Last Samurai Inhalt/ Kritik
Erstellt: 06.12.06
Der Bürgerkriegsveteran Kapitän Woodrow Algren erreicht Japan gegen Ende der 1870er, um dort die Truppen des Kaisers Meiji auszubilden, um von der langgehaltenen Tradition, dass man auf Samurai baut, um die Gegenden zu schützen, abzukehren. So wird Meijis neue Armee vorbereitet, die restlichen Samurais auszulöschen. Als Algren sich verletzt und von den Samurai gefangengenommen wird, lernt er deren Kodex näher kennen, und so stellt sich für ihn die Frage, auf welcher Seite er von nun an stehen möchte.
Edward Zwick, der vor allem durch den oscargekrönten Shakespear in Love in Erscheinung trat, erfüllt sich mit diesem Film einen Lebenstraum und das fühlt man. Denn die fantastische Geschichte ist mit starken Darstellern und tollen Filmsequenzen grandios in Szene gesetzt!
Die Kultur Japans ist eine Faszination, die viele Menschen begeistert und vor allem nicht mehr los lässt. Durch Filme wie Crouching Tiger, Hidden Dragon und Hero wurde der asiatische Film auch in Deutschland salonfähig, umso höher war die Erwartungshaltung an einen amerikanischen Film mit Darstellern wie Tom Cruise, Billy Connolly (White Oleander) und Timothy Spall (Harry Potter and the Prisoner of Azkaban), der sich mit der Epoche der Meiji-Reformen beschäftigt.
Diese Epoche war für Japan der entscheidende Schritt in Richtung der westlichen Zivilisation, nachdem es sich 200 Jahre lang isoliert hatte und nur seinen Traditionen folgte. So kam es, dass in dieser Zeit des Wandels die Tradition und die Moderne sich gegenseitig berührten und insbesondere auch störten. Es geschah in vollkommen alltäglichen Dingen wie dem Kimono für die Frau und der Melone für den Mann, aber auch in der Auseinandersetzung der traditionellen Samurai mit ihren Schwertern und der Soldaten mit dem Repetiergewehr.
Genau diese Auseinandersetzungen waren es, die Edward Zwick (Shakespeare in Love) anspornte The Last Samurai zu machen und dieser persönliche Enthusiasmus wiederum merkt man dem Film deutlich an. Auch wenn der Trailer anderes andeutet, findet man sich von der ersten Minute an in einer Produktion, die nicht nur unheimlich episch, sondern auch realistisch und nachvollziehbar wirkt. Vor allem die Gedanken und Gefühle des Captain Nathan Algren (Tom Cruise), der von den Samurai gefangen gehalten wird und dadurch die Tradition kennen lernen muss, sind für den Zuschauer deutlich sicht- und spürbar und das macht diese Produktion so sympathisch.
Aber nicht nur die Story und Umsetzung kann überzeugen, auch die Darsteller zeigen, dass es sich hier um einen echten Streifen mit Blockbuster-Format handelt. Besonders hervorzuheben ist hier sicherlich Tom Cruise, den ich durch Vorurteile als die Fehlbesetzung des Jahres eingestuft hatte und dann umso mehr überrascht war, als mir von Szene zu Szene mehr klar wurde, wie sehr ich mich hier in ihm getäuscht hatte.
Das Sahnehäubchen ist sicherlich die famose Musik von Meisterkomponist Hans Zimmer, der sich wieder einmal selbst übertroffen hat! Jedes Bild, egal ob dramatisch, theatralisch, traurig, glücklich oder einfach nichts sagend wird von gigantischen und emotional überwältigenden Tönen untermalt.
Einziger Wehrmutstropfen bei dieser aufwendigen und sehr detailgetreuen Produktion ist die letzte Konsequenz mit der auf die abschließenden Actionsequenzen hingearbeitet wird. So zerstört Zwick im letzten Teil des Film die gefühlvolle Epik und legt den Fokus sehr stark auf Action und Effekte, was dem Einen sicherlich gefällt, dem Anderen aber nach zwei Stund
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Last Samurai - Highlight oder Flopp ?
Erstellt: 07.06.06
Inhalt:
In vielen Schlachten des Bürgerkrieges und gegen die Indianer hat sich Captain Nathan Algren (T. Cruise) Ruhm und Ehre verdient. Doch er hat Probleme mit seiner Vergangenheit, in der er unschuldige Menschen getötet hat, und ist heute dem Alkohol verfallen. Seinen Lebensunteralt verdient er sich, indem er als erfahrener Kriegsveteran Werbung für Gewehre macht. Ein japanischer Geschäftsmann bittet ihn, zusammen mit einigen seiner Waffenbrüder nach Japan zu kommen, und dort Soldaten auszubilden. Der Grund: Katsumoto (Ken Watanabe), ein Samuraikämpfer in alter, japanischer Tradition, steht in seinen Augen dem Fortschritt im Lande im Weg. Für den richtigen Preis lässt Algren sich überreden, und er beginnt mit der Ausbildung der unerfahrenen Bauern zu Soldaten. Schon wenige Wochen später fordert sein Vorgesetzter den Einsatz seiner Truppe, da Katsumoto einen weiteren Angriff plant. Algren ist nicht einverstanden, da seine Männer für einen Kampf noch lange nicht bereit sind, was er auch eindrucksvoll demonstriert. Dennoch müssen er und seine japanischen Untergebenen in die Schlacht ziehen. Im Kampf gegen die erfahrenen Samuraikrieger haben sie keine Chance. Algren wehrt sich zwar tapfer, doch die meisten seiner Männer sterben; er selbst wird als Gefangener mit in die Berge genommen. Hier wird er nicht etwa schlecht behandelt oder eingesperrt, sondern wie ein Freund behandelt. Er darf sich sogar frei bewegen - lediglich eine Wache folgt ihm auf Schritt und Tritt. Auch Gesprächen geht Katsumoto nicht aus dem Weg, denn er will seinen Feind so studieren und besser kennenlernen.
Kritik
Immer wieder, vor allem in den letzten Jahren, ist das Thema Japan in Filmen Hollywoods zu finden. Es ist eine faszinierende Welt, die aber in erster Linie ganz anders ist, als das, was man in der westlichen Hemisphäre kennt. Vor allem die Themen Ehre und Moral haben in Japan einen ganz anderen Stellenwert als in Amerika. Ein Zusammenstoß zweier solch fremder Welten aufeinander ist daher allemal einen Film wert, vor allem, wenn das ganze auch noch gut umgesetzt wird. Personifiziert werden die beiden Welten durch die beiden Personen Algren und Katsumoto. Für den Amerikaner ist das Verhalten seines Feindes zunächst nicht verständlich, in einem Kampf in der Heimat, in dem er unterlegen wäre, hätte ihn sein Gegner danach bestimmt nicht gesund gepflegt. Fasziniert von dieser Ehrvorstellung der Japaner lernt der Soldat das fremde Land besser kennen und lieben. Interessant ist auch die Figur des letzten japanischen Samurai: er ist keineswegs jemand, der dem Kaiser im Wege steht, nein, er ist ein treuer Untergebener, der sich für den Herrscher sogar das Leben nehmen würde; er sieht in den Einflüssen und den technischen Entwicklungen, die aus der westlichen Welt stammen, vielmehr eine Gefahr für die Traditionen und die Identität seines Landes, was der Kaiser bisher noch nicht erkannt zu haben scheint. Tom Cruise wurde vorab schon erbarmungslos kritisiert und als Fehlbesetzung des Jahres gehandelt, aber er passt in diese Rolle wie kein Zweiter, zumindest fällt mir auf Anhieb niemand ein, der ihn in diesem Film ersetzen könnte, und auch Ken Watanabe ist aus seiner Rolle nicht wegzudenken. Nicht zu unrecht wurden beide bei den "Golden Globes" und der Film für insgesamt vier "Oscars" nominiert. The Last Samurai ist ein absolut sehenswertes, sehr einfühlsames Werk, ein Highlight !
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Trotz Cruise toller Film
Erstellt: 04.11.06
Der Film "Last Samurai" könnte auch in einem anderen Land spielen; einem Land, in dem ebenfalls eine eigene Lebensart ihr Ende findet, weil irgendwelche Menschen, durch ihren Einfluß, Profit daraus schlagen wollen. Das war, in der Realität, früher so, es ist heute so und es wird auch immer so sein.
Dieser Film jedoch bezieht sich auf einen Mythos. Die Samurai sind etwas ehrerbietendes, etwas geschichtliches und sie kämpften so, wie es ihrem Charakter, ihrer Relegion und ihrer Herkunft her entsprach. Sie kämpften selber und ließen nicht Söldner oder Bomben die Arbeit verrichten.
Ich bin sicherlich kein Tom Cruise Fan; dennoch meine ich, dass nicht viele andere Schauspieler diese Hauptrolle so hätten verkörpern können wie er. Chuck Norris ist zu alt, Steven Seagal zu sehr in seiner Rolle als Racheengel gefesselt und wer hätte schon eine Milchtüte wie das Cabrio in dieser Rolle sehen wollen? Robert Redford vor zwanzig Jahren wäre glaubwürdig gewesen aber heute ist es doch mehr das seichte Säuseln eines femininen Jünglings, welches die Besucher in die Kinos treibt und die Studios wollen ihre Investitionen zurück haben und satte Gewinne sehen.
Warum ich mir diesen Film gekauft habe? Ich möchte unabhängig vom Programm der Fernseh-Leute sein. Die öffentlich-rechtlichen sind nach deutschem und europäischem Recht rechtswidrig und produzieren Müll, den ich nicht ertragen kann oder um es höflich auszudrücken: Mir fehlt die geistige Reife, um das zu verstehen, was die öffentlich rechtlichen rechtswidrig und die privaten Sender herstellen. Ich mache mein eigenes Programm und das dann, wenn ich es möchte und ich sehe mir Filme im Kino an und kaufe sie dann, wenn sie mir gefallen, damit ich sie wieder sehen kann.
Ich kann diesen Film empfehlen, weil er Werte verkörpert, die man nicht kaufen kann; es sind immer nur die Menschen, die käuflich sind.
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Super Film im schönen Japan und mit einem tollen Cruise
Erstellt: 29.05.06
Top Film! Vorallem die Aufnahmen der wunderschönen Landschaft von Japan, prägen diesen wunderbaren Film!
Tom Cruise zeigt wie immer, dass er zur absoluten Weltspitze gehört.
Was ich an diesem Film auch so toll finde, sind die vielen Lebensweisheiten und die vielen Einblicke in das damalige Leben der Samurais.Natürlich kommen die Action Szenen und die Spannung auch nicht zu kurz.
Wer diesen Film noch nicht besitzt, sollte jezt aber schleunigst zugreifen, denn es lohnt sich zu 100%.
Handlung:
Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge japanische Kaiser engagiert den trunksüchtigen Bürgerkriegsveteranen Captain Nathan Algren, um in Japan eine moderne Armee nach westlichem Vorbild aufzubauen.
Doch als der Amerikaner in die Hände der Samurai fällt, treffen westliche Moderne und fernöstliche Tradition aufeinander. Nach und nach erfährt er durch die Samurai und deren Anführer Katsumoto, das der Ehrenkodex der japanischen Krieger ähnliche Prinzipien umfasst, die auch Algren zu den Waffen riefen, bevor die grausamen Feldzüge gegen die Indianer ihn nachhaltig prägten. Zuerst getrieben von Geldgier und ohne Ziel umherirrend, beginnt er in dieser fremden Kultur, den Sinn seiner Mission zu hinterfragen, und begibt sich dort auf eine Suche nach etwas, was er schon lange in sich selbst verloren hatte ...
Auszeichnungen:
* 4 Oscar-Nominierungen, unter anderem in der Kategorie Bester Nebendarsteller (Ken Watanabe)
* 3 Golden Globe-Nominierungen, unter anderem für den Besten Hauptdarsteller (Tom Cruise)
Filmdaten:
Deutscher Titel: Last Samurai
Produktionsland: USA, Japan, Neuseeland
Erscheinungsjahr: 2003
Länge (PAL-DVD): 147:51 Minuten
Originalsprache: Englisch, Französisch, Japanisch
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: Edward Zwick
Drehbuch: John Logan,
Edward Zwick,
Marshall Herskovitz
Produktion: Tom Cruise,
Edward Zwick,
Marshall Herskovitz
Musik: Hans Zimmer
Kamera: John Tol
Schnitt: Victor Du Bois,Steven Rosenblum
Besetzung:
* Ken Watanabe : Katsumoto
* Tom Cruise : Nathan Algren
* William Atherton : Winchester Rep
* Chad Lindberg : Winchester Rep Assistant
* Billy Connolly : Zebulon Gant
* Tony Goldwyn : Colonel Bagley
* Shichinosuke Nakamura : Kaiser Mutsuhito
Bildformate: 16:9 (2.40:1) anamorph
Tonformate: Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Griechisch, Hebräisch, Arabisch, Isländisch
# Zusatzinfos Last Samurai - Website
Features : Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Disc-Typ : 2 x DVD-9
DVD-Case : Doppel Amaray Case
Bonusmaterial: Original-Kommentar von Regisseur Edward Zwick, Original-Dokumentation Geschichte vs. Hollywood: Last Samurai, Tom Cruise: Tagebuch eines Kriegers, Edward Zwick: Produktionstagebuch des Regisseurs, Wie ein Epos entsteht: Ein Gespräch mit Edward Zwick und Tom Cruise, Eine Welt im Detail: Produktionsdesign mit Lilly Kilvert, Seide und Harnische: Kostümdesign mit Ngila Dickson, Die Grundausbildung der Kaiserlichen Armee, Vom Soldaten zum Samurai: Die Waffen, Nicht verwendete Szenen, Die Premiere in Japan, DVD-Rom Part
Bewertungen:
Note:
Action: 1
Spannung: 1-
Gefühl: 1
Handlung: 1
Spass: 2-3
Ton: 1-
Bild: 1-
Bonumaterial: 1
Gesamt: 1
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Last Samurai, 2-Disc Edition
Erstellt: 07.11.06
Da ich schon längere Zeit Tom Cruise - Fan bin (Mission Impossible) dachte ich daran, mir auch die DVD "Last Samurai" zu kaufen ! Interessant ist bei dieser Doppel - DVD, dass auf die eine den kompletten Film enthält die andere DVD das "Making-off" , Interviews der Darsteller aber auch geschichtliche Hinter- gründe ! In dem Film zeigt Tom Cruise wieder einmal sein schauspielerisches Können und die Fähigkeit sich in eine Rolle hineinzuversetzen. Die Wandlung vom desillusionierten und dem Alkohol verfallenen Capt.Nathan Algren zum Samurai- Kämpfer, der eine Niederlage nicht hinnehmen kann und will und selbst nach schwersten Verletzungen noch versucht weiterzukämpfen. Dadurch wird er von den Samuarai-Kriegern nicht sofort getötet, sondern zunächst gefangengenommen sich aber im Laufe der Zeit den Respekt der Samurai "erkämpft"
Sollte er am Anfang als Lohnsöldner die japanischen Truppen im Kampf gegen die Samurai ausbilden so erkennt er in seiner Gefangenschaft die Lebensart der Samurai und kämpft dann Seite an Seite mit ihnen gegen die japanischen Truppen.
Ein Film, der unter die Haut geht !!

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