(rtimer) ist eine Zauberzunge. Er kann Figuren und Gegenstände aus Büchern herauslesen und auch hineinlesen. Bevor ihm seine Fähigkeiten klar werden, hat er damit schon großen Schaden angerichtet. Denn er hat vor Jahren den Bösewicht Capricorn aus dem Roman Tintenherz heraus gelesen und seine eigene Frau darin verschwinden lassen. Seither hat Mo sein Leben dem Wiederfinden seiner Gattin verschrieben. Natürlich trifft er bei dieser Suche, auf der seine pfiffige Tochter Meggie ihn begleitet, ebenso fiese wie interessante Typen und erlebt fantastysche Abenteuer. Und natürlich müssen die Guten, wie in jedem anständigen Fantasywerk, verhindern, dass das ultimativ Böse über die Welt gebracht wird.
3) Alleine die Darsteller sind so großartig, dass sie über eine holperige Handlung (falls es denn eine zu beklagen gäbe) schlicht hinwegspielen. Brendan Fraser und Hellen Mirren waren Cornelia Funkes Wunschbesetzung für Mo und Tante Elinor, und Hellen Mirren als wahre alte Dame ist ein echter Knaller. Diese Frau rettet jeden Film, und auf jeden Fall rettet sie zusammen mit Paul Bettany, der den sehr vielschichtigen Staubfinger umwerfend spielt, diesen Film deutlich über das Mittelmaß hinaus.
Weitere große Namen, die hier für meine 4-sternige Zufriedenheit verantwortlich sind, lauten: Eliza Bennett, die im Verlaufe des Films immer besser wird, Sienna Guillory einfach nur zum Anschauen, weil wie immer elfenschön, Andi Serkis-Gollum, der zum Fiesling geboren scheint und nicht zu vergessen Rafi Gayron als Ali-Baba-Räuber, der so witzig spielt, dass die meisten Lacher auf sein Konto gehen.
4) Aus dieser genialen Idee hätte man sicher weitaus mehr machen können, und es ist mir schon klar, dass es genau das ist, was die Buchkenner bemängeln, aber für mich als Buchunkundige stellt sich Cornelia Funkes Idee, so wie sie der Film präsentiert, als absolut originell und äußerst fesselnd dar.
Die Bücher wispern verlockend. Es gibt ein paar Wenige, die die Macht haben sich hineinzulesen oder auch jemanden herauszulesen. Staubige Antiquariate, protzige Bibliotheken, schrullige Autoren, exzentrische Sammlerinnen, Fleisch gewordene Helden und Sand gewordene Wüste... die Liebe zum Buch als Medium der Verzauberung quillt diesem Film aus allen Poren.
Ich war gespannt wie nix, ab dem Moment wo Rotkäppchens Umhang vom Himmel hernieder flatterte und diese Spannung hat sich bis zum Schluss gehalten. Ja, ich bin filmisch vom Buch verzaubert worden.
Das heißt:
Ein sehenswerter Film für Jung und vielleicht auch für Kindlich-Alt, dessen Wiederansehensfaktor sich aber - ganz nach dem persönlichen Geschmack ;-)
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witzig, spannend...
Erstellt: 29.03.11
Ja, es gibt sie tatsächlich - Menschen, die die Bücher von Cornelia Funke nicht gelesen haben und dazu gehöre ich auch. Da aber Brendan Fraser die Hauptrolle in diesem Film spielt und ich schon etliches über das Buch gehört hatte, sah ich mir diesen Film dann doch an.
Was soll ich schreiben - ich fand ihn toll. Er war kurzweilig, die Schauspieler sind gut und die Story habe ich auch begriffen, ohne das Buch zu kennen. Und jetzt werde ich mir auch die Bücher holen, denn ich muss sagen die Geschichte hat mich verzaubert.
Beschreibung:
Im Fantasy-Abenteuer nach dem Bestseller Tintenherz von Cornelia Funke begibt sich ein Vater mit seiner Tochter auf eine Reise durch reale und imaginäre Welten. Mortimer Mo Folchart (Brendan Fraser) ist Buchbinder und hat eine besondere Leidenschaft für Bücher. Seit Jahren reist er mit seiner Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) von Ort zu Ort, um verschiedene Antiquariate zu besuchen. Als Mo und Meggie wieder einmal ein Antiquariat aufsuchen, vernimmt Mo Stimmen, wie er sie seit Jahren nicht mehr gehört hat. Und als er den Stimmen folgt erschaudert er vor dem Anblick des Buches, aus dem sie kommen: Es ist Tintenherz. Genau dieses Buch sucht Mo, seit Meggie drei Jahre alt war damals nämlich ist ihre Mutter Resa in dieser mystischen Welt verschwunden.
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GANZ OK - BUCH ABER NICHT WIRKLICH GUT UMGESETZT
Erstellt: 05.12.09
zum Inhalt: Mo ist eine Zauberzunge, dass heißt, alles Geschichten, die er laut aus Büchern vorliest, erweckt er damit zum Leben und bringt die Charaktere in unsere Welt. Doch Mo war sich seiner "Gabe" nicht immer bewusst - und so hat als seine Tocher klein war, die Schurken aus einem Buch namens Tintenherz herausgelesen - was noch dazukommt: Wenn die Gestalten in unsere Welt kommen - verschwindet jemand aus unserer Welt in deren. In Mo s Fall war das seine Frau...
Eigentlich kennt man ja die Story - und das Buch ist ja auch wirklich ein Knaller. Beim Film allerdings wurde erheblich "gespart": es entstehen ganze Logiklöcher - nicht nur Lücken - für mich scheint der Film einfach lieblos gemacht. Hervorzuheben ist die grandiose Starbesetzung, die ihre Arbeit auch wirklich sehr gut machen...
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Das Buch ist besser!!!
Erstellt: 13.09.09
Das Buch,oder besser die Triologie Tintenherz, Tintenblut, Tintentod, fand ich schlichtweg genial. Die Story mit der Begabung sich in Bücher hinein zu lesen oder Personen und Gegenstände heraus zu lesen, einfach klasse. Also musste ich mir auch unbedingt den Film ansehen. Die Story ist ganz gut umgesetzt und auch die Figuren, kommen größtenteils an meine Vorstellungen heran. Nur leider wird es keine weiteren Teile geben, da man eigentlich alle drei Teile in einen gepackt hat.
Trotzdem macht es Spaß ihn anzuschauen, besonders, wenn man die Bücher nicht kennt.
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Nicht mit dem Buch zu vergleichen
Erstellt: 26.05.09
Mo hat eine Gabe.
Als er eines Abend seiner Frau und seiner Tochter vorliest, verschwindet seine Frau in das Buch, im Gegenzug kommt der Bösewicht Capricorn in die reale Welt !
Jahre später sucht Mo immer noch das verschollene Buch, um seine Frau zu finden.
Als er es dann endlich hat ist ihm Capricorn auf dem Fersen, denn er möchte
Macht und Reichtum, denn alles was Mo laut vorliest, erscheint in der realen Welt!
Das schlechte, es muß immer ein Austausch stattfinden, der nicht zu
kontrollieren ist !
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