R. Emmerich: Chaos,Tod und viel Action-nur ohne Aliens.
Erstellt: 30.05.06
Schnee in New Delhi, handballgroße Hagelkörner verwüsten Tokios Straßen
Und Los Angeles wird von wilden Tornados heimgesucht. Die gesamte Nordhalbkugel ist von verheerenden Klimakatastrophen betroffen. Grund dafür sind globale Erwärmungen, die durch das Schmelzen riesiger Eisschollen im Nordatlantik hervorgerufen werden. Der Paläoklimatologe Jack ist der einzige, der die kritische Situation erkennt. Ihm nach entsteht in weinigen Tagen eine neue Eiszeit. Die einzige Lösung sei, alle Menschen die noch nicht vom Eis erreicht wurden, zu evakuieren, während sein Sohn immer noch in Manhattan ist. Er macht sich auf den Weg von Washington D.C. nach Manhattan. Es beginnt ein spannender Wettlauf mit der Zeit...
Vergleicht man das Alien- Spektakel „Independence Day“ mit „The Day After Tomorrow“, erscheint einem das neuste Meisterwerk von Roland Emmerich weitaus glaubhafter; Doch ist auch dieser Blockbuster immer weit von der Realität entfernt. Klimaforscher halten es für äußerst unrealistisch, dass durch das Ungleichgewicht zwischen Salz- und Süßwasser im Meer eine neue Eiszeit hervorgerufen wird, geschweige denn sich in solch rasanter Geschwindigkeit ausbreitet. Doch sehen sie in als Anregung für junge Leute, sich mit dem Thema der Klimabewegung auseinander zu setzen.
Der Film basiert weder mit Glaubhaftigkeit, noch strahlt er mit Hollywood- Stars. Vielmehr sind es die Special Effects, auf die der Film aufbaut.
Da werden Manhattans Straßen von unglaublichen Wassermassen durchflutet, Menschen erfrieren in Sekunden während die Freiheitsstatur nur noch ihrem Kopf aus dem Eis streckt. Gegen die überwältigenden Eismassen des eingeeisten New Yorks, sähe ein Brad Pit oder eine Julia Roberts lächerlich aus. Einer der wenigen nicht gelungenen Tile des Films, sind die Szenen, die witzig erscheinen sollen. Die einzig witzige Szene ist die, in der die Amerikaner versuchen illegal nach Mexiko zu kommen. Widersprüchlich erscheint jedoch, dass am Ende berichtet wird, man sei dort mit viel Gastfreundlichkeit aufgenommen worden.
Roland Emerich erschuf mit “The Day After Tomorrow“ einen würdigen Nachfolger zu Independence Day. Er kann es ohne Starbesetzung schaffen, zu einem der Top Movies 2004 aufzusteigen und ist für jede Altersgruppe zu empfehlen.
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The Day after Tomorrow - Top oder Flopp ?
Erstellt: 10.06.06
Mit diesem Film ist es Roland Emmerich gelungen, trotz erschreckend Charaktere und einer unwahrscheinlich vorhersehbaren Geschichte, einen Blockbuster zu kreieren, der einen gebannt bis zum Ende im Sessel sitzen bleiben lässt. Es sind die Spezialeffekte, wie eine Wand aus Wasser, die sich über die Fifth Avenue in New York schiebt, oder Wirbelstürme, die Los Angeles zerfurchen, die äußerst realistisch wirken. Das ist eigentlich auch zu erwarten, bei derartigen Budgets, The Day after Tomorrow hat immerhin $125 Mio. gekostet.
Die Klimakatastrophe steht bevor. Eine Eiszeit droht die gesamte Nordhalbkugel in eine Mondlandschaft zu verwandeln. Der Vizepräsident (Kenneth Welsh) ist der profitgeile Bösewicht, der partout nicht auf die Warnungen des Klimaforschers und Helden Jack Hall (Dennis Quaid) hören will. Dieser macht sich auf den Weg seinen Sohn Sam (Jake Gyllenhaal) in New York zu retten. Die vermurkste Vater Sohn Beziehung und die Liebesgeschichte zwischen Sam und Laura (Emmie Rossum, die die getötete Tochter von Sean Penn in "Mystic River" spielte), geben der Handlung keinen unnötigen Tiefgang. Unglaubwürdig ist hingegen die Verhaltensweise der Charaktere, während der nahenden Apokalypse. Jeder weiß im rechten Moment, was er oder sie zu tun hat. Millionen Menschen sterben, jedoch sehen wir keine nackte Haut. Niemand nimmt Drogen, stielt, flucht oder ist selbstsüchtig.
Die amerikanische Umweltpolitik wird als Ursache für die Katastrophe aufgeführt und ist eine Kritik Emmerichs an der Regierung Bushs. Als der Präsident gegen Ende dem amerikanischen Volk aus Mexiko eine einsichtige Rede hält, entschuldigt er sich herzerweichend für seine Fehler. In dieser Hinsicht hat Herr Emmerich, der zusammen mit Jeffery Nachmanoff für das Drehbuch verantwortlich ist, Sinn für Humor (ob das an der Stelle beabsichtigt war oder nicht sei dahingestellt).
Der Film hat auch seine bewusst witzigen Momente. Unter anderem sehen wir Horden von Amerikanern über den Rio Grande illegal nach Mexiko fliehen, während die mexikanischen Behörden versuchen die Grenzübergänge zu schließen. Die gelungenen Bilder der Naturgewalten werden uns in unseren Träumen jagen, genau deswegen macht der Film Spaß und wird seinen Weg in die eine oder andere DVD Sammlung finden.
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The Day After Tomorrow
Erstellt: 30.01.07
... beschreibt ein hochinteressantes, heikles und in letzter Zeit immer wichtiger werdendens Thema. Die Auswirkungen des Klimawandels sowohl für die Umwelt als auch für den Menschen. Und das verpackt in einer actionreichen, dramatischen Vater-Sohn Story, welche schon in zig anderen 0815 Streifen zentrales Thema war (Vater versucht gefährdeten Sohn vor einer unausweichlichen Bedrohung zu retten., etc.). Vor allem die Familienbeziehungen oder das Verhalten der Minister und Politiker, wurden wie schon von anderen Rezesenten behauptet, sehr klischeehaft in Szene gesetzt. Doch um die "gute" Story dreht sich der größte Teil des Filmes nicht. Hauptdarsteller in "TDAT" sind klar die Special Effects und visuellen Effekte. Bei diesen wurde in beeindruckender Marnier keine Kosten und Mühen gescheut. Vor allem die riesige Flutwelle wirkt wirklich bedrohlich und realistisch. Meiner Meinung nach hat man den Effects zuviel Bedeutung geschenkt und auf die Storyline und Logik vergessen. So kommen ab und zu irgendwelche stümperhaften Logikfehler vor, dass man nur den Kopf zu schütteln vermag (zB die Szene am Dach des Einkaufszentrum ist ja wirklich grenzenlos lächerlich); Auch die kleine Lovestory von Jack Gyllenhaal wirkt einfach nur klischeehaft und unpassend. Stellenweise erinnert mich The Day After Tomorrow an Armageddon -> Kometeneinschlag in Paris im Gegensatz zu Hageleinschlag in einer asiatischen Stadt. Wie gesagt The Day After Tomorrow ist ein atemberaubender Effektfilm, aber mehr schon nicht. Rein die SE wissen zu unterhalten, die Storyline mit Garantie nicht -> zumindest nicht mich. Im großen und ganze ist TDAT meiner Meinung nach nicht mehr als ein Durschschnittsfilm. Hochwissenschaftliche Erkenntnisse wird man aus diesem Blockbuster nicht gerade ziehen. Aber man kann ihn ruhig einmal gesehen haben. Als Samstag Abend Unterhaltungsfilm bewirkt er mit Sicherheit seinen Zweck.
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Und sie dreht sich immer noch...
Erstellt: 29.09.09
The Day After Tomorrow von R.Emmerich ist eine bombastische Weltuntergangvision. Das war es. Geschichte und Handlung, Dialoge und Umsetzung, oder Schauspielerische Leistung sind Mangelware. Ein Verkettung solch dramatischer Naturgewalten ist auch für einem Laien unvorstellbar. Zur Geschichte selbst,typische amerikanische Hau-Ruck Mentalität, Vater versucht eingeschneiten Sohn zu retten, opfert einen Kollegen, gelangt zu seinem Sohn, der eigentlich ganz gut alleine zurecht kam. Sicher, die Spezialeffekte, ( Tornados, Stürme oder die Sintflutszenen ) gepaart mit gewaltigen Sound und Ton Effekten, kommen durchschlagend an, aber Panik löst dieser Streifen bei den wenigsten aus. Sogar Al Gore verwandte Szenen aus diesem Film, um für sein Projekt "Eine unbequeme Wahrheit" zu werben. Schade nur das diese Szenen aus einem Studio kamen.Was bleibt, die Erde dreht sich trotzdem weiter.
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Tolle Effekte, derzeit fast schon akuell
Erstellt: 10.01.07
Habe den Film im Kino gesehen und in dann möglichst preiswert Als DVD kaufen.
Gegenüber ladepreis(neu) oder Videothek (100 abgespielt)immer noch was gespart.
Zum Film: die erste Stunde ist wirklich furios, man hat kaum Luft zum Atem holen. Dann verflacht der Film ünverständlicher Weise (die Vater-Sohn Beziehung nimmt zu viel Raum ein)
Leider wieder: Was wäre ein Emmerich Film ohne ein Happy End mit viel Pathos.
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