Canon EOS 400D Olympus E500 Nikon D40 Vergleich
Erstellt: 31.07.07
Wer Freude an der digitale Fotografie haben möchte, kommt um eine digitale SLR Kamera nicht herum. Keine der so schön handlichen Kompakten kann den Spiegelbrüdern letztlich bildmäßig das Wasser reichen. Also muss eine Spiegelreflexkamera her, aber welche? Versuchen wir es einmal streng sachlich: Meine Empfehlung: Steigen Sie im Low-Cost-Sektor der SLR Fotographie mit einem guten Setobjektiv ein. Die Marktanalyse zeigt folgende Modelle, mit denen ich in der Praxis ( und nicht aus der Internetrecherche) eine Vielzahl von Aufnahmen gemacht habe und wo ich mich ein wenig berufen fühle, eine Wertung abzugeben.
1. Canon EOS 400 D mit dem Canon EF-S 18-55 ( 10 Millionen Pixel) ca 650 Euro
2. Olympus E500 mit mit dem Olympus 14-45 ( 8 Millionen Pixel) ca 420 Euro
3. Nikon D40 mit dem Nikon DX-S 18-55 (6 Millionen Pixel) ca 470 Euro
Mit allen drei Systeme lassen sich technisch hochwertige Fotos machen. Den besten Allround Eindruck hinterlässt allerdings das Nikon Set. Die Nikonaufnahmen sind ausgewogen in der Belichtung, kontrastreich in der Darstellung, kräftig und harmonisch in den Farben. Ganze Aufnahmeserien unter verschiedenen Lichtbedingungen zeigen keine Ausreißer in der Belichtungsgenauigkeit. Die Automatiken der Nikon arbeiten sehr zuverlässig. Abwohl die Auflösung der Kamera nominell die schlechteste ist, kann sie mit den beiden Konkurrenten locker mithalten, da die Auflösung nur ein wichtiges Bildkriterium ist. Mindestens ebenso wichtig ist der Bildkontrast,die exakte Belichtung und das Rechenprogramm der Bildmaschine in der Kamera (Firmware). In diesen Disziplinen patzt die Nikon in keinem Einzelfall. Hinzu kommt bei dieser Kamera eine intuitiv einfache Einarbeitung und eine wertige Verarbeitung. Auch die Canon liefert eine erstklassige Bildqualität aufgrund der hohen Auflösung und des guten Bildsensors, das Setobjekiv kann allerdings mit dem Nikon Modell weder in der Verarbeitung noch im Kontrastverhalten mithalten ( das war auch bei den analogen EOS Modellen schon der Fall). Überhaupt ist die Canon schlechter verarbeitet und bietet auch subjektiv das schlechtere Wertgefühl. Hinzu kommt noch ein preislicher Abstand von 200 Euro als Mehrpreis, das muss man als Einsteiger auch bedenken.
Olympus verramscht die E500 zur Zeit, da die Nachfolgemodelle in den Regalen stehen. Insgesamt kann die Olympus bei der Bildqualität im direkten Vergleich nicht ganz überzeugen obwohl sie zwei Millionen Pixel mehr auflöst als die Nikon. Die Bilder sind zwar farbharmonisch aber einfach nicht knackig scharf. Hinzu kommt das kleine Sucherbild ( für eine Spielgelreflexkamera schon sehr wichtig). Ansonsten ist die Olympus sehr gut verarbeitet und verfügt über ein Staubschutzsystem. Über den Wert solcher Staubschutzsysteme kann man streiten, notwendig sind sie nicht, wenn man auf häufigen Objektivwechsel verzichten kann.Summa summarum heisst meine Empfehlung : NIKON D40 . Sie bietet das beste Preis-Leistungsverhältnis, umso mehr als das D40 set schon unter 400 Euro zu haben ist.Das ist für die angebotene Qualität sensationell günstig.
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Die Digital-Spiegelreflex Nikon D40
Erstellt: 02.07.09
Die brandneue Digital-Spiegelreflex Nikon D40 bietet zum kleinen Preis eine bessere Bildqualität als viele teure D-SLRs.
Die neue D40 löst die 2005 vorgestellte D50 als Einsteigermodell in Nikons D-SLR-Sortiment ab. Obwohl nach wie vor auch in der D40 "nur" ein 6-Megapixel-CCD zum Einsatz kommt, überzeugt die neue SLR im Test mit einer hohen Auflösung von 1.819 Linien. Der deutlichste Leistungsanstieg lässt sich aber beim Rauschen erkennen: Mit einem sehr geringen Bildrauschen auch bei hohen ISO-Werten bietet die D40 ein ebenso exzellentes Rauschverhalten wie die deutlich teurere Nikon D80. Damit kann die D40 sogar gut mit den aktuellen 10-Megapixel-SLRs mithalten. Die Empfindlichkeit der D40 reicht von ISO 200 bis 3.200. Insgesamt ist die Bildqualität sehr gut und belegt den hohen Qualitätsstandard, den Nikons aktuelle D-SLRs aufweisen.
Auch die Geschwindigkeit erfüllt die Erwartungen – die D40 ist schnell (etwa 0,4 Sekunden Auslöseverzögerung mit Autofokus und 0,5 Sekunden Einschaltzeit) und schießt im Serienbildmodus bis zu 3 Fotos pro Sekunde; in Folge sind bis zu 40 JPEG- und 5 RAW-Bilder möglich.
Praktisch und einfach
Als günstige Einsteiger-SLR bietet die Nikon zwar keine Ausstattungs-Highlights wie einen Bildstabilisator oder eine Staubentfernungs-Funktion und weist auch nur 3 Autofokus-Messfelder und ein Rändelrad auf – aber das hochwertige 2,5-Zoll-Display (230.000 Pixel) und der (trotz Dachkantspiegel) helle Sucher sind sehr gut.
Für eine besonders einfache Bedienung bietet die Nikon D40 neben zwei Automatik-Einstellungen (eine mit und eine ohne Blitz) 6 Motivprogramme und kann zu allen Funktionen erklärende Hilfetexte sowie Beispielbilder im übersichtlichen Menü einblenden. Auch Kamera-interne Bearbeitungsmöglichkeiten wie D-Lighting, Rote-Augen-Entfernung, Beschneiden und verschiedene Filtereffekte bietet die neue D-SLR. Die Abmessungen (126 x 94 x 64 Millimeter) und das geringe Gewicht machen die Kamera recht handlich, das Kunststoffgehäuse ist sauber verarbeitet und wirkt solide. Als Speicher dienen der D40 SD-Karten.
Objektiv-Kompatibilität
Nikon bietet die D40 ausschließlich in Kombination mit einem ebenfalls neuen AF-S DX Zoom-Nikkor 18–55 mm 1:3,5–5,6 G ED II mit Silent-Wave-Motor an (27 bis 82,5 Millimeter entsprechend Kleinbild). Da die D40 keinen integrierten Schrittmotor für die Steuerung alter Objektive hat, funktioniert der Autofokus nur mit neueren Wechselobjektiven, die über einen eigenen Autofokus-Antrieb verfügen. In diversen Internetforen bezieht die D40 Kritik für diesen Sachverhalt – unserer Meinung nach zu Unrecht, wenn man bedenkt, an wen sich diese Kamera wendet: Als günstiges Einsteigermodell soll sie Fotografen den Umstieg von der normalen Digicam in die digitale Spiegelreflex-Fotografie ermöglichen. Die wenigsten dieser Fotografen haben aber alte Nikon-Objektive im Schrank liegen. Das neue Kit-Objektiv bietet eine gute Auflösungsleistung und deckt einen vernünftigen Brennweitenbereich ab, der in der Praxis die meisten Aufnahmesituationen gut abdeckt.
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Nikon D40 + Nikon DX-S 18-55 erste Wahl ?
Erstellt: 16.06.07
Wer wie ich in mehr als 35 Jahren mit vielen renommierten SLR Kameras eine Unzahl von Aufnahmen gemacht hat und nun seit ein paar Jahren auch mit kompakten und SLR Digitalen versucht gute Fotos zu machen, der ist von neuen Produkten nicht so schnell zu überzeugen, da der Qualitätsanspruch sehr hoch angesiedelt ist. Die Nikon D40 mit dem obligatorischen DX-S 18-55 Objektiv hat mich in den Bildergebnissen letztlich gewinnen können. Der Durchschnitt der Aufnahmen ist besser als die der Mitbewerber(Canon,Pentax,Olympus)obwohl die nominellen Auflösung der Nikon nur 6,1 Millionen Pixel aufweist, deutlich weniger als die Canon und Olympus Modelle. Auch hier gilt wieder die banale digitale Erkenntnis, dass nur das harmonische Zusammenspiel von Auflösung,optischer Leistung des Objektivs und der Bildengine sehr gute Bildergebnisse garantiert. Bei der Nikon gefällt insbesondere das Kontrastverhalten(neben der Auflösung das wichtigste Bildkriterium), das Rauschverhalten im niedrigen und mittleren ISO Bereich und das Fehlen von sichtbaren Bildfehlern( Artefakte, chromatische Aberration usw.). Im Ergebnis erhält man scharfe, kontrastreiche Bilder mit einer harmonischen Farbwiedergabe, die nikontypisch eher kühler ausfällt. Selbst Perfektionisten können der Automatik vertrauen. Auch an der Qualität der Bilder im Standard-JPEG Format gibt es wenig zu kritisieren. Man wird deshalb nur selten im Raw Format fotographieren wollen. Summa summarum ein qualitativ hochwertige Einsteigerkamera mit gutem Handling, ausgezeichneter Verarbeitung( da sollte Canon einmal genauer hinsehen),logischer und einfach zu lernender Bedienung, einen 1 A Display mit hoher Auflösung und einem zur Zeit unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis. Für das Set wird man zur Zeit nur etwas mehr als 450 Euro ausgeben müssen. Deshalb kann das Urteil nur "ausgezeichnet" lauten. Ein Wort noch zu den ewigen Nörgelern, die ihre Kritik an der fehlenden Kompatibilität der D40(und D40x)zu den Nikon Objektiven außerhalb der DX-S und DX-I Serien festmachen: Bitte den Nikon Leuten nicht das vorwerfen, was andere Hersteller (bisher im Gegensatz zu NIKON) schon seit Jahrzehnten praktizieren, die fehlend Kompatibilität. Die D40 ist ein Einsteigerkamera mit einem völlig ausreichenden und preiswerten ( 55-200,18-135)Objektivangebot. Fremdhersteller wie Sigma und Tamron bieten mittlerweile für die D40 Modelle einige Objektive an, so dass diese Diskussion jetzt wohl beendet ist.
Liebe Canon-,Pentax-,Sony-,Olympus-Fans. Dies ist kein Testbericht, der sich gegen Eure Kameraentscheidung richtet.Ich fotographiere selbst neben der Nikon mit einer Olympus E-500 und einer Canon 400D. Aber... Wahrheiten sind nun einmal unteilbar, auch wenn sie einem persönlich nicht immer gefallen.
166 von 175 Lesern fand/en diesen Testbericht hilfreich.

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NIKON D40 Fakten
Erstellt: 09.09.07
Testbericht für: Nikon D40 6,1 MP Digitalkamera - Schwarz (Kit mit 18-55mm Objektiv)
Fotografiere seid langen mit DSLR und anderen Kameras. Mein vorgänger Modell war die D70 die durch einen Sturz stark beschädigt worden ist, also mußte eine neue her.
Das wichtigste: Die D40 macht absolut sehr gute Aufnahmen, die vor allem in ihrer Rauschärme und Detailgenauigkeit voll Überzeugen, da ich viel Nachtaufnahmen und Langzeitbelichtungen mache ist mir die Rauscharmut sehr wichtig...seid ich mit ihr Fotografiere brauche ich keine Neat - Image (Rauschunterdrückungssoftware)mehr, selbst bei 100% vergrößerung sind die Bilder noch sehr ansehnlich auf dem PC. Zur D70 ist die Bildqulität jedenfalls gestiegen!!
Die Schnelligkeit ist im vergleich zur D70 gleichschnell wenn nicht sogar etwas schneller vom Anschalten und der Autofokussteuerung aus betrachtet. Der AF ist sehr zuverlässig und stellt immer scharf dank AF-Hilfslicht.
Monitor ist sehr Brilliant und schön groß in seiner Darstellung ...vor allem den Bildbetrachtungsmodus finde ich sehr gut , da man 21- Fach reinzoomen kann und schon vorab verwackelte Aufnahmen sofort löschen kann.
Menüführung lässt keine Wünsche offen und es lassen sich alle Einstellungen die auch die D70 hat hier auch manuell einstellen!
Die 3 Messfelder finde ich eigentlich ausreichend..bei Freihandaufnahmen eh kein Problem...Vordergrund Motiv was scharf sein soll Anvisieren - Auslöser bis zu ersten Druckpunkt und wieder zum Ausschnitt zurückschwenken und gut ist! nur bei Stativaufnahmen kann es etwas umständlich sein nur 3 Messfelder zu haben.
Das Kit- Objektiv wollte ich erst garnicht haben....aber nach den ersten Aufnahmen war ich doch sehr angetan von der Optischen Leistung, die ich auch klar besser finde als das 18-70DX-ED G von der D70, weniger verzeicnung da Zoombereich kleiner....
Verarbeitung allgemein: gut
Für den Preis ist die Kamera gut verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck obwohl sie aus Kunstoff ist.
weitere kurzfakten:
Pos.:
- Akku bis 500 Foto!
- IR- Fernbedienungstauglich!
- heller Sucher
- Metallbayonet
- Leise
- SD- carten (Bei CF können Kontakte abknicken)
- Preis Leistung!
Neg.:
- kein Plastikabdeckschutz für Monitor wie bei der D70
- Batteriefachdeckel mir etwas zu filigran gestalltet...aber hat ja wenig
belastung
- Gehäusestärke könnte mehr sein da ist die D70 solider gebaut.
- etwas klein von der Höhe für große Hände etwas gewöhnungsbedürftig
- Objektivtauglichkeit zu alten und anderen Herrstellern.
- keine Dichtungslippen (Batteriefach etc.)
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