Jesus liebt Marie - Ich liebe David Safier
Erstellt: 08.12.10
Beschreibung des Buches in einem Wort? GENIAL!!!
Das Buch kann man in einem Zug durchlesen - zumindest wenn man genug Lungenvolumen zum Lachen hat! Schon auf den ersten paar Seiten wird klar, dass dieses Buch Kurzweil bedeutet.
Historisch und theologisch ist das Buch mehr als unfundiert. Bibelfeste Leser werden sich sicher mal schwer wundern. Aber das Buch stellt auch garnicht den Anspruch, biblisch korrekt zu sein. Auch Leser, die anspruchsvolle Literatur suchen, haben hier nicht das Richtige gefunden.
Der Klappentext:
"Marie hat das beeindruckende Talent, sich ständig in die falschen Männer zu verlieben. Kurz nachdem auch noch ihre Hochzeit platzt, lernt sie einen Zimmermann kennen. Und der ist so ganz anders als alle Kerle zuvor: einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim ersten Date, er sei Jesus. Zuerst denkt Marie, der Zimmermann hat nicht alle Zähne an der Laubsäge. Doch dann entpuppt er sich als der wahre Messias. Er ist wegen des Jüngsten Gerichts wieder auf die Welt zurückgekehrt. Und Marie fragt sich nun nicht nur, ob die Welt nächsten Dienstag untergehen wird, sondern auch, ob sie sich diesmal nicht in den falschesten aller Männer verliebt hat."
Die Geschichte beginnt ähnlich wie die meisten von Safier:
Eine junge Frau lebt im absoluten (Liebes-)Chaos und hat dementsprechend wenig Glück mit dem anderen Geschlecht. Auch mit ihrer Familie hat sie ihre lieben Sorgen. Neben der Sorge um ihre todkranke Schwester und dem Theater mit ihrer sehr aufgeschlossenen Mutter bereitet ihr auch ihr Vater Kopfschmerzen, der sich eine neue Frau in Osteuropa gesucht hat. Nachdem Marie ihre eigene Hochzeit spektakulär absurd platzen lässt, ist sie erstmal fertig mit der Welt. Zufällig kommt ein junger Zimmermann ins Haus, um das Dach zu reparieren. Der etwas komische junge Mann fasziniert Marie irgendwie, und sie beginnt sich mit ihm anzufreunden. Bald ist klar: Marie ist verliebt! Nur blöd, was sich dann herausstellt: Joshuas etwas altbackener Slang hat seinen Grund. Er ist nämlich der Messias höchstpersönlich, der auf die Erde zurückgekehrt ist, um die Apokalypse einzuläuten. Vorher wollte er nur noch ein Weilchen unter den Menschen wandeln, als er über Marie stolpert und von ihr begeistert ist. Die Dinge nehmen ihren (höchst amüsanten und spannenden) Lauf. Und während Marie sich vom Heiland das Leben retten lassen muss und mit dem Herrgott persönlich über dessen Erziehungsmethoden diskutiert, wird sie langsam reifer und endlich erwachsen, bis sie schließlich bei der Apokalypse ihre Frau steht.
Auf 304 broschierten Taschenbuchseiten erzählt David Safier eine spritzige Geschichte. Frauen wie Männer werden ihren Spaß daran haben. Für einen Winternachmittag auf der Couch oder die Lektüre am Pool im Sommerurlaub ist dieses Buch genau das Richtige. Auch andere Titel vom Autor sind im rororo-Verlag als Taschenbuch erhältlich und ebenfalls zu empfehlen (gelesen habe ich "Plötzlich Shakespeare" und "Mieses Karma"). Neupreis zurzeit: 8,95€. Der Preis ist völlig angemessen. Bei eBay-Auktionen kann man aber auch durchaus günstigere, gebrauchte Exemplare bekommen. Mehr als 10,- € würde ich persönlich aber nicht bezahlen. ISBN-10: 3499248115; ISBN-13: 978-3499248115
Fazit: Turbulent, spannend, absurd, schreiend komisch mit einem guten Schuß Romantik! Sehr gute Zwischendurch-Lektüre. Absolut empfehlenswert!
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So macht Religionsunterricht Spaß
Erstellt: 09.03.10
Der Titel des Buches hat mich nicht angesprochen, aber ich habe es von einer Freundin geliehen bekommen.
Nach der ersten Seite war ich schon begeister. Man ist ab der ersten Seite schon mitten in der Geschichte, die nie langweilig wird.
Und ganz nebenbei bekommt man noch Unterricht in der Bibel.
Ein sehr gutes Buch, das ich sehr empfehlen kann.

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Würdiger Nachfolger des Bestsellers "Mieses Karma"
Erstellt: 28.12.09
Ich habe das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und bereits zwei Tage später durchgelesen gehabt. "Jesus liebt mich" ist ein ebenso lustig und fesselnd geschriebenes Buch wie "Mieses Karma". David Safier beeindruckt mit einer außergewöhnlichen Phantasiegeschichte.
Die Titelheldin des Buches, Marie, ist eine moderne, nicht besonders gläubige Frau, die dem Zimmermann Joshua begegnet, der sich im weiteren Verlauf als Jesus zu erkennen gibt. Marie hält Joshua zunächst für absolut verrückt, bis ihr die skurrile Tatsache klar wird, dass sie sich tatsächlich in den Messias höchstpersönlich verliebt hat. Diese Liebesgeschichte ist wirklich etwas Besonderes und hat dadurch einen besonderen Reiz. Durch das drohende, bereits in der Bibel angekündigte Jüngste Gericht wird die Spannung bis zum Ende aufrecht gehalten.
Besonders nett: Kleine, amüsante Comics im gesamten Verlauf des Buches.
Für alle Fans von fiktiven Geschichten und leichter, lustiger Literatur besonders geeignet.
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Lustige und verrückte story
Erstellt: 01.06.10
Eine wirklich durchgeknallte Geschichte über die Liebe, insbesondere über die Liebe zu einem Mann, der sich als Jesus höchstpersönlich entpuppt. Ein Humor, der mir besonders liegt, viele Gefühle, Romantik, auch kritische Anmerkungen über den Glauben an Gott trotz Krankheit und Krieg und eine phantastische Story- dieser Mix hat etwas Besonderes! Der Nachfolger von "Mieses Karma" kann locker mithalten, obwohl auch diesmal das Ende schon fast zu versponnen wird! Fazit: eine leichte und lockere Unterhaltung für einen gemütlichen Leseabend...! Tipp: einfach in die Geschichte eintauchen, mitfiebern und nicht alles so ernst sehen!

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Einfach liebenswert
Erstellt: 31.03.10
Der Schreibstil von David Safier ist einfach liebenswert und urkomisch,mit viel Phantasie.Dieses Buch ist total witzig,aber es macht auch etwas nachdenklich.Was mir auch so gefällt,hier wird die christliche Religion ein klein wenig auf die Schippe genommen und dieser Humor fehlt mir bei unseren Kirchenleuten viel zu sehr.Wozu hat denn der Mensch seinen Humor von Gott bekommen???

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